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Adria Kibō, Solarslayerin [Allianz / FERTIG]

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Adria Kibō, Solarslayerin [Allianz / FERTIG]

Beitrag von Gast am Fr Jun 27, 2014 5:04 pm



Steckbrief


Bild:

Vorname: Adria

Nachname: Kibō

Alter: 21 Jahre

Geschlecht: weiblich

Aussehen:
Adria hat Feuerrotes, langes Haar, welches sie meist frei trägt. Ihre Augen weisen ein eher stechendes, Gelbgrün auf. Die Slayerin trägt in der Regel eine Art Lederrüstung. Doch ihr Auftreten ist eher freizügig, weswegen sich die Rüstung häufig auf ihre Beine, Schultern und Arme beschränkt. Oft trifft man sie bauchfrei, lediglich mit einer kurzen Korsage an. Neben ihren Handschuhen trägt Adria jedoch noch unterstützende Rüstungsteile wie metallene, mit Stacheln verzierte Armschienen und ebenso metallene Schulterplatten. So gut wie nie sieht man sie ohne mindestens 2 Schwerter, welche sie am Rücken und / oder am Gürtel trägt. Dazu zieren noch kleine Wurfmesser ihr Äußeres, mal mehr, mal weniger viele. Ein erwähnenswertes Mal wäre noch anzusprechen. Aus der Zeit in Sklaverei trägt Adria ein Mal der Erinnerung über ihrem rechten Auge. Eine gut erkennbare Narbe zieht sich von ihrer Stirn, über das Augenglied, bis fast auf Mundhöhe herunter. Ein Wärter erachtete es als nötig, das damals noch sehr junge, rothaarige Mädchen für „Ungehorsam“ zu bestrafen. Trotz ihres Alters (Adria ist ausgewachsen) bietet sie Größen technisch nur Mittelmaß. Mit etwa 1,70 Meter findet sie sich im Mittelmaß wieder. Damit ist Adria weder ein Zwerg, noch eine große Frau. Lediglich ihre Rundungen haben eine gewisse, nicht zu verachtende Größe.

Das Aussehen der Solarslayerin verändert sich, tritt sie in den Zustand der Dragon Force ein. Ihre menschlichen Hände wachsen zu Klauen ähnlichen Formen. Ebenso bilden sich Schuppen ähnliche Hautmaserungen, welche den Widerstand dieser erhöhen und das größte Organ des Menschen so weitaus robuster erscheinen lassen. Die Augen Adrias formen sich zu finster drein schauenden Sehschlitzen und ihre Zähne wachsen zu scharfkantigen Reißzähnen. Wahren Hauern. Zu guter Letzt verändern auch die Pupillen der Slayerin ihre Form und Farbe. Die Pupille an sich wächst etwas in die Länge und ähnelt mehr einem Riss, als einem Kreis. Die Augenfarbe der rothaarigen Magiern wechselt zu einem Goldgelb.

Familie:
Solaris (Drache) [Ziehmutter / verschwunden]
Solaris war so etwas wie die Mutter der Slayerin. Sie kannte den Drachen beinahe von Geburt an und Solaris war, für Drachen Verhältnisse sehr liebenswürdig zu ihr. Für Adria ist sie DIE Mutterfigur in ihrem Leben, da sie ihre leibliche Mutter nie zu Gesicht bekam. Ganze 9 Jahre begleitete Solaris die angehende Solar Slayerin durch ihr Leben. Dabei zog sie das Kind groß und lehrte sie neben dem Kämpfen auch noch alles Menschliche. Das Training beinhaltete sowohl Zauber als auch den Umgang mit Schwert und Messern. Doch auch die innerliche Gutherzigkeit nahm die Rothaarige von ihrer Ziehmutter auf.

Artorias Velka [„großer Bruder“ / lebendig]
Artorias war stets eher der ruhigere Typ. Zwar war er stets freundlich und hilfsbereit, doch eben auf eine schweigsame Art und Weise. Adria erkannte sofort seinen guten und herzlichen Kern und gab sich stets Mühe dabei, ihn in die Gruppe zu integrieren. Bei jeder Gelegenheit die sich bot, erfragte sie die Meinung des Jungen und forderte ihn auf, diese in der Runde kundzutun. Artorias wurde über die Zeit so etwas wie ein großer Bruder für die Solarslayerin. Zwar war er nicht der, der sich direkt wie ein fürsorglicher Bruder verhielt, doch wann immer es von Nöten war, stellte er sich vor sie und die anderen, hielt seine Hand schützend über das Haupt der Gruppe.

Nelliel Kaguya [„kleine Schwester“ / lebend]
Nelliel ist für die Rothaarige so etwas wie eine kleine Schwester geworden. Adria hatte stets das Bedürfnis für sie da zu sein. Das Wohl des, in Relation zu den anderen, noch sehr jungen Mädchens, stand bei Adria meist ganz ganz vorne. Auch versuchte sie der Kleinen ein Vorbild zu sein und immer so zu handeln, dass sie keine negativen Bilder und Emotionen verinnerlichte. Das fröhliche Gemüt Nelliels half ihr sogar die meiste Zeit, selbst nicht in tiefer Trauer zu verfallen und die Lebenslust zu verlieren.



Xandro von Xzayvieon[„kleiner Bruder“ / lebend]
Auch für Xandro versuchte Adira stets eine Art Vorbildfunktion zu übernehmen. Der Junge war jedoch wesentlich eigenständiger und wengier 'hilfebedürftig' als Nelliel und so schenkte sie ihm nicht ganz so viel Aufmerksamkeit, wie dem 5 Jahre jüngeren Mädchen.
Den Xandro, den die Rothaarige vor einiger Zeit kennenlernte, mochte sie sehr. Er war ein liebenswerter Junge, ganz im Gegenteil zu dem, was aus ihm wurde. Er erbte ein unschätzbares Vermögen und entwickelte sich zu einem Menschen, den man nicht einmal mit dem Rücken ansehen wollte... Hätte Adria den alten Xandro nicht gekannt, würde sie ihn jetzt wohl verachten. Doch in ihren Augen steckt tief in ihm noch immer irgendwo der nette kleine Xandro von damals.

Informationen


Charakter:
Adrias Charakter hat in ihrem Leben einen beachtlichen Wandel hingelegt. Als Kind war sie, unbeeinflusst von allen möglichen negativen Einflüssen der Umwelt, ein aufgewecktes, fröhliches und gutmütiges Wesen. Sie hatte keinerlei Kontaktängste und ist offen auf jeden zugegangen, der sie nicht abwies. Darum hatte Adria auch nie Probleme damit, Personen kennenzulernen und Freunde zu finden. Solaris, der Drache, welcher sie großzog, legte auch stets Wert darauf, dass sie das Leben positiv angeht, was auch der Fall war. Mit einem Ereignis, welches großen Einfluss auf Adrias Entwicklung nahm, sollte sich dieser positive Gedanke jedoch langsam, Schritt für Schritt, verändern. Mit der plötzlichen Gefangenschaft, im Alter von etwa 9 Jahren, schlich sich ein finster Schatten leise an ihren Charakter heran. Adria war zwar zu Beginn dieses dunklen Lebensabschnittes noch guter Dinge und klammerte sich fest an ihr gutes Gemüt, doch mit den Jahren in Knechtschaft, verschloss sie sich immer mehr. Mittlerweile ist die junge Magierin nicht mehr ganz so positiv und viel verschlossener was Fremde angeht. Auch ihre Selbstsicherheit hat Macken bekommen und ist nicht immer so präsent. In Kämpfen jedoch ist sie sich ihrer Sache sicher und ihre Unsicherheit schwindet für den Moment. Adria ist nun viel stiller und weniger mitteilungs- freudig als zuvor. Nach den Jahren lacht sie außerdem viel seltener und drückt ihre Freude allemal mit einem leichten Lächeln aus.
Durch weitläufige Gedankengänge, in denen sich die Rothaarige verstrickte, wuchsen gewisse Zweifel an der Institution, dem Rat ERA. Ihrer Meinung nach sollte dieser für Recht und Ordnung zugegen sorgen, doch musste sie sich zusammen mit ihren Freunden, die so etwas wie Geschwister für sie darstellen, alleine und aus eigener Kraft befreien. Der Rat ERA vollführt ihrer Meinung nach also eine nicht ausreichende Arbeit und gehört gestürzt oder neu strukturiert. Ein dunkler Samen des Zweifels und der Wut, wenn nicht sogar des Hasses, der sich in ihre Seele gebettet hat und in ständigem Clinch steht, mit ihrer noch immer existenten, positiven Sichtweise, dem Leben gegenüber.
Die Gefangenschaft in Sklaverei hatte große Einflüsse auf die Charakterentwicklung Adrias. Anfangs ging sie als hilfloses und wenig eigenständiges Mädchen hinein. Was heraus kam war eine junge Frau, die schnell gelernt hatte, ja lernen musste eigenständig und erwachsen zu werden. Schnell versuchte sie Verantwortung zu tragen und grade durch den Versuch, sich für Xandro und Nelliel als Vorbild stark zu machen, entwickelte sich Adria auch schnell zu diesem früh erwachsenen Mädchen.

Stärken:
Die Solarmagie, welche Solaris der Slayerin mit auf den Weg gab, brachte gleich ein paar passiv wirkende Fähigkeiten mit sich. Zum einen ist Adria sehr resistent was Hitze angeht und wird von diesem Hindernis wenig beeinflusst. Selbst wenn es für den Auto normal Magier oder Menschen verdammt heiß ist, sodass man sich am liebsten gar nicht mehr in der Sonne aufhalten würde, kämpft Adria keineswegs mit erschöpfenden Wirkungen. Auch Kälte macht ihr im Normalfall nichts aus, da sie von innen mit der nötigen Temperatur versorgt wird. Man möchte meinen, Adria kennt Kälte nicht einmal, doch das ist nur die halbe Wahrheit. Die Magierin hat sehr wohl erfahren, was wahre Kälte ist und kennt sie so gut wie nur wenige neben ihr. In Dunkelheit, Gefangenschaft und Sklaverei aufgewachsen, gab es eine lange Zeit, in der Adria kaum anderes neben dieser unerträglichen Kälte spürte. Die Kälte, die aus dem Inneren eines Menschen stammt.
Das Adria so resistent gegenüber der Kälte von außen, also niedriger Temperatur ist, hängt, wie vieles, mit ihrem inneren Energiespeicher zusammen. Er erlaubt der Magierin die durch die Sonnenstrahlen aufgenommene Energie zu speichern und für vielerlei Dinge zu nutzen. Eine mögliche Verwendung wäre hierbei eben die Versorgung mit lebensnotwendiger Wärme. Doch auch für einen Boost, der sonst nur bei direktem Kontakt mit Sonnenstrahlung möglich ist. Nur dauert dieser eben nur solange an, wie der Speicher gefüllt ist. Adrias direkte, kämpferische Stärke, liegt im Nahkampf und ist keineswegs zu verachten. Durch die enorme Hitze, die sie erzeugen kann, ist die Solarslayerin im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich. Es ist alleine schon gefährlich genug, zu versuchen ihre Angriffe abzuwehren, da man dennoch mit starken Verbrennungen und Schäden an Waffe und Rüstung zu rechnen hat. Von einem direkten Treffer Adrias mal abgesehen. Man ist gut beraten, ihren Angriffen auszuweichen, so gut es geht.
Eine direkte Stärkung erhält Adria bei Tag. Unter optimalen Bedingungen, also am besten bei wolkenlosem Himmel und heller, starker Sonnenstrahlung (also an einem wolkenlosen 40° im Schatten Tag), entwickelt die Solarmagierin ihre größte Stärke. Adria wird hier schon wirklich mit Energie durchflutet und ihre Angriffe nehmen undenkbare Ausmaße an. Doch bringt diese Masse an Energie auch Risiken mit sich.
Was ihre Magie außerdem noch mit sich bringt, ist die Fähigkeit, die gesammelte Energie in Geschwindigkeit und Kraft umzuwandeln.

+ Hitze resistent
+ Kälte unempfindlich
+ Energiespeicher
+ Nahkampf
+ Tag
+ Energie in Kraft/Geschwindigkeit umwandeln


Schwächen:
Der Energiespeicher bringt zwar eine Menge Vorteile mit sich, doch nicht nur die. Natürlich hat auch diese Gabe seine Nachteile. Zum einen nimmt es dem Anwender jeglichen positiven Effekt und jede Stärke, wenn der Speicher leer ist. Bei Energiemangel ist sowohl die Hitzeunempfindlichkeit dahin, als auch die Resistenz gegenüber Kälte. Dabei ist noch hinzuzufügen, dass Adria grade in dem Fall, wohl sogar empfindlicher gegenüber unangenehmen Temperaturen ist, als andere Magier. Das rührt daher, dass sie es einfach nicht gewohnt ist, starken Temperaturanstiegen und -anstiegen ausgesetzt zu sein. Den größten Teil der Zeit ist ihr Körper durch ihre Magie schließlich angenehm temperiert.
So stark und übermächtig Adria auch im Nahkampf sein mag. Auf Distanz hat sie nichts zu lachen. Schafft man es Abstand zu ihr zu halten, bis sie ihre Energiereserven verbraten hat, ist der Sieg gewiss.
Was man wohl ebenso als Schwäche ansehen darf ist die Tatsache, dass Adrias Charakterentwicklung dazu geführt hat, dass sie sehr, ja genauer gesagt sogar zu gehorsam wurde. In einem gewissen Maße hat ihr freier Wille einen Knacks bekommen und solange sie ihre Interessen auch nur genug vertreten sieht, folgt sie Vorgesetzten nun, ohne dabei Entscheidungen und Befehle großartig zu hinterfragen und anzuzweifeln. Natürlich darf man sie nicht mit einer willenlosen Puppe vergleichen, denn einfach Suizid begehen würde sie schließlich nicht. Nur müssen Befehle schon deutlich neben dem Interesse der Magierin liegen, damit sie angezweifelt werden. Zu Schwankungen dieser Charaktereigenschaft kommt es hin und wieder dadurch, dass Adria einen inneren Konflikt führt. Ihr Kern besteht eben noch immer aus dem positiven, fröhlichen Mädchen von vor der Gefangenschaft. Das was sie jedoch hin und wieder tut, also ihr Handeln, schweift gegebenenfalls von diesem Kern ab. Ein gutes Beispiel dafür ist die Wut auf den Rat ERA, die sich gebildet hat. Sie führt dazu, dass Adria selbst 'Rache' verüben würde. Ihrer Meinung nach hätte der Rat mehr unternehmen sollen, um so etwas wie Sklaverei zu unterbinden und so bringt es die Magierin selbst zu moralisch nicht zu duldenden Taten, welche sich mit ihrem positiven Inneren beißen. Adrias Charakter schwankt also hin und wieder zwischen einem eher kriminellen Zustand und einem der Gerechtigkeit, könnte man sagen.
Auch zu dem enormen Stärke Plus, welches Adrai am Tage verspürt, gibt es ein Pendant. In der Nacht, oder Untertage, also dort wo das natürliche Sonnenlicht nicht hinfindet, erlebt die Magierin eine enorme Schwächung. Sobald ihr Energiespeicher, der sie Zeitweise noch mit Solarenergie speist, aufgebraucht ist, ist mit der Magierin nichts mehr anzufangen. Je kräftiger die Finsternis, desto schwächer wird sie dabei. Man könnte es folgendermaßen Ausdrücken.
    + =================== 0 ===================== -
(sehr stark)   (durchschnittlich stark)   (nicht zu beachtend schwach)

Das + bedeutet in diesem Falle eine intensive Sonnenbestrahlung. Die 0 symbolisiert einen künstlich erleuchteten Raum und das – bedeutet absolute Finsternis. Natürlich gibt es dabei fließend ineinander verlaufende Zwischenstufen.

Eine, neben dem Übermaß an Gehorsamkeit, weiterer charakterliche Schwäche ist die Verschlossenheit Adrias. Diese bildete sich erst über eine lange Zeit, die Zeit in Gefangenschaft. Am Ende kam eine junge Dame dabei heraus, die sich sehr von der Außenwelt abgeschottet hat und die nur noch einzelne Stränge mit der Umwelt verbinden. Ein solcher Strang bildet Nelliel, mit der sie, wie bei den anderen, also Xandro und Artorias auch, eine enge Bindung hat. Nur ist Nelliel für sie noch in greifbarer Nähe.

Körperlich gesehen wäre da noch die mangelnde Körperkraft der jungen Dame. Zu beachten sind wieder die verschiedenen Einflüsse der Sonnenstrahlung, künstlichem Lichts und der Finsternis. Bei Sonnenstrahlung ist Adria überdurchschnittlich stark, kann mit einem normalen, gut trainierten Mann problemlos mithalten. Ohne Sonne, also in einem künstlich erleuchteten Raum kann sich Adria lediglich noch auf die eigene Körperkraft verlassen, die der einer recht zierlichen jungen Frau entspricht. In absoluter Finsternis ist sie sogar noch schwächer als es ihr Körper eigentlich ist.
Eine weitere psychische Schwäche ist eine gewisse Angst. Eine Angst vor sich selbst. In ihrer Vergangenheit gab es ein Ereignis, welches ihr das wahre Potenzial ihrer Kraft veranschaulichte. Seit diesem Ereignis lebt eine Angst vor der eigenen Kraft in Adria. Sie sieht sich gewissermaßen als Monster an, wenn sie dieser Kraft freien Lauf lässt. Teil dieser Schwäche ist es also, dass die Magierin gehemmt ist, ihr bestmögliches zu geben, sich selbst bremst. Um die Schwächen zum Abschluss zu bringen wäre da noch die Gefahr der Überhitzung. Es ist Adria selbst, ja grade unter der heißen Sonne nicht möglich, einfach endlos mit ihren Zaubern herumzuwerfen. Die Begrenzung des Energiespeichers hat nämlich einen gewissen Sinn. Kämpft Adria unter der Sonne, also an dem Ort, an dem sie ständig mit neuer Energie versorgt wird, läuft sie Gefahr zu überhitzen, sich also selbst zu schaden. Die Körpertemperatur erhöht sich dann langsam und stetig, was ihr aber nicht wirklich bewusst wird, da sie weitestgehend hitzeresistent ist. Ab einem gewissen Punkt führt dies dann zu einer Bewusstlosigkeit, der Körper schaltet sich quasi zum Selbstschutz auf Standby. Dabei wird Adria dann von schwerem Fieber geplagt und sie muss eine lange Zeit, mehrere Tage zur Ruhe kommen, um diesen Zustand abzulegen.

Natürlich darf auch die, für Dragonslayer übliche, Reisekrankheit nicht vergessen werden.


– Energiespeicher leer
- Fernkampf
- zu gehorsam
- innerer Konflikt (Gut/Böse)
– Nacht / Finsternis
- Verschlossenheit
- mangelnde Körperkraft (nur mit Magie ausgeglichen)
- Angst vor ihrer eigenen Kraft
- Überhitzen
- Reisekrankheit

Vorlieben:
Als Slayerin der Sonne ist es nur logisch, dass Adria diese mag, ja liebt. Sie ist die Quelle der Energie und des Lebens für vieles auf dem Planeten und ganz besonders für die Magierin, die ihre Magie speziell aus ihr bezieht. Passend dazu mag Adria es selbstverständlich, wenn sie so viel von der Sonne sehen kann, wie möglich, so viel Energie aufnehmen kann, wie es geht. Darum bevorzugt die Rothaarige auch den vollkommen freien Himmel, damit der große Feuerball am Himmel ungebremst sein wärmendes Licht auf die Erde nieder senden kann. Adria mag es besonders, sich einfach nur in die Sonne zu legen und sich von ihr bescheinen zu lassen. So richtig braun wird sie davon zwar nicht, denn die aufgenommenen Sonnenstrahlen werden direkt in nutzbare Energie umgewandelt, aber darum geht es ihr ja grade dabei. Die Rothaarige mag im Allgemeinen die Pflanzenwelt. Die Gewächse teilen ihren Hang zur Sonne und speziell die Sonnenblume, welche optisch auch noch an sie erinnert, ist eine Lieblingsblume der Magierin.
Die schweigsamen Blumen um sich gescharrt, dort liegend und die Sonne über sich ergehen lassend, ist es die Ruhe, welche dem ganzen die Kirsche oben aufsetzt. So könnte Adria Tage verbringen, ohne etwas zu missen.
Adria kann jedoch auch ganz anders. So sehr sie die Ruhe und Idylle genießt, so gerne misst sie auch ihre Stärke mit denen eines anderen Magiers. Die Slayerin scheut keinen Kampf, denn sie ist stolz auf die Gaben, die sie von Solaris einst erhielt. Sie zu präsentieren erfreut die junge Magierin und insgeheim hofft sie, dass ihre Ziehmutter sie eines Tages dabei beobachten würde und ebenfalls stolz sein würde. Bei all der Kampfeslust darf die Fairness aber nicht zu kurz kommen. Die Rothaarige liebt den Stärke Vergleich mit anderen, doch lediglich mit fairen Mitteln. Lieber würde sie verlieren, als durch einen fiesen Trick den Sieg auf ihre Seite zu ziehen.

+ freier Himmel
+ die Sonne
+ Sonnenbaden
+ Sonnenblume
+ Ruhe
+ Kampf
+ Fairness


Abneigungen:
Der erste Punkt und wohl einer der ausgeprägtesten auf der Liste, der Abneigungen Adrias, ist, oder besser gesagt sind Höhlen. Zum einen sind Höhlen Orte, in die selbst bei helllichtem Tage kein Sonnenlicht eindringt. Somit ist die Slayerin an solch Orten von ihrer Energiequelle abgeschottet und muss mit ihrer Magie besonders haushalten. Doch nicht nur daher rührt Adrias ausgeprägte Abneigung gegenüber den finsteren Grotten. Es waren besondere, düstere Lebensereignisse, die ihren Teil dazu beitrugen, dass die Rothaarige nur äußerst ungern in die finsteren Gänge eines Tunnels oder einer Höhle steigt. Zuerst verlief sie sich als Kind in einer Höhle, wandelte Tage mit nichts als einer Fackel und etwas zu essen hindurch und fand keinen Pfad zurück. Als ob dies nicht schon genug wäre, traf sie gleich darauf auf Männer, welche sie einfach zu Boden schlugen und mitnahmen. Das Resultat dieser Bekanntschaft waren dann drei ganze Jahre, welche das junge Mädchen, weiter abgeschottet von der Sonne, Untertage arbeiten, schuften musste. Die Männer brachten sie zu einem Bergwerk, wo sie als Sklavin zu arbeiten hatte. Es ist also wohl mehr als verständlich, dass Adria lieber einen Umweg, der drei Tage dauert, in Kauf nimmt, als den direkteren Weg durch eine Höhle zu gehen.
Ebenfalls durch diesen Vorfall herbeigeführt, ist die Abneigung gegen Enge. Das Bergwerk war ziemlich klein und eingeengt. Oft musste sich Adria durch kleine Spalten schieben, um voranzukommen und die Wände wirkten nach einiger Zeit auf sie, als würden sie jeden Moment näher kommen und sie erdrücken. Man könnte sagen, dass Adria eine leicht abgeschwächte Form der Klaustrophobie entwickelt hat. In engeren Räumen wird ihr schnell sehr unwohl, sodass sie am liebsten den Ort wechseln würde.
Ebenso dunkel wie in Höhlen ist es in tiefster Nacht. Zwar beleuchten dann noch Sterne und Mond die Erde, doch so richtig reicht dies der Solarslayerin nicht, um sich wohler zu fühlen. In der Nacht ist sie nicht gerne unterwegs, auch wenn es sich nicht immer vermeiden lässt.
Am Tage sind es Wolken, welche die Kräfte der Magierin einschränken können. Niemand stören ein paar Wolken hier und dort, doch wenn kein Fleckchen Himmelsblau mehr zu sehen ist, nur noch grau den Himmel regiert und die Sonne hinter sich verschließt, leidet sowohl die Magie Adrias, als auch ihre Laune darunter. Ähnlich verhält es sich dabei mit Nebel. Ein leichter Nebelschleier ist ertragbar, doch zieht sich die von Wasser geschwängerte Luft zu eng zusammen, sodass man kaum einen Meter weit sehen kann, hat dies für sie den selben Effekt wie ein bewölkter Himmel. Man könnte diesen Zustand des Wetters zwischen bewölktem Himmel und Nacht ansiedeln.
Die Abneigung der Solarslayerin, gegenüber dem Rat ERA ist eine ganz besondere. Denn sie ist kaum begründet und wuchs wie ein kleiner Samen in ihr heran. Dazu beigetragen hat sicherlich die Tatsache, dass sie Adria sich nach einiger Zeit in Gefangenschaft abschottete und von Kälte umringt war. Als sie jedenfalls von dieser Institution und ihren Aufgaben erfuhr, kam Unverständnis in ihr auf. Eine solche Macht müsste Sklaverei und Menschenhandel doch mit leichtigkeit unterbinden können oder nicht? Und wenn es in der Macht des Rates lag, warum hat er nichts unternommen? Man schaffte es ja sogar wesentlich schwerere Aufgaben zu meistern, das ganze Land, den kompletten Kontinent zu schützen. Welch Schwierigkeit konnten da schon Sklavenhändler bilden?! Adrias Meinung nach lief im Rat etwas gehörig schief und er gehört gestürzt und umstrukturiert.
Das die Magierin Sklaverei verachtet, ist wohl kaum zu erwähnen. Klar, viele Menschen sind dem abgeneigt und denken negativ darüber, wenn es in ihrem Alltag überhaupt einmal angesprochen wird, doch Adria fiel dem zum Opfer und so ist ihre Abneigung dem gegenüber logischerweise umso größer. Das Menschen einfach ihrer Würde beraubt werden und wie Dreck behandelt, nur um das Wohl eines anderen Menschen zu fördern ist undenkbar.
Eine weitere Abneigung, ja Angst sogar, ist die ausgeprägteste der Magierin. Sie hat Angst vor... sich selbst. Da steckt eine Kraft tief in ihr, welche für sie unkontrollierbar ist und genau aus diesem Grund verabscheut sich die Magierin teilweise selbst. In der Dragon Force mutiert die Slayerin zu einem wahren Monster, weswegen sie diese meidet und am liebsten aus ihrem Fleisch schneiden würde, wäre dies möglich.

- Höhlen
- Enge
- Nacht
- bewölkter Himmel
- Nebel
- Rat ERA
- Sklaverei/Menschen Verachtung
- ihre wahre Kraft


Inventar:
Adria trägt nur das nötigste mit sich und situationsabhängig eben eine Tasche mit reise relevanten Utensilien, Proviant etc.

Kampffähigkeit


Magie:
Adria ist die Ehre zu Teil geworden, von dem Sonnendrachen Solaris in seiner Magie unterrichtet zu werden. Sie ist also Dragonslayerin der Sonne. Dementsprechend ist Solarmagie ihr Fachgebiet. Anders als andere Dragonslayer isst sie jedoch nicht das Element ihrer Magie, sondern sie nimmt es mit ihrem ganzen Körper auf. Die Rede ist hier von Licht. Sie kann jedoch nicht einfach jedes x-beliebige Licht aufnehmen, lediglich das der Sonne stärkt sie. Kämpft Adria im Sonnenlicht verfügt sie über eine schier unerschöpfliche Energiequelle. Findet der Kampf jedoch in der Nacht statt, oder an einem Ort, an den das Sonnenlicht nicht gelangt, so muss sie sich mit ihrem inneren Akku zufriedengeben. Sie ist nämlich in der Lage, ein gewisses Maß an Energie, welche sie von der Sonne aufgenommen hat, in sich zu speichern.

Die aufgenommene Energie und damit der Hauptprozess, durch den die Sonnenmagie genutzt wird, funktioniert so, dass das Licht der Sonne und die mitgelieferte Hitze aufgenommen wird und im Körper der Magierin in Energie umgewandelt wird. Hauptsächlich wird sie dann in Form von Hitze wieder abgegeben.

Dazu ist zu sagen, dass das Maß der gespeicherten Sonnenenergie und der Kontakt mit Sonnenstrahlen sich auch auf das Gemüt der Slayerin auswirken. Voller Energie ist Adria fröhlicher, aktiver. Ist sie jedoch ausgepowert und hat keinen Zugang zu dem Element ihrer Magie, wird sie auf Dauer zunehmend träger, müder, unglücklicher. Je intensiver die Sonnenstrahlung Adria erreicht, desto intensiver ist auch ihre Wirkung, also der Stärke Boost. An einem heißen Sommertag ist die Slayerin also machtvoller, als an einem grauen Wintertag.




Zauber:

  • Sun Dragon's Roar (日ドラゴンの咆哮 Tairyū no Hōkō)
    [Gebrüll des Sonnendrachen] Adria sammelt eine Menge Solarenergie in sich, um diese dann mit einem Mal durch die Hände, welche eine Art Kanal formen, in Richtung des Gegners zu pusten. Dabei nähert sich dem Feind ein Schwall Hitze, welcher an sich durchsichtig ist und nur durch 'Luftflimmern' zu sehen ist. Man erkennt also bei genauerer Betrachtung verschwommen einen Fluss heißer Luft, der sich seinen Weg durch die wesentlich kühlere, vorhandene Luft bahnt.
    Die Hitze dieses Angriffs ist so enorm, dass normales Wasser bei Kontakt, oder besser gesagt ohne genügend Abstand, direkt verdampft und gewisse Materialien, wie Stoff beispielsweise, Feuer fängt. Bei anhaltender 'Bestrahlung' mit diesem Angriff, schmelzen Metalle wie Butter und es gibt kaum etwas nicht magisches, dass diesem Angriff Widerstand leisten kann.

  • Sun Dragon's Wing Attack ( 日ドラゴンの翼撃 Tairyū no Yokugeki)
    [Flügelangriff des Sonnendrachen] Bei diesem Zauber erschafft Adria riesige, beinahe nicht zu erkennende Hitze Flügel und schlägt so kräftig mit ihnen, dass ein Sturm entsteht. Ein Sturm, der er lediglich aus Hitze besteht. Er lässt die Temperatur der Luft im Nu in die Höhe steigen, was den Kraftaufwand jedes Schrittes unerträglich macht, Wasser langsam aber sichtbar verdampfen lässt und sogar leichter entzündliche Stoffe in Flammen setzt. Selbst das atmen fällt aufgrund der unangenehmen Luft in diesem Sturm verdammt schwer.

  • Sun Dragon's Claw (日ドラゴンの鉤爪 Tairyū no Kagizume)
    [Klaue des Sonnendrachen] Adria taucht ihre Hände in unsägliche Hitze (optional auch auf Waffen erweiterbar). Der Zauber ist sowohl offensiv wie auch defensiv unterstützend. Ihre Schläge werden schwer abzuwehren, da sie mit dem, was Menschen gegeben ist, nicht straffrei zu berühren sind. Selbst ein kurzes wegschlagen, nur ein kurzer Kontakt, führt bereits zu leichten Verbrennungen. Selbst gerüstete Kämpfer bekommen bei zu langer Kontaktaufnahme mit ihren Fäusten dann Probleme, da sich das Metall schnell aufheizt und auf Dauer auch schmilzt. Ein Nahkampf ist gegen sie dann also nicht zu empfehlen. Genau so ist es, wenn man sie angreift. Blockt sie Fausthiebe, so verbrennt man sich. Andere Materialien fangen Feuer oder schmelzen bei zu langem Kontakt.

    Sun Dragon's Claw, inklusive Waffen

  • Sun Dragon's Scales (日ドラゴンのシェッド  Tairyū no Sheddo)
    [Schuppen des Sonnendrachen] Im Prinzip der gleiche Effekt wie bei “Sun Dragon's Claw“, nur anstatt auf die Hände begrenzt, wird der Hitzepanzer auf den gesamten Körper ausgeweitet. Da die Fläche, die überdeckt wird, also größer ist, verbraucht dieser Zauber selbstverständlich auch wesentlich mehr Kraft und Ausdauer um ihn aufrecht erhalten zu können.

    Sun Dragon's Scales

  • Sun Dragon's Consecration (日ドラゴンの奉献 Tairyū no Hōken)
    [Weihung des Sonnendrachen] Die Weihung des Sonnendrachen zielt darauf ab, den Boden zu 'weihen'. Dementsprechend steigt die Temperatur des Bodens langsam aber beständig immer weiter, bis der Boden selbst versengt und weiter. Der Kampf wird also immer mehr zu einem heißen Tanz, bis endgültig der Austragungsort gewechselt werden muss.
  • Sun Dragon's Rage (日ドラゴンの激怒 Tairyū no Gekido)
    [Wut des Sonnendrachen] Ein Zauber, bei dem viel Energie gesammelt wird, um sie dann an einem einzelnen Punkt zu sammeln. Es heißt, dass Wut diesen Zauber umso stärker macht. Mit der gesammelten Energie bildet der Anwender eine Kugel in der Hand. Die Kugel besteht aus purer Hitze und wenn sie kollidiert, explodiert sie. Der Angriff sieht so aus, dass Adria diese Kugel mit voller Gewalt auf ein Ziel drückt, also schlägt. Die Kugel explodiert und ein Schwall von Hitze entweicht in Richtung des Gegners, der ebenso von der Explosion selbst getroffen wird, die sich lediglich in seine Richtung ausweitet.

    Sun Dragon's Rage

  • Dragon Force(ドラゴンフォース Doragon Fōsu)
    In diesem Zustand, der Dragon Force, nehmen die Züge des Magiers immer mehr die eines richtigen Drachen an. Die Hände formen sich mehr oder weniger leicht zu Krallen, die Haut zeigt stellenweise die Struktur von Schuppen, die Augen verengen sich und die Zähne werden spitzer und schärfer. Doch nicht nur das Äußere des Slayers verändert sich. Die Kraft der Magierin steigt rapide. Dazu nimmt auch ihre Geschwindigkeit um einiges zu und ihre Zauber wirken um einiges stärker, als in ihrer normalen Gestalt. Die Hitze Aura ihrer Sun Dragon's Scales beispielsweise wird so heiß, dass selbst die Luft, welche die Magierin umgibt, verdampft. Die Hitze bringt die Atome der Luft so heftig zum schwingen, dass diese auseinanderreißen. In diesem Zustand ist es ratsam das Weite zu suchen. Doch damit noch immer nicht genug, denn auch der Charakter der Rothaarigen passt sich dem eines Drachen an. Adria wird kampflustiger und aggressiver. Selbst freunden gegenüber verhält sie sich gröber. Da die Rothaarige diesen Zauber noch nicht beherrscht, hat sie sich in diesem Zustand kaum unter Kontrolle. Das führt soweit, bis sie sogar kaum noch zwischen Freund und Feind unterscheiden kann. Da sie die Dragon Force nicht kontrolliert, kann sie diese auch nicht absichtlich einleiten. Dies geschieht bislang nur durch einen starken emotionalen Ausbruch, oder einen Überschuss an magischer Energie. Jedoch fürchtet sich Adria vor ihrem Ich, welches mit der Dragon Force erwacht und so würde sie diese auch nicht absichtlich hervorrufen wollen.

  • Sun Dragon's Shining (日ドラゴンの放射線光  Tairyū no hikari)
    [Strahlen des Sonnendrachen] Eine Art 'Finisher' der Solarslayer Magie. Bei diesem Zauber sammelt der Anwender all seine gesammelte Solarenergie an, zentriert und bündelt sie in seinem Körper, um sie dann komplett freizugeben. Man stelle sich vor, ein Akku gäbe auf einen Schlag all seine Energie ab. Hierbei entlädt sich die Energie jedoch, anders als sonst so häufig, in Form von Licht, statt in Form von Hitze. Adria geht bei diesem Zauber also in einem grellen, gelblichen Licht auf und strahlt dieses in alle Richtungen ab. Personen, die sich in unmittelbarer Umgebung befinden, werden schwer verbrannt, so wie die Umgebung an sich auch. Wer direkt in dieses Licht schaut, kommt nicht darum herum, für eine gewisse Zeit sein Augenlicht zu verlieren. Das Licht dieses Zauberst ist am Horizont selbst an einem Sonnigen, hellen Tag noch gut zu erkennen. Dieser Zauber wird jedoch seltener als direkter Angriff verwendet. Viel mehr dient er dazu, die vom Körper aufgenommene Energie freizugeben um zu verhindern, dass sie, je nach Situation, dem Körper innerlich Schaden zufügt. (Bei Überladung beispielsweise)



Kampfstil:
Auf große Distanz hat Adria nichts zu bieten. Daher ist es wohl offensichtlich, dass dies eine Schwäche der Magierin ist. Auch auf mittlere Distanz bieten sich der Slayerin wenig Möglichkeiten. Zwar ist sie hier nicht mehr machtlos, doch für einen distanzierten Kampf reichen ihre Mittel einfach nicht aus. Angriffe wie das Gebrüll des Sonnendrachen richten zwar Schaden aus, doch um allein damit einen Kampf zu gewinnen reicht es eben nicht. Zwangsweise sucht Adria also den direkten Nahkampf. Und grade hier liegen ihre enormen Stärken. Mit ihrer Hitze macht sie dem Gegner auf vielerlei Wegen zu schaffen. Seien es direkte Treffer mit Fäusten, die mit Stahl schmelzender Hitze umhüllt sind, oder eine absolut heiße Umgebung. Dem Gegner durch äußere Umstände zusetzen und mit kaum abzuwehrenden Angriffen bombardieren, dass ist ihre Herangehensweise. Energie zehrende Boosts in Geschwindigkeit und Stärke helfen ihr dabei. Grob zusammengefasst kann man jedoch sagen, dass sie eine der Magierinnen ist, die am Ende sind, wenn sie ihr Pulver einmal verschossen haben. Voller Offensive, folgt erschöpfungsbedingte Ruhephase. Der Vorteil den die Solarslayerin dabei jedoch, je nach Situation, hat ist, dass ihr Energiespeicher unter der Sonne schier endlos scheint. Doch so stark sie am helllichten Tage ist, so schwach ist sie Untertage oder bei Nacht. Ihre Fähigkeit, Energie zu speichern, hilft ihr dabei noch kurzweilig über die Runden, doch auf Dauer wird Adria dann zu einem nicht mehr ernstzunehmenden Gegner.  

Waffen:
Vielzahl an leichten Wurfmessern und bis zu 4 leichtere, kürzere Schwerter



Zuletzt von Adria am Sa Jul 05, 2014 9:08 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Adria Kibō, Solarslayerin [Allianz / FERTIG]

Beitrag von Gast am Fr Jul 04, 2014 2:27 pm





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Geschichte:

Ein verlorenes Kind

Wie bei vielen Wesen, so auch bei Menschen, beginnt die Geschichte meist im Zeitraum ihrer Geburt. So auch bei Adria, welche als kleiner Rotschopf in eine recht kleine 'Familie' hineingeboren wurde. Diese kleine 'Familie' bestand jedoch lediglich aus einer verlassenen, einsamen, ärmlichen Frau. Eine Mischung aus Verzweiflung und Hoffnung, dass es ihrem Kind besser gehen würde, wenn sie es weg gäbe, trieb diese Frau dann dazu, ihr Neugeborenes bereits nach wenigen Wochen wegzugeben. Dazu entwickelte die recht junge Mutter einen Plan. Sie suchte einen Ort auf, an dem regelmäßig Wanderer vorbeikamen. Eine Weggabelung, die elementar dafür war, durch das nah gelegene Gebirge zu gelangen. Dort müssen die reisenden also zwangsweise lang, so würde auch jeder das Kind sehen und garantiert würde sich jemand dazu erbarmen, es aufzunehmen. Ihr Mädchen im eigenen kleinen Städtchen abzugeben kam für die Frau nämlich nicht in Frage! Zwar hätte es den eigentlich positiven Effekt, dass ihr Kind direkt in der Nähe aufwachsen würde, doch sie selbst wollte genau das vermeiden. Die junge Frau würde es nicht ertragen, wenn sie mit ansehen müsste, wie jemand fremdes ihre geliebte Tochter aufzieht. Drum entschied sie, dass das Mädchen an einem fremden Ort aufwachsen sollte, auch wenn sie Gefahr lief, diese Entscheidung eines Tages zu bereuen.
Nachdem sie also lange genug darüber nachgedacht hatte, wartete sie nach langem hin und her auf einen wettertechnisch angenehmen Tag, um ihr Kind an besagtem Ort auszusetzen. Das eine höhere Macht zugegen war und ein Auge auf ihre Taten warf, konnte die Frau dabei nicht erahnen. Aus sicherer Entfernung, zwischen den Gipfeln des Gebirges versteckt, beobachtete ein Drache das Aussetzen des kleinen Kindes. Die junge Mutter selbst versteckte sich hinter Büschen, um sicher zu gehen, dass ihre Tochter nicht einfach dort liegen blieb und elendig verendete. Es dauerte eine Zeit, doch ihr Plan sollte soweit aufgehen. Ein Wanderer traf auf die Weggabelung und erspähte das Kleine, nahm es nach einem suchenden Blick auf und trug es sogleich mit sich. Die Situation zeigte ihm gleich, dass niemand dieses Kind dort aus Versehen dort verlor. Es konnte sich nur um ein Findelkind handeln. Mit Tränen in den Augen verfolgte die Mutter des Kindes den am Horizont, zwischen den Felsen verschwindenden Mann. Es war das beste! Das redete sie sich stets ein. Mit diesem Gedanken kehrte die von allen verlassene Frau zurück in ihr Städtchen, um dort ihr kümmerliches Leben weiter zu leben.

Was sie dabei nicht erahnen konnte war, dass der Fremde, der ihr Kind aufnahm, alles andere als herzlich mit diesem umging. Das Geschreie des wenige Wochen alten Kindes nervte den zum Ziehvater ungeeigneten Mann so sehr, dass er sogar begann handgreiflich zu werden. Er griff das Baby am Halse und hob es hoch. Schrie es an, es solle doch endlich still werden.
Dies war genug für den Drachen, der die Spur der beiden noch immer verfolgte. Eigentlich war es nicht in Solaris Natur, so der Name des Drachen, sich in die Angelegenheiten der niederen Menschen einzumischen. Doch Solaris erkannte ein gewisses magisches Potenzial in dem menschlichen Sprössling. So handelte der Drache nicht ganz uneigennützig, als er plötzlich zwischen den Bergen hervortrat und mit Schwung auf den Boden donnerte, sodass die gesamte Gegend bebte und gleich mehrere große Geröllsteine sich lösten und die Berge hinunter rollten. Das Erdbeben brachte den Mann sofort zu Fall, das Kleinkind hielt er noch immer in der Hand. Das gewaltige, mystische Wesen und seine ehrfurchtgebietende Präsenz ließen den Mann vor Furcht erstarren. Als er sich dann langsam wieder sammelte und schaffte sich zu bewegen, legte er das Kind langsam vor sich und kniete nieder. Doch dieses abscheuliche Wesen, welches sich selbst als Mensch betitelte wollte dadurch nicht verdeutlichen, dass er dem Kind nichts mehr tun wollte. Vielmehr bot die niedere Kreatur dem Drachen das Kind als Opfer an, um sein eigenes Leben verschont zu sehen. Das der Wanderer
dadurch lediglich den Zorn des Drachen vergrößert hatte, konnte er nicht erahnen. Solaris Brüllte kräftig und ohrenbetäubend. Weitere Felsbrocken lösten sich und rollten die Berge hinab. Panisch ergriff der Mann die Flucht, doch weit kam er nicht. Solaris wollte diese elendige Kreatur nicht davonkommen lassen. Sie (Solaris ist ein weiblicher Drache) entfesselte einen mächtigen Strahl purer Hitze, welcher den Mann innerhalb eines Wimpernschlages sofort verdampfte. Von ihm war keine Spur mehr zu finden, lediglich das dadurch geschmolzene Gestein im Umkreis zeugte von irgend einem Geschehnis.
Solaris musterte das Baby, welches sich nicht sonderlich beeindruckt zeigte, sogar das schreien aufgehört hatte und beinahe dem Schlaf verfiel. Ab diesem Zeitpunkt kümmerte sich der Drache um das Kind und zog es bereits als Säugling auf, um ihm eines Tages etwas einzigartiges beizubringen.

Als Drache wiedergeboren

So kam es, dass Adria tatsächlich durch einen Drachen großgezogen wurde. Dabei machte Solaris ihr jedoch von Anfang an klar, wie die Situation war. Sie machte keinen Hehl daraus, dass diese Situation alles andere als ein Normalfall war. Doch Adria machte sich nichts daraus und sah das mysteriöse Wesen als ihre eigene Mutter an, denn genau diese Rolle füllte Solaris vorerst aus. Nach wenigen Jahren begann sie jedoch schon damit, das rothaarige Mädchen nicht einfach aufzuziehen, sondern sie auch zu lehren. Sie brachte ihr sprechen bei, lehrte sie früh lesen und schreiben. Auch in ihrer eigenen Magie unterrichtete die Drachendame das Kind. Solaris bildete Adria zu einem Dragonslayer aus. Dem Slayer der Solarmagie. Das Training war kein Zuckerschlecken und grade für ein Kind, welches im Alter von 5 bereits seine ersten Schritte in der magischen Ausbildung machte, sehr anstrengend. Das enorme Potenzial und der eiserne Wille, etwas aus sich zu machen, worauf die Ziehmutter des Mädchens stolz sein würde, brachten Adria durch diese anstrengende Phase.
Dabei waren nicht nur Athletik und Kampftraining Teil ihrer Ausbildung. Solaris lehrte sie das Meditieren und die Aufnahme von Energie in ihrer Umgebung. Sonderlich kräftig wurde Adria nämlich nicht. Das was sie als Stärke aufbrachte, stammte aus ihrem Inneren. Es war Solarenergie, welche das Mädchen aufnahm und in Kraft und Geschwindigkeit umwandelte. Auch befand der Drache, dass es für die Magierin das beste wäre, auch den Umgang mit Waffen zu lernen. Der Drache brachte Adria mehrere Grundtechniken der Solarmagie bei und trainierte sie hart, doch bei all dem ganzen Training, was eine lange Zeit den Alltag des Mädchens bestimmte, vernachlässigte Solaris nie das „Zwischenmenschliche“. Sie erzog die Rothaarige zu einem gutmütigen, aufgeweckten Mädchen und legte ihr stets ans Herz, positiv in das Leben zu gehen. Der Drache war sich bewusst, dass er neben der Rolle als Lehrer eben auch so etwas wie einen Elternteil für das Kind darstellte. Das Training zog ich ein paar Jahre, dabei verblieben die beiden nie lange an Ort und Stelle, sondern reisten etwas umher. Meist in der Nacht, wenn Adria schlief. Solaris griff sich das Kind und wechselte mit ihm den Standort. Schließlich war die Zeit am Tage zu wertvoll, das Mädchen trainierte sehr lange. Da war keine Zeit mehr zu reisen, nicht bei den kleinen Schritten des Kindes.
Was das Training anging, so verinnerlichte Adria die Lektionen des Drachen schnell und intensiv. Man war schon beinahe versucht zu sagen, dass Adria sich als Drache sah, quasi als solcher erneut geboren war. Den Grund für dieses besondere Geschenk, die Gaben, die Solaris ihr vermittelte, erfuhr die Rothaarige nie. Sie wusste lediglich, dass sie eine Begabung hatte, die es ihr erlaubte die Fähigkeiten zu erlernen. Darum schätzte sie sich glücklich und nahm die Sache so hin, wie sie war.


Unglück im Doppelpack

Im Alter von 9 Jahren passierte etwas, womit Adria nie hätte rechnen können. Nach all den Jahren, die sie Solaris nun schon kannte, hatte sie sich nicht ausgemalt, dass so etwas passieren würde. Doch alles nacheinander.
Es war wiedermal ein anstrengender Tag gewesen. Ein Tag voller Training und Zauberübungen. Adria war sichtlich erschöpft und aufgrund dessen, dass sie einen weiteren Zauber gelernt hatte und zur Zufriedenheit des Drachen auch ausreichend gut nutzen konnte, entschied Solaris, dass es genug für den Tag sei und beendete die Einheit vorzeitig. Die Dämmerung setzte bereits ein und die Sonne berührte schon bald den Horizont. Der Tag klang also langsam aus und Adria gähnte ein ums andere Mal. Der Abstand zwischen ihrem Gähnen wurde immer geringer, so legte sie sich nieder und versuchte etwas zu schlafen. Wie als sei nichts gewesen wünschte Solrais ihr noch eine gute Nacht und verharrte ebenso liegend neben ihr. Es dauerte nicht lange, da fiel das Mädchen ins Land der Träume, einen tiefen Schlaf. Üblicherweise war dies der Zeitpunkt, an dem Solaris sich das Kind schnappte und sie etwas durch die Lüfte trug, um ein Stück weiter zu reisen, an den nächsten, von Menschen unbesuchten Ort. Doch dieses Mal kam es etwas anders als sonst. Solaris verweilte noch etwas in ihrer Position. Sie schaute zu dem Menschenkind herunter und machte sich ihre Gedanken.
Als Adria am nächsten Morgen erwachte bemerkte sie sofort, dass sie noch am selben Ort war, an dem sie die Nacht zuvor eingeschlafen war. Verschlafen rieb sich das Mädchen die Augen und richtete sich auf. Zu ihrer Überraschung konnte sie Solaris nirgends sehen. Dabei war ein Drache nicht grade das Wesen, welches man so leicht übersieht, wenn es in direkter Nähe war. Defakto war sie nicht zugegen. So lange sich Adria an diesem Morgen auch umsah, sie fand Solaris nicht. Das Mädchen verharrte noch eine ganze Weile an dem Ort, bis sie der Durst zur Bewegung zwangen. Der Drache war einfach so, ohne ein Wort verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt. Adria verstand die Welt nicht mehr. Sie griff sich die Rationen, die sie noch hatte und machte sich auf. Von nun an hieß es wohl oder übel alleine weiter reisen. Doch wohin? Was sollte sie aus sich machen? Solaris erzählte ihr eine Menge und lehrte sie viel. Über die Welt, über Magie und Magier und auch über die sogenannten „Gilden“, in denen sich die talentierten Menschen zusammenschlossen. War es das, was der Drache für sie vorgesehen hatte? Doch was sollte Adria in solch einer Gilde?
Wenige Tage streifte sie durch die Gegend. Die Hoffnung, dass sie ihre Ziehmutter wiedertreffen würde, schwand. Zu allem Übel geschah noch etwas, was verglichen mit dem Verlust einer... 'Familie' noch wesentlich schlimmer für das Kind war.
Adria traf auf ihrer Reise auf ein Gebirge, welches es zu überwinden galt. Allen Anzeichen nach, gab es jedoch einen Höhlenpfad, welcher unter dem Berg herführte, sodass sie ihn nicht erklimmen musste. Die junge Slayerin bastelte sich Fackeln und zögerte nicht lange, diesen Pfad zu beschreiten. Leider Gottes kam es, dass sich Adria in dieser Höhle verirrte. Zweit Tage lang irrte sie durch die finstere, feuchte Höhle und fand keinen Ausgang. Ihre Rationen hielten noch etwas und eine Wasserquelle fand sie auch, doch trotzdem wurde schnell klar, dass die Magierin, welche doch so eine enge Bindung zur Sonne hatte, das Tageslicht wiederfinden musste. Ihre Kräfte schwanden viel zu schnell, denn sie war es nicht gewohnt so lange in Finsternis zu wandeln. Auch war es ein seltsames Gefühl nur das Licht der Fackeln um sich zu haben, welche ihr dazu noch drohten bald auszugehen. Sie waren abgebrannt. Tag und Nacht wechselten, wovon Adria jedoch wenig mitbekam. Wo sie war, war es stets dunkel. Während sie abseits der vorhergesehen Pfade wanderte, nichts anderes als die Geräusche von Tropfen vernahm, die irgendwo auf Stein prallten, oder in eine kleine Pfütze eintauchten, näherte sich unbemerkt eine kleine Gruppe von Männern. Was Adria nicht wusste war, dass sie sich zur Zeit nicht weit weg von dem Weg befand, der für die Durchreise vorhergesehen war. Die Männer vernahmen das flackernde Licht eines Feuers, welches hinter ein paar Ecken brannte. Da es sich leider nicht um freundlich gesinnte Menschen handelte, löschten sie ihr eigenes Licht hastig und mahnten untereinander zu Ruhe. Vorsichtig spähten sie um Ecken und näherten sich dem ahnungslosen Mädchen. Es handelte sich um Sklavenhändler, die rein zufällig auf dem Weg auf die andere Seite des Berges waren. Was sie in dieser Höhle antrafen, war ein unverhoffter Fang. Noch bevor Adria überhaupt merkte was Sache war, hatten die Männer sie bereits gepackt und ihr mit einer Stumpfen Waffe das Licht ausgeknipst. Als das Mädchen erneut erwachte, fand sie sich hinter Gittern wieder. Mit schmerzverzerrtem Gesicht griff sie sich an den Hinterkopf und tastete die Stelle des Schlages ab, den sie bekommen hatte. Ihr Kopf dröhnte, doch auch ihr Magen war flau. Alles bewegte sich. Wo war sie? Gleich hinter den Gittern, welche das Mädchen lediglich durch den Lichteinfall sehen konnte, der sich durch ein kleines Löchlein an der „Decke“ bahnte, war etwas weiches. Irgendein Stoff. Nach nicht allzu langer Überlegung kam das Mädchen dann darauf, dass sie sich in einem Gefährt befand, welches einen Käfig besaß, der mit Stoff abgedeckt wurde. Adrias Geschrei nach Hilfe hatte wenig Zweck und wurde lediglich mit Hieben gegen den Stoff und durch die Gitterstäbe honoriert.
Adria geriet in die Hände von Sklavenhändlern und ihr Pech war, dass sie zu lange in der Höhle gewandert war, keinen Kontakt zur Sonne hatte und nun zufälligerweise weiterhin von jeder abgeschottet wurde. Ihre magischen Reserven waren leer und konnten so auch nur schwer wieder aufgefüllt werden. Es blieb der Kleinen nichts anderes über, als die Situation abzuwarten. Während sie sich mit nachdenken die Zeit vertrieb, fiel ihr auf, dass sie gar nicht alleine war. Zunächst hatte sie sich noch schweigsam in Gedanken verloren, ehe sie auf einmal merkwürdige Geräusche vernahm. Es waren dem Anschein nach noch weitere Gefangene in der Nähe. So wie es sich anhörte sogar direkt neben Adrias Käfig. Kontaktaufnahme war jedoch sicherlich untersagt, stieß doch bei jedem lauteren Geräusch jemand gegen die Abdeckung.



Das Bergwerk

Nach einer Reise, die gefühlt eine Ewigkeit andauerte, stoppte das Gefährt. Nicht so, wie es sonst stoppte. Dies war keine einfache Rast. Das Gemurmel der Männer war deutlich zu hören und so wie Adria es heraus hören konnte, waren sie 'angekommen'. Auch bei den Gefangenen machte sich Unruhe breit. Es war die Furcht davor, was man mit ihnen vorhatte. Die Furcht vor dem Ungewissen. Auch in der Rothaarigen breitete sich diese Ungewissheit aus. Eine längere Zeit wurde sie davon gequält, ehe plötzlich das Tuch ihres kleinen Gefängnisses entfernt wurde. Es war später Abend und der Mond zierte bereits das Himmelszelt. Er alleine beleuchtete die Gegend und Adria musste ihre Augen zusammenkneifen, um die Umgebung zu erkennen. Was sie nach kurzer Zeit erkannte war ein großer Berg, welcher sich gleich vor ihrer Nase aufbäumte. Außerdem war ein Eingang zu sehen. Ein Eingang wie... wie der eines Stollens.
Nach und nach wurden die Käfige der Gefangenen geöffnet und die Personen herausgezerrt, um sie gleich in Ketten zu legen. Darunter auch ein kleines Kind, mit türkisem Haar. Adria schätzte das Mädchen auf höchstens 5! Der Lokation nach vermutete sie zunächst, dass man hier Sklaven ansammelte, um sie in diesem Berg arbeiten zu lassen, doch was wollte man mit so kleinen Kindern? War es die Mühe Wert ein solch kleines Mädchen herzuschleppen? Sie konnte doch sicherlich wenig tragen und war nicht in der Lage eine Spitzhacke zu heben, geschweige denn zu schwingen. Andererseits... Vielleicht war sie auch nur zum Vergnügen der Werter hier. Vielleicht hatten sie Spaß daran zu quälen... Da sie skrupellos genug waren, allgemein Kinder zu fangen und zu versklaven, war wohl auch das nicht auszuschließen. Während die Gruppe an Gefangenen dort herumstand und darauf wartete, dass ihnen eine Richtung vorgegeben würde, näherte sich Adria vorsichtig dem Mädchen. Jammern und Schluchzen waren die Hauptbestandteile der Geräuschkulisse. So richtig wusste Adria nicht, was sie dem Mädchen erzählen sollte, darum legte sie ihr eine der ein geketteten Hände auf den Kopf. Von diesem Zeitpunkt an, versuchte sie für die Kleine da zu sein. Plötzlich kam Bewegung in die Gruppe. Einer der Männer hatte ein Gitter geöffnet und den Eingang zum Bergwerk frei gemacht. Die Gefangenen, besser gesagt Sklaven wurden hineingetrieben. Als auch der letzte den Stollen betreten hatte, wurde das Gitter wieder geschlossen und von Innen verriegelt. Flüchtig wurden die Neuzugänge durch die Gänge getrieben. Nur kurz bekamen sie gesagt, wo geschlafen wird, wo man sein Geschäft verrichtete... und natürlich wo geschuftet wird, was ja der Grund war, warum man sich, eher unfreiwillig, an diesem Ort versammelte. Adria wich nicht von der Seite des Mädchens. Bei der nächsten Gelegenheit stellte sie sich ihr vor. Wenn die Slayerin eine Wahl hatte, wo sie hinging, oder wo sie arbeitete, dann suchte sie stets die Nähe zu Nelliel, so wie sich das Mädchen nannte. Eine engere Freundschaft bildete sich schnell zwischen beiden, wobei Adria eher versuchte eine Beschützer Rolle auszufüllen. Nelliel hingegen war schnell recht anhänglich und wich ebenso wenig von der Seite der Rothaarigen. Die beiden entwickelten eine so enge Freundschaft, dass man sie wohl als unzertrennlich ansehen konnte. Nach einigen Tagen schwerer Arbeit trafen die beiden dann auf zwei weitere Gesellen, mit denen sie sich recht schnell anfreundeten. Artorias und Xandro waren ihre Namen. Artorias war ein sehr verschwiegener Typ. Doch nach langem Hin und Her bekam Adria doch etwas aus seiner Vergangenheit aus ihm heraus. Er war wohl schon so lange er denken konnte in diesem Bergwerk. Schon als kleiner Junge, noch jünger als Nelliel es zu diesem Zeitpunkt war. Xandro hingegen war ein weniger verschlossener, sondern eher fröhlicher Typ. Einer dieser netten Kerle, die man sofort mochte.
Jedenfalls wuchs aus den vier Kindern, unterschiedlichen Alters und Herkunft, recht schnell so etwas wie eine kleine Bande zusammen. Die Vier arbeiteten so gut es ging zusammen und unterstützten sich. Noch mehr, als man sich als Gefangener sowieso unterstützte. Artorias mimte dabei so etwas wie den großen Bruder der Gruppe und Nelliel das Nesthäkchen. Ja man konnte wirklich sagen, dass sie so etwas wie eine kleine Familie bildeten. Und wenn Adria es nicht besser gewusst hätte, würde sie sagen, dass grade dieser Zusammenhalt es war, der die Kinder die schwere Zeit Untertage durchstehen ließ. Schwachsinn! Der Zusammenhalt war es auf jeden Fall. Zumindest für die Rothaarige. Speziell sie bemühte sich stets grade diesen Zusammenhalt zu fördern. So war ihr besonderes Sorgenkind Artorias, welcher sich selbst durch seine Verschwiegenheit häufig etwas in den Schatten, in den Hintergrund stellte. Adria war dann oft diejenige, die ihn wieder ins Licht hinein zerrte und ihn nach seiner Meinung fragte, versuchte ihn in Gespräche einzubringen. Sie integrierte ihn gewissermaßen in die Gruppe, da er es selbst kaum tat.
Mit der Zeit fand Adria dafür jedoch nicht mehr ganz die Kraft. Die lange Zeit in Finsternis und mit nichts weiter als Fackeln zur Beleuchtung zehrte an ihren Kräften. Als Slayerin der Sonne, der Solarenergie, hatte sie wohl am meisten mit den schwierigen Bedingungen zu kämpfen. Die Rothaarige wurde immer stiller und die Versuche, sich Glück und Mut zuzusprechen, gute Laune herbeizuzwingen, wurden immer ineffektiver. Sie entwickelte sich dort hin, wo Artorias gewissermaßen stand. Sie verschloss sich selbst, schottete sich immer mehr ab und versank in Finsternis und Kälte. Das ging so weit, dass die Slayerin sogar daran zweifelte je das Element ihrer Kraft wiederzusehen. Der einzige Strohalm, den sie noch hatte, war die Truppe. Speziell Nelliel war ihr eine große Stütze, da sie so eine unbekümmerte Art hatte und es durch ihre stur gute Laune doch noch oft schaffte, Adiras Zweifel zu besänftigen.


Alle für einen und Artorias für alle

Nach geschlagenen 3 Jahren, die sich durch Abstinenz von Sonne und Mond, von dem Tagesrhythmus, wie eine Ewigkeit, ja ein ganzes Leben anfühlten, geschah etwas, was die Zukunft Adrias, die Zukunft ihrer Freunde entscheidend beeinflussen sollte. Doch eins nach dem anderen.
Früher am Tage geschah noch etwas recht bedeutendes für Adria selbst. Sie war grade mit Nelliel unter dem Berg unterwegs, beide waren mit einer Aufgabe betraut worden, die unter Androhung körperlicher Strafe besser vernünftig erledigt werden sollte. Sie sollten nach ganz bestimmten kleinen Kristallen suchen und diese sammeln, bis beide jeweils zwei Eimer voll damit hatten. Es gab lediglich einen einzigen Ausgang aus dem Bergwerk, dessen waren sich die Betreiber der Grabungen bewusst und so bestand keine Gefahr, dass die beiden unbeaufsichtigten Mädchen irgendwie die Flucht ergreifen konnten. Die Strafe wurde ihnen so geschildert, dass es für sie sehr schmerzhaft sein würde, wenn die beiden entweder mit zu wenig Kristallen zurückkehrten, oder sich zu viel Zeit ließen. Eine konkrete Zeitaufgabe wurde ihnen dabei jedoch gar nicht gestellt. Was Adrias Gedankengänge so weit ankurbelte, dass es wohl auf die Laune der Wärter hinauslief, ob man den Mädchen im Endeffekt Leid zufügte oder nicht.
So wanderten die beiden also missmutig weiter in den Berg hinein, beide bewaffnet mit zwei recht großen Eimern und etwas Werkzeug, um die Kristalle gegebenenfalls aus dem Gestein zu befreien. Es wurde schnell klar, dass die Eimer in gefülltem Zustand recht schwer werden würden, was den Rückweg zu einer Tortur an sich machen würden. Dann noch mit dem Gedanken, was ihnen blühte, wenn sie die Aufgabe nicht zufriedenstellend bewältigten... Kein schöner Tag. Adria und Nelliel liefen, krabbelten und kletterten weiter und weiter und die Eimer der beiden füllten sich. Da man sich sputete, um so schnell wie möglich wieder zurück zu sein, lief man natürlich auch Gefahr, sich bei einer Unachtsamkeit zu verletzen und so kam es dann auch. Das Mädchen an Adrias Seite stürzte einen kleinen Abhang herab und schürfte sich sowohl ihre Knie, als auch ihre Hände auf. Ihre gesammelten Kristalle fielen dabei natürlich aus den Eimern und verteilten sich über den Boden, sprangen in alle möglichen Ecken. Nelliel beteuerte, dass nichts großartiges passiert war und das es schon gehen würde, doch die Kristalle mussten dennoch aufgesammelt werden, was noch einmal ordentlich Zeit beanspruchte. Wieder sputeten sich die beiden, griffen schnell alle Kristalle und sammelten ein, was sie wiederfanden. Dies hinter sich gebracht, versuchte Adria ihre wesentlich jüngere Kameradin zu unterstützen. Sie nahm einen ihrer Eimer an sich und trug ihn für sie. Dazu führte sie ihren rechten Arm durch einen der Henkel und schulterte den Behälter. Mit ihren beiden Händen trug sie dann jeweils noch einen. Na gut, so wahr man dies tragen nennen konnte, denn Adria musste sich ordentlich abrackern, die nun noch schwerer Last getragen zu bekommen, doch irgendwie musste es schon gehen. Das kleinere Mädchen musste dadurch nur noch einen Eimer tragen, was aufgrund der Wunden wohl auch mehr als genug war, auch wenn diese Verwundungen recht schnell verheilen sollten. Adria machte dabei aber keinen Kompromiss und gab den dritten Eimer nicht mehr her. Sie war die deutlich ältere, darum war es nur fair, dass sie auch mehr trug.
Nach einiger Zeit kehrten die beiden also zurück in das Lager der Sklaventreiber. Sie lieferten die Kristalle ab, besser gesagt das, was sie davon wiedergefunden hatten. Aber selbstverständlich gab es an ihrer Arbeit etwas auszusetzen. Die beiden hatten natürlich viel zu lange gebraucht. Dazu kam, dass die Eimer nicht Rand gefüllt waren, da der ein oder andere bei Nelliels Sturz abhanden gekommen war. Dazu kam noch, das manche der wertvollen Steinchen mit Blut verschmiert waren und gereinigt werden mussten. Das Blut stammte zwangsweise von den Händen des kleinen Mädchens, welche sich bei dem Sturz verletzt hatte und mit den verwundeten Händen beim Aufsammeln half. Alles in allem eine unzureichende Arbeit. Der Wärter, welcher ihnen die Eimer abgenommen hatte, sprach eine Strafe aus. Beide sollten zu Peitschenhieben verdonnert werden, was Adria absolut nicht so hinnehmen wollte. Nelliel war doch viel zu klein, man konnte ein solches Kind doch nicht mit der Peitsche bestrafen! Was würde dies für Spuren und Folgen auf dem Körper der grade einmal 7-Jährigen hinterlassen? Adria entschied sich, die Schuld auf sich zu nehmen. Sie machte dem Mann klar, dass es ihr Fehler war und dass sie viel zu lange geschludert hatte. Nelliel war bereits fertig und die Rothaarige hätte zu lange gebraucht um ihre Eimer zu füllen. Außerdem habe sie das Mädchen damit beauftragt die Kristalle aufzuheben, weswegen sie nun verschmiert waren mit ihrem Blut. Der Wärter lachte laut. Es war ihm wohl klar, dass Adria ihre Freundin schützen wollte, doch wenn sie so wollte, dann bekam sie eben die volle Härte zu spüren. Nelliel wurde weg geschubst. Sie musste lediglich mit Nahrungsentzug klarkommen. Adria wurde noch etwas da behalten. Der Wärter ließ ein wenig seiner Aggression an ihr aus, schlug sie, trat sie. Zum Abschluss zog er sogar noch einmal seine Klinge und schlug damit, ohne weiter darauf zu achten wie, nach dem Mädchen. Diese trug dadurch eine Schnittwunde in ihrem Gesicht davon. Ein Schnitt, welcher sich von der Stirn, über ihr Auge, bis hinunter zur Wange zog und aufgrund mangelnder medizinischer Behandlung nicht vollständig verheilte, sodass sie eine gut erkennbare Narbe davontragen sollte.

Der Tag sollte jedoch aus einem weiteren Grund zu einem sein, den Adria nicht vergessen würde.
Das ganze spielte sich etwa im Zeitraum des frühen Morgens, bis hin zum Mittag ab. Dann suchte der Wärter, welcher Adria zuvor die Wunde zugefügt hatte, die Mädchen auf. Diese waren grade damit beschäftigt, Steine von A nach B zu transportieren. Zufällig, na ja, eher weniger zufällig, waren auch Artorias und Xandro in der Nähe. Der Wärter suchte sie auf, um noch etwas Spaß zu haben. Er wollte sie quälen. Womit er jedoch nicht gerechnet hatte war, dass die Sklaven im Geheimen eine Flucht, eine Rebellion geplant hatten. Er hatte seine eigenen kleinen Pläne. Dabei wies er die vier Kinder an, ihm zu folgen. Sie hatten alle samt lange genug gedient und hatten seiner Meinung nach, die „Chance“ verdient, um ihre Freiheit zu kämpfen. In Wahrheit wollte der Mann lediglich seinen Spaß und die vier quälen, bis sie ihren Lebensmut verloren hatten.
Er führte die Kinder nach oben. So weit, dass sie sogar das Tageslicht erkennen konnten, welches den Gang hinab schien. Adria war wie geflasht, sie hatte 3 ganze Jahre darauf verzichten müssen. Zwar wusste sie nicht, wie das ganze ausgehen würde, doch konnte sie wenigstens ein Mal die Sonne wiedersehen.
Geplant war es so:
Die vier Kinder wurden aus dem Bergwerk gelassen. Sollten sie es schaffen zu fliehen, waren sie frei. Was jedoch eine einzige Gemeinheit war, denn einige Meter weiter, führte der Weg zwangsweise durch eine Verengung im Fels, wo bereits mehrere Männer darauf warteten, die Kinder in Empfang zu nehmen und zu verdreschen. Der Mann öffnete mit seinem Schlüssel das Gitter vor dem Eingang und schob es bei Seite um den Kindern Platz zu machen. Als diese nach draußen traten, hielt sich Adria zunächst den Arm vor die Augen. Die Sonne blendete sie, da sie nun eine Ewigkeit in wesentlich dunkleren Verhältnissen gelebt hatte. Doch sofort konnte die Rothaarige spüren, wie sie Energie in sich aufnahm. Was keiner der Wärter wissen konnte war, dass sie magische Fähigkeiten hatte und die Sonne diese nach Jahren wieder, buchstäblich ans Tageslicht brachten. Was Artorias anging, so war dies wohl nur ein bestimmter Test, um seine Fähigkeiten zu prüfen, doch davon konnte Adria nichts wissen.
Plötzlich sollte es schlagartig losgehen. Der Mann, welcher sie in die „Freiheit“ entlassen hatte, gab freundlicherweise noch einen Warnschuss ab, der die vier aufschrecken ließ. „Der nächste sitzt.“, schrie er und lachte laut und schräg. Wie von einem Tier gebissen setzte sich Adria in Bewegung und motivierte die anderen es ihr gleichzutun. Nelliel packte sie dabei am Arm, diese hatte gar keine andere Wahl als mitzulaufen. Ein paar Mal noch schoss der Wärter, doch traf zu seinem Ärgernis niemanden. Bis zu dieser Verengung kamen die vier Kinder locker, doch dann stellten sich gleich mehrere groß gewachsene Männer zwischen sie und den Ausgang. Den Weg in die tatsächliche Freiheit. Ein Kampf entbrannte. Alle gaben natürlich ihr bestes, um diese einzigartige Chance zu nutzen. Die Chance, die eigentlich keine sein sollte, denn der Wärter hatte eigentlich nicht damit gerechnet, dass auch nur eines der Kinder diesen Ort lebendig verlassen konnte. Adria spürte wie die Kraft in ihr wieder Wuchs. Dieses Gefühl, welches sie schon gar nicht mehr kannte. Da der Mann, wohl Anführer der Truppe, kein Kind ungeschoren davonkommen lassen wollte, rief er noch nach Verstärkung. Eine Vielzahl von Männern umkreiste die Gruppe der vier Kinder und die Chance, dass sie entfliehen konnten, schien zu schwinden. Adria hatte den Überraschungsmoment zwar auf ihrer Seite, denn niemand wusste, dass sie Magierin war, doch waren auch unter den Männern geübte Kämpfer und Magier, was die Situation fast schon aussichtslos erschienen ließ. Ihre Zauber hatten noch nicht ihre volle Stärke erreicht, doch plötzlich geschah etwas unerwartetes. Adria nahm immer mehr Energie auf. Ihr Körper war dies nun nicht mehr gewohnt und reagierte über. Die Kraft der Slayerin wuchs weiter und weiter. Soweit sogar, dass die Magierin sie nicht mehr kontrollieren konnte. Eine Veränderung fand in ihr statt. Es war so, als würde der Verstand der Rothaarigen aussetzen. Sie begann zu schreien, zu brüllen. Während die Männer um sie herum den Kreis enger machten und drohten, jeden Augenblick auf die Kinder zu springen um sie zu überwältigen, verformte sich Adria etwas. Ihre Hände formten sich etwas zu Klauen, ihre Zähne wurden spitzer und schärfer, wie Reißzähne und ihre Haut begann an manchen Stellen Schuppen ähnliche Maserungen aufzuweisen. Adria hatte lange Zeit beinahe ohne jegliche Magie auskommen müssen und auf einmal so viel Energie aufgenommen, dass ihr Körper nicht mehr wusste wohin damit. Das Resultat war die erste Dragon Force des Mädchens. Die Männer wollten die Situation ausnutzen, in der die Kinder von Adria abgelenkt waren, sich um sie sorgten. Doch dies war ein gewaltiger Fehler der Angreifer. Adias lieblicher Charakter hatte sich ebenso verändert und eine Kampfmaschine hatte ihren Platz eingenommen. Eine Kämpferin ohne Gnade stand vor ihnen. Adria fegte mit ihren Armen um sich herum und die Männer knallten gegen Felswände, überrascht von ihrer übermäßigen Kraft. Adria prügelte jeden gnadenlos weg, der sich ihr und ihren Freunden näherte. Mit nichts als Zorn im Gesicht schlug sie um sich, setzte ihre Angreifer mit Hitze in Brand, sodass die Umgebung mit einem gequälten Geschrei umhüllt war. Dieses Geschrei erreichte auch das Ohr der Slayerin. Plötzlich stand sie fassungslos da. Es sah danach aus, als realisierte sie, was sie eben getan hatte. Mit weit aufgerissenen Augen schaute sie sich um und beobachtete das Schlachtfeld, schaute zu ihren Freunden. Gequält von dem Anblick der sich ihr Bot, von der Zerstörung und dem Schaden, den sie an Menschen verübt hatte, fasste sie sich an den Kopf. Ihr Blick starrte nun vor sich in die Leere. Ohne einen Ton raus zubringen fiel Adria auf die Knie. Ihre Kraft, ja die bedrohliche Aura die von ihr ausging, verlöschte und die Veränderungen ihres Aussehens klangen ab. Adria sackte fassungslos zusammen, blendete alles um sich herum aus. Lediglich die Bilder der paar Männer, die mit schmerzverzerrtem Gesicht da lagen, brennend, füllten ihren Kopf und ihre Gedanken. Die anderen Männer, die ihren Angriff recht unbeschadet überstanden hatten, sahen nun ihre große Chance. Sie stürmten nun auf die Kinder zu, warfen die Rothaarige zu Boden und fielen auch über die anderen her. Das Blatt schien sich erneut gewendet zu haben. Adria hatte Angst vor ihrer eigenen Kraft, sie sah sich als Monster und würde einen solchen Angriff nicht erneut starten. Die Situation sah verloren aus und die Kinder konnten wohl damit rechnen, dass es für sie das letzte mal war, dass sie das Tageslicht sahen. Wenn sie diesen Tag überhaupt überstehen würden...
Wäre da nicht... Wäre da nicht Artorias gewesen. Er offenbarte etwas, womit niemand gerechnet hatte und dessen Existenz sich lediglich der Wärter bewusst war, der diese Hetzjagd ins Rollen gebracht hatte. Artorias war ebenfalls einer starken Magie bemächtigt. Einer sehr starken...
Plötzlich breitete sich ein finsterer Nebel aus. Sofort war klar, er konnte nur magischen Ursprungs sein. Adria, welche sich noch immer panisch, fast krankhaft den Kopf hielt und so schien, als sei sie in grausamen Gedanken gefangen, horchte auf. Mit ihren weit aufgerissenen Augen schaute sie sich um. Dieser schwarze Rauch breitete sich aus und verdunkelte den Tag. Für den Moment war es so, als sei Adria, abgeschottet von den anderen, wieder in den tiefsten Tiefen des Stollens. Sie sah nichts mehr, konnte nicht ahnen, dass ihre Freunde in direkter Nähe waren. Doch aus dem Nichts kamen Schreie. Es waren die Schreie der Wärter, der Männer die sie umkreist hatten. Der Nebel löste sich schlagartig wieder auf und was übrig blieb war... der Tod. Die Männer, allesamt, sie lagen einfach dort, mit schmerzverzerrtem Gesicht, kalter Mine. Leblos. „Gehen wir“, waren die einzigen Worte, die Artorias den anderen mitgab. Die Gruppe verließ diesen fürchterlichen Ort. Den Ort, an dem sie erniedrigt wurden, wie Tiere behandelt. Die anderen Sklaven, die ebenso an dem Fluchtplan beteiligt waren, näherten sich derweil dem Tor. Die Zahl der Wärter in dem Stollen war durch den Kampf außerhalb geschrumpft und so schafften es die Sklaven, diese zu überrumpeln. Der Wächter, welcher die Kinder raus gelassen hatte, war sichtlich überrascht und hatte aufgrund trügerischer Sicherheit das Gitter nicht wieder geschlossen. Da er sich aus dem Kampf mit den vier Kindern raus gehalten hatte und vor der Magie Artorias versteckt hatte, ward er bis zu diesem Zeitpunkt noch am Leben. Was aus ihm wurde, wusste niemand so genau, doch wen kümmerte es? Sie waren frei und hatten durchaus andere Gedanken.



Räumlich getrennter Zusammenhalt

Seit der Flucht war nun eine ganze Weile vergangen. Die Truppe reiste zusammen durch die Lande und erfreute sich ihrer Freiheit, ihres Zusammenhaltes. Adria fand wieder etwas zu ihrem alten Ich zurück. Doch genau so fröhlich und unbekümmert wie zuvor konnte sie einfach nicht mehr werden. Dafür war zu viel passiert.
Die Vier jedenfalls streiften durchs Land und lebten unbekümmert in den nächsten Tag hinein. Eigentlich waren alle recht zufrieden. Natürlich hatte jeder noch so seine eigenen Probleme und Sorgen. Artorias war zwar schweigsam wie ein Grab, doch sah Adria ihm an, dass ihn etwas bekümmerte. Sie selbst dachte an und ab wieder an Solaris und ihr plötzliches Verschwinden. Und auch Nelliel und Xandro waren sicherlich nicht unbekümmert und hatten ebenso ihre gewissen Gedanken. Auch wenn die Rothaarige sich gut vorstellen konnte, dass grade Nelliel wohl doch ohne eine solch geheime Sorge leben konnte. Das würde einfach ins Bild des kleinen unbekümmerten Mädchens passen.
Ein weiterer Tag verging und es wurde Zeit für ein Nachtlager. Dadurch, dass Adria ihrer Magie wieder mächtig war und nun regelmäßig wieder die Energie ihres Elementes tankte, war das Lagerfeuer eine Leichtigkeit. Das Holz war schnell gesammelt und gestapelt. Die Hitze der Solarslayerin tat den Rest. Die Stimmung am Abendfeuer war wie immer ausgelassen und heiter. Lediglich Artorias nahm, wie so oft, nicht direkt am Geschehen Teil sondern verweilte etwas abseits der anderen für sich alleine, doch man konnte und wollte ihn ja zu nichts zwingen. Als dann alle nacheinander für sich entschieden, dass es Zeit ist zu schlafen, legten sie sich auch hin, wünschten einander eine gute Nacht und angenehmen Schlaf. Alle taten dies, bis auf Artorias. Dieser täuschte seinen Schlaf nur vor. Als er sich sicher war, dass niemand außer ihm mehr wach war, setzte er sich auf und ergriff einen Brief, den er zuvor eigens für diese Situation verfasst hatte. Er schlich zu Adria und legte ihn der tief schlafenden Rothaarigen auf den Bauch. Dann verschwand er, ohne jede weitere Spur.

Die Nacht verging und die allerersten Sonnenstrahlen waren es, die Adria aus ihrem Schlaf holten. Das Feuer war abgebrannt, es roch lediglich noch nach verbranntem Holz. Die junge Magierin drehte sich zur Seite, um einen Blick gen Sonne zu werfen und auch ihr einen guten Morgen zu wünschen. Dabei bemerkte sie, wie etwas ihren Bauch herab, zu Boden rutschte. Verwundert sah sie an sich herunter und erspähte etwas weißes, vom rötlichen Licht der Morgensonne leicht verfärbt. Die Magierin setzte sich auf und ergriff den Gegenstand, welcher sich als Brief entpuppte. Ohne weiteres zögern begann sie diesen zu lesen und dessen Inhalt sah wie folgt aus:

„Worte können viel anrichten, zerstören und zerschmettern. Aus diesem Grund möchte ich nicht allzu viele an dich verlieren. Ich habe lange Zeit überlegt wie ich meinen inneren Konflikt, das Problem das ich mit mir rumtrage bewältigen kann, nach außen bringe. Ich habe keine Lösung auf mein Problem gefunden, ich bin mir unsicher wie das mit mir selbst weiter gehen soll. Ich will das du weiß das ihr die wichtigsten Personen in meinen Leben seid, vor allem du. Ich danke dir für alles was du für mich in der schweren Zeit getan hast, vielleicht hätte ich mich sonst nicht so entwickelt, unendlicher Dank gebührt nur dir. Damit möchte ich sagen…dass ich gehen werde. In dem Moment in dem du diesen Brief liest bin ich wohl schon auf und davon. Meine Magie zwingt mich dazu, irgendwann wird mich das töten und ich will euch nicht auch daran verlieren, nur aus dem Grund dass ich zu schwach bin mich unter Kontrolle zu halten. Ich hoffe du verstehst das Adria, bitte gebe auf die anderen Acht. Leider weiß ich nicht ob wir uns je wiedersehen werden,
ich werde euch immer vermissen, nie vergessen
Dein Artorias“


Noch bevor Adria den Brief vollständig gelesen hatte, änderten ihre überraschten Augen die Form. Sie schlossen sich etwas, ihr Blick war erfüllt mit Trauer. Doch irgendwie hatte sie mit so etwas gerechnet. Es wäre naiv gewesen zu glauben, dass die Vier nun auf ewig zusammen reisen würden. Damit gerechnet, dass es genau jetzt dazu kommen würde, dass jemand die Gruppe verließ, hatte sie dennoch nicht. Adria ließ sich wieder nach hinten, auf den Rücken fallen und streckte dabei ihre Hände von sich. Sie konnte sich ihre Tränen nicht verkneifen. Sie bahnten sich ihren Weg über die Wangen, um von dort aus gen Boden zu fallen. In ihren Gedanken wünschte Adria ihrem Freund, ihrem Bruder aus tiefstem Herzen alles gute für seinen Weg. Für seinen Weg und für sein Vorhaben. Seine Worte hatten Adria berührt und es erfüllte sie mit Freude, dass er diesem geheimnisvollen Jungen eine solche Stütze sein konnte. Sie würde ihn noch vermissen, auch wenn er sich stets Mühe gab, nicht weiter aufzufallen.
Adria überlegte, was sie nun tun solle. Da Artorias bereits über alle Berge sein musste und sie seine Entscheidung ohnehin zu akzeptieren hatte, gab es auch keinen Grund zur Eile. Der Brief hatte eine deutlich persönliche Note, darum entschied sie sich dazu, ihn für sich zu behalten, den anderen lediglich davon zu berichten, dass Artorias nun seinen eigenen Weg ging, um die anderen zu schützen. Den Brief verwahrte sie gut, faltete ihn wieder zusammen und steckte ihn ein. Von nun an würde sie ihn immer mit sich führen, bei Gelegenheit mit seiner Hilfe in Nostalgie verfallen und an die gemeinsame Zeit zurückdenken. Dies waren jedoch nur Zukunftsgedanken. Die Trauer in Adrias Gesicht wandelte sich langsam zu einem Lächeln. Sie war sich sicher... Sie hatte ihren Kameraden nicht das letzte mal gesehen.
Die Slayerin vertrieb sich noch etwas die Zeit, verfiel in Gedanken. Sie wartete darauf, dass auch die anderen beiden erwachen würden, um ihnen von den Neuigkeiten zu berichten. Sie malte sich bereits die Trauer der beiden aus und machte sich bereit, sie zu trösten. Nun war sie die älteste in der Runde und bereit, noch mehr Verantwortung für die anderen zu übernehmen.

Es verging wieder eine Menge Zeit, in der die Gruppe nun also ohne Artorias unterwegs war. Man misste ihn, doch musste keiner alleine sein und der Zusammenhalt untereinander war so gut wie zuvor. Nachdem die Gruppe nun also zu dritt unterwegs war, kam es dazu, dass man einen weiteren Verlust zu verzeichnen hatte. Auch Xandro entschied sich dazu, seinen eigenen Weg zu gehen. Ein Mann kontaktierte ihn, der Butler seines Hauses. Er berichtete ihm, dass Xandro nun bereit war, sein Erbe anzutreten. Adria staunte nicht schlecht, als sie erfuhr, wie wohlhabend seine Eltern waren. Der Junge bot ihr und Nelliel noch an, mit ihm zu kommen und ein Leben in Saus und Braus zu leben, doch sie lehnten dankend ab. Nun waren es also nur noch Nelliel und Adria, welche zusammen reisten.

Nach einiger Zeit erfuhr Adria per Zufall von einer Organisation, die sich Allianz nannte. Das Ziel dieser Organisation war es, gegen den Rat ERA vorzugehen. Man teilte also gewissermaßen Interessen. Das führte dann dazu, dass Adria eine Kontaktperson aufsuchte, um über einen Beitritt zu sprechen. Es stellte sich als nicht grade leicht heraus, an eine derartige Person zu gelangen, doch nach langem, aufwendigen Suchen gelang es Adria. Sie wurde empfangen, aufgenommen und ist seit dem Teil der Untergrund Organisation. Nelliel wusste selbst nicht wohin mit sich und folgte, anhänglich wie sie war, um ebenso Teil der Organisation zu werden. Es ist wohl anzunehmen, dass sie dies jedoch weniger aus Überzeugung tat, als aus dem Grund weiterhin in der Nähe Adrias sein zu können.









Schreibprobe:
Hier schreibt ihr beispielhaft wie er es im Rpg tun würdet.


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Re: Adria Kibō, Solarslayerin [Allianz / FERTIG]

Beitrag von Gast am Sa Jul 05, 2014 9:09 pm

FER- *schnauf* TIG!

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Re: Adria Kibō, Solarslayerin [Allianz / FERTIG]

Beitrag von Masao Masahiro am So Jul 06, 2014 3:13 am

Das nenn ich mal ne Doktor-Arbeit xD soviel wäre echt nicht nötig gewesen, aber das alles kürzen, wäre zu schade :/

Ich sehe rein gar nichts zu meckern (Spielverderberin -.-), deshalb hast du mein erstes ANGENOMMEN. 

Als Slayerin kommt dein Charakter in die Slayer-Armee der Allianz. Mein Segen für den Fürsten Rang hättest du. Wenn Kami nichts dagegen hat und du die Führungsrolle einer Armee übernehmen möchtest, wäre dieser Posten für dich reserviert. 

Als Fürstin bekommst du die Missionen für deine Armee, leitest diese weiter an den Kommandanten der Armee und kannst weitere Slayer aufnehmen, feuern, oder befördern (wenn diese die Beförderung von unseree Seite aus bekommen haben). Du hältst dich versteckt im Hintergrund, keiner weiß wer du bist, außer die Allianz und du übernimmst S-Klasse Missionen, die Generäle oder andere starke Gegner beinhalten. Die 4 Fürsten treffen sich öfters und haben ihre Finger in der Welt. Ein weitaus mächtigere Rang, als die eines der 3 Generäle.

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Re: Adria Kibō, Solarslayerin [Allianz / FERTIG]

Beitrag von Kami am Mi Jul 09, 2014 8:41 pm

Hab hier auch nichts dran auszusetzen. Angenommen , close und verschoben.

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