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Bar im Stadtinneren Hargeons

 :: RPG Bereich :: Fiore :: Hargeon

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Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Toshiro am Mo Jun 03, 2013 10:21 pm

cf: Büro des Gildenmeisters

Toshiro kam zusammen mit Giriko und seiner Schwester Fumiko in der Bar an. Es war schon Abends und die Bar relativ gut besucht. Sie war gefüllt mit betrunkenen Männern sowie Frauen. Kinder sah man keine mehr, dies war auch der Grund warum die Leute Fumiko komisch anstarten. "Guckt nicht so blöd" sagte Toshiro zu den Leuten. Diese wandten sich ab und flüsterten leise weiter. Wahrscheinlich lästerten sie grade oder sonstwas aber darum ging es bei diesem Auftrag ja nicht. Toshiro ging langsam durch die Bar und begab sich zum Tresen. Er sprach mit dem Barkeeper. "Hey hören sie mal, waren oder befinden sich hier Menschen die Schwarze Kampfanzüge mit einem Drachensymbol tragen?" fragte Toshiro den Mann. Dieser schaute Toshiro mit einer hochgezogenen Augenbraue an. "Als ob ich dir das sagen würde Kleiner" sagte der Barkeeper und schüttelte den Kopf. Toshiro ballte die Hand zur Faust, riss sich jedoch zusammen. Er war leicht verärgert und ging zu den anderen beiden zurück. "Aus dem bekommen wir nichts raus, aber wir können nicht gewalttätig werden sonst fliegen wir auf" sagte Toshiro und seufzte. Plötzlich vernahm er ein Pfeifen aus einer Dunklen Ecke der Bar. Toshiro zögerte nicht lange und folgte der Stimme. Dort befand sich ein Mann der zur Hälfte Mensch und zur anderen Hälfte Echse war. Toshiro schaute ihn etwas verwundert an, fragte jedoch nicht weiter nach seinem Aussehen. "Ich habe gehört nach wem du suchst, und ich denke dir helfen zu können, aber das ist nicht umsonst" sagte die Halbechse und zischte mit der Zunge. Toshiro schaute ihn an. "Was verlangst du?" fragte er gespannt. "Ihr sollt etwas für mich besorgen, tief in einer Ruine, habe ich meine Familienklinge verloren, besorgt sie mir und kommt zurück, dann habt ihr die Infos die ihr braucht" sagte die Echse. Toshiro grinste. "Geht klar" sagte er und lächelte. "Sie befindet sich in der Ruine in der Dead Splitter Wüste, viel Glück mein Freund" sagte der Mutant.
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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Giriko am Di Jun 04, 2013 6:27 pm

~cf: Gilde bla bla~

Sie kamen nach einer weile auch in der Bar an, wo sich die Kerle befinden sollen.
Giriko grinste, als er die Bar betrat, blieb erst einmal stehen und schaute sich die Kerle an.
Sie lästerten wohl über sie, weil sie ein kleines Mädchen in eine Bar mit nahmen. Giriko nahm es eher etwas Persönlich, weshalb er Toshiro nicht zuhörte und auf die Männer zu ging.
Immer böser und böser schauend, ging er auf sie zu und blieb vor ihnen stehen.
er tat nichts, schnappte sich ein Bier und ging wieder zurück.
Die Männer hatten wohl angst, zeigten dies aber nicht.
Die drei bekamen keine Infos zu den Männern, die sich hier aufhielten sollten, doch ging Toshi zu einem seltsamen Mann rüber, welcher wie eine Kreuzung aus Mensch und Echse aussah.
Giriko zeichnete den Mann kurz auf und schrieb sich einige Details auf, um aus diesem eine Aktion Figur zu machen.
Giriko bekam mit, dass die Gruppe nun ein Schwert, oder etwas anderes mit einer Klinge suchen sollten....In einer Ruine.
Dies gefiel dem Mann aber nicht.
"Was soll das den? Ich geh doch nicht in eine Ruine, um die Infos zu bekommen!" sagt er etwas lauter und knirschte mit den Zähnen.
Er drehte sich um und ging wieder hinaus.
Draußen öffnete er das Buch und beschwor den Ufo Clown, worauf er stieg.
"Auf auf...lasst uns diese Klinge schnell holen" sagt er grinsend und kratzte sich am Hinterkopf.

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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Gast am Di Jun 04, 2013 7:54 pm

Fumiko war sich nicht sicher, ob sie den Ort hier mochte, in den sie geführt wurde. Es waren hauptsächlich Erwachsene da, und der Geruch der sie umgab erinnerte sie an ihren Vater. Leicht verzog sie ihr Gesicht und hielt sich an ihrem großen Bruder, in seiner Nähe und warf den Menschen eher missbilligende Blicke zu. Wahrscheinlich würde Fumiko nie wirklich Alkohol anrühren. Aber noch war sie eh zu jung dafür. So trat sie mit ihrem Bruder an die Bar und beobachtete den Barkeeper genau. Er schien nicht besonders freundlich und erteilte ihrem Bruder auch keine Auskunft. Als würde es sowas wie Zusammenhalt zwischen Verbrechern geben. Die kleine Blondine beobachtete ihren Bruder genau und konnte verstehen, dass er sich zusammenreißen musste, immerhin war es essenziell für den Auftrag, dass sie diese Information bekämen. Und bei Gott, sie war nun auch kein großartiges Geheimnis. Bestimmt behielt der Barkeeper aus Trotz diese Information bei sich. Fragend hob die Kleine den Kopf, als ihr Bruder zielstrebig auf eine Ecke des Raumes zusteuerte. Anscheinend war Fumi das Pfeifen entgangen, da sie damit beschäftigt gewesen war, den Barkeeper so böse anzustarren wie es ihr möglich war. Aber ein kleines Mädchen kam selten bösartig rüber. So sah sie zu, dass sie zwischen den angetrunkenen, zum Teil pöbelnden Menschen in der Bar nicht verloren ging und erblickte wenige Augenblicke später auch schon die Ursache des Pfeiftones. Okay, zugegeben, im ersten Moment war Fumiko leicht verwirrt. Man bekam nicht jeden Tag einen Mann zu Gesicht, der zum Teil wie ein Tier aussah. Aber okay, Fumiko war durch ihr alter wenige Engstirnig und ihr Verstand um einiges williger, unbekanntes aufzunehmen, weshalb ihr Blick auch eher von kindlicher Neugierde gezeichnet war. Doch die Idee, in einer dunklen Höhle rumzuwühlen gefiel ihr gar nicht. Nicht, dass Fumiko Angst vor der Dunkelheit hatte... nur ein bisschen vielleicht. Doch wie auch die Augenblicke davor äußerte sie sich nicht, dazu gab es keinen Grund. Immerhin hatte sie nicht vor eine Last zu sein, weswegen sie Giriko einfach stumm aus der Bar folgte. Sie war froh, wieder die saubere Luft einatmen zu können und den Gestank der Bar hinter sich lassen zu können. „Da soll ich rauf..?“ fragte sie allerdings doch etwas unsicher, als der Beschwörer auf sein doch etwas wunderlich aussehendes Transportmittel stieg. Doch eine wirkliche Antwort erwartete sie nicht, weshalb sie sich einfach hoch helfen ließ, nachdem sie hilfesuchend eine Hand ausgestreckt hatte. „Ist die Ruine weit weg..?“

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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Toshiro am Di Jun 04, 2013 9:13 pm

Kurz bevor Toshiro wie die anderen beiden die Bar verlassen wollte, sagte der Mann noch etwas zu ihm. "Du bist dir doch bewusst auch was du dich hier einlässt" . Toshiro nickte nur Stumm und grinste. So verließ er die Bar und ging zu Giriko und seiner Schwester. "Also, die Ruine ist ungefähr 1 Tag von uns entfernt. Ich will es gerade raus sagen, diese Ruine ist verdammt gefährlich, ich war damals schon mal dort, ich und 3 andere sollten die Ruine säubern vor den Kreaturen die dort hausen, nur 1 kam lebend wie raus, also wie ihr sehen könnt war ich derjenige. Ich musste fliehen. Also seit euch bewusst das wir da drinnen sterben können" sagte Toshiro und atmete tief durch. Dann nahm er seine Schwester auf die Schulter und setzte sie in das Transportmittel. "Ich werde dich mit meinem Leben beschützen Fumiko" sagte er zu ihr und nickte. Dann stieg er ebenfalls in das Transportmittel. So machten sie sich auf zur Ruine

tbc: Ruine
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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Gast am Mo Jun 10, 2013 4:19 pm

cf: Vor der Gilde, Lost Souls

Nagori kam an. Es war ein weiter Weg gewesen, doch das hatte ihr nichts ausgemacht. Die Bar war gut besucht und überall grölten Besoffene und schütteten Bier in sich hinein. Nagori verengte ihr eines Auge etwas. Der Anblick war einfach nur widerlich. "Hey Kleine" rief ein Betrunkener ihr zu, "is es nich gefährlich für so ein kleenes Mädchen gans allein unterwechs zu sein" Sie drehte sich zu dem Mann um. Man konnte ihm eindeutig nichtmehr zumuten irgenwelche Informationen preiszugeben. So ignorierte Nagori ihn und ging an die Bar.
Entschuldigen Sie sagte sie zu dem Mann, der hinter der Theke stand, Waren hier irgenwelche Magier die nach informationen suchten?
Zuerst musterte der Barkeeper Nagori seltsam, während er ein Glas polierte. Dann antwortete er. "Naja ich will mal nicht so sein" murmelte er und beugte sich etwas zu ihr vor, "hier waren tatsächlich Magier. Sie haben sich mit so nem Mutanten unterhalten. Ich habe nur mitbekommen dass sie zu irgendeiner Ruine wollen" er richtete sich wieder auf und stellte das Glas ab, "Und jetzt hau ab. Die Gäste fühlen sich nicht wohl in der Nähe von kleinen, nervigen Kindern"
Nagori machte eine kleine, höfliche Verbeugung.
Danke für die Informationen
Danach verlies sie die Bar. Sie wusste nicht, ob es stimmte was der Barkeeper gesagt hatte, doch sie hatte wohl keine andere Wahl, als es selbst zu überprüfen.

tbc: Ruine

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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Noiz am Mi Jun 18, 2014 5:01 pm

cf.: Bahnhof von Hargeon

Nach dieser äußerst merkwürdigen Begegnung mit dem Fremden am Bahnhof und dessen kurze Konversation hatte der junge Kommandant beschlossen erst einmal eindringlich über diesen Mann nachzudenken. Zunächst hatte er überlegt direkt zum Ratsgebäude zugehen, doch entschied sich dann dafür eine Bar in der Innenstadt aufzusuchen. Mit ein wenig Bier ließ es sich sicherlich besser denken und außerdem war dies noch immer sein freier Tag, da wollte er sich diese Freiheit von so einer seltsamen Gestalt nicht nehmen lassen. Da sich Hidan in der Hafenstadt recht gut auskannte und auch ein bekannter Gast in besagter Bar war, dauerte es auch kaum länger als eine hlbe Stunde bis er diese erreicht hatte und mit seinem ersten Krug im Innern an einem der Tische saß. Dort kamen ihm dann augenblicklich die Gedanken über den Fremden wieder in den Sinn und er begann zu grübeln, wer er war und was vorallem. Ein gewöhnlicher Magier war er jedenfalls nicht, soviel stand fest. Seine Ausstrahlung der enorme magische Druck, der von ihm ausging bereiteten dem Kommandanten ernsthafte Sorgen. Völlig von seinen Gedanken eingenommen verging die Zeit und auch die Alkoholmenge plus Pegel stieg an. Irgendwann gesellten sich einige bekannte Gesichter zu ihm und eine recht entspannte Stimmung entstand. Neben den Bekannten, gesellten sich schließlich auch einige Unbekannte und vorallem die Frauen setzten dem blonden Mann deutlich zu. Das wohl größte Problem des Mannes, war seine Anziehungskraft auf die Frauenwelt und so kam es auch, dass sie ihm hin und wieder sogar ziemlich deutlich auf die Pelle rückten. In seinem mehr oder weniger nüchteren Zustand, ließ sich der Magier einiges gefallen obwohl er es im Normalzustand niemals in der Form zugelassen hätte. Auf den ein oder Anderen musste dieser Anblick wohl deutlich merkwürdig wirken oder gerade so als wollte Hidan die offensichtliche Situation schamlos ausnutzen.
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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Gast am Mi Jun 18, 2014 6:51 pm

Es war ein nervenaufreibender Tag für den Schwarzhaarigen. Er war nach Hargeon gereist, um der Stadtbibliothek einen Besuch abzustatten und Recherchen in eigenem Interesse anzustellen. Doch abermals ohne wirklichen Erfolg. Zu allem Übel hatte sich Edward dabei auf einer falschen Fährte festgerannt, somit auch noch viel Zeit und Nerven für Nichts investiert. Dementsprechend gereizt war sein Gemüt, als er die Bar betrat. Geplant war, dass sich der Zeitmagier noch einen schönen Tag machte, die gute Atmosphäre eines Lokals und wohl möglich die Gesellschaft einer hübschen jungen Dame genoss. Der erste Eindruck der bei Edward entstand war, dass das Geschäft voranzugehen schien. Es herrschte geschäftiges Treiben und die Schankfrau, sowie der Wirt hatten ordentlich zu tun. Der junge Zeitmagier ließ seinen Blick noch kurz schweifen, während er in der Tür stand, ehe er sich dann einen Platz aus guckte, sich zu diesem bewegte und niedersetzte. Eher weniger körperlich, als geistig gebeutelt schloss Ed seine Augen und legte seinen Kopf in den Nacken, sodass er die Wand berührte, welche hinter ihm und seiner Sitzbank emporragte. Es war Zufall, dass man von seinem Platz aus den Innenraum des Lokals weitestgehend im Blick hatte. Die Schritte von Absätzen, also die einer Frau waren es, die den Magier wieder zurückholten. Er richtete sich wieder auf und schaute, wer dort an ihn heran trat. Es war wie zu erwarten eine Bedienung, die bereit war für das Wohl des Gastes und das finanzielle Wohl des Ladens zu sorgen. Die junge Dame erkundigte sich ihrem Job gemäß danach, was denn der Wunsch des Schwarzhaarigen war und dieser bestellte sich ein simples Bier. Grade erst verließ die freundliche Kellnerin seinen Platz wieder, da erspähte Ed, während er ihr hinterher schaute, einen anderen Tisch. Dieser war gefüllt mit Personen. Inmitten dieser Personengruppe saß ein blonder Mann, welcher von einem Bündel Frauen betätschelt wurde. Fast zu beneiden dieser Typ, doch irgendwie gefiel ihm die Situation nicht so ganz, wie man erwarten könnte. Er machte einen sichtlich angenervten Eindruck und Ed entschloss sich dazu, diesen Tisch unter Beobachtung zu halten. Nicht auszudenken wenn dem Fremden der Kragen platzte und er etwas unüberlegtes tat.

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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Noiz am Mi Jun 18, 2014 8:33 pm

An sich war es eine angenehme, ausgelassene Stimmung und ständig gingen Leute ein und aus, die Getränke flossen und es lag zumindest beisher keine Spannung in der Luft. Jedoch fühlte sich der Blondschopf langsam immer mehr von den Frauen bedrängt, die ihm zum einen immer näher kamen und zum anderen überall angrabbelte. Mit leichten Andeutungen versuchte der relativ gelassene junge Mann, den Frauen verständlich zu machen, dass er dies ablehnte. Hin und wieder schob er sie sanft von sich weg, was jedoch alles nicht wirklich half. Nach einer Weile gab er dann auf und ließ sie in ihrem ebenfalls teilweise alkoholisierten Zustand, machen. Er würde schon nicht zulassen, dass sie ihm zu 'nahe' kamen. Zudem wollte der die Stimmung und die ausgelassenen Gespräche ungern mit mieser Stimmung zerstören. Das er dabei sogar bereits unter Beobachtung stand, bemerkte der Kommandant natürlich nicht, genauso wie er nicht damit rechnete. Jedoch passierte dann etwas, was Hidan garnicht leiden konnte. Eine der Frauen ging soweit, dass sie an seine besten 'Stücke' handanlegte und sogar den Griff eines seiner Waffen ergriff und die Klinge ein Stück aus ihrer Schwertscheide zog. Wenn es etwas gab, dass der junge Man nicht ausstehen konnte, war es wenn man ungefragt an seine Waffen ging. Mal davon abgesehen das es keine Spielzeuge waren und echt gefährlich für Ungeübte sein konnten. Staunend und kaum kontrolliert zog die Frau das Schwert weiterhinaus, bis Hidan blitzschnell ihr Handgelenk ergriff um sie zu stoppen. "Nimm die Finger da weg, sofort!" zischte er eindringlich und versuchte die Hand der Frau von seiner Waffe zu lösen. Jedoch reagierte diese nicht ganz so wie erhofft sondern begann rumzunörgeln und zickig zu werden. Zunächst bequatschte sie ihn, es doch mal koplett ansehen zu dürfen, dann wurde es zu einem Gequängel und dann wurde sie sogar noch ausfallend, weil er es schlichtweg ablehnte. Außerdem versuchte sie sich gegen seinen Griff bzw. Versuch, sie vom Schwert zu lösen, sich zu wehren und langsam aber sicher wurde die Stimmung zwischen den beiden ein wenig angespannt und der junge Kommandant musste sich einige beleidigende Dinge anhören. "Lass endlich los, dass ist kein Spielzeug und schon garnicht für Jemanden in deinem Zustand!!" knurrte er mittlerweile und noch immer war kein Ende in Sicht. Keiner der beiden wollte nachgeben und Hidan musste sich selbst arg zusammenreißen, nicht laut loszubrüllen oder sie einfach von sich zu stoßen.
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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Gast am Mi Jun 18, 2014 9:01 pm

Die Angestellte des Hauses war grade weg, außer Sichtweise und Ed beobachtete die Situation genaustens, als eine Unstimmigkeit zwischen dem Fremden und einer seiner Begleiterin entstand. Die Frau schien sichtlich unerfreut über etwas zu sein. Leider war die Sicht des Schwarzhaarigen durch andere, sitzende, aber auch immer wieder durchs Bild laufende Personen gestört. Doch dann konnte er deutlich erkennen, wie der Kerl grob die Hand der Frau packte und so körperlich wurde. Dazu war genau erkennbar, dass er sie mit ernster Mine ansprach, dies sicherlich laut, so dachte er sich. Etwas hören konnte Edward leider nicht, dafür war es zu laut in der Bar und es störte ihn, dass er keinen Ton vernahm. Der Magier hätte gerne erfahren, worum es bei der Streitigkeit ging, doch prinzipiell war es ihm auch egal. Der Mann hatte etwas getan, was Ed zuwider war. Er legte Hand an eine Frau und das ging gar nicht. Edward stieß sich mit seinen Ellenbogen von der Sitzbank ab um schwungvoll aufzustehen. Dann zupfte er sich seinen Kragen und die Manschettenknöpfe seines Jacketts zurecht und machte sich auf direktem Wege zu dem Tisch, dem Ort des Geschehens. Die Bardame, welche ihn noch eben bedient hatte, war grade auf den Rückweg zu seinem Tisch und balancierte erstaunt über seinen Elan und verwundert über sein Vorhaben das Getränk auf dem Tablett. Edward fand sich nur wenige Sekunden später an dem Tisch des Fremden wieder. Mit überzeugter Präsenz stellte er sich dem sitzenden Mann gegenüber, beugte sich etwas über den Tisch und stützte seine Arme leicht angewinkelt auf selbigen ab. Kurz ließ er seinen Blick durch den Halbkreis an Besuchern wandern, ehe er begann zu sprechen. „Gibt es hier ein Problem, Mister?“, sprach er relativ höflich, jedoch mit deutlicher, ernster Betonung auf dem letzten Wort, der Ansprache. Dabei trat Ed sehr überzeugt auf, er war sich seiner Fähigkeiten bewusst und hatte seit einem gewissen Ereignis in seiner Kindheit schon keine Angst mehr verspürt. Es war pure Selbstsicherheit die dort sprach und der Blick des Zeitmagiers schwenkte fragend zu der Frau, die Teil des Disputes war.

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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Noiz am Mi Jun 18, 2014 9:16 pm

Es war ja nicht so, dass Hidan versuchte der Frau unnötig zu schaden, wenn sie dies nicht gerade im Begriff war selbst zutun, indem sie sich wohlmglich an der scharfen Klinge in die Hand schnitt oder sonstiges. Noch immer herrschte ein Wortgefecht und noch immer war keine Einsicht von beiden zu erkennen. Beide hatten Biss, jedoch wirkte der Blondschopf noch immer relativ gelassen auch wenn er schon leicht laut wurde. Der Frau jedoch schien nicht ganz klar zu sein, in welche eine Situation sie sich selbst und ihn brachte. Das musste jetzt aussehen als wäre er der Böse und genau das sollte auch passieren bzw. die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. So kam es, dass die anderen leute anfingen auf die beiden einzureden und plötzlich mischte sich auch noch so ein fremder Jungspund in die Konversation ein. Mit einem flüchtigen Blick zu dem Schwarzhaarigen, der sich zu Hidan und der Frau gebeugt hatte, sah er ihn kurz an ehe er sich wieder auf die Frau konzentrierte. "Kein Problem, was dich angehen würde." antwortete Hidan leicht gereizt der Frage des Fremden, ob es denn ein Problem gab. Wenn er sich weiter einmischte, würde er sicher gleich ein Problem bekommen. Wieder zu der Frau gewand versuchte Hidan erneut auf sie einzureden. "Ich will dir ungern unnötig wehtun aber wenn du nicht sofort loslässt, lässt du mir keine andere Wahl." mit ernster Stimme appelierte er an den Verstand der Frau, ehe diese ihn irgendwie dazu brachte, kurz unaufmerksam zu werden und sein Katana in voller Länge herauszuziehen. Sogleich hielt sie es mit erschrockenen Augen in beiden Händen. Sie konnte wohl nicht lgauben, dass sie es tatsächlich geschafft hatte. Dabei hatte sie dem Blonden die Klinge netterweise einmal komplett durch die Hand gezogen, jedoch ließ er sich den Schmerz nicht wirklich anmerken, biss lediglich die Zähne zusammen während ihm das Blut in Strömen von der Hand floss und zu Boden tropfte. "Es reicht! Gib mir das Schwert sofort wieder, du wirst dich noch verletzen." knurrte er und stand ruckartig auf, so dass der Stuhl dabei umkippte. Die Frau selbst hatte sich bereits erhoben und stand nun wie angewurzelt mit erhobener KLinge dort. Eine falsche Reaktion, ein falsches Wort und die Situation würde eskallieren und das war das Letzte was der junge Kommandant gebrauchen konnte. Wartend streckte er seine stark blutende Hand aus um darauf zu warten, dass sie ihm brav seine Waffe gab. "Komm schon, sei vernünftig. Dann sehe ich mal darüber hinweg, dass du mir gerade meine Hand aufgeschlizt hast."
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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Gast am Mi Jun 18, 2014 10:30 pm

Zugegeben, Edward hatte keine Ahnung um was es ging und wie die Standpunkte waren, doch er sah eine Frau, welche angegangen wurde, auch wenn er nicht wusste, dass diese es selbst provoziert hatte. Aber selbst wenn er es gewusst hätte, wäre es nicht auszuschließen gewesen, dass er trotzdem so agiert hätte, wie er es eben tat. Der Fremde reagierte auf Ed's Ankunft und auf seine Frage fast schon so, wie er es erwartet hatte. Entweder aggressiv oder eben, was der Fall war, beinahe arrogant. Zwar war es nicht der freundlichste Weg um es klar zu machen, der Blonde hätte durchaus freundlichere Worte finden können, doch er hatte recht. Eigentlich ging es den Zeitmagier tatsächlich nichts an. Diesem war es jedenfalls sichtlich egal. Der angespannte Fremde wendete sich gleich wieder von ihm ab und redete weiterhin auf die Frau ein. Alles was Edward aus seinen Worten filterte war, dass er der Frau zur Not wehtun würde, was in seinen Augen deutlich zu weit ging. Noch immer mit ernst und weiterhin gelassen ergriff der Schwarzhaarige erneut das Wort. „Das kann ich leider nicht so einfach akzeptieren.“ Dabei sprach er laut und deutlich genug, dass es wohl jeder auch um den Tisch herum ohne Probleme vernehmen konnte. Die Frau nutzte währenddessen leider die Gunst der Stunde und tat etwas, womit Edward keineswegs gerechnet hatte. Das sie mit ihrer Hand in der Nähe der Hüfte des Fremden war, hatte er gesehen, jedoch falsch gewertet. Edward ging davon aus, dass es etwas damit zu tun hatte, dass dieser ihre Hand gepackt hatte. Mehr konnte er leider über den Tischrand hinaus nicht sehen. Plötzlich hatte die Dame ein Katana in der Hand, was sogar den Zeitmagier überraschte. Dazu hatte sie sich erhoben und stand nun. Der Fremde redete weiter auf sie ein, doch Ed agierte, statt zu reagieren. Selbstbewusst machte er einen Schritt um den Tisch herum, ging dabei jedoch vorsichtig vor, um niemanden zu plötzlichen, hastigen Bewegungen zu zwingen. Kurz darauf stand er direkt vor der, dem Anschein nach selbst verwirrten Frau. „Gib es ab, du willst doch keine Schwierigkeiten.“, sprach er ruhig und streckte ebenso seine offene Hand aus. „Ganz ruhig und langsam.“, ergänzte er noch. Den Kerl, dem diese Waffe eigentlich gehörte, ignorierte er dabei weitestgehend. Der Brenzlichkeit der Situation  verschuldet, konzentrierte sich Ed sehr. Er war jederzeit bereit einen Fixpunkt zu setzen, um notfalls einen kleinen Rückschritt in der Zeit machen zu können.

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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Noiz am Mi Jun 18, 2014 10:55 pm

Obwohl Hidan den Fremden relativ schroff, indirekt angewiesen hatte, sich aus der Sache rauszuhalten, tat dieser genau das Gegenteil. Er mischte sich trotzallem weiter in die Situation ein. Genervt davon, sah Hidan den Schwarzhaarigen an, der nun um den Tisch herumgegangen war, nachdem sich die Frau mit der Waffe erhoben hatte. So wirklich etwas damit anzufangen wusste sie nicht. Jedoch schien sie die ungewohnte Waffe in ihren Händen nicht ganz so halten zu können, da sie doch für Ungeübte bei langem halten recht schwer werden konnte. Schon jetzt bemerkte der Blonde, wie ein Zittern durch die Arme der Frau ging, dass eindeutig bewieß, dass ihr der Stahl zu schwer wurde. Auch der Schwarzhaarige begann nun damit auf sie einzureden, ob es jedoch so schlau war, wenn nun zwei Personen auf sie einredeten? Wer weiß. Sie jedenfalls tat nicht das was die beiden Männer von ihr verlangte. Hidan jedenfalls wurde das ganze sichtlich zu viel als der Fremde auch noch meinte, dass er es im Notfall nicht akzeptieren würde, wenn Hidan die Hand gegen die Frau erhob. "Kümmer dich um deinen Kram." zischte er ihm entgegen und ging einen Schritt auf die Frau zu. Diese jedoch wich einen Schritt zurück. Während Hidan weiterhin seine Hand zu ihr ausstreckte, schlug er mit der freien Hand, den ausgestreckten Arm des Fremden weg. "Wage es auch nur die Klinge zu berühren und ich werd echt ungemütlich." Diee Worte kamen völlig klar und ernst von dem jungen Kommandanten, da er nicht zulassen konnte, dass noch ein Unwürdiger seine Heiligtümer beschmutzen würde. Nach einigen Minuten kam dann der Wirt auch zum Ort des Geschehens. "Aber, aber keinen Streß, Kom- ich meine Hidan-san." begann er dann den Versuch, diesen offensichtlichen entstehenden Konflikt zu schlichten. Mit einem Seufzen ergriff Hidan einfach die Klinge seiner Waffe mit der ohnehin schon verletzten Hand um sie mit einem Ruck aus den Händen der Frau zu ziehen und sie damit zu entwaffnen. Mit einer geschickten Bewegung warf er die Klinge in die Luft, so dass sie sich einmal um 180 Grad drehte und er sie am Griff wieder auffing und mit Leichtigkeit in die entsprechende Scheide gleiten zu lassen. Damit war zumindest diese Gefahr gebannt. Gerade als sie der Kommandant zum gehen umdrehen wollte, ergriff etwas seinen Arm. Ein Blick zur Seite verriet ihm, dass es diese Frau war. Etwas grimmig stieß er sie von sich, so dass sie ins wanken geriet. "Aber Hidan-saaaan, dass war nicht meine Absicht, ich wollte dich nicht verletzen."rief sie ihm zu, wovon sich dieser jedoch weniger beeindrucken ließ. Er ergriff sie statdessen etwas grob am Arm um sie vor dem bevorstehenden Fall zu bewahren und zog sie zu sich heran. "Es reicht!! Geh nach Hause, schlaf deinen Rausch aus und trete mit nie wieder unter die Augen. Verstanden!" das er mittlerweile schon recht aufgebracht war, sah man ihm an und man sah es sehr selten, wenn überhaupt. Die Frau sah ihn ungläubig an und war fast den Tränen nahe als er sie unsanft losließ. Dann ging sein Blick erneut zu dem Schwarzhaarigen. "Ich sagte doch, dass geht dich nichts an. Es war überflüssig, ich regle so etwas selbst."
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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Gast am Fr Jun 20, 2014 2:51 pm

Natürlich dachte Ed nicht im geringsten daran, sich aus der Sache herauszuhalten. Erst recht nicht, da dieser Typ für seinen Geschmack etwas zu schroff mit der Dame umgesprungen war.
Die Frau schien sichtlich Probleme mit dem Führen einer solchen Waffe zu haben. Selbst von der Situation überrascht und nicht grade grazil hielt sie das, für sie ohnehin zu lang geratene Schwert in der Hand. Schnell wurde deutlich, dass es ihr zu schwer war, so wie sie damit herum wackelte und wie ihre Arme vor Kraftaufwand schon zitterten. Doch was war gefährlicher als eine Waffe in den Händen einer Person, die nicht in der Lage war diese vernünftig zu führen? Es konnte wer weiß was passieren.Die Verantwortung dafür trug dieser blonde Kerl ganz alleine. Er hatte diese gefährliche Waffe mit in das Lokal gebracht und war dann auch noch unachtsam. Umso mehr wurmte es Edward, dass er dann auch noch die Frechheit besaß, ihn anzuschnauzen. „In dieser Situation ist dies SEHR WOHL auch MEIN Kram.“, giftete er zurück. In Anbetracht dessen, das ihm grade eine bewaffnete Frau gegenüberstand, war es der Kram von so ziemlich jedem in der direkten Umgebung. Die Drohung des Kerls interessierte den selbstsicheren Magier nicht im geringsten. Da er nun wenigstens selbst an die Frau herantrat, um ihr die Waffe wieder zu entziehen, störte es ihn auch nicht, dass er dem Zeitmagier den Arm weg schlug. Wenigstens setzte er sich dafür nun selbst in Bewegung und wurde aktiv. Mittlerweile trat auch der Lokalbesitzer an die Gruppe heran und sprach den Fremden doch deutlich so an, als würde man sich bereits kennen. „Ihr kennt diesen unachtsamen Rüpel?!“, sprach Ed entsetzt. „Dann lehrt ihn doch, ein Auge auf seine Waffen zu haben!“
Der bereits verletzte Mann, dessen Name wohl 'Hidan' lautete, nutzte eine Unachtsamkeit der Frau, ergriff die Klinge und riss sie wieder an sich. Die Situation wurde also wieder entschärft und die Frau tat alles daran, sich bei dem Blonden zu entschuldigen. Doch Hidan erteilte ihr eine deutliche Absage, was sie alles andere als kalt ließ. Dann maulte er erneut in die Richtung des Zeitmagiers. Dieser jedoch ignorierte seine Worte, tat so als wäre er gar nicht da. Ed ging in Richtung der aufgelösten Frau, legte ihr einen Arm um die Schulter und drehte sich zusammen mit ihr von dem Brüllaffen weg, um noch ein paar Schritte zu gehen. „Beruhige dich. Ist schon okay.“, wirkte er flüsternd auf die Frau ein und versuchte sie wieder herunter zu bringen. Was sie an diesem Hidan fand verstand er nicht. Nicht so, wie dieser mit ihr umsprang, doch das war auch nicht sein Bier. Ihm war es nur wichtig, dass die Dame sich beruhigte und sie zu trösten, ehe er ihr ebenfalls riet, heim zu gehen und sich dort auszuruhen. Bei dem Ganzen wandte Ed dem Blonden lediglich den Rücken zu, auf seine Worte ging er provokant gar nicht erst ein. Erst als die Dame tatsächlich das Lokal verließ, drehte er sich wieder. „Bravourös, wie du du das regelst. Klasse, wie es überhaupt erst zu dieser Situation kommen konnte!“, maulte er Hidan voller Sarkassmus und laut an.

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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Noiz am Fr Jun 20, 2014 9:05 pm

Natürlich konnte der Fremde es sich nicht nehmen lassen den Blonden weiterhin mit seinen Handlungen und Worten zu provozieren. Es war offensichtlich das er ihn für das Ganze verantwortlich machte, was aber noch lange nicht hieß, dass er sich einfach in die Angelegenheiten anderer einmischen durfte. Sein Vorwand darüber klang für den Crashmagier eher als Ausrede, denn im Gegensatz zu ihm wussten die anderen dass sie sich in einer solchen Situation einfach zurückhalten sollten. Als der Schwarzhaarige dann mehr entsetzt auf die Worte des Wirts reagierte bildete sich ein leichtes Schmunzeln auf Hidan's Gesicht. Der Wirt gingegen sah Ed an, als würde dieser von einer ganz anderen Welt kommen. "Aber selbstverständlich kenne ich ihn. Jeder hier kennt ihn er ist immerhin der Kommandant der dreizehnten Einheit des magischen Rat ERA's. Hidan Morino-san." klärte der Mann den scheinbar Unwissenden auf. "Normalerweise sorgt der Herr Kommandant hier immer für Ruhe, solange man ihm nicht quer kommt und was die Sache hier angeht, da werde ich ihm sicherlich keine Vorschriften machen...er hasst es einfach nur, wenn man unerlaubt seine Waffen anfasst." führte er dann seine Aussage weiter und versuchte den Kommandanten wieder in ein rechtes Licht zu rücken. Während der Wirt die Identität des Blonden offenbarte, wendete sich dieser um und blickte in die Runde. "Nichts für Ungut Enoki." richtete er nun seine Worte, wesentlich ruhiger und wieder gewohnt desinteressiert an den Hausherrn. Dann drehte er sich wieder ganz zu Ed um und musterte diesen eindringlich. "Nun da ich ja jetzt vorgestellt wurde würde ich gerne wissen was einen MAgier einer neutralen Gilde dazu veranlasst, sich so garniht neutral zu benehmen und versucht mir Vorschriften zu machen, wann und wie ich meine Waffen zu tragen habe!! stellte er nun seine Fragen direkt an den Schwarzhaarigen und wirkte dabei recht gefasst und ernst, als wäre das Vorherige niemals wirklich geschehen. Selbst die Tatsache das er gerade mehr oder weniger schwer verletzt wurde, sah man dem jungen Mann nicht wirklich an und geduldig wartete er auf eine Antwort des Mannes.
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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Gast am Fr Jun 20, 2014 9:41 pm

Die Frau kam wieder herunter und beruhigte sich. Ganz zu der Zufriedenheit des Magiers. Darum entließ er sie auch nach draußen. Über die Rechnung der Dame musste der Ladenbesitzer sich keine Sorge machen. „Interessant.“, sprach Ed mit deutlichem Ausdruck der Ironie und mangelndem Interesse zu dessen Vortrag über den Blonden. Ihn interessierte es nicht wirklich wer dieser Typ war, der hier beinahe wie ein Superstar gepriesen wurde. „Ich Frage mich nur, wie ein Magier dieser Position so unachtsam sein und so ein Chaos verursachen kann. Aber wenn alle Ratsmitglieder diese Führungsqualität besitzen...“ Weiterhin provokant führte er diesen Satz nicht zu ende. Sollen sich die anderen doch ausmalen was er sagen wollte. Nun erhoffte Hidan ebenso den Namen des Schwarzhaarigen zu erfahren. „Ich will nicht so sein... Nenne mich … Ed.“ Wo er schon diesen Streit anzettelte und keineswegs daran dachte nachzugeben, glaubte der Magier, dass es wohl in seinem Interesse sei, nicht gleich seinen ganzen Namen preiszugeben. Auch glaubte er nicht, dass es Hidan etwas anging, wer er war. „Außerdem empfinde ich es nicht so, dass ich hier wem Vorschriften mache. Ich zweifle eher an dem Denken, oder eher Nachdenken gewisser Personen, die bewaffnet ein solches Etablissement betreten und sich dann auch noch eine solche Unachtsamkeit erlaubt. Da du, oder bin ich dazu verpflichtet, sie zu sagen, schon so fragen... Ich erlaube es mir als aufmerksamer und braver Bürger eigenständig, die fragliche Qualität unseres geliebten Rates anzuzweifeln.“ Damit vorerst genug Gift versprüht schaute sich Edward nach der Bedienung um. Als er sie fand und wenige Schritte auf diese zuging, reichte sie ihm bereits sein Getränk. Dann drehte er sich wieder zu dem Chef des Lokals, auf dessen Stirn sich aufgrund der angeheizten Atmosphäre bereits Schweißperlen bildeten. „Hier, was auch immer die gute Dame bestellt hatte ist mit inbegriffen. Der Rest ist Trinkgeld für die reizende Dame.“, machte er klar und zeigte zum Ende des Satzes über die Schulter, zu seiner Bedienung, ehe er sich auf den nächstgelegenen Sitzplatz, lehnte sich entspannt etwas zurück und nahm einen Schluck aus seinem Glas.

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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Noiz am Fr Jun 20, 2014 10:09 pm

Hidan bemerkte, dass der Fremde sichtlich wenig Interesse an seiner Person hatte was ihm jedoch genauso wenig interessierte. Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte er auch garnicht erst dieses Faß um seine Person eröffnet. Das hatte er eindeutig dem Wirt zu verdanken, der mittlerweile schon ein wenig nervös wirkte. Auf die weiteren Provokationen des Mannes, der sie netterweise nur unvollständig als Ed vorstellte, ging Hidan nicht wirklich drauf ein. Allerdings konnte er es nicht gutheißen, dass er den Rat und damit seine Kameraden in den Dreck zog. Ein erneutes Schmunzeln machte sich breit und auch er setzte sich wieder an seinen Tisch nachdem sich der Schwarzhaarige mit seinem bestellten Getränkt ebenfalls auf den nächstbesten Sitzplatz gesetzt hätte. Der Typ war in seinen Augen sogar noch schlimmer als er selbst, mit seiner arroganten und selbstgefälligen Art und Weise. "Es macht keinen Unterschied ob ich nun be- oder unbewaffnet hier bin..." entgegnete der Blonde dem Schwarzhaarigen um auf dessen Aussage zu reagieren, die er zuvor bezüglich seine Waffen geäußert hatte. Darauf wollte er lediglich indirekt auf die Magie hinweisen, die in jedem Magier eine Art Waffe darstellte. Ob nun eine Gafahr von einer gewöhnlichen Handfeuerwaffe, Schwert oder sonstiges kam oder eben von einer Magie war relativ egal. Es würde ihnehin auf das Selbe hinauslaufen und somit war jeder Magier zumindest indirekt bewaffnet. "Soso, brav und eigenständig...an Selbstsicherheit und Arroganz mangelt es dir jedenfalls nicht, dass muss ich dir lassen. Vielleicht solltest du gleich zum Rat persönlich gehen, ihnen von dem hier erzählen..." begann er ruhig und verschränkte dabei die Arme vor der Brust um sich entspannt zurückzulehnen. "...vielleicht könnten wir ja etwas von deinen Qualitäten lernen, wenn wir eh alle so fraglich sind und da was wir tun. So jemanden einen Weltverbesserer brauchen wir unbedingt weißt du. Das würde gleich alles so viel besser machen." seine Worte trieften nur so vor Ironie, ebenso wie die des Schwarzhaarigen. Diese Konversation würde ohnehin zu nichts führen, wieso also dann ernst miteinander umgehen. Genauso respektlos wie Ed sich verhielt würde auch Hidan ihm gegenüber sein. Sie benahmen sich schlichtweg wie zwei kleine unreife Kinder, beide verdammt selbstüberzeugt. Die Bardame quittierte die Worte des Schwarzhaarigen bloß mit einem Lächeln ehe sie dann wieder im hinteren Teil der Bar verschwand.
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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Gast am Fr Jun 20, 2014 10:56 pm

Es wurde deutlich, dass aus Hidan und Edward so schnell keine Freunde werden. Seit dem ersten Moment giftete man sich an. Die Aussage des Blonden kam Ed da grade recht, denn sie gab ihm neuen Zündstoff den Mann zu provozieren, bzw. da er darauf nicht einging eher Stoff, ihn blöd aussehen zu lassen. Hidan sprach nämlich an, dass es keinen Unterschied machen würde, ob er nun mit einer Waffe bestückt das Lokal betritt oder nicht. Dabei sprach er natürlich darauf an, wie gefährlich er auch ohne sei und plusterte sich in Ed's Sicht nur noch mehr auf. Jedoch verfehlte er dabei den Inhalt von Edwards Satz gewaltig. Das drückte dieser mit einem herzhaften Lachen aus. „Hahahaha! Das dieser Unterschied dir nicht auffällt... Wie verblendet bist du denn von deiner Machtposition als Kommandant? Der Unterschied ist mehr als nur offensichtlich.“, sprach Ed und nahm einen weiteren Schluck aus seinem Gefäß, ehe er fortführte. „Ich will mal nicht so sein und dich aufklären: Wie glaubst du, hätte es die angetrunkene Frau schaffen sollen, dir deine Magie zu entreißen und damit herumzuspielen? Richtig, überhaupt nicht. Bei deinem Schwert war es offensichtlich etwas anderes. Denn wie wir alle bestaunen dürfen, hat sie es dir, einem Kommandanten des Rates Era, entnommen und damit eine gewisse Gefahr für ihre Mitmenschen darstellen können. Nun erklär uns doch mal, wie zwischen beiden Szenarien kein Unterschied erkennbar ist.“ Auf das Gerede des Mannes ging er kaum ein. In Edwards Sicht war dies nur Gezicke, welches von seinem klaren Fehler ablenken sollte. „Quatsch was du magst.Ich habe mir keinen Fehler anzukreiden und ich finde ebenso, du machst dich mit deinem Gerede nur lächerlich.“
Dabei ließ er jedoch außer Acht, dass auch der Zeitmagier selber sich wie ein Kind verhielt. Jedenfalls hielt er sich jedenfalls an Fakten und nachvollziehbare Meinungen. Ganz im Gegensatz zu dem Blonden Kommandanten.

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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Noiz am Fr Jun 20, 2014 11:19 pm

Ein Grinsen ging über Hidans Gesicht. Ed schätzte ihn völlig falsch ein, so bildete er sich nicht wirklich etwas auf seine Position ein, anders als er vielleicht dachte. Immerhin war nicht er es gewesen, der sich so  angepriesen hatte, es hätte nicht einmal sein müssen und zeitweise waren ihm solche Begrüßungen oder solche wie vom Wirt durchaus unangenehm. Er selbst hielt nicht viel von dem Gerede und sah sich auch nicht in der Pflicht dieses ernst zu nehmen. Und das er gerade Thema war, schmeckte dem Kommandanten auch nicht, jedoch war es kein Geheimnis dass diese Position nicht so traumhaft war wie es sich viele vorstellten. Mit der Ernennung zur Führungsperson gab es auch viele Aufgaben zu bewältigen und sogleich hatte man eine Menge Pflichten und vorallem Verantwortung zu tragen. Nicht nur für sich selbst sondern für eine komplette Streitmacht und das in seinem Alter, dass konnte man nicht von jedem behaupten zumal es auch weitaus Jüngere Kommandanten gab wie beispielsweise Kenji. Das Ed ihn mehr oder weniger auslachte, störte den Magier nicht im Gerinsten. "Halt mal für einen Moment die Luft an. Für dich als Außenstehender mag das alles so einfach klingen. Verständlich das du das alles als lächerlich empfindest..." murmelte er, klang mittlerweile doch wesentlich ernster, nachdenklicher und weniger scherzhaft. Irgendwie erinnerte ihn dieses Verhalten an ihn selbst, bevor er zum Rat kam. Mit einem Seufzen schloss er seine Augen und ging eine Weile in sich, da ihn die Gedanken an die Vergangenheit ein wenig verstimmten. Eigentlich hatte er keine Eskallation provozieren wollen. Im Gegenteil eigentlich wollte er diesen Tag recht entspannt verbringen, was ihm jedoch nicht vergönnt bleiben sollte. Und jetzt diese sinnlose Unterhaltung mit Jemanden der keinen Einblick in die Sicht der Dinge hatte. "Gefahr, Gefahr schon klar. Es ist aber nichts passiert und es wäre auch nichts passiert da ja zum GLück Menschen wie du da sind." das Ende seines Satzes war wieder von einem gewissen Sarkasmus begleitet, so als könne man auf jemanden wie Ed niemals verzichten. "Wie auch immer, nerv mich nicht...kümmer dich um dein eigenes Leben." Während Hidan sprach und sich recht entspannt zurücklehnte, nahm er ein wenig Verbandszeug aus seiner Tasche und verband sich eher provisorisch seine zerschnittene Hand. Kurz bevor er die Binden festzog und verknotete, passierte etwas völlig unvorhersehbares. Plötzlich spürte der junge Kommandant etwas ziemlich kaltes an seiner Kehle und ohne weiter darüber nachzudenken wusste er sogleich, dass es sich um den kalten Stahl einer ziemlich schafen Klinge handeln musste, die ihm Jemand von ihnen an die Kehle drückte. Jedoch völlig unbeeindruckt davon, nahm er seinen KRug und trank einen Schluck von seinem Bier. Jeder andere wäre in diesem Moment wohl in Panik ausgebrochen, hätte um sein Leben gefleht. "Das willst du nicht tun, glaub mir. Versau dir dein Leben nicht durch solch unüberlegte Handlungen." begann er selbstsicher und erstaunlich ruhig dem Angreifer zu vermitteln, während er seine Hand an die Klinge legte und diese umfasste. "Außerdem ist es sehr unhöflich jemanden mitten in einem Gespräch zu unterbrechen, weißt du." Im nächsten Moment geschah etwas womit wohl die Wenigsten gerechnet hatten. Die Klinge zersprang in der Hand des Mannes einfach in seine Einzelteile, so dass die Gefahr auch sogleich gebannt war. Einige erschreckten sich, andere staunten. Die die es nicht wussten vermuteten, dass der Blonde die Klinge mit bloßer Körperkraft gesprengt hatte, was jedoch nicht so war. Für Hidan war es eine Leichtigkeit, Dinge, Gegenstände und Objekte einfach zu pulverisieren. "Entschuldige...wo waren wir stehen geblieben?"richtete er nun wieder das Wort an den schwarzhaarigen Zeitmagier.
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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Gast am Sa Jun 21, 2014 1:53 am

Hidan genoss das Streitgespräch mittlerweile wesentlich weniger als Ed es tat. Kurzzeitig verfiel er sogar in einen gewissen Ernst. Fast so, als wollte er die Konversation auf eine vernünftige Ebene herunter brechen. Er drückte sich so aus, als wolle er schon fast klein bei geben, forderte indirekt Verständnis für seine Lage, ehe er dann doch wieder eine provokante Anspielung brachte. Edward konnte nicht anders, als auch darauf einzugehen. „Ach ja... Immer diese elendigen Menschen mit Courage.“ Während Hidan sich dann seiner Hand widmete, schaute Ed erneut nach dem Boden seines Glases. Als er diesen lange genug betrachtet hatte und das Glas wieder absetzte und ein von Erfrischung zeugendes „Aaahhh“, von sich gab. „Ehrlich gesagt, habe ich kein Interesse an deinem Leben. Ich habe es mir ja nicht ausgesucht, dass sich die die Zeitstränge unserer Lebensgeschichten an diesem Punkte kreuzen. Ich habe lediglich wie ihr versucht, die entstandene Situation zu entschärfen.“ machte er dann klar. Als er grade den nächsten Schluck nehmen wollte, bemerkte er ebenso die Person, die Hidan anging. Ed hielt kurz inne, für den Moment der Entdeckung des Fremden, trank dann jedoch gelassen weiter. Zwar war er sicher irgendwo gespannt, was passieren würde, doch war dies wohl der beste Zeitpunkt dafür, herauszufinden, ob der Blonde nur reden, oder auch Taten sprechen lassen konnte. Was dann wohl auch der Fall war. Er ergriff die Klinge, welche sich an seinen Hals legte, und kurz darauf zersprang diese in mehrere Einzelteile. ~ Interessant, sicherlich eine Art... Analyse oder Zerstörungsmagie ~ schlussfolgerte Edward im Geiste. Dem Raunen der Zeugen dieses Geschehens schloss er sich nicht an. Wie als wäre nichts gewesen trank er entspannt weiter. Ohnehin wäre er in der Lage gewesen dem Kommandanten zur Not zu helfen, dafür hatte er sich Gedanklich schon bereit gemacht, doch es schien ja nicht notwendig zu sein. Ebenso unbeeindruckt setzte Hidan das Gespräch nach dem kurzen, störenden Geschehnis fort. „Ehm...“ Dem nachdenklich klingenden Geräusch folgte ein Scherz. „Du... ach, meine Manieren. Ihr wolltet euch grade bei mir für eure anwidernde Art entschuldigen. Hidan-san, legte Ed überzeugend dar und legte ein breites Grinsen auf.

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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Noiz am Sa Jun 21, 2014 12:18 pm

"Davon scheinst du ja wesentlich mehr Ahnung zu haben.." entgegnete Hidan auf Ed's erste Aussage hin und stellte seinen Krug vor sich auf dem Tisch ab, bevor er für einen Moment erneut die Augen schloss. "Und ehrlich gesagt habe ich auch nicht damit gerechnet." entkam es dem Kommandanten nachdem Ed ihm klar gemacht hatte, dass er kein Interesse an ihm oder seiner Lebensgeschichte hatte wobei dies auch nicht wirklich das Thema sein sollte. Nach dem misslungenen Anschlag auf den Blonden, erhob sich dieser langsam um sich das Gesicht des Verantwortlichen genauer anzusehen und zu Hidans Überraschung war dieser auch noch anwesend. Jeder andere hätte sich bereits aus dem Staub gemacht. "Maaaan, du hast echt Glück, dass ich nicht im Dienst bin, aber Pech für dich das ich heute eine echt miese Laune habe." grummelte der gelassene Mann und kratzte sich ein wenig am Hinterkopf, ehe er sich den Typen am Kragen packte, da dieser erneut nach einem Messer gegriffen hatte. "Du solltest aus deinem ersten Misserfolg gelernt haben." etwas fordernd schob Hidan den Mann vor sich eher unsanft rückwärts vor sich her, Richtung Ausgang, ehe er davor noch einmal kurz stehen blieb und seinen Kopf zu dem Schwarzhaarigen drehte. "Dann sei doch bitte so frei und halt hier die Stellung, dass scheinst du ja gut zu können." es war natürlich eine eher ins lächerlich gezogene Anspielung darauf, dass sich der Schwarzhaarige so viel auf sich selbst einbildete, seine Selbstsicherheit war schon fast ekelerregend und ausserdem konnte er ja seiner Zivilcourage alle Ehre machen. Nach seinen Worten schob der Kommandant den Unruhestifter weiter, bis sie schließlich draußen vor der Bar standen und ließ ihn los. "Ich will dich hier nicht mehr sehen, klar soweit." zischte er, bekam jedoch keinerlei Reaktion oder Antworten, was ihn jedoch weniger beeindruckte.
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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Gast am Sa Jun 21, 2014 12:49 pm

Irgendwie eigenartig aber ja, Hidan hatte mit seiner, eher weniger ernst gemeinten Aussage, wohl Recht. „Scheint so. Eigentlich seltsam... spreche ich doch hier mit einem Kommandanten des Rates. Der Institution, die es sich selbst zur Aufgabe gemacht hat, das Wohl der Bürger Earthlands zu behüten...“ Auch was den nächsten Satz anging, so wollte Edward vorerst das letzte Wort behalten und so fand er noch eine Antwort. „Dann habe ich wohl niemanden enttäuscht, freut mich.“
Daraufhin kümmerte sich der Kommandant dann um den Mann, dessen Versuch, ihn feige von hinten zu ermorden, kläglich gescheitert war. Deutlich überlegen drängte er den Fremden in Richtung Ausgang, beförderte ihn hinaus und machte ihm klar, dass er sein Glück, nicht eingebuchtet zu werden, nicht überstrapazieren solle und sich nicht mehr vor Ort blicken lassen soll. Das weitere Gerede, Ed solle doch die Stellung halten, weil er so toll war und es so gut konnte und bla... tat dieser ab und winkte lediglich ab. „Als hätte ich hier diesen Bockmist fabriziert...“, murmelte der Schwarzhaarige und seufzte genervt. Genervt von dieser Ziellosen Konversation. Der Blonde lenkte doch die ganze Zeit nur von seinem offensichtlichen Fehler ab. Wie stur und... uneinsichtig er doch war, ging es ihm durch den Kopf, während er sich mit einer Hand an die Schläfe fuhr, bevor er mit einer kurzen Handbewegung seinen Pony richtete. Ed ließ seine verschiedenfarbigen Augen durch den Raum schweifen und blieb an dem Wirt hängen. ~ Er hat doch sicher auch nur Angst vor dem Rat...~, dachte er sich zu dem verhaltenen Mann, welcher den Blonden so in Schutz nahm. So entspannt wie der Abend geplant war, wurde er also doch nicht. Ein erneuter Seufzer entwich dem Magier.

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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Noiz am So Jun 29, 2014 7:52 pm

Nachdem Hidan den Fremden eher unsanft nach draußen gedrängt hatte, vernahm er noch die Worte des Schwarzhaarigen und wie erwartet, waren diese eher weniger positiv. Jetzt gab der Blonde ihm schon die Möglichkeit sich nützlich zu machen und dieser Ed, naja war nun einmal so wie er war, was Hidan einfach so hinnahm. Er mochte es nicht sonderlich, sich großartig in die Verhaltensweisen anderer einzumischen. Der Fokus des Geschehens verlagerte sich nun nach draußen, in die stille dunkle Nacht. Nachdem Hidan den Mann losgelassen hatte, richtete dieser seine Klamotten etwas und blickte den Mann finster an, da dieser seinem Rat, endlich zu verschwinden nicht folge leistete. Stattdessen begann er damit mit wilden Beschimpfungen auf den Blonden einzuprügeln, die diesen jedoch herzlich egal waren und völlig kalt ließen. Von solchen Aussagen nahm sich der Blonde schon lange nichts mehr an und gelangweilt und etwas überheblich zupfte er sich lieber an seinen langen Haarsträhnen herum, bis ihm eine weitere Person ins Auge fiel. Nun erhellte sich sein Blick doch ein wenig und auch seine Aufmerksamkeit stieg. Ein wenig erstaunt darüber, wer nun neben dem Fremden auftauchte blickte Hidan die Person an. Es handelte sich um die selbe Frau, die zuvor versucht hatte ihn zu entwaffnen. "Also steckt ihr unter einer Decke...hätte ich mir irgendwie denken können, dass das kein ruhiger Abend wird." murmelte der Kommandant und schon folgten die ersten physischen Angriffe auf den jungen Mann. Geistesgegenwärtig sprang er immer wieder nach hinten und wich den Schlägen und Tirtten der beiden aus. "Du hast es gewagt meine Schwester so zu behandeln, dafür wirst du büßen." drangen die Worte des Mannes in die Ohren Hidans und schnell wurde klar, dass es sich bei beiden ebenfalls um Magier handelte und ein mehr einseitiger Kampf entstand, indem sich der Blonde eher passiv verhielt. Im Innern der Bar konnte man die deutlichen Schreie und Kampfgeräusche vernehmen. Der Wirt erschreckte etwas als er die Geräusche vernahm und auch die anderen Gäste waren sich sicher, dass da draußen nun etwas vor sich ging und sie wussten auch, was eventuell passieren konnte. Jedoch sprangen sie nicht vor Panik auf, sondern blieben verhältnismäßig ruhig.
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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Gast am Di Jul 01, 2014 10:52 am

Da der Blonde nun den Laden verließ, wich auch vorerst Ed's Aufmerksamkeit von ihm. Soll er sich doch mit dem Unruhestifter prügeln, so überzeugt wie der Magier von sich war, sollte das ja auch eine Leichtigkeit für ihn sein. ~ Der Typ muss Ärger förmlich anziehen...~, ging es Edward durch den Kopf. Es folgte ein Moment der Stille. Erst langsam nahmen die anderen Gäste des Lokals, welche sich bis dato auf das Geschehen rund um Edward und Hidan konzentriert hatten, ihre Gespräche wieder auf und ein gleichmäßiges Gemurmel ging durch die Runde. Der Schwarzhaarige wagte einen Blick auf die Uhr. So spät war es noch nicht, doch vielleicht war es besser, wenn er sich an diesem Abend schon etwas eher ausruhte. Der Tag war schließlich stressiger als sonst. Die Gedanken des Zeitmagiers wurden plötzlich unterbrochen. Geräusche drangen durch die geschlossene Tür, die von einem Kampf zeugten. Der Wirt schien für den Moment sichtlich erschreckt, was Ed nur ein breites Grinsen ins Gesicht zauberte. Schwungvoll stand er auf und stand im Nu neben dem Lokalbesitzer. Er legte ihm eine Hand auf die Schulter und näherte mit dem Mund etwas seinem Ohr. „Keine Panik, euer Schwertmeister hat sicherlich alles im Griff, er hat doch immer alles im Griff, nicht?“, flüsterte er selbstgefällig. Dieser Kerl ging ihm sichtlich auf die Nerven. „Aber ihr kennt mich ja mittlerweile was das angeht, ich werde mal nachsehen.“
Dabei stand sicherlich nicht das Wohlergehen dieses Rat-Heinis im Mittelpunkt der Motivation Edwards. Eigentlich war er lediglich neugierig. Der Magier machte auf dem Weg zur Tür noch einmal an seinem Platz Halt und leerte mit einem kräftigen Zug sein Getränk, ehe er sich weiter der Türschwelle näherte. Bevor Ed die Tür öffnete, hielt kurz inne und horchte, wie die Situation in etwa stand. Dann legte er eine Hand auf das Holz der Tür, schloss seine Augen und aktivierte seine Magie. Man konnte nie wissen, was in solch einer Situation als nächstes geschehen würde, darum nutzte er einen seiner Zauber. Edward setzte so etwas wie einen Ankerpunkt im Fluss der Zeit. Für ein paar Sekunden hatte er die Möglichkeit, zu diesem Punkt zurückzukehren, ehe dieser verflog. So war er darauf vorbereitet, den Gang nach draußen gegebenenfalls anders zu wiederholen, sollte ihm beispielsweise nun ein Messer entgegenfliegen, dem er nicht ausweichen kann, oder ähnliches. Nun war Ed bereit die Türe etwas aufzuschieben, was er dann auch tat. Vorsichtig steckte er zunächst seinen Kopf durch den Spalt. „Alles im Lot? Ihr braucht so lange, Mr. Alles unter Kontrolle.“, sprach er provozierend und gehässig. Während er auf eine Antwort wartete, schaute sich Edward um und Analysierte das Kampfgeschehen. Was er zu Gesicht bekam, verwunderte ihn. Die Frau, welche zuvor noch recht angeschwippst wirkte und den Streit mit Hidan hervorgerufen hatte, ging zusammen mit einem anderen Mann auf den Kommandanten los. Ein verwundertes „Mhm?“, entwich Ed, als er dies bemerkte. ~ Hat er sie nun zur Wut gebracht? ~, fragte er sich.

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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Noiz am So Jul 06, 2014 9:56 pm

Es war zum verzweifeln und Hidan war nun noch angefressener als zuvor. Nicht das sich dieser Typ erdreistete, ein weiteres Mal gegen den Kommandanten vorzugehen nein, nun musste sich diese Frau auch noch in das Geschehen einmischen. Und allen Anschein nach, waren diese beiden auch noch verschwistert. Und nun wirkte die Frau alles andere als harmlos und unfähig. Nicht das Hidan Sorge hatte, es nicht mit beiden aufzunehmen, nein es war eher  der Ärger in ihm, da er nun schon wieder mit dieser unglaublich frechen Person zutun hatte. Wenn er musste würde er auch ihr etwas antun, auch wenn dies so gar nicht der Moral des Blonden entsprach. Während der Mann immer wieder mit brüllend lauten Beschimpfungen daherkam und den Blonden frontal und offensiv versuchte in die Enge zu treiben, nutzte die Frau die Chance und versuchte es feige von hinten. Allerdings waren diese Versuche von den Beiden für Hidan nichts ungewöhnliches mehr. So oft hatte er schon solch unüberlegte Angriffe und Strategien erleben dürfen, dass er die beiden direkt durschaut hatte. Ihm war klar, dass die beiden durchaus ernst zu nehmen waren, jedoch stellten sie in dieser Form keine wirkliche Bedrohung für ihn dar. Ihr Handeln zeugte eher davon, dass sie eher unerfahren im Kampf waren. Umso törichter sich mit einem Ratsmitglied anzulegen. Noch immer wich der Blonde den beiden geschickt und mit äußerster Leichtigkeit aus, was den beiden wohl so nicht so zu Gute kam. Dadurch schürte er Frust und Wut der beiden nur noch mehr. Als dann auch noch die Tür von der Bar aufging und dieser Edward seinen Kopf durch den Spalt streckte, entgleisten dem Kommandanten für einen Moment sämtliche Gesichtszüge. Und selbstgefällig wie dieser Typ war, fragte er auch noch ob alles okay war und er alles unter Kontrolle hatte. Für seinen Geschmack brauchte der Blonde viel zu lange für die beiden. “HALT DIE KLAPPE!!“brüllte Hidan ihm aus der Entfernung bloß entgegen so das man schon imaginär sehen konnte, wie die Worte das Gesicht des Schwarzhaarigen trafen. Der hatte vielleicht Nerven. Es würde sicherlich um einiges schneller gehen, wenn diese Frau sich nicht eingemischt hätte. Nachher würde er wieder als Frauenschläger oder sonst was gehalten weil er handangelegt hatte. “Witzbold, willst du vielleicht die Alte da übernehmen!“rief er genervt und musste sich dann das empörte Gekreische der Frau hinter sich anhören. Diese war nicht wirklich davon begeistert, wie er sie genannt hatte und zog ihm völlig unvorbereitet an seinen Haaren. Nun ging das Ganze doch echt zu weit und völlig genervt zog er zwei seiner Schwerter, eines in der rechten eines in der Linken und platzierte sich zwischen den Beiden, die sich schon auf einen weiteren gemeinsamen Angriff auf ihn vorbereiteten. Mit versteinerter Miene und in Angriffshaltung blickte er abwechselnd zu beiden. Dann bevor beide überhaupt angreifen konnten, geschah alles blitzschnell, so dass ein gewöhnlicher Mensch, den Bewegungen Hidans kaum noch folgen konnte. Mit seinem Zweischwertstil schaffte er es beide in einem Angriff zu entwaffnen und gleichzeitig jegliche Möglichkeit zum Angriff zu nehmen. Seine Handgriffe, wie er die beiden Katana schon fast kunstvoll schwang saßen als hätte er in seinem Leben nie etwas anderes getan. Nun hatte sich das Blatt gewendet und die Ausgangsposition demnach auch. Nun war es der Blonde der bereit zum letzten Angriff war, mit den Klingenspitzen an den Kehlen der beiden, die nun mehr erschrocken über die Wendung am Boden saßen und eingeschüchtert die Klingen betrachteten, die bedrohlich leicht an ihren Kehlen drückten. “Ich sagte ihr solltet mich nicht wütend machen.“ Bei seinem Angriff hatte der Blonde sogar darauf geachtet, beiden keinen sonderlich großen Schaden zuzufügen. Lediglich ein paar kleinere Schnittwunden an Armen und Beinen. Nichts lebensbedrohliches. Auch wenn er Kommandant war, so konnte er nicht einfach mit nichts dir nichts, Menschen töten. Dies war auch garnicht sein Stil. Er wollte sie lediglich in die Schranken weißen. Gelassen nahm er seine Klingen wieder zurück, steckte sie in ihre Schwertscheiden und aktivierte Mittels einem extra dafür vorgesehenen Zaubers zwei magische Fesseln, die sich sogleich um die Handgelenkte der beiden legten und allein durch Körper- oder Willenskraft nicht gebrochen werden konnten. “Ihr lasst mir keine Wahl….auch wenn es mir nicht gefällt aber hiermit verhänge ich einen Arrest auf unbestimmte Zeit. Für wie lange ihr einsitzt, liegt nicht in meiner Hand.“ wieder etwas ruhiger und mit klarer aber ernster Stimme, fällte er das vorläufige Urteil über die beiden Unruhestifter. Es würde darauf hinauslaufen, dass er sie mit zum Rat nehmen und dort vorerst in eine Zelle verfrachten würde. Eigentlich hatte sich der Blonde diesen Abend wesentlich anders vorgestellt und dass er jetzt sogar außerhalb seiner Dienstzeiten gezwungen war diese beiden doch einzubuchten, gefiel ihm nicht. Das die beiden davon nicht sonderlich begeistert waren, merkte man direkt, da sie begannen um Vergebung zu bitten und beteuerten, so etwas nie wieder zu tun. Diese Reaktion kannte der Mann jedoch bereits und ging nicht weiter darauf ein. Stattdessen ignorierte er die beiden und sah zu Ed. “Na, noch was zu meckern, oder bin ich jetzt wieder der Böse weil ich der Frau Leid zugefügt habe?“ natürlich war dies wieder einmal ein reiner Versuch, den Schwarzhaarigen zu provozieren. Aber in Hidans Augen und auch im Sinne des Rat’s durften keine Unterschiede aufgrund des Geschlechts, bei solchen Menschen gemacht werden.

tbc.: Stadt ERA - Kleiner Garten
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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Gast am Mo Jul 14, 2014 2:12 am

Dem Zeitmagier zeigte sich ein hübsches Bild. Ein angenervtes Großmaul im Kampf mit zwei Gegnern, die seinen Tag noch mieser gestalteten, als er ohnehin schon war. Auch wenn Edward stets bereit war einzugreifen, bevor etwas schlimmes passieren konnte, nahm er die Situation doch sehr mit Humor. Mit einem schelmischen Lächeln auf den Lippen, trat er nun vollständig aus dem Lokal und lehnte sich daraufhin, gleich neben der Tür, an die Wand. Die Arme verschränkte er dabei. Edward überspielte die recht ungezogenen, unfreundlichen Worte des Ratsmagiers. Da hatte sich wohl wer nicht ganz unter Kontrolle. Den gespeicherten Ankerpunkt in der Zeit, mit dem er sich zurück vor die Tür, in das Gebäude begeben konnte, löste Ed zuversichtlich auf. Er würde ihn nicht benötigen, auch wenn er kurz darüber nachdachte, sich das genervte Gesicht des Kommandanten erneut anzusehen. Eine Verlockung war es schon... Jetzt jedoch schaute er sich lieber den Kampf an, der sich ihm bot. Zwar war er sich schon ziemlich sicher, wie dieser ausgehen würde, doch das hieß ja nicht, dass man ihn darum verpassen musste. Hidan machte seiner neuen Bekanntschaft das Angebot, sich in den Kampf einzumischen und ihn etwas zu unterstützen. Hätte er sein Angebot anders ausgedrückt und mit mehr Respekt und Freundlichkeit rüber gebracht, wäre Edward vielleicht sogar darauf eingegangen. Er war ja kein Unmensch und außerdem die Sorte von Mensch, die immer seine Hilfe anbot. Die Situation sah jedoch nicht danach aus, als würde der freundliche Kommandant wirklich Hilfe benötigen. Außerdem war es ja ein Unding davon auszugehen, das grade ER einmal nicht alles unter Kontrolle hatte. Edward winkte wortlos ab.
Hidan hingegen hatte wohl endgültig genug. Er platzierte sich zwischen seinen beiden Gegnern und zog seine Waffen. Da er nun sein Schwert auf die Dame gerichtet hatte, war es für Edward Zeit, wieder etwas an Körperspannung aufzunehmen. Seine Hände ballten sich zu Fäusten, jedoch kaum sichtbar, da er seine Arme noch immer verschränkt hielt. Er brachte seine Magie zum fließen. Ed schaute genau hin, die Zeit verlief langsamer in seinen Augen. Peinlich genau achtete er darauf, dass der Kommandant der Frau kein Haar krümmte. Edward verfolgte genau, wie Hidan seine Feinde entwaffnete. Kaum ein Detail entging seinen Augen. Den anderen Schaulustigen, welche sich mittlerweile versammelt hatten, erging es wohl anders. Ehrfürchtig staunten sie und ein Raunen ging durch die Menge, als die beiden Angreifer plötzlich entwaffnet am Boden saßen und sich schnell ergaben. Das die Frau bei der Sache nicht ganz unverschont blieb, schmeckte Ed zwar gar nicht, doch er wollte sich nicht mit einem Kommandanten anlegen, besser gesagt, nicht mit einem Mitglied des Rates Era. Nicht wegen einer solche Kleinigkeit. Mit einem kalten Blick beobachtete Edward das weitere Vorgehen des Mannes. Dabei bahnte er sich seinen Blick zwischen Schaulustigen her. Seine Position hatte er nicht gewechselt. Noch immer lehnte er neben der Tür an der Wand, die Arme verschränkt. Dann trat Hidan mehr oder weniger an ihn heran und faselte wieder unnötiges Zeug, dem er gar keine wirkliche Aufmerksamkeit schenkte. Ed drückte sich von der Wand ab, ging parallel zu dem Laufweg des Blonden in die entgegengesetzte Richtung und applaudierte dabei mit einem deutlichen Ausdruck von Sarkasmus. „Ich bin beeindruckt, wie du dich gegen zwei klassenlose Magier dann doch durchgesetzt hast.“, sprach er beinahe monoton. Für ihn war das Spektakel nun gelaufen. Als er an Hidan vorbei gelaufen war, hob Ed die Hand und winkte kurz, kaum merklich. „Einen schönen Feierabend wünsche ich.“, sprach er und verschwand in der Dunkelheit der Nacht. Nach schlafen war ihm dabei jedoch nicht. Die Nacht war noch Jung...

Tbc: Raststätte, zum rollenden Rad, Cedar

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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Nanami am Mi Feb 11, 2015 12:16 am

Firstpost

Nanami, eine junge Dame mit mehr oder weniger auffälligem lila Haar setzte Fuß vor Fuß, nachdem sie endlich das Innere der Stadt erreicht hatte. Ihre Füße trugen sie nach Hargeon, einer Stadt, welche man weder als riesig, noch als besonders klein ansehen konnte. Ein Grund, weshalb Nanami genau hier her kam, oder jedenfalls schien es realistisch, dass diese Stadt aus diesem Grund ihr Ziel war. Immerhin war sie weder zu voll, noch so klein, dass man als Fremder auffiel - so etwas war nichts, was Nanami besonders begrüßte. Sie hatte einen Ort gesucht, an dem sie runter kommen konnte. Sich ausruhen konnte, entspannen konnte und für einen Moment lang die Augen schließen konnte. Denn sie war ja nicht grundlos unterwegs gewesen, genau genommen hatte sie ein festes Ziel gehabt, welches sie verfolgt hatte. Einen Kopfgeldjäger. Sie hatte es sich, nach dem Tod ihrer Familie, zur eigenen Aufgabe gemacht, Kopfgeldjäger zu beseitigen. In ihren Augen waren sie eine Plage, die es galt, auszulöschen. Dass sie dabei eigentlich nicht besser war, als die Kopfgeldjäger selbst und auch damit andere Familien zerstörte, wie die Kopfgeldjäger früher ihre Familie zerstört hatten, ignorierte sie gekonnt. Sie wollte sich nicht mit ihnen identifizieren, auch wenn sie ihnen letztlich nicht unähnlich war und sie damals doch sogar in einem Kopfgeldjäger Dorf groß geworden war. Zeiten konnten sich verändern - und vor allem konnten Zeiten Personen verändern.

Erfreut zuckten die Mundwinkel der Lilahaarigen kurz etwas in die Höhe, als sie das Schild einer Bar sah. Das versprach viel: einen Sitzplatz und etwas zu trinken, vielleicht sogar einen guten Schluck Alkohol, der einem dabei half, zu entspannen. Denn Nanami war eine durchaus rastlose Person, die selten zur Ruhe kam und sich dies vor allem aber auch selten gönnte. Sie gönnte sich keine Pausen, denn ihr Ziel hatte sie genau vor Augen, gewillt, es zu verfolgen bis zum Ende ihres Lebens. Sie musste doch zu geben, dass ihre Knochen etwas schmerzten. Manche Kopfgeldjäger waren eben wirklich nicht zu unteschätzen, und so war es dazu gekommen, dass auch Nanami ein paar Prellungen von einem Kampf davon trug. Dazu kam vielleicht noch der eine oder andere blaue Fleck oder Wunden, aber das waren Sachen, die verhielten und ihre Freude über ihren Erfolg nicht verdarben. Und so hatte sie sich wirklich vorgenommen, sich etwas zu gönnen heute Abend. Das hatte sie sich verdient, dachte sie sich und freute sich darauf, sich selbst zu belohnen. Denn Belohnung war wichtig, nur so konnte man weiterhin den Erfolg gleicherweise anstreben, wie zu vor. Jedenfalls war genau das die Taktik der Magierin.

An der Bar angekommen, betrat sie diese und der bekannte Geruch von Alkohol drang an ihre Nase. Kurz ließ sie die Bar auf sich wirken, sah sich um, schaute, ob es noch freie Plätze gab und schaute sich dann einen Platz heraus, auf den sie sich dann zu bewegte, um sich hinzusetzen. Es tat ihr unheimlich gut, sich endlich wieder hinzusetzen. Ihr Körper war durch die Belastung sehr dankbar, nun endlich etwas zur Ruhe kommen zu können, um sich zu erholen. Ein paar Schrammen in ihrem Gesicht ließen einige Kunden dieser Bar verwundert in ihre Richtung schauen, doch diese Blicke hatte die Magierin gelernt zu ignorieren. Das war nichts, was von von jetzt auf gleich beherrschte - aber sie hatte sich diese Fähigkeit angeeignet, oder eher antrainiert. Es war wichtig, um nicht irgendwann Selbstzweifel zu entwickeln. Sie überlegte, was sie sich bestellen wollte, brauchte aber doch länger, um sich wirklich darüber einig zu werden, was sie wirklich wollte. Sie versuchte, den Kellner auf sich aufmerksam zu machen, während im gleichen Moment zwei Kerle anfingen, sich in der anderen Ecke der Bar mit einander zu prügeln. Idioten, dachte sich die Magierin, verdrehte die Augen und versuchte weiterhin, endlich wahr genommen zu werden, um ihre Bestellung aufzunehmen. Sie war kein besonders geduldiger Mensch und so war sie alles andere, als begeistert davon, dass nicht sofort eine Bedienung zu ihr kam.
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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Gast am Mo Feb 16, 2015 9:05 pm

Cf: Labor des 12. Bataillons
 

Die Forschungen mit dem Soldaten des 12. Bataillons, Izayoi, liefen besser wie geplant, schließlich haben sie erfolgreich einen Frosch modifiziert, indem sie ihn Metallstangen in seinem Körper transplantiert haben, welche sie mithilfe des Stroms bewegten, es war also ein Erfolg. Kurz nach dem Experiment trennten sich die Wege der beiden Männer, der eine ging seinem Weg nach, während der Andere noch ein paar Stunden im Labor blieb, die letzten Forschungsnotizen zu schreiben und vor allem die neu bekommenen Statistiken zu lesen und weiterzugeben, schließlich ist das Labor mit dem Rat verbunden, somit hat Dean auch dementsprechend die Sachen weiterzuleiten, die Wichtigsten zumindest. Es vergingen wieder ein paar Stunden, es schien so als wäre der Biomechaniker kurz vor einer Nachschicht gewesen, allerdings holte ihn ein Anruf wieder aus dem Schlaf, jemand brauchte etwas. Es schien so, als wäre der Anruf von der Stadt Hargeon gekommen, anscheinend wollte jemand eine Ratsperson sprechen und wie es der Zufall verlangte, war Dean gerade der Einzige, welcher keinen wichtigen Auftrag hatte, so bekam er die Aufgabe nach Hargeon zu reisen und die Lage zu beobachten, vielleicht musste er auch einschreiten, sollte die Gefahr eskalieren. Gesagt, getan. Dean packte das nötigste Material zusammen und bewegte sich mit langsamen Schritten aus dem Labor, er war zwar nicht wirklich begeistert davon, allerdings konnte man nichts dagegen machen, schließlich rief der Beruf des Kommandanten und schließlich konnte er dem Ruf nicht ignorieren, sonst hätte er wohl wirkliche Konsequenzen fürchten müssen. Es dauerte ein paar Stunden, erneut, bis Dean in Hargeon angekommen war, es war sogar wieder erneut Abend, scheint so als hätte Dean eine Nacht durchgemacht, er hatte sich vorne und hinten überarbeitet – wie lange war er überhaupt nochmal im Labor? „Verdammt…“ schoss ihm durch den Kopf, schließlich hatte er wohl oder übel die Zeit übersehen. Der Wolkenbruch zog übers Land, so musste sich der Biomechaniker einen Unterschlupf suchen, schließlich konnte er nicht draußen bleiben, vor allem nicht wenn es regnete, er schätzte das Wasser nicht wirklich, außerdem brachte es seine Maschinenteile zum Rosten.

In einem Handgriff öffnete er seinen Kühlschrank, nahm ein Tässchen Schwarztee heraus, schloss den Kühlschrank wieder und ging seinen Weg, bis er nach ein paar Minuten an ein Gebäude kam, es sah aus wie eine Schenke, eine Herberge, welche Dean unbedingt brauchte. Es stieg ihn ein angenehmer Duft in die Nase, er roch etwas, allerdings konnte er es nicht identifizieren, so ging er langsam hinein, öffnete die Tür und schritt hindurch. Der Kommandant stand nun inmitten des Eingangsraumes, es war eine Art Schenke, so fielen ihn sofort dunkle Blicke, allerdings ignorierte er diese, schließlich war er nicht da um die ganzen dunklen Gestalten festzunehmen, sondern hier um etwas zu trinken, sich auszuruhen. Mit langsamen Schritten ging er zum Barkeeper, bestellte allerdings im ersten Moment nichts, schließlich hatte er seine Tasse Schwarztee noch. „Kann man hier nachtigen, für einen angemessenen Preis?“ fragte er den Barkeeper, welcher sich nur die Nase rupfte, anscheinend hatte ein Kommandant des Rates hier nicht wirklich großes Ansehen, lag vielleicht daran, dass hier in der Nähe meistens ein Art Schwarzmarkt war, allerdings juckte Dean das aktuell nicht. Wie er noch wartete, setzte er sich auf einen der Barhocker, schließlich musste ihm der Barkeeper früher oder später antworten, schließlich wollte er keinen Schuppen haben, welcher in Trümmer liegt, davon ging Dean zumindest einmal aus. In der Wartezeit schwank er einen Blick durch den Raum, entdeckte dabei viele dunkle Gesichter, aber auch eine jüngere, violett haarige Frau, welche auf den ersten Blick nicht allzu schlecht aussah, vom Prestige her, natürlich. „5000 Jewel die Nacht für dich, Kommandant.“ Zischte der Barkeeper den Kommandanten an, allerdings war der Preis viel zu viel, das konnte man wahrlich nicht bezahlen, so wartete er noch ab, vielleicht wollte der unfreundliche Barkeeper noch was sagen.

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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Nanami am Mi Feb 18, 2015 3:04 pm

Die Blicke, welche die Lilahaarige geerntet hatte, warne kaum mit denen zu vergleichen, welche der Mann zu geworfen bekam, welcher im Anschluss die Bar betrat. Der Braunhaarige war ein Kommandant, wie Nanami gehört hatte. Sie war aufmerksam gewesen und hatte gut zu gehört, als er begonnen hatte, mit dem Barkeeper zu sprechen. Die Bezeichnung Kommandant sprach doch eindeutig dafür, dass es sich bei dem jungen Mann um ein Mitglied des Rat Era handelte. Natürlich hatten die Personen hier durchaus eine negative Einstellung diesen Gegenüber, denn in Hargeon trieben sich durchaus dunkle Gestalten rum, welche von dem hier existierenden Schwarzmarkt angezogen wurden. Und diese Bar, ganz in der Nähe dieses Marktes, bot für eben die Leute, dich sich auf dem Markt herum trieben, die Möglichkeit sich hin zu setzen und etwas zu trinken. Da störte ein Mitglied des Rat Era natürlich, denn diese waren immerhin gar eher die Feinde solcher Märkte und daher ungerne gesehen. Das machte der Barkeeper dem Kommandanten auch klar, in dem er ihm einen unglaublich hohen Preis für ein Zimmer nannte. Anscheinend wollte der Kommandant über Nacht hier bleiben, aber der Barkeeper wollte ihn natürlich ungerne hier behalten.
Die Kristall-Magierin sah weiterhin in die Richtung der beiden. Sie hatte, im Gegensatz zu dem Barkeeper, nichts gegen den Rat Era. Immerhin schienen diese sich ab und an doch genauso um Kopfgeldjäger zu kümmern, wie sie es tat. So gesehen, schien sie dem Rat gar nicht so unähnlich, verfolgte dabei aber sicherlich andere Motive und tat das nicht aus Ehre oder Stolz, sondern aus Rache. Nicht einmal weil sie zwingend dachte, sie würde das Richtige tun. Aber das hinderte sie nicht daran, Kopfgeldjägerin hinterher zu jagen und sie zu töten. Wahrscheinlich sogar den Rest ihres Lebens, aber so bekam ihr Leben wenigstens einen Sinn. Im Gegensatz zu dem Kommandanten war sie jedoch frei - kein Mitglied eines Rates oder einer Gilde, sie blieb bisher doch lieber für sich, anstatt sich anzuschließen und unterzuordnen. Denn Unterordnen war überhaupt nicht ihr Ding und bisher hatte sie auch noch keinen Grund dafür gefunden, sich irgendwo anzuschließen. Sie war gerne frei und genoss diesen Zustand.

Nach kurzem Überlegen jedoch fasste die Lilahaarige einen Entschluss. Sie war eine Verfechterin der Gerechtigkeit und so dachte sie doch daran, dass der Kommandant einen genauso fairen Preis verdiente, wie andere auch. Er war auch nur ein Mensch, ein Magier, der seine Ideale verfolgte. Dabei besaß nun mal jeder andere Ideale, und was war der Barkeeper für ein Mann, sich rauszunehmen, über seine richten zu können? Und so erhob sich Nanami, die lediglich aufgrund ihrer äußerlichen Verfassung Blicke zugeworfen bekommen hatte zu vor. Sie war nicht das erste Mal hier, ja selbst den Schwarzmarkt hatte sie mal besucht und so war sie kein bekanntes Gesicht, aber zu gleich auch nicht völlig unbekannt. Sie glaubte auch nicht daran, sich je etwas zu Schulen lassen haben zu kommen, weshalb sie doch beschloss, sich ausnahmsweise für jemanden einzusetzen. Das war in diesem Fall der Kommandant. Sie steuerte also auf die Theke zu, stellte sich neben den Braunhaarigen und sah den Barkeeper an. Kurz richtete sie ihre Klamotten, in dem sie ihren Kimono etwas runter zog und ihr Ausschnitt sich gleich um ein paar Zentimeter vergrößerte. Sie räusperte sich, ehe sie begann, zu sprechen. „Er ist mit mir hier“, sagte sie dann, schaute dem Barkeeper genau in die Augen. Ihr Blick war zu erst ernst, ehe sich doch ein Lächeln auf ihre Lippen zeichnete. Sie wollte ja einen guten Eindruck hinterlassen. „Wir haben leider nicht so viel Geld dabei, werter Barkeeper. Wären sie vielleicht bereit, mit dem Preis etwas herunter zu gehen? Wir haben eine lange und anstrengende Reise hinter uns.“ Sie blickte ihn an, versuchte gar etwas Mitleid zu erregen. „Es ist sehr schwer, eine Unterkunft zu finden, wissen sie? Wir suchen schon den ganzen Tag.. Er kommt grade erst von einer anderen Unterkunft, wo uns der Schlafplatz verwehrt wurde..“ Ja, Nanami wusste, wie man spielen musste, um zu bekommen, was man wollte. Sie tat das nicht zum ersten Mal und war daher schon öfters billiger bei einer Übernachtung weggekommen, als sie es eigentlich würde. Man musste eben Geld sparen, wo es nur ging. Zur Not durch ein wenig Schauspielerei. Der Barkeeper sah zu erst noch skeptisch, dann aber gar mitleidender zu Nanami. Er nickte dann, ging mit dem Preis herunter, so dass dieser sogar fast unter den Normalpreis ging. Nanami war zufrieden. „Vielen Dank.“ Wieder lächelte sie den Barkeeper an, ehe dieser in ein Hinterzimmer verschwand, vielleicht um sich um die Organisation zu kümmern, ein Zimmer herrichten zu lassen. In der Zeit drehte sich die gildenlose Magierin zu dem Kommandanten um. „Gern geschehen.“ Warum sie ihn letztlich geholfen hatte, konnte sie nicht genau sagen. Es schien glatt ein innerer Impuls gewesen zu sein, der sie dazu verleitet hatte, sich für ihn einzusetzen. „Du darfst mir gerne mit einem Drink danken.“ Dann kam sie definitiv billiger bei weg und in ihren Augen war es doch das mindeste, was er für sie tun konnte. „Mit den Leuten hier sollte man es sich als Kommandant nicht verscherzen.“
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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Gast am Fr Feb 20, 2015 6:45 pm

Bereute es der Biomechaniker jetzt schon, diese Hütte, oder was auch immer es war, ausgewählt zu haben, einfach seinen Instinkten zu folgen, die Tür zu öffnen und schauen, was jemanden erwartet? Er hatte sicherlich eine bessere Stimmung erwartet, obwohl, eigentlich ja nicht, schließlich war er hier in einem bekannten Gebiet von Hargeon, nämlich um den Gebiet des Schwarzmarktes, dem Markt wo Waffen, Drogen und was auch immer verkauft wurde, eine Sammelstelle für Kriminelle und für solche, welche es gerne werden wollte. Der Vertrauensgrad war hier minimal, keiner kannte den Anderen, keiner wollte den anderen kennen, kein Vertrauen, nur Intrigen und Lügen, Hass und Terror, so wurde es Dean zumindest im Rat gelehrt, ob es in der Realität auch so aussah, das konnte er nicht beweisen, noch nicht, zumindest, denn irgendwann wollte er den Schuppen mal genauer unter die Augen nehmen, allerdings nicht heute, denn er stand hier, vor dem Barkeeper, müde und vor allem ohne Unterkunft, Wasser mochte seinen Körper ja nicht, er es genauso nicht. Der Biomechaniker bekam schwarze Blicke entgegengeworfen, Blicke welcher er zwar sonst auch bekam, allerdings, waren sie hier noch unerwünschter, als hätte er irgendwie das Hauptquartier des Schwarzmarktes gefunden, was natürlich ausgezeichnet wäre, allerdings durfte er nichts überstürzen und vor allem nicht falsch handeln, denn unter den ganzen Personen, welche wahrscheinlich kriminell waren, waren sicherlich auch stärkere, welche Dean nicht unterschätzen durfte. „Hm, könnte wohl interessant werden..“ ging ihm durch den Kopf, denn er hatte wahrlich keine Ahnung, was er nun machen sollte, denn einfach raus gehen wäre auch dumm gekommen, außerdem ging das nicht, er hatte viel zu viel Stolz dafür, der Kommandant des 12. Bataillons und Forschungsleiter des Labors des Rates ERA, wer wäre er denn, wenn er einfach den Schwanz einziehen würde? Definitiv keine Person, welche so hoch gestellt war, außerdem hatte Dean sogar schon ein Wort mit Kenji Byakuya gewechselt, einen der stärksten Personen des Rates, ohne Zweifel. Der Schwertkämpfer, sein Schwert, untrennbar, beinahe unbesiegbar, etwas, was Dean nicht versuchen mochte, denn da hätte er sein eigenes Grab auch schaufeln können, oder eben versuchen, mit einem Holzboot übers Meer zu segeln, hätte bei seinem Gewicht, wegen dem Exoskeletts, den gleichen Effekt gehabt, keinen, außer seinen sicheren Tod. Die Zeit verging nicht, denn der Kommandant stand immer noch da, der Barkeeper, welchen einen höchst genervten Gesichtsausdruck machte, sah ihn starrend an, als würde er Dean mit seinen Augen töten wollen, so kam es den Biomechaniker vor, war es Einbildung? Wohl kaum. Es tat sich nichts, wahrlich, nichts, auch wenn bisher nur wenige Sekunden vergangen sind, für den Kommandanten kam es vor wie eine Ewigkeit, lag vielleicht daran, dass es ihm relativ peinlich war, als Kommandant so bloßgestellt zu werden, denn am liebsten hätte er, wenn möglich, dem Barkeeper eine Lektion erteilt, denn 5000 Jewel für eine Nacht, da wäre eine Frau ja billiger! Plötzlich trat eine violetthaarige Frau in das Rampenlicht, sprach davon, dass der Kommandant mit ihr hier wäre, was hatte sie vor? Dean beobachtete das Ganze kurz und still, allerdings schienen sich die Frau und der Barkeeper zu kennen, allerdings wollte er nicht nachgeben, so fing sie an zu improvisieren, sprach davon, dass sie eine harte, gemeinsame Reise hinter sich hätten, was auch immer, Dean hörte ihr nur halbherzig zu, schließlich war es ihm egal, was sie sagte, allerdings spürte er auch einen kleinen Drang von Dankbarkeit, mehr oder weniger zumindest. Nach einer Zeit und viel Rededrang der Frau, gab der Barkeeper schlussendlich nach und gab die Übernachtung sogar unter Normalpreis heraus, was dem Kommandanten staunen ließ, schließlich wusste er die Preise nicht, aber 5000 Jewel kamen ihn dann doch relativ hoch vor, Instinkte? Der Barkeeper verschwand, die Frau sprach davon, dass sie es gerne getan hätte, außerdem könnte Dean ihr doch mit einem Getränk den Abend versüßen, eine wahre Dame. Bevor der Kommandant etwas sagen konnte, sprach sie noch davon, dass man es als Kommandant hier nicht verscherzen sollte, so war es auch, das wusste er. „Ich danke dir, unbekannte Frau. Ungewöhnlich, dass eine Person meine Nähe sucht, in solch‘ einem Platz, wenn diese weiß, dass ich ein Kommandant des Rates bin. Wie auch immer, ich gewähre dir einen Wunsch, nach deiner Wahl. Egal wer du bist, oder was du brauchst, melde dich einfach beim Rat und verlange nach Dean, Dean Yamato, Kommandant des 12. Bataillons.“ Sprach der Biomechaniker vor sich hin, bemerkte dabei nicht, wie die Zeit verging und außerdem, plötzlich bewegte etwas in seiner Tasche, es war das Verständigungslacrima, ein Notfall, direkt um die Ecke, Dean musste aufbrechen. „Vergiss nicht, Dean Yamato.“ Sprach er ihr noch hinterher, lag dabei einen Beutel in ihre Hände, in welchen sich mehrere tausend Jewel befanden, arm war der Kommandant ja nicht, allerdings aktuell unter Zeitdruck, denn es ging um den Schwarzmarkt, anscheinend hatten sie gerade ein Geschäft am Laufen, welch ein Glück, dass Dean zur Stelle war.

Tbc: Hafen von Hargeon

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Re: Bar im Stadtinneren Hargeons

Beitrag von Session am Fr März 20, 2015 9:02 pm

cf: Straßen von Cedar

Hauptsache raus aus Cedar. So lautete die Devise der Session gefolgt war. Nachdem was sie dort angestellt hatten und den Rat auf den Plan riefen, war es besser, einfach zu verschwinden und weit weg nach einer Unterkunft und etwas Ruhe zu suchen. Auch ein Fürst der Allianz konnte nicht zu jeder Zeit funktionieren, er musste auch seine Energiereserven wiederherstellen. Die Stadt Hargeon fiel ihm ein, er war hier schon öfters gewesen. Wenn er seine Maske ablegte und in eine Bar ging, würde ihn sowieso niemand erkennen. Da war es viel auffälliger, wenn ein maskierter Mann in einem schwarzen Mantel ein solches Lokal betrat. Jedenfalls war es späterer Abend, als er ankam. Das Wetter war nicht unbedingt gut, was  ihn dazu veranlasste, schnell etwas zu suchen, wo er Unterstand bekam. Dafür lief er durch die Stadt hindurch, die Maske hatte er bereits im Mantel versteckt, trotzdem blickte er niemandem in die Augen, hielt seine lange rote Mähne unter der Kapuze, welche sein Gesicht mehr oder minder auch bedeckt hielt. Schließlich fand er nun eine Bar, in welche er sofort eintrat.

Als die Tür aufschlug, erntete er zum Glück nicht allzu viele interessierte Blicke, auch wenn er die Kapuze aufbehielt. Langsam ging er an die Bar, wartete bis der Barkeeper ihm seine Aufmerksamkeit schenkte. "Was darfs denn sein der Herr?" fragte er umgehend nach. "Ein Glas Whiskey bitte" forderte Session schließlich an, sollte sein Getränk auch sofort bekommen. Mit dem Alkohol in der Hand, versuchte er sich einen Platz auszumachen. Tief in der hinteren Ecke, sichtete er einen Tisch, an dem nur 2 Mann Platz haben konnten. Dort schlich er sich hin, vergrub sein Gesicht weiterhin in der Kapuze. Er nahm Platz, trank stillschweigend von seinem Glas, dachte dabei einfach nur über die Geschehnisse nach. Es beschäftigte ihn eben, dass Ayane dort einfach auftauchte. Er musste nun nachdenken, wie er alles lösen konnte. Wenn sowas öfter passierte, seine Schwester bemerkte dass er einer der Allianz war, hatte er schlechte Karten. Das war ein Thema zum Kopf zerbrechen. Manchmal würde er gerne alles hinschmeißen, einfach dahin zurückgehen, wo alles noch einfacher war. Aber das ging nun mal nicht. Nicht mehr zumindest. Session hatte es in der Hand, er musste aufpassen, wie alles verlaufen würde, und wer in seinem großen Spiel des Lebens, alles eine Rolle bekam. Die Allianz, seine Familie und sein wahres Ich. Alles unter eine Decke zu bekommen, war absolut nicht möglich. Irgendwann musste er sich entscheiden. Diese Entscheidung hatte er innerlich wahrscheinlich auch schon getroffen. Noch war es etwas Zeit, bis er vor die Wahl gestellt werden würde. Session würde schon das Richtige tun, solange er auf sein Herz und seinen Verstand hörte. Obwohl das manchmal leichter gesagt war, als getan. In dem Kopf des Fürsten ging eine ganze Menge vor, von früh bis spät war er am arbeiten. Niemand kannte ihn richtig, niemand wusste wer er überhaupt war. Und das war auch gut so. Wenn alle Karten offen wären, würde sein Leben nicht mehr so funktionieren, wie er es momentan führte. Noch immer trank er aus seinem Glas, blickte ab und zu in die Runde. Es war keine wirkliche Person hier, die sofort seine Aufmerksamkeit erregte. Umso besser. So brauchte er keine Angst haben, dass ihn gleich irgendjemand vom Rat oder sonst wer, mit irgendwelchen Angelegenheiten konfrontierte. Plötzlich lauschte er vom Tisch nebenan bei einem Gespräch. Sie unterhielten sich auch über das, was an diesem Tag in Cedar passiert war, schließlich war fast die ganze Stadt zerstört, dank Session und Ulquiorra. Er schüttelte nur den Kopf, legte ihn auf seinen Armen ab und schloss für einen Moment seine müden Augen.
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