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Raststätte zum rollenden Rad

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Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Mi Jun 25, 2014 4:05 pm

Die Raststätte zum rollenden Rad ist ein kleiner, recht einfacher Schuppen. Man findet ihn, wenn man die Stadt in Richtung Landesinnere verlässt. Am Rande einer der Hauptstraßen, die aus der Stadt heraus führen. Der Laden sieht zwar aus, als würde er mal wieder eine ordentliche Sanierung verdienen, doch besonders ausladend und ekelerregend ist er auch nicht wirklich. In die Jahre geraten könnte man sagen. Seinen Namen drückt das Etablissement durch ein simples Zeichen aus. An der Front des Gebäudes, gleich über der Tür, ist ein großes Wagenrad befestigt. Nicht so, dass es fixiert ist, ganz im Gegenteil. Es wurde mit der Achse an der Hauswand befestigt. Dadurch ist es in seiner Bewegung nicht eingeschränkt. Von dem Hausinneren sorgt ein spezieller Mechanismus dafür, dass sich das Rad langsam aber sichtbar bewegt, also dreht. Rollt eben. Die Raststätte zum rollenden Rad hat eine große, verglaste Panorama Front. Beinahe die komplette Wand besteht aus Fenstern, sodass man einen freien Blick nach draußen und von dort hinein hat. Die Bedienungen des Ladens sind, ebenso wie die Geschäftsführung, sehr Kundenfreundlich und man sieht ihnen an, dass sie Spaß an ihrem Job haben. Hier ist der Kunde wirklich noch König und jeder wird mit einem gewissen Maß an Respekt behandelt.

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Mi Jun 25, 2014 11:14 pm

Da Aki zur Abwechslung alleine unterwegs ist, sieht sie sich neugierig um und erblickt dann die Raststätte "Zum rollenden Rad". Neugierig wie sie ist geht sie auf diese zu.Interessant sieht es ja schon aus...und Hunger habe ich ja auch.... Dies denkend betritt sie schlußendlich die Raststätte und sieht sich indrinne um und setzt sich dann anschließend an einen Tisch am Rande, bleibt jedoch weiterhin aufmerksam.

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Do Jun 26, 2014 10:00 am

Cf: Cedar Innenstadt

Das Kompliment, Ayane sei nett, beantwortete diese lediglich mit einem peace Handzeichen und einem breiten Grinsen. Auf die wohl eher rhetorische Frage, ob sie Wasser Magie nutzen würde reagierte sie, wie sollte es anders sein, plsitiv. Schließlich hatte sie ihre Magie doch eben preisgegeben.
Als die beiden die Gasse verlassen hatten und sich der Bewegung der Menschenmassen anpassten, also wie geplant auf dem zur Raststätte waren, entschied sich Bea dazu, bereits mit dem Gespräch über ihre Vergangenheit zu beginnen. Dabei rückte sie näher an Ayane heran und flüsterte schon fast in ihr Ohr. Bei dem was folgte war es nur logisch, dass sie s nicht gleich über die gesamte Straße brüllen wollte. Es war wohl eines der Gespräche, die man selbst in den eigenen vier Wänden nur leise führen würde und das, obwohl dort niemand war, der einen hören könnte. Es wunderte die junge Magierin, dass Beatrix überhaupt so offen davon erzählte. Vor allem, da die beiden sich kaum zwei Stunden kannten. Jedenfalls mussten die beiden Mädchen dabei ausgesehen haben, als würden sie wie zwei Klassenkameradinnen tuscheln und lästern.
Die Ausführung der Rothaarigen ließ Ayane sogleich vor Schreck verstummen. Beatrix sei schon im Kleinkindesalter ihren Eltern von einem 'Priester' entrissen worden. Dass es es si h dabei um einen handelsüblichen Priester handelte zweifelte sie jedoch an. Grade auch deswegen, weil man die Eltern des Kindes wohl noch vor Ort ermordet habe. Was folgte war wohl eine Ausbildung zu einer kaltblütigen Killerin. Doch Widerwillen brachte Bea ihrer Aussage nach ihren Ausbilder um und floh. "Wie furchtbar...", brachte die Magierin lediglich hinter vorgehaltener Hand heraus. Die, wohl sehr anzuzweifelnde, Story in Frage zu stellen wagte sie dabei jedoch nicht. Die eigenartige Reaktion der Rothaarigen im Café sprach wirklich für eine angekratzte Psyche.
Daraufhin legte sich Stille über das Gespräch und die Stimmung war arg gedrückt. Zumindest von Seiten Ayanes. Sie wusste nicht recht, wie sie jetzt handeln sollte. Ausfragen wollte sie das Mädchen nun nicht. Das traute sie sich nicht und es wäre auch nicht in ihrem Interesse. Doch einfach das Thema wechseln war nun mehr als unangebracht. Irgendwann brachte sie dann doch etwas heraus. "Wie ist das, du hast doch sicher Tag ein, Tag aus damit zu kämpfen, oder? Also mit dieser Vergangenheit meine ich..." mittlerweile waren die beiden auch an ihrem vorübergehenden Ziel angekommen. Ayane ging die wenigen Treppenstufen des Lokals als erste hinauf und öffnete ihrer Bekanntschaft die Türe, um sie zuerst eintreten zu lassen. Es war grade recht wenig los und so konnten sie sich einen der zahlreichen freien Plätze aussuchen.

OUT: nix für ungut aki, aber üblicherweise erkundigt man sich danach, ob interesse an einem gemeinsamen posting besteht und platzt nicht einfach herein :P

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Do Jun 26, 2014 3:21 pm

So erzählte Bea ihrer Freundin von der Vergangenheit, welche sie selbst durchleben musste. Ayane hätte sicherlich eine andere Geschichte erwartet, eine bei weitem fröhlichere, jedoch auch traurig. Eine typische Geschichte eines Mädchens, welche von einer schlechten Vergangenheit spricht, wäre dass sie nicht alles bekommen hat, was sie möchte, jedoch, Beatrix hatte nichts und erarbeitete sich Alles, mit Mühe, Schweiß und Fleiß. Der Schreck von Ayane war zu sehen, sie verzog ihre Mimik, ihre Körperhaltung, sogar die Geschwindigkeit ihrer Schritte, alles wurde langsamer, um sich dem traurigen Thema anzupassen. Nach einem Schweigen brachte sie nur einen kleinen Zweiwortsatz heraus, "Wie furchtbar" sagte sie, der Schock saß ihr direkt in den Augen, auch in Mark und Glied. Die Stimmung war wohl im Keller, nicht mal dort hatte sie ausreichend Platz um sich zu entfalten, wie ein Gefangener in einem Kellerbunker. Einige Zeit schwiegen nun die Beiden schon, dann ergriff die Wassermagerin das Wort, fragte bedrückt nochmal nach, wie es doch sei, sie müsse doch jeden Tag kämpfen. "Nein, ich habe mich daran gewöhnt, an den Schmerz. Ich versuche das Beste daraus zu machen, immerhin kann ich meine Inquisationsmagie, meine Folterungsmagie auch im Positiven einsetzen, zur Verteidigung zum Beispiel." antwortete sie seelenruhig, während sie hinter Ayane die Treppen hochging. Eine schöne Aussicht öffnete sich, denn ein Großteil war mit Glas bedeckt "Es ist schön hier." fügte sie hinzu, als sie sich umsah. Zwar sah das Ganze von Außen ein wenig in die Jahre gekommen aus, jedoch zeigte das Innere den komplett anderen Schein, wirkte eher moderner, wie das Äußere. Es standen zwar zahlreiche alt wirkende Stühle, Tische und eingebaute Bänke herum, jedoch sorgte die Glasverkleidung für den Look, dem Aussehen der Stätte. "Es ist schön hier." wiederholte Beatrix, da kam auch schon eine Bedienstete um die beiden jungen Damen zu grüßen. "Einen herzlichen Empfang in unserer Gaststätte, junge Damen. Möchtet ihr euch erstmal niedersetzen." sprach sie, zeigte dabei auf einen gedeckten Tisch. "Wir servieren euch gleich eine Zwischenmahlzeit, die Erste geht aufs Haus. Lasst sie euch schmecken." fügte sie mit einem Lächeln hinzu, verschwand zeitgleich auch in den Tiefen der Küche. Beatrix ging langsam zu dem Tisch, zog Ayane mit, welche immer noch ein wenig verträumt war, wahrscheinlich nachdenklich von der ebne erzählten Geschichte. Die Beiden setzten sich, warteten auf dieses Zwischengericht, welches angekündigt worden war "Und, du hast auch sicherlich Hunger, nicht wahr, Ayane?" fragte die Rote die Blonde. Langsam kam die Maid aus den Tiefen der Küche zurück, mit einem Tablett in der Hand, auf welchem zwei Gläser Champagner und Wasser standen. "Der Champagner ist eine Empfehlung der Küche, eure Mahlzeit kommt gleich, geduldet euch bitte ein wenig." sprach sie wieder mit einem Lächeln in Gesicht. Die Augen fuhren zu Ayane, "Du.. ähh.. danke dir. Du versuchst immerhin mich aufzuheitern." sprach sie zu ihrer Freundin und lächelte dabei, freudig lächelte sie, denn Beatrix schätzte Ayane wirklich sehr, auch wenn sie erst kurze Bekannte, Freunde waren.

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Sa Jun 28, 2014 12:31 pm

Die Geschichte, die Beatrix der jungen Blondine da offenlegte, überraschte sie sichtlich. Jeder Mensch hatte seine eigene, irgendwo auch interessante Lebensgeschichte. Doch nicht oft trifft man auf so eine Person, die dazu auch noch von so jungen Jahren ist und so etwas heftiges zu erzählen hat. Das sie sich an den Schmerz der Erinnerungen gewöhnt hatte, wollte Ayane nicht so ganz glauben. Für Außenstehende war es wohl sogar schwer vorstellbar, danach überhaupt noch weiterzuleben. Als Beatrix dann noch aussagte, dass sie ihre Magie ja wenigstens für etwas gutes einsetzen konnte, hielt Ayane einen Moment für sich selbst inne. Positives? Durch FOLTERUNGSMagie? Das war für sie schon mal gar nicht vorstellbar. Okay, zur Selbstverteidigung... Aber was sollte es daneben noch gutes geben, wofür man eine zum Foltern gedachte Magie nutzen könnte? Ayane verweilte noch etwas bei diesem Gedanken, während eine Bedienung sie bereits an einen Tisch führte und sie herzlich in Empfang nahm. Erst als Bea sie etwas mit sich zog, konzentrierte sich die Wassermagierin wieder etwas mehr auf das jetzt und hier. „Etwas hungrig bin ich schon, das stimmt.“ Zu diesen Worten lächelte sie etwas verlegen und legte eine Hand auf ihren Bauch. Die Flucht hatte sie wirklich angestrengt und dadurch eben auch Hunger herbeigeführt. Kurze Zeit später kehrte die Bedienung zurück, brachte Getränke. Auf den Tablett, welches die junge Dame balancierte, waren Wasser und Champagner zu finden. Ayane war etwas verwundert darüber, dass in diesem Hause so einfach Alkohol an sichtlich jüngere Mädchen ausgeschenkt wurde, doch warum sollte es sie stören. Sie jedenfalls hatte Alkohol noch nie angefasst und wollte es auch eigentlich gar nicht. Von dem Wasser nahm sie sich jedoch gerne.
„Aber natürlich!“, bekräftigte die Blonde die Aussage von Beatrix. Sie war stets ein Mädchen gewesen, welches Trauer nicht mochte und war immer versucht, diese zu bekämpfen. „Ich mag keine Trauer, weißt du?“, lächelte sie zurück."Grade wenn das Leben einem Traurigkeit an den Kopf wirft, sollte man versuchen zu lächeln. Wenn man zufrieden ist, ist es doch zu einfach." Dabei versuchte Ayane das Lächeln mehr als Initiator für Glück zu sehen, statt als Zeichen um Glück auszudrücken.

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Sa Jun 28, 2014 10:13 pm

Sie wirkte wieder nachdenklich, wahrscheinlich schockte Alles was Beatrix sagte sie umso mehr. Vielleicht war sie so nachdenklich wegen der gerade angesprochenen Folterungsmagie, ob man überhaupt etwas Positives darin sehen kann oder vielleicht da Beatrix eine schlimme Kindheit durchmachte, vielleicht tummelte sich das im Kopf der Blonden herum. Während Bea sie zum Tisch zerrte, gab Ayane zu, dass sie doch ein wenig hungrig wäre. Ein Lächeln schmückte ihre Mimik während sie ihre Hand auf den Bauch lag, wahrscheinlich eine Anspielung darauf, dass sie doch mehr Hunger hatte, wie sie sagte. Wie die Kellnerin den Champagner und das Wasser brachte, lehnte Ayane das edle Prickelnde jedoch ab, aus welchem Grund auch immer, sprach dann auch zu der Roten, das sie keine Traue möge, denn wenn Traurigkeit vorherrscht solle man versuchen zu lächeln. Sie hatte ein süßes Lächeln im Gesicht, so lächelte Beatrix auch zurück. Beatrix fasste sich ein Herz und nahm einen Schluck von dem edlen Getränk, denn auch sie lehnt Alkohol eigentlich ab, jedoch war sie heute glücklich, was selten der Fall war. Ihre Hand fasste langsam zu dem dünnen, zierlichen Griff des Weinglases, welches prunkvoll geschmückt war. Ihre Hand fuhr langsam aber sicher zu ihrem Mund, wo mit rotem Lippenstift verzierte Lippen auf den Rand des Glasen warteten um das Getränk in ihren Mund zu leeren. Langsam setzte sie das Glas an ihre Lippen an, hob das Ende ein wenig in die Höhe, sodass der Champagner in ihren Mund floss. Sie analysierte den Geschmack, das Prickeln im Mund bevor sie ihn runterschluckte. "Ein guter Champagner, aber wie du, lehne ich Alkohol normalerweise ab... Heute, ich bin einfach glücklich, dank dir. Danke." sprach sie mit einem großen Lächeln in ihrer Mimik, denn sie genoss diesen Tag, auch wenn sie heute viel Stress hatten, einerseits wegen dem Chef des Cafés anderseits wegen diesen Espada, welcher zu einer Allianz gehörte. Die Möwen sah man aus dem Panoramafenster gut, denn sie zogen ihre Kreise, immer noch auf Suche nach Futter, nach Essbaren, denn sie hatten nichts zu tun, nichts zu arbeiten, waren frei. Sie hatten keine Sorgen, keine Verpflichtungen, keine Regeln, Leben oder Tod - Das war ihr Leitspruch, etwas Anderes kannten sie nicht. Die Sonne stand schon tief am Firmament, so glänzten die Wellen, das Meer allgemein in einem orangen Schimmer, ein wunderschönes Funkeln hob sich von den Wellen ab, welche in den Strand liefen, ungezähmt und frei, flossen sie wieder zurück in ihre Heimat, ins Meer. Beatrix schenkte diesen Kleinigkeiten gern ein Auge, denn auch die kleinsten Sachen brachten manchmal große Freude hervor, zumindest bei Beatrix, mit ihrer Vergangenheit freute sie sich wirklich über die kleinsten Kleinigkeiten, selbst wenn es nur ein Marienkäfer ist, welcher auf ihrer Hand landete. Sie beobachtete solch Sachen wirklich gerne, von ganzen Herzen, jedoch war sie nicht hier um Sachen zu beobachten, sondern um zu Übernachten, mit einer guten Freundin, so wandte sie sich wieder ihr zu. "Schön, nicht wahr?" sprach sie mit einem Lächeln zu ihr, fügte jedoch sofort einen ernsteren Satz hinzu "Du fragst dich sicher.. wie ich noch glücklich sein kann. Manchmal weiß ich es selbst nicht, jedoch freue ich mich, dass ich es so gut überstehe...." Bea wollte den Satz gerade fortsetzen, da kam die Kellnerin mit der Zwischenmahlzeit, einem edlen Filet, nach Aussehen und Geruch von einem Kalb, daneben ein grüner Salat mit einer Fischbeilage. Auch wenn es nur halb so gut schmecken würde, wie es aussieht, wäre es seit Wochen das Beste, was sie essen würde. Die Kellnerin kam näher, servierte es und wünschte ihnen einen guten Appetit, den würden sie sicherlich haben. "Ayane, lass es dir schmecken." sprach sie nochmals zu der Wassermagiern, bevor sie gemeinsam das Mahl anfingen.

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Mo Jun 30, 2014 10:20 am

Ja, dass sie Hunger hatte konnte Ayane nicht leugnen.  Ihr peinlich berührtes Lächeln stammte daher, dass auch ich Magen seinen Senf dazu gab, was dem Anschein nach wohl niemand anders gehört hatte. Zum Glück,  dachte sie sich. Anders als die Wassermagierin, sagte ihre Begleiterin nicht nein zu dem vom Hause spendierten Getränk und ergriff eines der Gläser. Leicht verwundert schaute sie dem Glas hinterher und beobachtete, wie die Flüssigkeit langsam das Behältnis verließ und in Beatrix Kehle verschwand. Doch sollte sie selbst entscheiden was sie tat. Nur weil es nicht Ayanes Fall war, hieß es ja nicht, dass auch Bea so tickte. Auch wenn diese wenig später zugab, dass sie Alkohol üblicherweise ebenso mied. Heute war sie jedoch laut eigener Aussage einfach glücklich.  Mit schuld daran sei die Blondine, lächelte das Mädchen. Ayane konnte gar nicht anders, als daraufhin breit zu grinsen. "Freut mich." Entgegnete sie daraufhin. Die junge Magierin war stets bemüht mit ihrer Freude um sich zu schmeißen,  sodass sie andere Personen ansteckte. Dies Mal schien es erneut geklappt zu haben. Wie der Blick der Rothaarigen,  so wanderte auch ihr Blick zur Seite, hin zur Panoramascheibe, welche einen atemberaubenden Ausblick lieferte. Dies musste wohl auch eine Anlaufstelle für Pärchen sein, die gemeinsam bei Sonnenuntergang speisen wollten. Ayane liebte den Anblick des weiten, offenen Meeres. Im Zusammenspiel mit der tief stehenden Sonne, welche jede einzelne Welle zum glitzern brachte, verlor sich die Blondine etwas. Ihre Gedanken schweiften ab. Bislang waren sie so eingenommen von der traurigen Vergangenheit des Mädchens, welches ihr gegenüber saß.  Irgendwie gelangte Ayane wieder zu den Ereignissen des Tages, welcher langsam abklung. Dazu, wie sie Bea kennengelernt hatte und zu dem Espada... Damit erreichten ihre Gedankengänge einen Punkt, den sie nicht mehr so schnell loslassen konnten. Dieser eigenartige Fremde kannte Session... Er wusste wohl möglich eine ganze Menge über ihn. Aber das wichtigste war, dass er allem Anschein nach wusste wo er sich aufhielt.  Oder zumindest wo man ihn antreffen konnte. Und Ayane? Sie war feige, machte einen Rückzieher. Sie hätte doch einfach mit ihm mitgehen können... Wie soll sie nun wieder Kontakt zu ihm aufnehmen?  Diesen Espada findet sie doch nie wieder. Ayanes Augen schlossen sich leicht und ein Hauch von Trauer legte sich auf ihren Blick. ~ Session... ~, sprachen ihre Lippen grob, gaben dabei jedoch keinen Ton von sich. Dann ertönte die Stimme von Beatrix,  welche die Gedanken des Mädchens wieder zurück brachten. Ayanes Augen öffneten sich wieder und auch der Ansatz der Trauer war wie weggespült. "Es ist schön,  dass jemand etwas so schwerwiegendes weg stecken kann, sich davon nicht beherrschen lässt.", lächelte sie ihrer Tischnachbarin zu. "So etwas kann gewiss nicht jeder." Im nächsten Moment unterbrach bereits die Bedienung das Gespräch.  Sie brachte die angekündigten Speisen, welche wirklich vorzüglich aussahen. "Ja, du dir auch.", sprach Ayane voller Vorfreude und ergriff das Besteck, um mit der Mahlzeit zu beginnen. Nach nur wenigen Bissen wurde schon klar, dass das Essen seinem guten Aussehen auch geschmacklich in nichts nach stand. "Eine gute Idee hier her zukommen.  Das Essen ist fantastisch!", erwähnte das Mädchen, nachdem es den Mund wieder leer gemacht hatte. Blieb nur zu hoffen,  dass man ebenso gut in diesem Etablissement nächtigen konnte, denn die Sonne ging bereits unter. Weit könnten sie heute also nicht mehr kommen.

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Mo Jun 30, 2014 11:05 pm

Als Beatrix den Champagner trank, beobachtete die Blonde sie genau, als wäre sie geschockt aber auch irgendwie abgelehnt dem Gegenüber, was Beatrix machte, kein Wunder, unschuldig wirkte Ayane dennoch, obwohl sie sicherlich Ab und Zu ein wahrhaftiger Menschen sein könnte. Nachdem Beatrix sagte, dass sie dank ihr glücklich sei, lachte die Blonde zurück, es freue sie, sagte sie noch, während sie ein breites Lächeln im Gesicht hatte, wahrscheinlich vor Freude, jemanden geholfen zu haben, der es zu diesem Zeitpunkt wirklich brauchte. Auch Ayane schien das Panorama zu gefallen, sie beobachtete auch alles sehr genau. Diese Stadt wirkte wirklich wie eine Anlaufstelle für Pärchen, Ehepaare oder Freunde, welche gemeinsam den Abend, den Sonnenuntergang genießen wollten. Immer noch zogen die Möwen ihre Kreise, sie genossen eine Freiheit, welche die Menschen niemals haben werden. Beatrix erwachte früher aus dieser Trance, diese Perfektion zu beobachten, da bemerkte sie, dass Ayane etwas flüsterte. Nach ihren Lippen zufolge, war wohl der erste Buchstabe ein "S" ob sie über Session denken würde? Beatrix wusste es nicht, es interessierte sie auch nicht, denn es war ihr Leben, wenn Ayane Hilfe brauchen würde, würde sie sich sicherlich bei der Roten melden. Nachdem Bea sie aus ihrer Trance holte, antwortete Ayane mit schönen Worten, dass sie Bea aufmunterte, auch wenn nur passiv, es half ihr, ihre Laune zu steigern. Die Rote hatte ein Lächeln im Gesicht, ein breites Grinsen schmückte ihre Mimik. Nur wenige Augenblicke kam die Kellnerin, mit einem Lächeln im Gesicht, zu dem Tisch, brachte ihnen die Speisen. Nachdem Beatrix ihr einen guten Hunger gewünscht hatte, erwiderte sie ihn. Beide nahmen genüssliche Bisse dieses Mahls und waren schon nach kurzer Zeit in einer Art Himmel, denn es war göttlich. "Ja, es ist fantastisch." fügte Beatrix hinzu. Die beiden jungen Damen schmolzen förmlich dahin. Die Speise wurde schnell gegessen, denn umso besser das Essen, umso schneller wurde man irgendwie fertig. Das Fleisch, der Salat, der Fisch, alles war perfekt auf die Geschmäcker der beiden jungen Damen abgestimmt, sodass sie förmlich stöhnen könnten, vor dem Geschmack dieser Mahlzeit der Götter. Die Abenddämmerung setzte schon zu ihren letzten Momenten an, das Glas des Panoramafensters reflektierte und spiegelte die letzten Sonnenstrahlen durch das ganze Restaurant, durch die ganze Stätte. Sie waren fertig mit dem Essen, satt und gut gelaunt hier zu übernachten. "Wenn man hier noch gut nächtigen kann, dann ist alles perfekt." sprach sie zu ihrer Freundin, da kam in Windeseile die Kellnerin aus der Küche und servierte blitzschnell ab. "Hat es Ihnen gemundet, meine Damen? Ich begleite euch gleich auf euer Zimmer." sprach sie zu den Beiden, da verschwand sie wieder in den tiefen der Küche. Wie ein Magnet zog die Küche die Kellnerin an, magisch oder mystisch, Beatrix konnte es sich nicht beantworten. Durch das gigantische Fenster konnte man genau sehen, dass langsam die Menschenmengen in Richtung Meer gingen, um die letzten Augenblicke festzuhalten, denn es war wirklich eine romantische Stimmung, besonders für jene, welche nicht allein im Leben standen. Die Bedienstete kam zurück, wies die beiden Damen auf mitzugehen, so taten sie es auch. Sie gingen die Treppen hinauf, bis sie vor einer geschmückten Tür standen "Hier, bitteschön. Zimmer 1, für unsere speziellen Gäste." sprach sie mit einem Lächeln im Gesicht, verschwand sofort darauf. "Speziell, das kommt mir nicht geheuer vor, Ayane." sprach sie zu ihrer Freundin, jedoch trat Beatrix trotzdem in das Zimmer, denn verteidigen könnten sich die Beiden ja gut genug. "Es ist schön hier." fügte sie hinzu. In diesem Zimmer war ein Balkon, mit Meeresblick, mehrere große Kästen, ein Spiegel, Badezimmer und ein Bett, ein Bett. "Es ist nur ein Bett da, soll ich auf dem Boden schlafen, oder schlafen wir gemeinsam in einem Bett." fragte sie mit einer kleinlichen Stimme ihre Freundin, denn sie wusste nicht, ob Ayane sich jemals zu so etwas wie Beatrix legen würde, zu einer Inquisitorin.

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Di Jul 01, 2014 8:07 am

Das Essen war wirklich vorzüglich, was auch Beatrix bestätigte. Doch Ayane kam von der ganzen Situation grade gedanklich nicht weg. Klar, es handelte sich sicherlich um ein qualitativ hochwertiges Lokal mit sehr freundlichen und zuvorkommenden Bedienungen, doch so ganz geheuer waren sie der Blondine nicht... Grade diese eine Kellnerin übertrieb es ihrer Meinung nach etwas. Trug zu dick auf. Nur nachweisen konnte sie ihr nichts. Aber vielleicht kam auch einfach etwas Paranoia bei der jungen Magierin auf, die stets versuchte sich ja nicht in Gefahr zu begeben. Für den Moment jedenfalls war nichts geschehen, wozu also unnötig Sorgen machen? Ayane schüttelte innerlich den Kopf, schüttelte die Sorgen von sich. Nachdem sie aufgegessen hatte, legte sie zufrieden das Besteck bei Seite. Das Mahl hatte ihr so gemundet, dass sie gerne noch viel mehr verspeist hätte, doch wäre wohl ihr Bauch dabei arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Auf den Kommentar Bea's hin, nickte Ayane zustimmend. "Da mache ich mir eigentlich keine Sorgen. ", sprach sie. Wenn der Service stetig so weiter ginge, sollten die beiden jungen Damen zufrieden gestellt werden. Ayane stöhnte zufrieden auf. "Vielleicht war es doch ein wenig viel...", kam es ihr dabei aus der Kehle. Erneut legte sie sich die Hand auf den Bauch. Diesmal jedoch war ihr Lächeln nicht von Peinlichkeit bestimmt und sie musste etwas Kichern. Nun begann die Bedienung bereits damit, den Tisch abzuräumen. "Komplimente an die Küche. ", gab Ayane ihr mit auf den Weg und die Kellnerin kündigte bereits an, die beiden Gäste gleich zu ihren Zimmern zu geleiten. Das war jedenfalls das, was die Blondine erwartete...
Doch es kam nicht ganz so, wie sie sich das vorstellte. Die Bedienung kehrte zurück und wies die Mädchen dazu an ihr zu folgen, was diese auch taten. Wenig später fanden sie sich im ersten Stock, vor einer seltsam geschmückten Tür wieder. Die Aussage der Kellnerin war auch der Wassermagierin nicht geheuer. Beinahe zeitgleich mit Bea wiederholte sie das Wort, welches ihr ein Dorn im Auge war. "Speziell?..." Die Zweifel der Rothaarigen bestätigte Ayane mit einem Nicken, denn sie selbst hatte ähnliche. Beatrix jedenfalls trat dennoch ein und schaute sich als erste um, dicht gefolgt von ihrer Begleiterin. Das Resultat der Begutachtung stand schnell fest. Lediglich ein einzelnes Bett zierte den Raum. Schnell stellte Beatrix die Frage, ob sie auf dem Boden schlafen solle oder man sich das Bett teile. "Kommt gar nicht in Frage.", entgegnete die Wassermagierin, auf den ersten Teil der Frage selbstverständlich. "So groß sind wir ja beide nicht. Das wird schon passen.", lächelte Ayane das Mädchen an, ehe sich wieder ein paar Zweifel in ihrem Gesicht breit machten und sie weiter in das Zimmer eintrat, um es kritisch zu begutachten. Sie kontrollierte die Fenster und die Tür auf Verschluss Möglichkeiten. "Ich habe noch gar nicht gezahlt...", stieß sie etwas Abwesend aus. Doch auch ihr Resultat stand schnell fest. Ayane kehrte aus ihrer Konzentration zurück und wendete sich zu Beatrix. "Wir sollten vorsichtig sein.", mahnte sie an und setzte sich anschließend auf das Bett und wippte ein wenig auf und ab. Diese Kontrolle war natürlich eine qualitative und keine, die der Sicherheit dienen sollte.

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Mi Jul 02, 2014 2:29 am

Auch Ayane schien das Mahl sehr geschmeckt zu haben, jedoch verschloss sie sich sofort wieder in Gedanken, worüber wusste Beatrix nicht, woher denn auch, sie konnte nicht Gedanken lesen, würde es aber sicherlich wollen, denn so würde man viele wichtige Informationen und Hinweise schneller und einfacher bekommen. Als Beatrix das Wort erhob, fragte ob man hier gut nächtigen könnte, antwortete die Blonde mit einem zuversichtlichen, positiven Satz, ehe sie sich wieder in Gedanken vergrub. Um die gute Laune und Stimmung, welche gerade zwischen den Beiden herrschte zu erhöhen, lachte Ayane, sprach dabei, dass sie doch vielleicht ein wenig zu viel gegessen habe. Der Roten ging es nicht Anders, das Essen war exquisit, das Fleisch, der Fisch, selbst der Salat wurde zusammen gegessen. Als die Bedienstete begann, die Tische abzuräumen, sprach Ayane, die Blonde noch ein Kompliment an die Küche aus, kein Wunder, sie aßen regelrecht die Speise der Götter, wohlschmeckend, gut gewürzt, perfekt, einfach nur perfekt. Die Kellnerin wurde rot in ihrem Gesicht, bevor sie in der Küche verschwand, jedoch sofort wiederkam und die Beiden darauf hinwies, ihr zu folgen. Nachdem sie angekommen waren, fiel das Wort "Speziell", als wären die Beiden spezielle Gäste, beide wiederholten das Wort, steigerten sich allerdings jedoch nicht weiter hinein. Auch Ayane sah sich um, erblickte sofort das einzelne Bett, erwiderte sofort die Frage von Beatrix, ob sie auf dem Boden schlafen solle, lehnte diese Anfrage schroff ab. Vielleicht wollte Ayane, die Rote nicht an ihre Vergangenheit erinnern, nicht bei so einer Vergangenheit, jedoch schien sie nicht abgeneigt zu sein, mit einer Inquisitorin, mit einer Person die Folterungsmagie anwendet in einem Bett zu schlafen. Beatrix atmete kurz durch, natürlich war auch sie erleichtert, obwohl es sicherlich ein anderes Gefühl ist, mit einer Frau in einem Bett zu schlafen. Da kam ihr eine Frage in den Sinn. "Du, Ayane, hör mal..." fing sie an langsam zu reden, jedoch brach sie den Satz ab, da sie schlucken musste, weil die Rote auf Etwas drauf gekommen war. Sie fuhr fort. "Wo sind eigentlich die Gildenmagier hin verschwunden? Den Radau was wir im Café gemacht haben, wurde sicherlich nicht einfach überdeckt, dann kommt die Bedienstete mit "Speziell." Auch wenn wir nächtigen, natürlich müssen wir vorsichtig sein... Außerdem, hätte dich nicht jede normale Bedienstete schon nach einer Rechnung gefragt?" plötzlich hörte sie wieder auf zu reden, sah aus dem Fenster. Nichts. Keine Magier die nach den Beiden suchten, jedoch waren sie vorher so enthusiastisch gewesen, als würde ihr Leben von den Fang der Beiden abhängen. Ein Schauer streifte Beatrix über den Rücken. "Wir sind in Gefahr!" kam der Roten aus dem Lippen, als es plötzlich an der eben geschlossenen und versperrten Tür klopfte. Die Bedienung war es sicherlich nicht, soviel stand fest. Wie sollten die Beiden nun reagieren, Beatrix konnte ihre Magie unmöglich in dieser Stätte benutzen, denn das leichte Holz wäre innerhalb von Sekunden in Schutt und Asche gelegt, auch Ayane, mit ihrer Wassermagie war nicht besonders im Vorteil in diesem Haus. Jetzt wo Beatrix es eigentlich bemerkte, sie kam an dieser Straße vorbei, nur, es war ein gravierender Unterschied zu sehen, im Gegensatz zu vorher, vor guten fünf Stunden stand hier noch keine Raststätte, nun war es klar, es musste regelrecht eine Falle gewesen sein. "Pass auf dich auf, Ayane." kam aus ihrem Lippen, sie machte sich bereit. Das Klopfen wiederholte sich, es wurde lauter, keiner der beiden jungen Damen antworteten dem Klopfen, Beide schienen angespannt zu sein, denn sie wussten nicht, was sie erwarten würde, wenn sie die Tür öffnen würden. Kurz dachte Beatrix nach.. "Ayane, Cedar ist für ihre Antimagiereinheiten höchst geschätzt, wir müssen wirklich aufpassen, sonst kann es uns kalt erwischen." fügte sie hinzu. Möge der Kampf beginnen oder war es nur ein Gast, eine Bedienstete welche um das Wohl der Damen sich erkundigte?

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Fr Jul 04, 2014 3:12 pm

Natürlich hatte die Blonde kein Problem damit, eine Nacht mit Bea im selben Bett zu schlafen. Zwar kannten sie sich erst den halben Tag lang, doch sie baute recht schnell eine gewisse Vertrauensbasis zu der Inquisitorin auf. Klar, sie hätte schon lieber ihr eigenes Zimmer gehabt, aber sie nahm es eben wie es kam. Und es handelte sich bei ihrer Bekanntschaft ja um ein Mädchen. Wäre sie ein Junge gewesen, so sähe die Situation wohl ganz anders aus und er hätte sich schon darauf vorbereiten können auf dem Boden zu schlafen, wenn Ayane nicht sogar noch einmal extra das Zimmer verlassen hätte, um nach einem eigenen Raum zu fragen. Aber so war eigentlich alles in Ordnung, wäre da nicht diese eigenartige Kellnerin gewesen...
Alles in allem war es ein sehr merkwürdiges Auftreten der Bedienung. Waren Ayane und Beatrix wirklich so „spezielle“ Gäste? Nein. Eigentlich waren sie zwei halbwegs normale Mädchen, die lediglich etwas essen und nächtigen wollten. Dass die Frau nicht nach der Bezahlung gefragt hatte, beziehungsweise eine Rechnung vorlegte, kam Ayane ja schon zuvor seltsam vor. Es konnte natürlich auch sein, dass die Rechnung zusammen mit der des Zimmers folgen würde, doch war dies eigentlich unüblich, also nickte sie den Missmut von Beatrix diesbezüglich ab und stimmte ihr zu. Was die Geschichte mit den Magiern anging, die am Café auftauchten, so teilte sie jedoch nicht die Meinung ihrer Begleitung. „Was ist denn daran seltsam? Wir haben sie halt abgehängt. Und außerdem haben wir doch eh nichts schlimmes verbrochen. Im Notfall können wir uns noch rechtfertigen. Es war dieser Espada, der den Chef angegangen hat. Nicht wir. Ich bin mir keiner Schuld bewusst. Und die paar Jewel für meine Eisschokolade zahle ich gerne auch mit Zinsen nach, das ist nicht das Problem.“ entgegnete Ayane ihr. Doch kaum hatte sie ihre Aussage zu Ende gebracht, störte ein Klopfen an der Tür das Gespräch der beiden. Jemand versuchte die Tür zu öffnen, scheiterte jedoch, da Ayane sie zuvor ja abgeschlossen hatte. Bea schien eine Vorahnung gehabt zu haben, denn sie sprach bereits aus, was Ayane erst jetzt in den Sinn kam. Sie waren wohl möglich in Gefahr. Ohne das sich eine Stimme bei den beiden meldete, wiederholte sich das Klopfen, diesmal jedoch lauter als zuvor.  Bea mahnte die Wassermagierin zur Vorsicht. Diese überlegte, wie sie vorzugehen hatten. Während die Blonde darüber nachdachte, wie man vorzugehen hatte, äußerte ihre Begleitung weitere Zweifel und sprach eine Antimagiereinheit der Stadt an. Da Ayane stets äußerst vorsichtig war und sich nie ohne weiteres in Gefahr brachte, kam ihr natürlich zuerst der Fluchtgedanke. Sie eilte zum Fenster und schaute hinaus. „Wir könnten springen, es ist grade mal der erste Stock und meine Magie würde uns bei einer weichen Landung helfen...“, sprach sie ihren Plan aus. Das Geld für Zimmer und Speise konnte sie auf dem Tisch hinterlassen, für den Fall, dass sie sich umsonst sorgten und ihre Gedanken von Gefahr lediglich Spinnereien waren. Fragend schaute Ayane ihre Begleitung an, während das Klopfen an der Tür immer energischer wurde. Wie wollte sie vorgehen? Ein flaues Gefühl breitete sich in der Magengegend Ayanes aus.

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Sa Jul 05, 2014 2:17 am

Es schien als würde die Blonde kein Problem damit zu haben, dass Beatrix und sie, Ayane in einem Bett schlafen würden, denn in einer Sache hatte sie Recht, groß und breit waren die Damen ja nicht, das Bett war jedoch ein wenig breiter, konnte ein Doppelbett sein, oder ein Einzelbett für dicke Personen. Sowohl Beatrix, jetzt auch Ayane dachten sich sicherlich etwas gegen die leicht mysteriös wirkende Bedienung, die Bedienstete welche die Mädchen mit "speziell" betitelte, keineswegs ein Titel welchen den Beiden gehört, sondern eher jemanden, welcher in einer blutverschmierten Rüstung mit einem fremden Kopf in der Hand, ja, das wäre speziell, zumindest in den Augen von Beatrix, welche allerdings schon viele Sachen sahen, so ist es nicht verwunderlich, wenn sie abstumpfte. Im Inneren dachte sie gerade nach, es war doch ein spezieller Tag heute. "Äh, was war heute nochmal..." ging ihr durch den Kopf, da bemerkte sie, dass Ayane zu ihr sprach, unterbrach ihren inneren Monolog und hörte ihrer guten Freundin aufmerksam zu, sodass sie soviel wie möglich verstehen, analysieren und wenn nötig, nachfragen konnte. Ayane sprach davon, dass sie nicht Schuld seien, sondern eher der Espada, welcher den Chef des Cafés bedrohte. Es stimmte, sie selbst waren nicht Schuld, jedoch trugen sie eine Mitschuld, Beatrix indirekt zumindest, jedoch konnten sich die Mädchen nicht darauf verlassen, was der Chef gesagt hat und was nicht, denn die meisten Menschen lügen, wenn es um Geld geht, desto mehr Geld, desto mehr Lügen, ein Kreislauf welcher den niedrigen Menschen, also den Menschen ohne hohes Selbstwertgefühl schon länger so geht. Geld ist ihre wichtigste Rolle, vergessen dabei, wie wichtig andere Dinge sind, jedoch kümmerte sich Beatrix wenig um die Anderen, jedenfalls nicht, wenn sie so reagierten. Plötzlich klopfte es, härter wie zuvor. Beatrix überprüfte aus der Ferne das Schloss, dankbar sah sie zu ihrer Freundin, welche absperrte, nun mussten sie schnell handeln - Angriff oder Flucht? Ein Angriff wäre keine schlechte Idee, so könnte Beatrix auch ihre Feinmotoriken in einem seriösen Kampf wieder auffrischen, jedoch wusste sie, dass Ayane sicherlich nicht für einen Kampf bereit war, geschweige denn, dass sie ihn möchte. So ging sie ihre Taktiken nochmals durch. Das Klopfen, das Hämmern gegen die Tür, würde lauter, fester, anscheinend hatten die Personen, oder die Person, welche sich draußen befand keine Ader zur Geduld, so konnte diese Person es nicht abwarten, endlich in diesen Raum zu kommen, wo sich gerade Beatrix und Ayane befanden, schwiegen. Plötzlich erhob Ayane das Wort, sie meinte, dass sie springen könnten, es wäre nur der erste Stock, ihre Magie würde den Aufprall verhindern. Sicherlich keine schlechte Idee, nur was wäre, wenn unten Verstärkung für die Gegner wartete, so viele Möglichkeiten in einem Hinterhalt zu kommen, Beatrix sah sich um, nickte. "Ja, wir können springen, jedoch lass mich noch kurz etwas machen." sprach sie zu ihrer Freundin, faltete ihre Hände zusammen, so sah es aus als würde sie mit den Fingern Zeichen formen. Ein paar Sekunden vergingen, das Hämmern gegen die Tür wurde immer lauter, bald würden sie durchbrechen, das wusste Bea natürlich, jedoch wollte sie diesen Vorgang nicht abbrechen, denn sie beschwor ihr Ritual. "Nurnoch wenige Sekunden, Ayane." fügte sie hinzu, während das Ritual am Bodne immer mehr Gestalt annahm "So, springen wir." befahl sie förmlich ihrer Freundin, welche sie mit sich riss, sodass sie gemeinsam aus dem Fenster flogen, wie versprochen federte Ayanes Wassermagie den Aufprall ab, nur was jetzt? Sollte Bea ihr Ritual explodieren lassen, somit alle Verfolger erstmal abschrecken, oder sollten sie einfach fliehen, dafür riskieren gefangen genommen zu werden, sie wusste es nicht. Die Rote blickte zu ihrer Freundin, welche sich gerade den Staub von ihren Klamotten wusch, sie fragte "Ayane, wohin jetzt?" mit einer untypisch besorgten Stimme, es schien, als würde die Rote nicht wollen, dass Ayane Schwierigkeiten bekommt. Während Beatrix sich selbst aufrichtete, fiel es ihr wieder ein, diesen Tag konnte sie ja kaum vergessen, jedoch erinnerte sie sich zufälligerweise seit Jahren wieder daran, ungefähr in dieser Woche, oder doch schon an Diesen, sollte ihr 17. Geburtstag sein, wenn sie sich nicht irrte, wer wohl mit ihr diesen Tag verbringen wird?

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am So Jul 06, 2014 1:07 pm

Für den Moment schien es so, als sei Beatrix etwas abgelenkt. Als würde sie über irgendetwas nachdenken, etwas in ihren Erinnerungen suchen. Als Ayane sie dann jedoch ansprach, holte es sie aus ihren Gedanken und die Rothaarige lauschte bedingungslos ihren Worten. Eine Antwort hab sie ihr jedoch nicht. Die Meinung ihrer Kameradin war der Blonden vorerst verwehrt. Das Klopfen an der Tür, welches immer intensiver wurde, gar schon einem Hämmern glich, erschuf eine gruselige Atmosphäre. Was verbarg sich hinter dieser Tür? Diese Unsicherheit war es auch, die Ayane den Fluchtgedanken injizierte und sie darauf brachte, über einen Sprung aus dem Fenster nachzudenken. Sie fragte ihre Begleiterin, was sie von der Sache hielt und diese, also Beatrix, stimmte sogar zu. Doch zuvor sollte sich die Wassermagierin etwas gedulden. Die Inquisitorin wollte zuvor noch etwas erledigen und Ayane nickte zustimmend. Sie selbst jedoch machte sich schon bereit den Sprung durch ihre Magie abzufangen. Diese Vorbereitung fand jedoch nur Gedanklich statt. Sie bereitete sich selbst darauf vor, musste keine Magie sammeln oder ähnliches. Darum konnte sie auch Bea weiterhin beobachten und ihr dabei zusehen, wie diese einen Zauber vorbereitete. Da Ayane sich mit ihrer Magie überhaupt nicht auskannte, konnte sie nicht sagen, was es  werden sollte. Beatrix versuchte ihre aufgescheuchte Freundin etwas zu beruhigen und versicherte ihr, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis sie fertig sei. Plötzlich ging alles ganz schnell. Im Befehlston wies die Rothaarige Ayane an, dass sie jetzt springen sollen und diese hatte auch keine andere Wahl, denn sie wurde einfach von ihr mitgerissen, was sie deutlich überraschte. Darum musste sich Ayane auch sputen, um noch rechtzeitig ihren Zauber zu wirken, der sie ja vor einem harten Aufprall auf dem Boden bewahren sollte. Die Wassermagierin konzentrierte sich und beschwor etwas Wasser herbei, welches sich auf dem letzten kleinen Stück, welches sie noch von der Erde trennte, zu einer Art rutsche formte und unten so abgeknickt war, dass die beiden Mädchen locker flockig auf dem Boden Fuß fassen konnten. Die beiden hatten den schnellen Weg nach unten also schadenfrei überstanden. Durch die ersten, schnellen Schritte im Dreck, wurde jedoch etwas Staub aufgewirbelt. Das Wasser ließ Ayane schnell wieder verschwinden und so war auch keine der beiden mehr nass. Flüchtig klopfte die Blonde den aufgewirbelten Staub von ihren Kleidern. Viel Zeit für Sorgfalt hatte sie nicht, schließlich befanden sie sich wiedermal auf der Flucht. Zu allem Übel war es dazu schon so gut wie dunkel, da die Sonne nur noch wenige Strahlen über den Horizont schickte. Ratlos fragte Beatrix, wohin es nun gehen sollte. Ayane wies diese dann an, sich schon einmal zu bewegen. Solange sie keine Idee hatten wohin, sollten sie trotzdem nicht regungslos an Ort und Stelle verweilen. „Komm mit.“, sprach sie und winkte hinter sich her, während sie sich bereits eine Richtung aussuchte, in die sie laufen wollte. Der Weg raus aus der Stadt, war wohl der einzig richtige. Innerhalb der Stadtgrenzen würden die Verfolger sie ja doch wiederfinden. Speziell, wenn es sich tatsächlich um eine gewisse Einheit handelt, die der Stadt selbst angehört. Zuflucht suchen mussten sie ergo woanders.
Die Straße welche Ayane ihre Freundin anwies mit ihr entlangzulaufen, führte also weg von  Cedar, rein in die freie Natur. Lange dauerte dieser Weg nicht, schließlich befand sich die Raststätte bereits am äußersten Rand der Stadt. Nachdem die Mädchen nun eine Weile gelaufen waren, blieb Ayane stehen und legte eine Hand an einen der Bäume, um sich dann direkt darauf etwas vorzubeugen und tief durchzuschnaufen. „So viel Sport an einem Tag...“, klagte sie. Doch so hatte die 16 Jährige wengistens noch einen Verdauungslauf und konnte das Abendessen verarbeiten.Mittlerweile war es wirklich stockfinster und Ayane konnte ihre Begleiterin nur noch dank des Mondes überhaupt noch erkennen. Da fiel ihr wieder etwas ein. „Sag, Beatrix. Was macht dein Fuß?“, erkundigte sie sich mit besorgtem Ton in der Stimme. Ihre Kameradin hatte sich bei der letzten Flucht ja verletzt, da tat dieser erneute Marathonlauf sicherlich nicht gut. Doch noch bevor Bea es schaffen konnte, eine Antwort zu geben, störten beunruhigende Laute die Zweisamkeit der beiden. Ein Geheule hallte durch den Wald, an dessen Anfang sie sich aufhielten. „Wölfe.“, benannte Ayane das sich anbahnende Problem geistesgegenwärtig und mit deutlichem Missmut in der Stimme. Ruhe hatten sie wohl vorerst keine...

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Do Jul 10, 2014 1:30 pm

Ayane wirkte ein wenig verpeilt, als Beatrix sie durch das Fenster zog, zum Sprung ansetzte. In diesem Durcheinander, konnte sie gerade noch rechtzeitig ihre Magie benutzen, sodass sie heil und sanft am Boden ankamen, durch Abprall in den von Ayane beschworenen Wasser, jedoch nässte dieses die Gewänder der Damen nicht. So schnell wie das Wasser da war, war es wieder weg, denn sie wollte keine Aufmerksamkeit mit der blau schimmernden Flüssigkeit erzeugen, denn dass könnte ihnen zum Verhängnis werden. Die beiden Schönheiten klopften sich den Staub von den Klamotten, da wurde die Rote von Ayane hinterher gezogen, da sie einen Weg wusste. Sie liefen aus der Stadt raus, rein in die Natur, in eine kleine Waldpassage, wo die letzten Sonnenstrahlen nicht mehr den Weg hinein fanden. Ayane lehnte sich erschöpft gegen einen Baum, klagte dabei über den heutigen Sport, denn er wäre viel zu viel gewesen, da sah sie Beatrix an, auf ihren Fuß, anscheinend fiel ihr wieder etwas über ihre Verletzung ein, dies fragte sie auch sofort, Bea antwortete mit einer aufheiternden Stimme "Ach, das ist halb so schlimm, nur sollte ich mich wirklich etwas ausruhen. Dein Verband aus Wasser, hach, er wirkt Wunder, danke." Sie sagte diese Antwort während sie ein Lächeln in ihrer Mimik hatte, denn sie freute sich wirklich über die Bekanntschaft mit Ayane, welche sich herzlich um sie sorgte, auch wenn sie sich noch nicht so lange kannten, verband sie dieser Vorfall mit dem Espada und natürlich die liebe zu Eisschokolade. "Eine Eisschokolade, das wäre jetzt gut." schwärmte sie vor sich hin, da bemerkte sie ein Geheule, Geräusche welche die Beiden sicherlich nicht jetzt hören wollten. Ayane bestätigte die Theorie von der Inquisitorin, es handelte sich um Wölfe. Mit letzter Kraft stemmte sie sich nochmal auf die Beine, der Knöchel schmerzte, jedoch wollte sie das nicht zugeben, sie wollte keine Last für die Blonde sein, so versuchte sie, dass sie sich nichts anmerken ließ, selbst wenn es höllisch schmerzte. Auf den Beinen sah sich Beatrix um, Bäume, Büsche und einen Abhang konnte sie erspähen, jedoch übersah sie die Raststätte nicht, welche sich ziemlich nahe neben ihnen befand. Der Mond stieg langsam hinauf, so konnte man meinen sie jaulten den Vollmond an, denn dieser war zu diesem Tage, eine Ironie oder Schicksal, Beatrix konnte sich das nicht beantworten, sie konzentrierte sich auch nicht auf so Etwas, vor allem nicht in diesem Moment, wo sie jederzeit angegriffen werden hätte können. "Keine Sorge, wenn du nicht kämpfen willst, kann ich dich beschützen." versicherte sie der Blonden, welche sich auch schon bereit machte, denn jederzeit hätte der Impact mit einem Wolf stattfinden können, auch mit Mehreren, da sie sich in Rudel bewegten. Bea sah nach links, nach rechts, jedoch konnte sie wirklich keinen Wolf finden, so dachte sie kurz nach, fand nach ein paar Sekunden auch eine gute Lösung. "Wir könnten auf den.." versuchte sie zu Ayane zu sagen, da sprang ein Wolf sie an, erwischte sie auch, denn die Inquisitorin konnte wegen ihrer Verletzung am Knöchel nicht die ganze Attacke abwehren, so fügte der Wolf ihr eine Bisswunde auf der rechten Schulter zu, ihr Gewand war auf dieser Seite zerfetzt und man konnte ihr blutendes, offenes Fleisch sehen. Der Wolf hat die Attacke nicht überlebt, jedoch muss Beatrix auch hoffen, dass sich die Wunde nicht verschlimmert, denn es gibt viele Viren und Bakterien in solch einem Wolfsmaul "Heute ist wohl nicht mein Tag." versuchte sie zu lachen, jedoch verzog sie vor Schmerzen ihre Mimik dabei. Des Weiteren gab es für einen kleinen Moment keine Attacken, so nutzte sie die Zeit um sich für weitere Angriffe bereit zu machen indem sie ihr Oberteil auszog. "Ich werde so mobiler sein, wir schaffen das Ayane." sprach sie nur zur Blonden, welche sich auch auf die Angriffe vorbereitete. Zum Glück war es eine relative warme Nacht, so fror Beatrix in ihrem neuen Look nicht. Sie zerriss ein Stück ihrer Bluse, verband sich damit die Schulter, dass nicht noch andere ungewünschte Gäste in die Wunde kamen, sonst hätte es wirklich ernst für sie Aussehen können. Ein Jaulen hallte wieder durch den Wald, anscheinend bereiteten sie ihre zweite Angriffswelle vor, oder ihre Erste, denn der alleinige Angreifer, welcher Bea verletzte könnte nur ein Späher gewesen sein, denn schlau sind diese Tiere, Jäger der Nacht, allemal, so riskierten die beiden jungen Damen nichts und stellten sich näher aneinander, sodass sie Schulter an Schulterverband standen, bereit für einen Angriff, denn in die Raststätte konnten sie nicht rein, diese war verschlossen, so müssten sie es mit einem Dietrich oder mit Gewalt aufbrechen, das wäre jedoch in diesem Moment zu laut und nicht angebracht, sie hatten besseres zu tun, nämlich mussten sie sich verteidigen, anschließend etwas für Beatrix finden, denn wenn sich diese Wunde entzündet, hatten sie realistische Probleme, denn sterben wollte Beatrix sicherlich nicht, Ayane würde es auch sicherlich nicht zulassen, immerhin waren sie Freunde, oder nicht?

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Sa Jul 12, 2014 11:03 am

Out: sorry, aber mein Handy hat grade einen riesigen, schönen post verschluckt und ich bin grade echt angepisst.... hier die Kurzfassung

Ayane rief veschockt den Namen ihrer Freundin, als diese attackiert wurde. "Bea!"
Der Wolf war schnell getötet und damit die Wunde sich nicht sofort entzündete, wusch Ayane sie grob aus. "Es wird wohl brennen.", warnte sie die Rothaarige mitfühlend vor, um sich dann sogleich an die Arbeit zu machen. Beatrix zog sich danach die Bluse aus, bzw. zerriss das, was von dieser übrig war, um daraus einen provisorischen Verband zu basteln. Während sie also abgelenkt war, überfiel der nächste Wolf die beiden aus dem Nichts. Er griff die Blonde an und der ungleiche Zweikampf steuerte gen Abgrund. Ayane war ihrem Feind kräftemäßig unterlegen und merkte nicht, dass sie dem Abgrund gefährlich nahe kam. Kurz darauf stürzte sie samt Wolf mreischend in die Tiefe. Der Wolf brach sich das Genick, das Mädchen kam mit einer Kopfwunde davon. Doch verlor sie ihr Bewusstsein, als sie sich den Kopf anschlug.
Leider konnte ihr Beatrix kaum helfen, denn der Rest des Rudels sprang aus der Deckung hervor jnd drängten sie in die entgegengesetzt le Richtung ab. Wenn sie sich nicht schleunigst was einfallen ließ, sah es schlecht um die Inquisitorin aus. Alleine hatte sie wohl in ihrem Zustand schlechte Karten gegen die Wölfe, welche sich ihr entgegenstellten...

Tbc: wo...anders

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am So Jul 13, 2014 6:06 pm

Out: Kein Problem, poste dann einfach mit deinem anderen Chara, also mit dem, mit welchem du Bea retten willst weiter. 

Da die letzten Sonnenstrahlen die kleine Waldpassage nicht mehr erreichten, wurde auch nicht der Grund erhellt, wo sie gerade kämpften. Die beiden jungen Damen wurden von den Wölfen überrascht, Ayane schrie nur den Namen ihrer roten Freundin, welche gerade verwundet wurde, mit einem Biss in die Schulter, einem Punkt, welchen sie für den Angriff brauchte. Während Beatrix ihren provisorischen Verband festigte, wurde Ayane von einem Wolf aus dem Hinterhalt angegriffen, leider war sie ihm kräftemäßig weit unterlegen, so wurde sie zurückgedrängt. Mit langsamen Schritten ging sie dem Abgrund hinzu, jedoch bemerkte sie das nicht, sie war wohl mehr dazu beschäftigt, nicht verletzt zu werden. Beatrix war hin zwischen fertig, jedoch waren wieder gefühlte fünf Wölfe um sie, sie hatte wirklich keine guten Karten. In den Moment wo die Rote zum Schlag ausholte, wurde Ayane durch den Wolf immer weiter nach hinten getrieben, sodass sie mit einem Fehltritt in den Abgrund stürzte, gemeinsam mit dem Wolf, welcher jedoch keine Chancen auf ein Überleben hatte. "Beaaaaaa" hallte es nur vom Abgrund herauf, jedoch war es unumgänglich, da die Rote ihr nicht helfen konnte. Sie rüstete sich einen "Heiligen Speer" aus, ging mit dem in den Nahkampf, da er doch eine etlich große Reichweite hatte, versuchte mit allem Mitteln die Wölfe wegzutreiben, um dann Ayane zu helfen, jedoch schien es ausweglos, es waren zu viele Wölfe und das Herumschlagen mit dem Speer kostete, dank der verletzten Schulter, zuviel Kraft und Nerven um effektiv zu sein. Es war wie eine traurige Geschichte, es fanden sich Freunde und noch beinahe am selben Tag werden sie getrennt, wenn nicht sogar für immer, denn keiner wusste, Beatrix zumindest nicht ob Ayane überlebte, sie konnte es nur hoffen. "Ich werde dich wiederfinden, Ayane! Koste es was es wolle!" schrie Beatrix so laut wie sie konnte, da zuckten sogar die Wölfe für eine Sekunde zusammen, jedoch fingen sie dann wieder an zu knurren, zu angreifen, Beatrix musste sich schleunigst etwas einfallen lassen, weil sonst wäre es wirklich aus für sie, nicht das sie es juckte, jedoch wollte sie sich nicht so von Ayane verabschieden, immerhin fand die Rote eine gute Freundin. Die Mimik von der Inquisitorin verzog sich, ins Kalte, denn sie wusste, wenn sie jetzt nicht kämpfen oder noch besser fliehen konnte war es wirklich aus für sie. Sie sah auf ihre Wunde am Knöchel, griff mit ihrer Hand auf ihre verletzte Schulter, es war wirklich nicht ihr Tag, so war es sinnvoller zu fliehen, anstatt zu kämpfen. Der Knöchel schmerzte, die Schulter blutete, sogar noch durch den provisorisch angelegten Verband zog er eine kleine rote Linie nach unten, von ihrer Schulter zu ihrem Oberkörper, über ihre Brüste bis nach unten, es schien als würde das Blut die Wölfe nur stärker machen, so war es wirklich an höchster Zeit, sich zu verabschieden, nur wie, das war die Frage welche sich die Rote in ihrem Kopf stellte, während sie fließend und geschickt die Angriffe der Wölfe abblockte, jedoch wurde sie immer langsamer und schwächer. Der Großteil ihrer Magie war zwar noch da, jedoch konnte ihre physische Verfassung da nicht mithalten, so war es eher eine Aufopferung der Roten selbst, würde sie kämpfen. Ihre Blicke zogen nach links, nach rechts, wieder nach links, da bemerkte sie eine kleine Scheune, wo sie sich eventuell verstecken konnte, es war ihre einzige Hoffnung, der einzige Lichtblick in dieser ausweglosen Situation. Ein neunjähriger Vampir könnte sicherlich mit den Wölfen in Handumdrehen fertig werden, jedoch fiel es Bea nicht an Kraft, nicht an dem Willen, sie war einfach nur verletzt, zu stark verletzt. Mit ihrer letzten Kraft beschwor sie eine "Dornenpeitsche", ließ diese um sich fegen, sodass sich die Wölfe kurz zurückzogen, jedoch konnte sie nicht hoffen, dass sie gewonnen hatte. In diesem kleinen Zeitfenster der Ruhe, versuchte sie trotz Schmerzen in ihrem Knöchel zu laufen, in Richtung der Scheune. Ihr schneller Gang wankte, denn sie gab es auf zu laufen, sie wäre sonst vor Schmerzen ohnmächtig geworden, die Entfernung zu der Scheune wurde immer geringer, nur noch ein paar Schritte, ein paar Sekunden bis sie endlich einigermaßen in Sicherheit war, so nahm sie sich nochmal zusammen, sprintete die letzten Meter bis zu der Scheunentür, machte diese auf indem sie, sie nach links schob, schloss sie in einem kurzen Augenblick wieder. Sie war nun zumindest einigermaßen sicher, jedoch musste sie die Scheune noch versperren, dies machte sie ebenfalls mit ihrer "Dornenpeitsche". Das Beste wäre wohl, wenn sie Verstärkung von Außen bekäme, nur konnte sie nur hoffen.

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Mo Jul 14, 2014 2:42 am

Wiedereinmal war es Abend. Edward war auf dem Weg in die nächste Stadt. Seine Nachforschungen forderten so einige Opfer. Selbst die Bibliothek der unbedeutendsten Stadt konnte einen, vielleicht sogar den entscheidenden Hinweis geben, den er brauchte. Es war schon sehr spät und wohl das Beste, sich bald schlafen zu legen, damit der nächste Tag genau so tatenreich angegangen werden kann. Doch an Schlaf war plötzlich gar nicht mehr zu denken. Ein Schrei hallte durch den Wald, der direkt vor der Stadt lag. ~ Das war doch... ein Mädchen ~, dachte Edward sich verdutzt und ungläubig. Was machte ein Mädchen um diese Uhrzeit, im Dunkeln, im Wald? Dazu kam, dass es sich deutlich nach einem Schrei anhörte, der nach einem Hilfebedürftigen klang. Edwards Schritte wurden schneller, sein Puls stieg. Da war jemand in Not! Schnellen Schrittes bahne sich der Schwarzhaarige seinen Weg durch das Dickicht. Nach einigen Minuten fand er sich an einer, durch den Mond recht gut beleuchteten Lichtung wieder, in dessen Mitte eine Scheune stand. Was Ed dort zu Gesicht bekam, überraschte ihn. Eine Hand voll Wölfe tummelten sich um das geschlossene Scheunentor. Dies konnte eigentlich nur bedeuten, dass jemand Zuflucht in dem Gebäude suchte. Ein Rudel Wölfe umzingelte doch nicht aus Langeweile eine Scheune. Der Zeitmagier packte sich einen recht stabilen, dicken Stock und trat aus dem Wald heraus. Gelassen ging er einfach auf den Eingang des Gebäudes zu. Edward sammelte sich, atmete tief ein und aus. Seine Konzentration stieg, er nutzte seine Magie. Für eine gewisse Weile schlich die Zeit um ihn herum. Alles bewegte sich in Zeitlupe. Den Wölfen kam es so vor, als sei alles normal. Sie bemerkten den Feind und ließen spontan von der Tür ab, um sich gemeinsam auf den Magier zu stürzen. Edward hingegen hatte kaum Mühe damit, den Tieren auszuweichen und ihn im vorbei Fliegen einen Hieb auf die Nase, oder in den Bauch zu geben. Schmerzhaft jaulten sie auf, gaben sich auch bald geschlagen und suchten das weite. Zu schwerwiegend waren die Treffer und zu weit weg die Aussicht auf eine erfolgreiche Beute. Mit einem breiten Grinsen winkte Edward den flüchtigen Tieren hinterher. Doch halt! Da fehlte doch einer. Aus dem Wald heraus hatte er zuvor mehr Wölfe gezählt. Einer tanzte wohl noch immer um die Scheune herum. Eilig lief Edward um das Gebäude herum. Doch nirgends eine Spur von dem letzten Wolf. Hatte er es seinen Kameraden gleich getan und war ebenfalls, geflohen? Also nur eben in eine andere Richtung. So wirklich glauben wollte der Schwarzhaarige es nicht. Bei genauerer Betrachtung der Rückseite der hölzernen Scheune, fand Edward dann eine brüchige Stelle. Dort war das Holz der Rückwand morsch geworden und einzelne Bretter hatten sich gelöst. Vorsichtig, ohne sich schmutzig zu machen, ging Edward in die Knie und drückte dabei seinen Körper langsam durch die Öffnung, die sich gebildet hatte. Nun musste er wirklich vorsichtig vorgehen. So ziemlich die einzige Schwachstelle gegen seine defensiv herausragend wirkende Magie, waren Überraschungen. In der Scheune war es wesentlich finsterer als draußen. Das erhellende Licht des Mondes fand kaum einen Weg um in das Gebäude hineinzugelangen. Einzig und allein durch die unregelmäßigen Ritzen zwischen den Brettern des Daches und der Wände trat vereinzelt etwas Licht hinein. Um den Raum auszuleuchten reichte dies jedoch kaum. In dem kleinen Haus stand viel Gerümpel herum, um das Edward herum schlich. Hinter einer ebenfalls hölzernen Wand ging es etwas um die Ecke. Dort dann auch ein Fleckchen, welches beinahe taghell war. Der Mond zeigte sich durch ein größeres Fenster an der Seitenwand. Gleich neben dem weiß schimmernden Lichtfleck, welcher sich dadurch auf dem Boden abzeichnete, sah Ed ihn dann. Den Wolf! Langsam schlich er in Richtung Tür wo... Ein Mädchen! Etwas schimmerte Rot. Ein Rothaariges Mädchen kauerte an der Türe, versuchte durch das Holz zu erspähen, ob die Luft für sie rein war, die Angreifer verschwunden waren. Um Das pelzige Tier nicht zu erschrecken und zu einem Verzweiflungsakt zu bewegen, versuchte Edward weiterhin leise zu sein. Jedoch bewegte er sich nun wesentlich schneller. Wie auf Zehenspitzen schlich er, wesentlich schneller als der Wolf, auf das Mädchen zu. Dann musste alles schnell gehen. Der Schwarzhaarige sah, wie der Wolf zum Angriff ansetzen wollte. Edward beschleunigte, machte einen Satz und trat den Wolf noch im Sprung zur Seite. Es polterte laut. Das Tier flog in einen Haufen Schrott, wodurch sich einige Teile lösten und schepperten was das Zeug hielt. „Keine Angst.“, sprach der Zeitmagier sogleich und streckte dabei seine Hände mit einer beruhigenden Geste von sich. Langsam, ohne hastige Bewegungen, trat er wieder etwas zurück, sodass er nun im Mondlicht stand, damit das Mädchen ihn sehen konnte und keine Angst vor ihm hatte. „Ich tue dir nichts.“, machte er sogleich klar. Der Wolf raffte sich sogleich auf und verschreckt wie er war, trat auch er sofort die Flucht an. Edward hatte ihn sehr überrascht und dazu gebracht, jankend wieder durch das Loch in der Holzwand zu verschwinden. Weiter beruhigend auf dieses junge, rothaarige Mädchen eingehend, sprach Ed weiter. „Ich habe die Wölfe gesehen. Geht es dir gut?“, fragte er und versuchte währenddessen etwas mehr von der Fremden zu sehen. Dies war gar nicht so einfach. Die Augen des Magiers hatten sich grade erst an die überwiegende Finsternis gewohnt und dadurch, dass er nun im verhältnismäßig grellen Mondlicht stand, blendete es ihn etwas. Dazu hockte das Mädchen ja noch in der Dunkelheit.
Natürlich hatte Edward nur gutes im Sinne. Sein Helfersyndrom schlug an. Er hatte einen Menschen in Not gesehen und musste sofort helfen. Das es sich nun sogar um ein Mädchen handelte, passte natürlich noch in das typische Bild des Schwarzhaarigen Gentleman. Langsam beruhigte sich auch sein Puls. Die Gefahrensituation war abgewandt. Seine Magie konnte er nun auch ruhen lassen. Einzig und allein die Spannung, wie es dem Mädchen ging und wer sie war, brachte Edward dazu, nicht gleich wieder in völliger Entspannung zu versinken.

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Di Jul 15, 2014 4:26 am

OUT: Post verschluckt.. sry ._. You know that feel.

Beatrix konnte sich kaum noch wach halten, ihr Blutverlust war zu hoch, sie musste nun wirklich hoffen, dass sie jemand rettet, denn sonst würde das Leben der Roten in einer Scheune enden, da hörte sie aus naher Ferne Geräusche, Geräusche welche ihren Ohr gefielen, denn es hörte sich an, als würden die Wölfe welche Ayane in die Schlucht rissen und die Rote schwerst verwundeten, ihre Abrechnung bekommen, jedoch konnte sie sich nicht bewegen, alles schmerzte zu sehr, so wartete sie. Ein leises, fragliches "Hallo." kam aus ihrem Mund, jedoch antwortete niemand, so dachte sie, dass keiner sie retten würde, sondern nur, dass jemand diese Wölfe vertrieb, vielleicht kam der Jenige in die Scheune und fand die Rote blutend und schwer verwundet im Heu liegen, vielleicht würde er ihr helfen oder sie töten, da sie als Einbrecher gesehen werden konnte. Eine Stille legte sich über das Geschehen, Bea stöhnte leise vor Schmerz, denn er war nicht zu verstecken, der Schmerz des Todes. Ihre Augen fielen halb zu, da sah sie im Schatten eine Gestalt, Einbildung, plötzlich gab es ein Poltern, sie erschreckte, Adrenalin schoss in ihre Adern, welches sie für einen kurzen Moment aufputschte, sie konnte sich wehren, zumindest konnte sie ihre Hand bewegen, dies müsste reichen, wenn diese Gestalt ihr gut gesinnt war. Aus dem Nichts kamen Worte den Ohren von Beatrix entgegen, Worte, dass sie keine Angst haben sollte, auch dass die Gestalt ihr nichts tue. Sie konnte ihn sehen, es war ein schwarzhaariger, eher junger Mann, mit mittlerer Statur und Größe, ein Wunder, dass sie ihn sah. "Bitte.. verbinde meine Wunde..." murmelte sie dem Schwarzen entgegen, mit letzter Kraft formte sie diesen entscheidenden Satz, hoffte dabei, dass der Schwarze das auch machte, denn wenn nicht hatte sie echt schlechte Karten im Überleben. Ihre Augen sahen den jungen Mann an, er schien nichts Böses zu wollen, er schien sie auch nicht vergewaltigen oder Anderes zu wollen, soviel war sicher, naja, jedenfalls hoffe Beatrix dies, denn würde der Mann ihr jetzt noch das Letzte nehmen was ihr blieb, ihre Würde, wäre dies offiziell der schlimmste Tag ihres Lebens gewesen, bei Weitem besser wie die normalen Tage in der Gefangenschaft der Kirche als Werkzeug der Folterung und der Inquisation, einer Sache welche die Rote zu dem prägte was sie heute war, ein Mädchen mit einer angekratzten Psyche, welches allerdings immer versuchte freundlich zu wirken und es auch zu sein, wenn der Gegenüber es auch war. Die Lippen von Beatrix bewegten sich, jedoch kam vorerst nichts aus ihr heraus, es ähnelte mehr einem verzweifelten Schnappen nach Luft, jedoch schaffte sie es doch, ein paar Wörter auszuspucken "Ich... heiße... Beatrix.." sprach sie mit einer von Schmerzen geplagte Stimme, da zog sie die Überreste ihres Rockes in die Höhe, sodass man das Gildenwappen der verlorenen Seelen, der Gilde "Lost Souls" sehen konnte, wie der Gegenüber wohl reagieren wird, Bea allerdings hoffte auf das Beste, denn irgendwie schien sein Gesicht vertraut zu sein. Als sie lächeln wollte, fiel sie allerdings in Ohnmacht, wahrscheinlich vor lauter Schmerzen. Nun lag sie da, ungeschützt, ein eigentlich unbekannter Mann stand vor ihr, sicherlich kein Szenario für jedermann. In der halben Ohnmacht, in welcher sie sich befand sprach sie nur noch einen letzten Satz, bevor sie wirklich umkippte und nämlich "Rette... Ayane." Selbst in dieser Situation hatte sie ein Herz für ihre Freundin, sie setzte ihre Freundin sogar besser ein, eine wahre Freundschaft.

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Di Jul 15, 2014 10:00 pm

Edward machte sofort so gut es ging klar, dass er keine Gefahr darstellte. Es hätte ja auch wenig Sinn gemacht, die Person erst vor dem Angriff eines wilden Wolfes zu schützen, um sie dann eigenständig umzubringen. So eine blutrünstige Person war er ganz sicher nicht. Anstatt Worte der Vorsicht oder Angst zu entgegnen, brachte die fremde Person Edward etwas anderes entgegen, womit er in dieser Situation am wenigsten gerechnet hatte. Eine weibliche, junge Stimme sprach. Der Magier rechnete mit so etwas wie... 'Komm keinen Schritt näher', oder 'Bleib wo ich dich sehen kann!', doch es wäre wohl ein fataler Fehler gewesen Ed in dieser Situation abzuweisen. Doch das konnte er in dieser Szene noch nicht erkennen. Die Fremde sprach etwas von einer Wunde, die verbunden werden musste. Ed hingegen erkannte kaum etwas in der Finsternis. Nur das rötliche Schimmern ihrer Haare. Der Schwarzhaarige versuchte seine Sinne zu sensibilisieren. Er konzentrierte sich und kniff die Augen zusammen um mehr erkennen zu können. Erst jetzt nahm er die schwere Atmung des Mädchens wahr. Sie schien wahrlich mit einer Verwundung zu kämpfen. „Ich- Ich komme jetzt näher.“, entgegnete er aufgeregt und die Hände noch immer zeigend. Vorsichtig näherte er sich dem Mädchen, welches sich als Beatrix vorstellte. Bald war er bei ihr angekommen, schaute sie sich aus der Nähe an. Es war zwar dunkel, doch da er nun direkt bei ihr war, erkannte Ed grob den provisorischen Verband und die schmerzverzerrte Haltung des Mädchens. ~ Der Verband müsste definitiv ab ~, ging es dem Magier durch den Kopf. In Gedanken war er nun vollkommen bei der Rettung seiner Patientin. Nur das er eben kein Arzt war... Dass Bea ihren Rock etwas hoch zog, bekam er gar nicht mit. Außerdem hätte er ohnehin kaum etwas erkannt, so dunkel wie es in der Ecke war. „Ich heiße Edward.“, sprach er nun um das Mädchen etwas zu beruhigen. Es war sicherlich angenehmer für sie, wenn sie seinen Namen ebenfalls kannte. Außerdem würde sie Smalltalk vielleicht etwas ablenken. Leider funktionierte das ganze nicht wirklich so, wie es sich der Schwarzhaarige vorgestellt hatte. Er bemerkte wie das Mädchen bereits schwächer wurde. „Bleib hier! Hey!“ Hektisch gab er ihr einen leichten Klapps auf die Wange. Sie sollte wach bleiben, das war seine Intention. „Schlaf nicht ein!“, wie der ein Klapps. Doch es half nichts. Beatrix hatte bereits zu viel Blut verloren. Mit ihrer Bewusstlosigkeit übergab sie automatisch auch ihr Leben in die Hände des jungen Mannes, den sie nun zum ersten Mal sah. Doch nicht nur das. Mit ihren letzten Worten bat sie ihn darum, Ayane zu retten. Doch wer war Ayane? Verwirrt schaute sich Edward um. Doch niemand war zu finden. Dort war keine weitere Person! „Wen meinst du? Wo ist Ayane?!“, fragte er das Mädchen aufgeregt. Auf eine Antwort wartete er jedoch vergebens. Mehr hatte Beatrix nicht mehr zu sagen. Sie war weg vom Fenster. „Mist!“, fluchte Ed. Schlug dabei mit der Faust und voller Kraft gegen die Tür der Scheune, während er den anderen Arm um das Mädchen gelegt hatte, damit sie nicht in den Staub fiel. Ihre Körperspannung hatte sie ja verloren. Wer auch immer Ayane war, für den Moment konnte er ihr nicht helfen. Er musste sich um die Rothaarige kümmern. Und dazu musste er unbedingt den Ort wechseln. Zum einen war es in dieser Ecke viel zu dunkel. Er konnte ja kaum etwas sehen. Zum anderen war diese Scheune viel zu dreckig um überhaupt an Wundversorgung zu denken. Zunächst mussten sie also aus dem Haus raus. Vorsichtig richtete er das Mädchen in seinen Armen, legte sie zurecht, um ihr dann mit dem anderen Arm unter die Knie zu greifen. Vorsichtig stand er nun auf, achtete darauf, dass sie nirgendwo aneckte. Mit einem gezielten Tritt löste er die Sperre der Tür, welche lediglich aus einem Brett bestand, welches in zwei dafür vorgesehene Metallschienen gelegt wurde. Mit einem weiteren Tritt öffnete der Magier dann die Türe vollständig. Knarrend und knarzed sprang das hölzerne Tor auf, um dann mit Schwung gegen die äußere Hauswand zu knallen und leicht zurück zu federn. Draußen war es wesentlich heller. Zumindest auf der Lichtung. Der recht volle Mond schien auf die beiden herunter und so konnte Ed nun den Verband des Mädchens besser sehen. Er war verdreckt und voller Blut. Unter ihm musste sich wirklich eine tiefe Wunde verstecken. Nun, wo die Gegend etwas erhellt war, wollte er einen genaueren Blick auf die Schulter des Mädchens werfen. Vorsichtig ging er in die Knie. Dann legte er Beatrix auf den Boden. Als sie nun der Länge nach dort auf dem Boden lag, zog er sich eilig sein Jacket aus, faltete es etwas zusammen und hob den Kopf des Mädchens an, um es ihr als Kissen darunter zu platzieren. Dies vollbracht machte er sich nun daran, den Verband behutsam zu lösen. Der eilig geknöpfte Knoten war schnell geöffnet. Nun zog er vorsichtig an dem Stück Stoff, welches aussah wie ein Teil der Bluse. Es war wohl besser so, dass Bea ohnmächtig war. Sonst hätte sie in dem Moment Qualen erleiden müssen. Wie schmerzhaft es sein musste, den Stoff aus der tiefen Wunde herauszuziehen, in die er sich gelegt hatte, konnte sich der Magier nur vorstellen. Als er nun also den Stoff aus dem Weg geräumt hatte, konnte Ed einen Blick direkt auf die Wunde werfen und der Anblick war grausam. Woher die Wunde stammte konnte er schon erahnen. Einer der Wölfe musste sie erwischt und sein ganzes Gebiss so tief es ging in ihre Schulter gerammt haben. Der Schwarzhaarige warf einen von Mitgefühl getränkten Blick zu dem Gesicht des armen Mädchen herüber. „Was haben sie mit dir angestellt...“, flüsterte er. Die Magierin hatte wahlich Glück an jemanden wie ihn geraten zu sein. ~ Die wird noch Augen machen, wenn sie wieder aufwacht ~, dachte er sich. Ihre Überraschung musste wirklich riesig sein. Doch alles nacheinander. Bevor sich Ed an die 'spezielle' Behandlung machen konnte, sollte er die Wunde noch einmal gründlich reinigen. Außerdem müsste der Magier eine Weile in der Nähe des Mädchens bleiben... sonst würde sein Plan nicht aufgehen. Aber... wie sollte er nun ihre Wunde reinigen? Dazu brauchte er Wasser, so viel stand fest. Moment! War Ed nicht auf dem Weg durch den Wald an einem Bach vorbeigekommen? Das war es! Notgedrungen legte der Magier die vollgeblutete Bluse wieder auf die Schulter des Mädchens. Nicht mehr lange und er würde sie neu verbinden! Damit der Körper durch den Blutverlust nicht auskühlte, legte Ed nun sein Jacket über sie und wickelte sie etwas darin ein, ehe er sie erneut anhob, um mit ihr in den Wald zu gehen. Es war nicht ganz so einfach wie er es sich vorgestellt hatte. Mit einer, wenn auch kleinen, Person in den Armen durch das Geäst zu steigen und das Gleichgewicht zu halten, war recht schwer. Doch mit etwas Glück und Geschick gelang es dem jungen Mann. Es dauerte noch ein paar Minuten, doch dann vernahm er auch schon leises Plätschern. Der Bach war nicht mehr weit. Nach weiteren Metern erreichte er endlich die Wasserquelle. Erneut legte er das bewusstlose Mädchen vorsichtig zu Boden. Lockerte den bereits losen Verband und nahm ihn ab. Auch wenn er es sicherlich nicht gerne tat... aber er brauchte Stoff um die Wunde zu reinigen. Kurzerhand entschied sich Ed dazu den Rest der Bluse auch auseinanderzureißen. Sie war darunter ja nicht nackt und sein Hemd würde noch anderweitig gebraucht werden. Kurz gezögert machte sich der Schwarzhaarige dann doch daran, die Bluse zu zerreißen. Weitestgehend war sie ja eh schon beschädigt. Als nächstes entfernte er sich von der holden Maid, welche 'schlafend' am Ufer des Baches lag, um die Bluse in Wasser zu tränken. Dann kletterte er zurück und machte sich daran, die Wunde abzutupfen so gut es ging. Dann erledigte Edward endlich das, wofür ihr das Mädchen wohl sehr dankbar sein würde, was sie allerdings auch aus den Socken hauen sollte. Es musste schon seltsam ausgesehen haben, wie das Mädchen dort hilflos und halb nackt auf dem Boden lag und Edward sich darüber beugte, doch es war mitten in der Nacht, mitten im Wald. Wer sollte da schon vorbeischauen? Außerdem tat er ja nichts geringeres, als ihr Leben zu retten. Mit etwas Abstand bewegte er nun seine beiden Handflächen zu der Schulter. Magische Zirkel formten sich etwa in der Mitte und die Wunde verformte sich. Stück für Stück wuchs sie einfach zu. Nach wenigen Augenblicken sah der Körper des Mädchens so unversehrt aus wie nie zuvor. Natürlich war es das nicht einfach. Ihre Bisswunde waren nicht verheilt. Edward hat sie mit Hilfe seiner Zeitmagie lediglich in einen Zustand gespult, in der sie wieder verheilt war. Doch die Macht dieses Zaubers war begrenzt. So würde er sich sofort auflösen, sollte Beatrix sich zu weit von ihm entfernen. Darum war sie wohl für eine Weile an Ed gebunden, bis die Wunde sich wirklich geschlossen hatte. Der Heilungsprozess wird normal verlaufen. Edward war in der Lage, den Zauber aufzulösen und so nach dem tatsächlichen Stand der Genesung zu sehen. Das war es also. Das Mädchen war versorgt. Doch noch immer nicht bei Bewusstsein. Der Zeitmagier riss sich kurzerhand noch die Ärmel vom Hemd ab. Daraus formte er eine Art kleinen Verband, den er vorsichtshalber um die Schulter des Mädchens wickelte. Für den Fall, dass etwas geschehen würde und sich der Zauber auflöste. Nun richtete der Magier Bea wieder etwas auf und zog ihr mit etwas Mühe das Jacket über. Nachdem er es geschlossen hatte, hob er sie dann wieder an um sie von dem Ort weg zu tragen. Sie sollte ja nicht so leicht bekleidet und mitten im Wald aufwachen. Jetzt aber weiter in die Stadt zu latschen war ihm auch zu weit. Darum machte sich Edward auf den Weg zurück zur Scheune. Vor dieser setzte er das Mädchen dann ein letztes mal ab. Er sorgte dafür, dass sie es gemütlich hatte, so weit dies nun irgend möglich war. Seine Jacke war ohnehin zu groß für sie und bei der warmen Nacht würde es auch als „Decke“ reichen. So endeten die Beiden nun vor der äußeren Wand der Scheune. Ed legte Bea extra so, dass sie auf dem Rücken lag, damit die Schulter nicht zu sehr belastet wurde. Schmerzen sollte sie eigentlich keine spüren, solange der Zauber aufrecht gehalten wurde. Wieder im Mondschein erspähte der Magier noch etwas Blut am Knöchel des Mädchens. Bei genauerer Begutachtung wurde klar, dass sie dort wohl auch verletzt war. Es war zwar nichts lebensbedrohliches, doch auch dieser Verletzung nahm sich Ed an. Doch damit war es dann für ihn auch. Grade als er sich umdrehen wollte, um sich an die Wand zu lehnen, erspähte er etwas. Sein Blick war von dem Knöchel aufwärts gewandert. Der Rock von Beatrix war etwas verrutscht und dort sah man es deutlich! Das Logo der Lost Souls! Welch ein Zufall. Das Leben, welches Edward soeben gerettet hatte, gehörte zu seinen Verbündeten. Zu seiner Gilde. Etwas, worüber man noch reden könnte. Aber selbstverständlich erst, wenn die junge Dame wieder zu sich kommt. Da es noch immer Nacht war, wollte der Gentleman sie natürlich nicht wecken. Müde zog er sich bis zu der Hauswand heran und setzte sich dort nieder. Das eine Bein angewinkelt, das andere von sich gestreckt und mit dem Arm an dem Knie abgestützt saß er da, beschaute den Mond. Welch ein ereignisreicher Tag. Er verharrte noch etwas in Gedanken, ehe ihn die Müdigkeit übermannte, seine Körperspannung erschlaffte und er im sitzen einschlief...

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Mi Jul 16, 2014 12:13 am

Kälte, ja Kälte, so etwas ähnliches konnte die Bewusstlose in ihrer halben Bewusstlosigkeit spüren, wenn ihre Füße waren kalt, ein kalter Schauer wehte um sie herum, sie zitterten. Langsam kam sie wieder zu sich, jedoch versuchte sie gar nicht einmal ihre Augen zu öffnen, denn ihr Kopf dröhnte als hätte sie einen Schlag gegen den Kopf bekommen, einen Schlag welcher sie ausknockte, sie konnte sich nämlich in dieser frühen Phase, wo sie gerade wieder aufwache an nichts erinnern, so wollte sie sich, bevor sie die Augen aufmachen wollte, erstmal sammeln. Da ihr Kopf dröhnte, bekam sie erstmal nichts davon mit, was sich um sich tat, da sie fürchterliche Kopfschmerzen hatte, Kopfschmerzen welche allerdings nach einer Zeit nachließen, zum Glück für Bea, denn lange hätte sie diese in dieser Situation nicht ausgehalten, da sie erstmal alles wieder zuordnen musste. Wie sie ihr Gefühl in den Gliedmaßen wieder zurück bekam, spürte sie eine Art Decke auf ihrem Körper, ein relativ weicher Stoff, war sie gestorben und sie lag in einem Sarg, konnte sie durch einen Geist die Welt betrachten, Beatrix hatte wirklich eine kleine Angst, da versuchte sie langsam ihr linkes Auge zu öffnen, für eine kurze Zeit sah sie etwas, jedoch noch verschwommen, so schloss sie ihr Auge wieder, es war hell draußen, so war laut ihrer Sichtweise der Tag schon angebrochen, plötzlich kam ihr in den Sinn, sie musste doch Ayane retten, sie versuchte sich zu bewegen, vergebens, sie schaffte es nicht, wahrscheinlich trennte der Biss des Wolfes in ihre Schulter wichtige Nerven zur Bewegung der gesamten Hand. "Ayane...." flüsterte sie mit leisen Worten, so leise, dass sie wirklich kaum wahrnehmbar waren. Es wehte wieder ein kühler Wind über ihre Füße, diesmal spürte sie ihn klarer als zuvor, denn langsam kamen die Sinne der Inquisitorin zurück, das freute sie natürlich, nur war sie gerade nicht in der Verfassung Freudensprünge und Freudentänze zu machen, einerseits da sie sich kaum bewegen konnte, anderseits da sie nicht wusste wie es Ayane geht, ihrer guten Freundin, mit welcher sie in Cedar Eisschokolade trank, mit einem Espada redete, floh und leider Gottes von Wölfen angegriffen wurden, wo sie sich trennten, unfreiwillig, ja, unfreiwillig, jedoch wollte die Rote der Blonden unbedingt helfen, nicht, plötzlich verzog sie ihre Mimik, welche dank dem erst vor kurzen Aufwachen noch schwach war, es kam ihr eine Träne aus ihren rechten Auge, denn sie dachte gerade daran, was wäre wenn Ayane den Stürz nicht überlebte, nein, sie durfte nicht an so etwas denken, Ayane würde es sicherlich gut gehen, wahrscheinlich machte sie sich auf den Weg zurück um Beatrix zu suchen, ja, so wie Bea sie kannte würde sie genau das tun. Die Träne suchte sich, dank der Schwerkraft welche auf diesem Planeten vorherrschte, den Weg nach unten, wo sie in einem kleinen Plätschern auf den Boden prasselte, dort entstand für eine kurze Zeit eine kleine, nasse Stelle, jedoch trocknete die Körperwärme von Bea diese aus, sodass nur ein winziger Salzkristall übrig blieb, nicht zu sehen für das menschliche, normale Auge. Ein erneutes "Ayane" kam aus dem Mund der Inquisitorin, nun versuchte sie wieder ihre Augen zu öffnen, schaffte es auch, jedoch musste sie mehrmals blinzeln um die Schlafkörnchen, die Überreste der Nacht abzuwischen, zumindest ein wenig aus dem Auge zu entfernen, sodass sie klar sehen konnte. Da sie nun die Macht hatte, zu sehen, bemerkte sie, dass sie an der Außenseite der Scheune war, sie saß, ein Jackett deckte sie zu. Verwirrung stand in vorderster Front bei Beatrix, denn sie wusste nicht wer oder warum jemand das machte, sie war bereit gewesen zu sterben. Sie drehte vorsichtig, trotz Schmerzen, ihren Kopf, sah einen schlafenden Mann, welcher sich auch an die Scheune lehnte, wahrscheinlich war dies er Mann welcher sie rettete, plötzlich bemerkte sie etwas, sie konnte ihre Hand bewegen, mit Schmerzen, nur ein wenig, aber das Gefühl war da, es machte Fortschritte. Sie drehte ihren Kopf so weit in die Richtung ihres verletzten Armes, da bemerkte sie schon, was sie vorher eigentlich auch schon bemerken musste, dass sie einen anderen, neuen, frischen Verband hatte, wahrscheinlich rettete dieser Mann ihr wirklich das Leben, nun stand sie in seiner Schuld, wie könnte sie es jemals gut machen, vor Freude kamen ihr wieder die Tränen, jedoch versiegten diese so schnell wie sie kamen. denn eine Inquisitorin wollte sicherlich keine Schwäche zeigen, vor allem nicht vor einem Fremden. Neben ihrer Schulter bemerkte sie auch mit einem flüchtigen Blick, dass die Verletzung an ihrem Knöchel verbunden war, der Typ welcher neben ihr schlief erlangte immer mehr Sympatiepunkte, denn Beatrix musste sich wirklich etwas überlegen um es ihm zu danken. Sie versuchte etwas zu sagen, jedoch hatte sie einen Frosch im Hals, musste so einmal unangenehm husten, was den Magier zu einem kleinen Schnarcher führte, aufgewacht ist er allerdings nicht, es schien als genoss er seinen Schlaf. Nochmal versuchte Beatrix etwas zu sagen, schaffte es auch "Danke.. danke..." kam aus ihrem Mund, jedoch schien dies den Mann neben ihr nicht zu wecken, so sprach sie es ein letztes Mal, lauter "Danke, ich danke dir.", mit einer kräftigen, jedoch immer noch von Schmerzen geplagter Stimme, jedoch war dies egal, sie musste sich bedanken, so lernte sie es, denn sonst konnte es Sanktionen geben, sie mochte keine Sanktionen, sie wollte sie unbedingt vermeiden. Es schien als würde der Mann neben ihr aufwachen, so sprach sie ein letztes mal ein "Danke" aus, mehr konnte sie in ihrer jetzigen Lage nicht tun. Sie sah ihn mit großen Augen an, anscheinend erwartete sie eine Erklärung seinerseits, sie dachte nämlich nicht, dass er alles ohne Gegenleistung tat, so machte sie sich bereit zu sprechen, wartete auf den Anfang des Schwarzhaarigen, welcher sich langsam erhob.

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Mi Jul 16, 2014 3:35 pm

Der Mond grinst vom Firmament auf die Erde nieder. Er verfolgt mit scharfen, genauen und analysierenden Blicken jeden Schritt Edwards. Dieser lief ziellos durch den Wald. Er suchte etwas. Jemanden. Bei seiner Geschwindigkeit hatte er es sehr eilig. Seine Füße trugen ihn so gut sie konnten durch den Wald. Er war einige Male kurz davor gewesen, seinen Halt zu verlieren und zu stürzen, doch jedes Mal konnte er sich noch fangen. Das Hecheln und Keuchen des Magiers war klar und deutlich zu hören. Er war völlig aus der Puste, doch er lief weiter. Ayane... Er musste Ayane retten. Das war es, was Beatrix ihm auftrug, bevor sie ihr Bewusstsein verlor. Doch wer war Ayane und vor allem... wo war Ayane? Weiterhin ziellos durchkämmte er die Wälder, bis er auf eine Blutspur traf. An diesem Ort muss ein wahres Massaker geschehen sein! Ein fürchterlicher Anblick. Der Schwarzhaarige folgte dieser Blutspur einige Meter. So lange, bis er seinen Blick hinter einen großen und stabilen Baum warf. Was er dort erblickte, brachte ihn aus der Fassung, es raubte ihm seinen Atem. Ein Haufen Knochen, von Fleischresten gespickt und liegend in einer großen Pfütze Blut. Ed starrte fassungslos darauf, ehe ein ohrenbetäubendes Geheul seine Aufmerksamkeit von den Überresten eines Menschen weg riss. Es waren Wölfe. Der Ruf dieser Tiere schallte durch den ganzen Wald. Würden sie ihn nun angreifen? Sonst war sich der Zeitmagier seiner Fähigkeiten bewusst. Selbstbewusstsein war es, was den Magier sonst üblich prägte, doch nun hatte er Angst. „Verdammt!“ , brüllte er. „Beatrix!“ Sie lag noch bei der Scheune, schlief gewissermaßen. Er hatte sie dort allein gelassen und nun? Nun kehrten die Wölfe zurück? Dann war sie eine einfache Beute, ein sicheres Fressen. Der Schwarzhaarige konnte sich das schelmische Grinsen der Viecher vorstellen, wie sie sich blutverschmiert an der Rothaarigen laben. Er musste so schnell es geht zurück, nach ihr sehen! So schnell ihn die Beine trugen rannte er zur Scheune. Der Weg ganz anders aus, als er ihn in Erinnerung hatte und er war auch sonderbar schnell an seinem Ziel. Seltsam... Aber egal. Sollte der Magierin etwas zugestoßen sein, konnte er sich das nicht verzeihen. Er hatte sie vollkommen schutzlos zurückgelassen. Grade als Ed auf die Lichtung rannte, hallte eine Stimme aus dem Wald ihm hinterher. Er hatte sie nicht ganz verstanden, schaute sich erschrocken um. Was war das? Da! Wieder... „Danke...“ Dem Magier lief ein kalter Schauer über den Rücken, die Situation war unheimlich. Erneut! „Danke! Ich danke dir.“ Auf einmal riss es Edward innerlich zur Seite. Der Magier riss seine Augen weit auf. „Danke.“, vernahm es der Schwarzhaarige. Diesmal jedoch viel deutlicher und klarer. Es war taghell. Grade eben war er doch nur... Er hatte geträumt. Etwas verwirrt schaute er sich um, bis er das Mädchen erspähte, welches er letzte Nacht versorgt hatte. „Beatrix?“, fragte er ungläubig. „Es geht dir gut...“, sprach er leise. Natürlich ging es ihr gut, schließlich war alles nur ein Traum gewesen. Die Überreste von 'Ayane', die er im Wald fand. Das Wolfsgeheul und seine Angst, die Tiere würden Beatrix erneut angreifen. Es war alles nicht real. Edward kratzte sich am Kopf. Ein Glück hatte er es nur geträumt... Das erste was er nun bei vollem Bewusstsein wahrnahm, waren die großen Augen des Mädchens. Verdutzt schaute er sie fragend an. „A-Alles klar?“ Mit diesen Worten raffte er sich etwas auf, saß nun aufrecht. Langsam kamen ihm die Bilder von letzter Nacht wieder. Seine Erinnerungen, was alles geschehen war. Er bemerkte seine Jacke, die das Mädchen trug. ~ Selbstverständlich! ~ Die letzten Fetzen ihres Oberteils gingen ja dabei verloren, als er die Wunde säuberte. Ed schaute an sich herunter. Seine Kleidung war ganz verschmutzt, sein Hemd hatte keine Ärmel mehr. Diese bildeten nun den Verband für Beatrix Schulter. ~ Was soll's ~ Er konnte sich gleich bei der nächsten Gelegenheit neu einkleiden, das war kein Problem. Genug Geld hatte er dafür. Nach seiner Begutachtung stand Edward auf und klopfte sich etwas den Staub und den Dreck von der Hose. Üblicherweise hätte er nun einfach seine Kleidung in den Zustand zurückgebracht, als sie noch nicht beschädigt und verschmutzt war. Doch das war nicht wirklich möglich, da sich sonst auch der Verband von Beatrix lösen würde und so wichtig war ihm die Kleidung auch nicht. Der Magier fuhr sich noch durchs Haar, richtete seinen Pony und legte dabei etwas mehr von seinem magischen “Tattoo“ frei, welches sich um sein linkes Auge legte. „Darf ich dir behilflich sein?“, fragte er mit einem warmen Lächeln zu dem Mädchen herunter und reichte ihm seine Hand, um ihm aufzuhelfen. Stehen müsste sie wieder vernünftig können, da Ed sich ja auch um ihren Knöchel gekümmert hatte. Es befriedigte den Helferinstinkt des jungen Mannes, dass er der Fremden behilflich sein konnte. Es erfüllte ihn wahrhaft mit Freude und Stolz. Sie hatte Glück gehabt, dass er zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, keine Frage. Doch jetzt war sie aus dem gröbsten raus und konnte sich auf ihre Regeneration beschränken. Bis diese vollzogen war jedoch, durfte Ed nicht von ihrer Seite weichen. Das musste er ihr auch noch klar machen, doch zunächst sollten beide erst einmal richtig wach werden. Außerdem wollte er sie sowieso näher kennenlernen. Am gestrigen Abend war ihm schließlich aufgefallen, dass sie der selben Gilde angehörte, wie er. Auch das fiel ihm wieder ein, als er an dem Mädchen herunter schaute und darauf wartete, dass sie seine Hand ergriff, um sich aufhelfen zu lassen. Die Magierin musste schwach, müde und erschöpft sein, nach so einem Blutverlust, keine Frage. Das beste war es wohl, wenn sie zunächst einmal etwas essen gehen würden. So eine Stärkung bewirkte vielleicht schon wunder und half Beatrix sich zu erholen. Des weiteren konnte man sich bei einem Frühstück prima unterhalten und kennenlernen.

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Do Jul 17, 2014 12:02 pm

So lag er da, der Schwarzhaarige, regungslos schien er seinen Schlaf zu genießen, doch verzog er seine Mimik ab und zu in das Negative, so hatte er wohl schlecht geträumt, es wäre sicherlich interessant gewesen, zu wissen was er träumte. Ein paar Meter abseits des Schwarzhaarigen lag die Rote da, ehe sie sich bedankte, war eine Stille in der Idylle, welches zuvor noch von den Wölfen beherrscht und belagert worden ist, eine rasante, radikale Änderung, zumindest in Beatrixs Augen. Als sie sich bedankte, schien es als würde der Schwarze im Schlaf darauf reagieren, so wiederholte sie es noch zweimal, jedesmal wenn sie sich bedankte, verzog sich seine Mimik, in eine Mimik welche man normalerweise nicht bei einer Entschuldigung, bei Weitem nicht bei einem Traum hatte, außer man hatte einen Alptraum, nur worüber würde er nur träumen, gewiss keine Frage was Beatrix in diesem Moment interessierte. Der Schwarze wachte auf, seine Augen schienen die Helligkeit nicht verarbeiten zu können, so blinzelte er noch ein paar Mal, rieb sich die Augen und sah zu der Roten. Verwirrung war in seinem Gesicht anzusehen, was war passiert zwischen der Roten und dem unbekannten Magier, es lag seine Jacke über ihren Körper, war da irgendetwas? Beatrix beobachtete den Schwarzen, während er in seiner Verwirrung die Augen rollte, als würde er etwas denken, was ihm nicht passte, allerdings legte sich das nach einer gewissen Zeit wieder, er  begann also zu realisieren, was letzte Nacht, an was sich Beatrix nicht erinnern kann, passierte. Mit einem ungläubigen Ton fragte er nach ihren Namen "Beatrix" kam heraus, ehe er ein "Es geht dir gut.." ansetze, was für die Inquisitatorin kaum zu hören war. Sie blickten sich also gegenseitig an, sie sah ihm zu wie er sich auf raffte, so sah er auf seine Jacke, wieder ein verwirrter Ausdruck in seinem Gesicht, jedoch verzog sich dieser schnell, anscheinend hat er sich an die letzte Nacht erinnert, ein Glück für sie oder eher ein Unglück, da sie sich nicht erinnern konnte, sie wusste nicht, was der Schwarze mit ihr machte. "Ja.. mir geht es gut.. danke." antwortete Beatrix mit einer schwachen Stimme zurück, der enorme Blutverlust hat sie ziemlich mitgenommen, ein Wunder, dass sie überhaupt noch lebte, denn wäre der Schwarze nicht gewesen, würden sich die Wölfe nun ein Mahl an ihren Innereien zaubern, sich glücklich und satt auf die Kosten der Roten fressen, ein Weg indem sie Ayane nicht mehr wieder hätte sehen können, ein Weg welchen sie nicht gehen wollte, denn Ayane, Ayane.. Sie kam wieder in ihre Gedanken, sie erinnerte sich, dass sie von den Wölfen angegriffen wurden, so musste sie Ayane finden, um jeden Preis ihre Freundin finden, denn sie konnte es nicht zulassen, das ihre einzige Freundin, am selben Tag noch, an ihrer Seite, ohne, dass sie etwas machen konnte, kaltblütig abgeschlachtet wurde, nun in einer Ecke liegt, von den schelmischen Wölfen zerfressen und... Nein, Beatrix wollte nicht daran denken, es wäre nur zu ihrem Nachteil gewesen, so wandte sie sich erstmal wieder dem Schwarzen zu, welcher nun gerader da saß. "Hast du.. Ayane gefunden?" kam aus ihren Lippen, sie hauchte nur schwache Worte aus, es war sichtlich schwer, diesen Hauch von Wörter zu verstehen, besonders wenn der Schwarze, für diese Lautstärke, weit weg saß, so hoffte sie es einfach, dass sie im Inneren der Scheune lag, beinahe unverletzt, jedoch musste sie zuerst aufstehen. In ihrem Zustand aufzustehen, immerhin hatte sie fürchterliche Schmerzen, aber ihr Wille, ihr eiserner Wille zwang sie dazu aufzustehen, so rappelte sich die Kleine auf, dabei hielt sie sich an der Scheune fest, eher an einem Querbalken der herausragte. Zu ihrem Nachteil bemerkte sie nicht, zumindest in diesem Moment nicht, dass nur die dünne Jacke des Schwarzen ihren Körper bedeckte, so war diese Jacke, so leicht wie auch war, in einem Handumdrehen von ihrem Oberkörper verschwunden, so stand sie nun da, schwach und Obenohne. Es dauerte ein paar Sekunden um zu realisieren, dass sie plötzlich in Unterwäsche, zumindest in ihrem BH vor einem Fremden stand. Ihre Augen sahen tief in Seine, keiner wollte wegsehen, da presste Beatrix ihre Hände für ihre Brüste, spuckte dabei etwas aus, was mehr beschämt als beleidigend anhörte "Sieh.. Sieh nicht hin!" kam aus ihrem Mund, jedoch konnte man es wirklich erkennen, das sie sich schämte, kein Wunder, ein 17 jähriges Mädchen steht plötzlich, neben einer Scheune, in Unterwäsche, im BH vor einem Fremden, so fing doch jeder schlecht gemachter, erotischer Film an, welcher vom König von Crocus finanziert wird, denn angeblich war er ein schöner, kräftiger Mann, jedoch konnte Beatrix das nicht glauben, warum wohl. Schnellstens versuchte sie, die Jacke wieder vor ihren Oberkörper zu halten, auch wenn es nichts brachte, er hat sie schon gesehen, so wurde Beatrix leicht rot. In diesem Moment bemerkte sie, dass ihre Schulter, sogar ihr Knöchel nicht mehr schmerzte. War eines eine Wunderheilung über Nacht, oder hatte der Magier seine Finger im Spiel, eine Frage die sie beschäftigte. Er fuhr sich durch das Haar, ehe er etwas sprach, er fragte ob er behilflich sein könnte, natürlich könnte er das. "Wie.. Was.. hast du gemacht? Ich.. spüre keinen Schmerz mehr." stotterte die Rote aus sich heraus, denn der Schock der Entblößung haftete immer noch in ihrem Mark und Bein, denn es war schon des Längeren her, dass sie sich wirklich so vor einem Mann zeigte. Eine Stille legte sich in das Gespräch, eine Anspannung herrschte, die jederzeit in einem Gewitter enden hätte können, Elektrizität lag in der Luft, als wären positiv und negative Pro und Neutronen aneinander klatschen, sich gegenseitig um die Vorherrschaft in ihrem Kern streiten, eine wahrlich heikle Angelegenheit, jedoch war es bei den Beiden hier, eher entspannter, denn keiner wollte den Anderen ans Mark, plötzlich knurre ihr Magen. Ein Raunen und Grummeln ging von der Inquisitorin aus, als hätte sie sich nicht schon genug vor ihm geschämt, nun auch das, ein Grummeln ihres Bauches, in dieser Situation. Sie schnaubte, danach versuchte sie irgendwie Sätze zu bilden, welche sich nicht nervös oder peinlich anhören "Eh.." fing sie an zu stottern, denn sie wusste nicht, was sie sagen sollte, immerhin war sie noch schwach, so wollte sie ihn nicht provozieren, denn er würde sie einfach mit dem Kopf zuerst durch die Wand der Scheune brechen, sodass sie wieder, wenn nicht schlimmer, in Ohnmacht fällt. Kurz atmete sie wieder durch, jetzt hatte sie es, was sie sagen konnte, so tat sie es auch; "Ich.. danke dir, darf ich dich zum Frühstück einladen?" sprach sie mit einer gutherzigen Stimme, welche sie trotz ihres schwachen Zustand herausbrachte. Jetzt musste sie schauen, wie er reagierte, denn sie hatte wirklich Hunger, jedoch wollte sie nicht zurück nach Cedar, denn irgendwie wusste sie nicht, ob die Magier sie noch suchen, außerdem.. Sie wusste nicht wie es Ayane ging.

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Fr Jul 18, 2014 3:05 am

Zunächst war die Situation echt verwirrend für den Magier. Er konnte sich gar nicht vorstellen, wie verwirrt er gewirkt und vor allem ausgesehen haben musste. Im einen Moment war es doch noch tiefste Nacht. Edward war durch den Wald geirrt, suchte nach... 'Ayane', wer auch immer das sein mochte. Im nächsten Augenblick war es taghell, die Sonne brannte bereits auf sein Haupt hinab, er lag dort, angelehnt an die Scheune. Zwar brauchte er etwas, doch auch Edward hatte am Ende Eins und Eins zusammengezählt und war auf des Rätsels Lösung gekommen. Er hatte geschlafen. Besser gesagt, er hatte geträumt. Von dem ausgehend, was er über seinen Traum noch wusste, war es wahrlich kein schöner. Eher einer, den man im Allgemeinen als Alptraum bezeichnen würde. Zwar widerfuhr ihm selbst in seinem Alptraum nichts schlimmes, doch die Bilder die er sah waren keine schönen. Auch war es für ihn schon ein bedrückendes Gefühl jemandem nicht helfen zu können, ja gar jemand sterben zu sehen, weil er ihm nicht helfen konnte. Ein abartiger Gedanke für den Schwarzhaarigen. Ein ekelerregendes Gefühl, welches er aufgrund seiner außergewöhnlichen Magie so gut wie nie fühlen musste. Auf die von Verwunderung zeugende Aussage, dass es Beatrix ja gut ging, antwortete sie kurz und bestätigend. Es ging ihr gut, keine Frage. Eine Antwort, die sich doch hören lassen konnte, so dachte sich Edward. „Schön.“, entgegnete er und die positive Antwort zauberte ihm zugleich noch ein zufriedenes Lächeln auf die Lippen. Auch wenn Beatrix noch etwas schwach auf der Brust war und ihre Aussprache deswegen etwas an Kraft misste. Doch das würde sich schon wieder legen. Sie musste nur noch etwas genesen, vielleicht etwas trinken und essen. Doch obwohl es Beatrix, sogar laut eigener Aussage, gut ging, schien sie etwas zu bedrücken. So wirklich glücklich wirkte sie nicht. Eher traurig und sehr in Gedanken verloren. Wie als hätte sie eine andere Welt betreten. Immer mehr zehrten negative Eindrücke an ihrem Äußeren, ließen ihre Mimik verfinstern, ehe sie dann etwas aussprach, was Ed weitere Erinnerungen in den Sinn spülte. Erinnerungen an den schlechten Traum, aber auch an den vergangenen Abend. Beatrix fragte, ob der Magier Ayane gefunden habe... Ein Ruck durchfuhr ihn. Es war wie als hätte ihn ein Blitz getroffen. Er erinnerte sich. Er hatte die Rothaarige grade fragen wollen, wer Ayane war und vor allem wo sie war. Das war unerlässlich, essenziell zu wissen, damit er ihr überhaupt helfen konnte, doch genau in diesem Augenblick verlor das Mädchen sein Bewusstsein und so konnte es dem Schwarzhaarigen nicht die gewünschten Informationen zukommen lassen. Dies war auch der Grund, warum er dieser Ayane folglich leider nicht helfen konnte und führte dazu, dass er nun mit sprichwörtlich leeren Händen da stand, ihre Frage nur mit einem mitfühlenden Kopfschütteln beantworten konnte. „Tut mir wirklich leid... Ich wusste nicht wo ich suchen sollte.“, sprach er, ertappte sich dabei, wie er sich entschuldigen wollte, alle Schuld von seinen Schultern streichen wollte. „Ich habe sie nicht gefunden.“, sprach er dann und stellte sich allen folgenden Emotionen des Mädchens. Da gab es keine Entschuldigungen. Er hatte sie einfach nicht gefunden, basta. Beatrix versuchte mittlerweile von alleine aufzustehen. Die helfende Hand des Schwarzhaarigen hatte sie nicht genutzt. Vielleicht war es sogar besser, wenn sie gleich austestete, wie weit sie gehen konnte, wie viel ihr Körper aushielt. Es war sinnvoller, wenn sie zunächst ohne Hilfe agierte. So konnte auch Edward besser erkennen, wie es ihr ging. Genau darum schaute der Zeitmagier ihr auch genau zu, als sie sich an der Scheune hochzog. Was er selbst und auch das Mädchen dabei nicht bedachten war, dass das Jacket etwas zu groß für die schmalen Schultern der Rothaarigen war. Einmal kurz nicht darauf geachtet und schwupps, war es geschehen. Das Jacket sah einfach nicht ein, dass es Zeit war aufzustehen und so legte es sich wieder nieder, ließ Beatrix einfach stehen. Da Edward wie gesagt genau hinschaute, wie die junge Dame vor ihr aufstand und sie genau beobachtete, kam er nicht drum herum genau zu sehen, wie die Jacke zu Boden ging und Beatrix halb nackt da stand. Im ersten Moment war er so geschockt, dass er sogar vergaß direkt wegzusehen. Er schaute dem Mädchen noch eine Weile in die Augen, bis sie plötzlich beide bemerkten, was da überhaupt geschehen war. "Aaah!" Zeitgleich mit der Aufforderung der Magierin, nicht hinzusehen, verdeckte Edward sich selbst die Sicht. Die eine Hand bewegte er zwischen seine Augen und dem jungen Mädchen, sodass er ihre beinahe vollständig entblößte Oberweite nicht sehen konnte. Parallel dazu führte er seine andere Hand direkt vor seine Augen, sodass er gar nichts mehr sehen konnte. „T-Tut mir leid!“, presste er sogleich aus seiner Kehle. Es war nicht seine Absicht zu spannen, keineswegs. Wie eingefroren, verharrte Edward einige Augenblicke in dieser seltsamen Haltung, bei der er sogar aus Reflex eines seiner Beine etwas angewinkelt hatte. Als dann eine Weile nichts geschah, fragte er, ob die Luft rein war. „Kann... Kann ich wieder?“, sprach er neugierig und spähte ganz kurz zwischen seinen Fingern hervor. Dabei sah er, dass Beatrix die Jacke wieder hochgezogen hatte und nun alles so verdeckt wurde, wie es sich gehörte. Nun nahm Edward wieder eine natürliche Körperhaltung ein, zupfte sich kurz das ohnehin zerrissene Hemd und seine Krawatte zurecht und räusperte sich kurz, um sich daraufhin abermals zu entschuldigen. „Es ehm... Es tut mir wirklich leid. Ich wollte nicht... Ich... Du weißt schon.“ Beatrix hingegen war von etwas ganz anderem fasziniert. Sie hatte erst jetzt bemerkt, dass ihre Wunden verschwunden waren, dass sie wie 'weggezaubert' waren, was ja ein Stück weit auch zutraf. Edward antwortete jedoch noch nicht. Er erfreute sich an der positiven Mimik. Es bereitete ihm wahrlich Freude, wie sie da stand und sich bewegte wie neu geboren. Es erfüllte ihn mit Stolz ihr geholfen zu haben und das erst recht, da sie sich sichtlich darüber freute. Das Lächeln des Schwarzhaarigen wich jedoch schnell wieder einem fragenden Blick, als er plötzlich ein Geräusch vernahm. Die Quelle davon war recht schnell und einfach zu lokalisieren, grummelte doch der Magen des Mädchens abermals. Schon lächelte Edward wieder. Das Beatrix Hunger hatte, war selbstverständlich. Sie hatte eine anstrengende Nacht hinter sich. In Kombination mit ihrer Wunde war es undenkbar, dass sie keinen Hunger hätte. Ihr Körper brauchte Nahrung um die optimale Genesung einzuleiten. Das die Kleine nun eine Einladung zum Frühstück aussprach, verwunderte ihn jedoch. Zwar hatte Edward ihr geholfen, doch wollte er sich nicht von einer Frau einladen lassen. Auch wenn sie ja nicht einmal eine vollwertige Frau war, doch davon abgesehen widersprach es der Einstellung des edlen Magiers. „Nein, tut mir leid...“, lehnte er das Angebot der jungen Magierin ab, um dann gleich ein eigenes Angebot hinterher zu schieben. „Aber es wäre mir eine Freude dich einladen zu dürfen.“, sagte er. „Für... die Unannehmlichkeiten.“ Damit hatte er einen Vorwand vorgeschoben, unter dem er Beatrix vielleicht sogar wirklich etwas schuldete. Die Szene grade eben... Vielleicht überzeugte es das Mädchen ja sich einladen zu lassen. „Weißt du, nicht weit von hier liegt Cedar, eine hübsche Hafenstadt.“, führte er seine Einladung weiter aus. Das er in seinem Satz höchstwahrscheinlich unterbrochen werden würde, konnte er auch als Zeitmagier nicht erahnen. Er konnte ja nicht wissen, welch gemeinsame Vergangenheit Beatrix sich mit der Stadt teilte, dass sie das ein oder andere Problemchen gehabt hatte und am liebsten eher nicht dorthin zurückkehrte, zumindest nicht so bald. Andererseits konnten sowohl Beatrix als auch Edward neue Kleidung gebrauchen und die nächste, andere Stadt, war ein ganz schönes Stück entfernt. Dies sollte die Perfekte Möglichkeit für einen weiteren Zaubertrick werden, doch eines nach dem anderen. Zunächst wusste der Magier ja noch von nichts.

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am So Jul 20, 2014 1:52 pm

Die Situation war ziemlich entspannt zwischen den Beiden, denn sie sprachen auch körperlich miteinander, mit Gesten und mit der Körpersprache genossen sie das Wohl einer Konversation, das Wohl eines nonverbalen Gespräches. Als Bea zu ihm sagte, dass es ihr besser gehen würde, antwortete er mit einem "Schön.", denn er wirkte glücklich, es zauberte ihm ein Lächeln in seine sonst neutrale Mimik, jedenfalls kannte Beatrix ihn eher neutral, so war es verwunderlich, obwohl, sie sollte von den wenigen Minuten welche sie sich kannten nicht zu viel herausheben, denn schlussendlich wusste sie nichts von ihm, nichts was sie interessieren, abschrecken oder neugierig machen würde, dies würde aber sicherlich irgendwann noch kommen, irgendwann. Beatrix fing an von Ayane zu reden, da zuckte der Schwarzhaarige kurz zusammen, als hätte er einen Blitz durch seinen Körper gejagt bekommen, so sah es zumindest aus, elektrisiert und mit einer leicht traurigen Mimik schüttelte er seinen Kopf, zu dieser Körpersprache wusste die Inquisitorin natürlich schon, dass er Ayane nicht gefunden hatte, so machte sie sich trotz der Einsicht, dass sie nun eine Nacht ohne Schutz, verwundet irgendwo war, nicht weniger Hoffnung, denn Ayane konnte sich schließlich mit ihrer Wassermagie gut beschützen, vielleicht konnte sie den Sturz abfedern und sie kommt bald zurück zu Beatrix, oder wartete in Cedar, in der Stadt aus welcher die Beiden gerade mehr oder weniger flohen, es war eine Kombination aus Zufällen eher aus Missgeschicken und Pech, welche die Blonde und die Rote durchleben mussten, Ayane war sicherlich noch am Leben, sie wusste es. Die Rote versuch aufzustehen, da hatte das Jacket etwas dagegen, so rutschte es hinunter, dass Bea da stand, der Schwarze konnte seinen Augen nicht trauen, er stand wie versteinert da, als hätte ihn der Blick einer Medusa gefangen, die tödlichen Blicke dieses Schlangenwesens, jedenfalls konnte er, trotz Schock seine Hand vor seine Augen bewegen um sie nicht weiter so zu sehen, immerhin war es auch peinlich für Beatrix, denn sie zeigte sich selten so einem Mann, vor allem nicht ungewollt. Ein paar Sekunden vergingen, da entschuldigte sich der Schwarze, fragte gleichzeitig ob er sich wieder seine Augen freilegen konnte, sodass er sehen konnte, dies war auch nach ein paar Sekunden so weit. "Kein Problem, es war ja schließlich meine Schuld." lachte Beatrix zurück, sie schien es nicht wirklich ernst zu nehmen im Nachhinein, immerhin waren Beide jetzt munter, sehr munter sogar. Die Rote bemerkte in dieser Zeit auch, dass ihr nichts mehr schmerzte, erläuterte das dem Schwarzen, was sich sofort in einem Lächeln auf seiner Mimik verwandelte, denn es schien als würde er es genießen, ihr zu helfen, vom Äußerlichen und der Reaktion gerade, schätzte Beatrix ihn als harmlos ein, zumindest für sie, allerdings war er neben seiner Freundlichkeit auch ein wenig Mysteriös, jedoch übersah sie das Ganze, da es nicht wertend war, er verarztete sie, das war Hilfe und Geschenk genug seinerseits, so lächelte auch Beatrix zurück, plötzlich knurre ihr Magen, beide schauten fragend drein, jedoch hielt diese Frage nicht lange inne, sondern Beatrix schlug ihn ein Angebot vor, ein Angebot, dass sie ihm zum Frühstück einladen würde, jedoch lehnte er ab. Sie sah ein wenig traurig aus, als er ihr Angebot ablehnte, jedoch formte er dieses um, nun lud er sie ein, ein Angebot welches sie nicht abschlagen konnte, er war ein wahrer Gentleman, ein wahrer Frauenversteher. Er entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten, so breitete sich wieder ein positiver Zug in ihrem Gesicht aus, denn sie schätze seine Art, irgendwie, auch wenn sie ihn jetzt hochgerechnet kaum eine Stunde richtig kannte, wirkte er sympathisch auf sie, wahrscheinlich deswegen, da er sie vom Tod bewahrt hatte, eine Geste welche wirklich von großem Herzen zeugte, sie war auch dementsprechend dankbar, das zeigte sie ihm auch. "Danke, ich nehme dein Angebot dankend an..." sprach sie zu ihm, jedoch kam ihr eine Frage auf, was war sein Name, sie kannte ihn doch, er sagte es ihr doch, sie überlegte, da fiel es ihr ein, in der Nacht, bevor sie wegkippte, sagte er ihr seinen Namen "Edward", sein Name war Edward, so wiederholte Beatrix die Aussage, dass sie sich bedankte "Danke, Edward." mit einer stärkeren, gut gelaunten Stimme, da schlug er einen Café in Cedar vor, in der Stadt wo Ayane und sie gerade gejagt wurden, einen Espada, einem Monster in einem Café trafen, ja, es war sicherlich nicht die Beste Stadt für Beatrix, jedoch würde sie an seiner Seite sicherlich nicht so auffallen, außerdem musste sie sich neu einkleiden, denn ohne das Jacket von Edward würde sie Obenohne, nur mit einem BH herumlaufen, ein beschämender Anblick, so genoss sie das Jacket, ehe sie sich neu einkleiden konnte, obwohl es ihr zu groß war, Wärme und Sichtschutz schenkte es alle Male. Sie überlegte kurz, wollte sie wirklich zurück in die Stadt, aus welcher sie gerade geflohen waren, jedenfalls wäre es zu ihrem Vorteil, denn dann konnte sie sich neu einkleiden, bei Gelegenheit auch neue Sachen kaufen, Proviant oder Anderes, denn die Gildenmagier waren sicherlich daran gewöhnt, zwei Damen zu fangen, nicht ein "Pärchen", also Edward und Beatrix nebeneinander, denn sie konnten, falls sie es mussten, eher gesagt, falls Beatrix es musste, musste sie wohl wie eine Freundin spielen, denn so wäre die Chance, dass sie entdeckt werden noch geringer wie zuvor, zumindest in ihrem Plan. "Ja, lass uns aufbrechen." sprach sie zu Edward, während sie sich langsam wieder nach Cedar bewegte, ihre Schritte waren kräftiger, sicherer wie Jene zuvor, als sie dann in Unterwäsche vor ihm stand, dieser Gedanke zauberte ihr wieder ein Lächeln ins Gesicht, denn er war so unschuldig, er wollte nicht hinsehen, andere Männer würden sich sicherlich von den Anblick einer jungen Dame ergötzen, jedoch war er nicht so. Sie war schon ein paar Meter vor Edward, da bemerkte sie, dass er sich noch nicht bewegte, so sprach sie zurück zu ihm "Edward, schläfst du?" mit einer leicht lachenden Stimme, ehe sie sich wieder Richtung Stadt wandte und weiterging, so trat sie langsam über den Waldboden, über Geäst und den gefallenen Blättern, Zweigen und Früchte der Bäume, welche nun alle dem Tode geweiht waren, denn am Boden waren sie nicht mehr mit der helfenden, essentiellen Verbindung verbunden, welche ihnen das Leben erlaubte, so war es sicherlich auch in der Liebe, wenn jemand den Anderen liebt, dieser ihn verlässt, ist es für den Anderen schwer zu leben, soviel dachte sie zumindest, während in die Ferne sah und auf Edward wartete, welcher langsam nachkam.

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am So Jul 20, 2014 3:49 pm

Es war wahrlich keine heikle Stimmung zwischen den beiden. Bei Edward lag das ganz einfach daran, dass er die Gesellschaft weiblicher Personen vorzog und sie bis zuletzt genoss. Des weiteren vertraute er Beatrix voll und ganz. Er wusste er brauchte sich keine Sorgen bei ihr machen, schließlich war ihm bereits bewusst, dass sie der selben Gilde angehörte wie er, was er bei Gelegenheit noch aufzuklären hatte. Unabhängig davon hätte er Beatrix natürlich so oder so geholfen, ihre Wunden versorgt. Dies hätte er bei jedem getan, den er so angetroffen hätte. Das war die liebenswerte Seite an ihm. Doch wäre es wohl jetzt nicht so eine entspannte Atmosphäre, würde ein Kerl ihm gegenüberstehen. Das Ed diese Ayane nicht finden konnte, dass er Bea den Wunsch nicht erfüllen konnte, ärgerte ihn unglaublich stark. Er ärgerte sich darüber und über sich selbst, dass er es einfach nicht geschafft hatte. Er hatte dem armen Mädchen Enttäuschung gebracht und dazu kam, dass dort wohl möglich ein weiteres Mädchen draußen im Wald war, dass seine Hilfe gut hätte gebrauchen können. Diese Ungewissheit, ob es Ayane gut ging oder nicht, zehrte an dem Magier. Ein Trost für ihn war, dass Beatrix recht gut damit umging. Entweder sie verschloss sich vor Edward und fraß ihre Trauer in sich hinein, sodass er nicht viel davon mitbekam, oder aber, sie fasste Hoffnung. Sie glaubte daran, dass auch ihre Freundin es geschafft hatte. Ein Gedanke, der dem Zeitmagier wesentlich besser gefiel. Es war nichts schlechtes daran, so positiv zu sein, selbst wenn alle Zeichen schlechte waren. Die Szene, bei der der Rothaarigen so gut wie alle Kleider zu Boden fielen und sie in Unterwäsche vor Ed stand, lockerte die Situation noch zusätzlich etwas auf. Zwar war es nicht nur Bea peinlich, sondern dem Schwarzhaarigen genau so, doch irgendwie musste er dann doch lachen, als Beatrix es tat. Sie sprach sich selbst die Schuld zu und ihr Lachen steckte dann eben an. Dabei kratzte Ed sich noch etwas schüchtern am Hinterkopf.
Das ihr danach der Magen knurrte, führte dazu, dass Ed sie zum Essen einlud. Zwar musste er zuvor noch das selbe Angebot, nur von dem Mädchen ausgehend, ablehnen, doch andersherum war Beatrix nicht abgeneigt, sich einladen zu lassen. Wenn man ihre Situation so ansah, wäre es auch eine Unverschämtheit gewesen, sich von dem armen Mädchen ein Essen ausgeben zu lassen. Zwar wusste Edward nichts über ihre finanzielle Situation, doch die tat ja auch nichts zur Sache. Kurz verfiel die Kleine dann in Gedanken. Sie überlegte, kramte in ihren Gedanken nach irgendetwas, doch fand sie es schnell. Es war der Name des Schwarzhaarigen, nach dem sie gesucht hatte. Der Grund dafür war schnell erkannt. Sie wollte sich bei ihm bedanken, richtig bedanken. Auf eine höfliche, anständige Art und Weise. Beatrix schien eine Menge Anstand zu besitzen, eine Eigenschaft, die Ed jetzt schon an ihr schätzte. „Gerne doch.“, entgegnete Edward ihr mit einem verhaltenen, zurückgehaltenen Lächeln. Lediglich seine Mundwinkel schoben sich dabei ein wenig nach oben. Dazu streckte er den rechten Arm etwas nach vorne, wuschelte dem Mädchen ganz leicht durch die Haare. Er wusste nicht so richtig, was ihn dazu trieb, es war eher eine unbewusste Tat. Dabei versank der Magier etwas in Gedanken. Er hörte sie noch sprechen, wie sie sagte, dass sie aufbrechen sollten, doch erreichten die Worte kaum sein Inneres. Es waren leere Worthülsen, die er für den Moment nicht wahrnahm. Seine Gedanken waren bei der Gilde. Es war wirklich ein großer Zufall, dass er an diesem Ort eine Magierin seiner eigenen Gilde traf. Selten war er 'Zuhause', kannte kaum jemanden von dort. Fast schon zu selten besuchte er die Gilde. Sein Kopf fiel in den Nacken, sein Blick wanderte in den Himmel und die Hände steckte Ed in seine Hosentaschen. Eigentlich trat er damals ja nur einer Gilde bei, um Aufträge annehmen zu könne und so immer etwas Geld für seine Reisen zu haben. Hauptsächlich war er damit beschäftigt, seine Vergangenheit aufzuklären, reiste aus diesem Grund durch alle möglichen Städte, studierte die Bibliotheken und saugte alles Informationen über die Vergangenheit wie ein Schwamm auf. Vielleicht sollte er sich doch mehr der familiären Seite einer Gilde widmen. Beatrix lernte er schließlich als freundliche junge Dame kennen... Edward tauchte so tief in seine Gedanken ein, dass er für den Moment seine Umgebung etwas ausblendete. Erst als plötzlich eine Stimme über die Lichtung hallte, schüttelte er kurz seinen Kopf etwas und kehrte ins hier und jetzt zurück. Es war Beatrix, die schon ein paar Schritte in Richtung Cedar gelaufen war und sich wunderte, wo er blieb. „Äh.. Ja! Komme!“ gab er zurück, nahm die Hände wieder aus den Taschen und schloss eilig etwas zu ihr auf. Er durfte nicht vergessen, dass er sich nicht zu weit von Bea entfernen durfte. Es hätte ein unschönes Erwachen zur Folge. Den Schmerz wollte er ihr ungern antun. Es dauerte nicht lange, da war Edward wieder auf der Höhe des Mädchens. Er hatte ja auch viel längere Beine und hatte sich dazu noch etwas beeilt. Zuvor war die Miene der Kleinen noch recht positiv, erheitert, doch je näher die beiden der Stadt kamen, desto neutraler wurde sie. Der Ausdruck in ihrem Gesicht wandelte sich soweit, dass er sogar in die Richtung negativer Emotionen ging. Zunächst beobachtete Edward sie unauffällig, warf ihr immer wieder kurze und unauffällige Blicke zu. Irgendwann jedoch konnte er nicht anders, als sie nach ihrem Wohlbefinden zu fragen. Zunächst verneinte Bea noch alle Fragen danach, ob etwas los sei, doch Edward hakte weiter nach. Nicht zuletzt sein Frauenverständnis sagte ihm deutlich, dass irgendetwas nicht stimmte. Dann knackte er die harte Nuss. Zwar wollte ihm die Rothaarige nicht ganz offenbaren, was ihr genau die Sorge ins Gesicht schrieb, doch sie mochte die Stadt nicht wirklich. Irgendwo bereitete es ihr Sorgen, einfach so nach Cedar zurückzukehren, da sie dort vor kurzem bereits war. Es war etwas vorgefallen, mehr sprach sie nicht. Es war genug um Edward die Gedanken in den Kopf zu rufen, dass Bea befürchtete von irgendwem wiedererkannt zu werden.Vielleicht hatte sie Stress mit einem Betrunkenen, der ihr nachgejagt war oder jemand wollte sie anfassen oder... oder. Die Szenarien in Edwards Kopf fanden kein Ende. Nachdenklich lief er noch etwas weiter an ihrer Seite, ehe er plötzlich einen Einfall hatte und stehen blieb. Überrascht hielt auch das Mädchen an, drehte sich um und schaute ihn fragend an. „Pass auf Beatrix, ich habe eine Idee.“ Edward ging wieder näher an die Magierin heran, welche noch immer etwas unwissend dreinschaute. „Ich kann dir helfen, unerkannt zu bleiben.“, sprach er, machte noch kurz ein Geheimnis daraus, wirkte etwas mysteriös. Etwas unsicher stimmte Bea dann zu, gab ihr Okay. Edward stellte sich vor sie, schaute zu ihr herunter. „Du kannst mir vertrauen, hörst du? Sieh, ich bin auch eine verlorene Seele.“, sprach er leise und mit einer deutlichen Ruhe. Nach diesen Worten öffnete er die obersten Knöpfe seines Hemdes, zog es am Kragen etwas zur Seite, sodass man seinen Gildenstempel auf der Brust gut erkennen konnte. „Reich mir deine Hände.“, wies er Beatrix nun an und reichte ihr seine beiden offenen Handflächen. Sie musste nun nur noch ihre Hände in die seinen legen. Als dies geschehen war, schloss Edward kurz seine Augen, konzentrierte sich. Ein paar Sekunden passierte nichts. Dann fing er an. „Wehre dich nicht, dir geschieht nichts.“, sagte er noch. Seine Magie konnte nur wirken, wenn sie sich darauf einließ. Mit Gegenwehr war seine Macht nutzlos, darum brauchte er das volle Vertrauen seiner Kameradin. Nun konnte der Zauber beginnen. Magische Runen bildeten sich. Eine unter dem Mädchen auf dem Boden und eine über dem Kopf. Der Zauber setzte ein. Langsam veränderte sie sich. Sie wuchs an, ihre Maße veränderten sich zu denen einer jungen Frau. Sie alterte, zumindest äußerlich. Die Jahre schwanden nur so dahin. Edward öffnete seine Augen, die unterschiedlichen Augenfarben seiner beiden Seelenspiegel wurden deutlich erkennbar. Auch das Tattoo um sein linkes Auge glimmte etwas auf, verlor seine schwarze Farbe und wurde gülden, wie die magischen Zirkel. Edwards ursprünglicher Plan war es, Beatrix in den Zustand zu bringen, in dem sie so alt war, dass sie sogar ihre Haarfarbe verlor. Er wollte sie altern lassen, bis sie eine alte Greisin war, doch sein Plan scheiterte. Er scheiterte ganz einfach an seiner Zuneigung zu hübschen Frauen. Edward verfing sich an der Schönheit der Rothaarigen und seine Konzentration schwand. Sein Zauber brach ab bevor Ed dies überhaupt wollte. Nun stand vor ihm eine bildhübsche junge Frau. Beatrix Haare waren etwas länger, ihre Oberweite ein wenig gewachsen, doch vor allem ihre Körpergröße näherte sich nun sehr der von Edward. Für einen Moment war dieser sprachlos, starrte seine Gegenüber an, ehe er nervös seine Hände von ihren löste. „Ja ehm, also.“ Eine kurze Pause. „Ähähä“ Nervös kratzte Ed sich erneut mit schnellen Bewegungen am Hinterkopf. Er wirkte nervös und so als hätte man ihn irgendwo bei ertappt. Seine Versuche die Situation zu überspielen und alles so hinzustellen, als sei es Absicht, scheiterten kläglich. Zwar konnte das Mädchen nicht wissen, dass seien wahren Absichten waren, sie wesentlich älter aussehen zu lassen, doch halfen dem Magier die Gedanken nicht dabei, wieder sicherer zu werden. „So, öhm. Wenn du jetzt noch etwas an deiner Frisur änderst, dann... dann sollte man dich kaum wiedererkennen!“, versicherte er ihr. Ob ihr überhaupt schon klar war, was genau geschehen war, wusste er nicht einmal, so erläuterte er es ihr zur Sicherheit. „Pass auf, das ist so. Ich bin ein Magier der Zeit. Ich habe dich altern lassen.“, war seine erste Erklärung. Er wusste, was sich für Gedanken in dem klugen Köpfchen des Mädchens bilden konnten, so führte er seine Erklärung etwas weiter aus. „Keine Panik, ich kann den Zauber jeder Zeit lösen, sodass du wieder genau so aussiehst wie zuvor. So erkennt dich jedoch in Cedar garantiert niemand und sobald wir wieder draußen sind, löse ich alles wieder auf.“ Damit sollten eigentlich alle Zweifel beiseite gelegt sein, so dachte er sich. Nachdem er dies alles raus gelassen hatte, drehte Edward sich von dem Mädchen weg. Er musste sich ablenken, wollte sie nicht zu sehr anstarren. Den Zauber wieder aufzulösen wäre wirklich ein Jammer, welch eine Schönheit, aber was sollte es. Das Jackett würde so jedenfalls nicht mehr so schnell rutschen, passte es ihr doch viel besser, auch wenn es unten herum nun nicht mehr so die Beine verdeckte. Der erste Weg der beiden sollte allerdings ohnehin zu einem Kleidungsgeschäft führen. Lange musste sie ja nicht mehr so herumlaufen. Edward atmete tief ein und aus, er versuchte herunter zu kommen. „Wärst du soweit?“, fragte er dann und warf einen Blick über die Schulter, hin zu Beatrix, die sich wohl noch selbst etwas an sich gewöhnen musste.




Tbc: Cedar, Einkaufsstraße

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am So Jul 20, 2014 8:28 pm

Er war in Gedanken, es wirkte so als würde er über irgendetwas nachdenken, über Etwas, was ihm wichtig war, Beatrix konnte dies aus dieser Entfernung nicht genau abschätzen, jedoch sah sie, dass sein Blick in den Himmel wanderte, so wartete sie noch ein bisschen, ließ ihn in seinen Gedanken. In der Zwischenzeit der Ruhe, fing auch Beatrix zu denken an, wieder über Ayane, ein Thema welches sie bei Weitem am Meisten beschäftigt, immerhin war sie ihre beste Freundin, dies hörte sich zwar für normale Leute in diesem Zeitintervall komisch an, jedoch akzeptierte Ayane sie, so wie sie war, ihre taktierte, ihr Aussehen ihren Charakter, einfach alles, so wäre der Verlust für Beatrix enorm, würde sie sie verlieren. Auch ihre Augen blickten für eine kurze Zeit in den Himmel, dort erblickte sie, wie auch zusammen mit Ayane vor ein paar Stunden, den Tag zuvor, die im Himmel schwerelos schwebende Wolken, welche ihren Weg suchten, sie wurden vom Wind getragen, so schwebten sie dahin, ohne Sorgen, ohne Kummer, daneben die Vögel. Die Vögel, sie zogen ihre Kreise, elliptisch, kreisförmig, die Figuren in der Luft änderten sich je nach Zeit, je nach Lust und Laune der Vögel, immerhin waren sie frei, frei vor den Sorgen der Menschheit. Langsam fielen ihre Augen zurück auf den Boden, in die Gegenwart der Beiden. Sie sprach zu ihm, dass er kommen solle, dies tat er auch, nun standen sie nebeneinander, denn irgendwie schien es so, als wollte er sich nicht zu weit von ihr entfernen, er hatte sicherlich seine Gründe dafür, vielleicht war es auch nur so, dass er sie unbedingt vor weiteren Schäden schützen wollte, vielleicht hatte er Mitleid mit der Roten, als sie halbtot in der Scheune lag, eingekauert vor Angst, an soviel konnte sie sich noch erinnern, dann wachte sie mit dem Jackett von Edward auf, außen von der Scheune, an die Wand gelehnt, ja, wahrscheinlich tat sie ihm einfach nur leid, so dachte Beatrix nicht weiter darüber nach, da sie auch keine unnötigen Diskussionen oder sogar Streit auslösen wollte, es war nicht vorteilhaft, für keinen der Beiden. Langsam schritten sie nebeneinander voran, Schritt für Schritt, Meter für Meter, doch je näher Bea wieder nach Cedar kam, desto neutrale wurde ihre Mimik, denn sie wollte wirklich nicht von jemanden wiedererkannt werden, geschweige denn wieder verfolgt werden, sie hatte den Schock vom letzen Mal nicht verdaut, wie auch, letztes Mal war gestern, gestern trafen sie einen Espada, welcher irgendetwas von Session schwafelte, später wurden sie von Gildenmagiern verfolgt, sogar in einer Raststätte hatten sie keine Ruhe, mussten fliehen, in den Wald, doch da kamen die Wölfe, es war wirklich kein guter Tag, besonders nicht für Beatrix, da sie schon verletzt war und beim ersten Angriff der Wölfe eine tiefe Bisswunde in die Schulter kassierte, der Wolf prägte sich direkt in ihrer Haut ein, eine Narbe welche sie für ihr Leben lang gehabt hätte, wäre nicht Edward da gewesen, welcher ihr mit einem Trick die Wunden verarztete, zu diesem Zeitpunkt wusste sie ja schließlich noch nichts genaueres über seine Magie, geschweige denn über seine Absichten, welche ihn an sie ketteten. Während sie so gingen, sich die Mimik von Beatrix ins Neutrale, wenn nicht sogar ein wenig darunter bewegte, fragte Edward über ihr Wohlbefinden nach, eine Frage welche sie überraschte, so sah sie ihm während des Gehens an, verneinte aber den ersten Versuch von Edward, den Zweiten allerdings beantwortete sie, denn sie war ja schließlich kurz bevor sie ihn traf in Cedar gewesen, somit verknüpfte sie auch viele unangenehme Gedanken und Erfahrungen damit, alleine wenn sie den Namen der Stadt hörte. Cedar. Mit diesem Namen rannte ihr der Schauer über den Rücken, denn, einfach nur, ja, sie mochte diese Stadt nicht, obwohl sie eigentlich einen schönen Tag mit Ayane hatte. Plötzlich hatte Edward eine Idee, er befahl ihr zu bleiben, also sich nicht zu bewegen, so wartete sie auf die nächste Forderung oder auf den nächsten Befehl des Zeitmagiers, so stand sie da, regungslos. Während sie wartete, sprach er nochmal zu ihr, er sagte, dass sie ihn vertrauen sollte, er sagte er sei auch eine verlorene Seele, da knöpfte er den obersten Knopf seines Hemdes auf, zeigte ihr das Gildenwappen, es war das Wappen der "Lost Souls", der gleichen Gilde wie Beatrix. Es war wohl mehr Schicksal als Zufall, dass sich die Beiden trafen, jedenfalls glaubte Beatrix das so, da die Chance jemanden aus ihrer Gilde zu treffen, sehr gering war, die Meisten ihrer Gilde kannte, trauriger-weise war es so, sie war seit einer langen Zeit nicht mehr in ihrer Gilde gewesen, obwohl, letztens, vor ein paar Wochen war sie auf Galuna, wo sie einen Vampir im Meer versenkte, daran konnte sie sich noch gut erinnern, da es ihr Freude machte, den nutzlosen Vampir ertrinken zu sehen. Während sie in ihren Gedanken war, sagte Edward zu ihr, dass sie ihm ihre Hände reichen sollte, dies tat sie auch, sie vertraute ihm bedingungslos, immerhin war er doch aus der selben Gilde, so konnte sie ihm vertrauen, oder nicht? Doch.. doch, sie vertraute ihm. Als sie ihm die Hände reichte, sagte er noch, dass sie sich nicht wehren sollte, sie antwortete mit "Ja, ich vertraue dir." mit einer gutherzigen Stimme, von der schlechten Laune war fast nichts mehr zu sehen, fast, denn die Distanz zu Cedar war gering, so hätten Patrouillen sie sehen können, doch da geschah etwas, mit was sie nicht rechnen konnte. Plötzlich fühlte sie sich komisch, eine komische Aura sah sie in ihren Augen, kurz wurde ihr sogar schwarz vor Augen, jedenfalls war irgendwas komisch. Es schmerzte leicht, ihre Oberweite tat weh, jedoch wehrte sie sich nicht, wie er es sagte, denn sie dachte schon, dass alles Gut wird. Sie schloss ihre Augen, da war es schon so weit. Die Hände der Beiden lösten sich, so öffnete Beatrix ihre Augen wieder, plötzlich bemerkte sie schon einen Unterschied, sie war ein wenig größer, was hatte er wohl mit ihr gemacht? Ein verwirrtes "Huh?" kam aus ihren Lippen, dabei sah sie den nervösen Edward vor sich an, was er wohl gerade sah. Ein nervöser Versuch zu lachen scheiterte komplett, dies bemerkte natürlich auch Beatrix und senkte ihren Kopf nach links, warf ihn einen fraglichen Blick entgegen, sie wartete wohl auf eine Antwort des Schwarzen. Ihre Augen wanderten Auf und Ab, plötzlich bemerkte sie, dass ihre Oberweite gewachsen war, ein ernster Blick fiel zu Edward, ein sehr Ernster "Hm, was hast du gemacht?" fragte sie ihn, er antwortete, dass sie nun niemand mehr wiedererkennen konnte, jedenfalls sollte sie noch etwas für ihre Frisur tun, so fragte sie sich wirklich, was er mit ihr gemacht hatte. Da kam ihr schon die Antwort entgegen geflogen, denn er erläuterte ihr auch, dass er sie altern ließ, da er ein Zeitzauberer war, so baute sie ihr Quergedanken auf, wahrscheinlich hatte er ihre Wunden mit der Zeit geheilt, dies fragte sie auch dann sofort "Hast du meine Wunden mit deiner Zeitmagie geheilt?" mit einer fragenden Stimme, jedoch konnte sie sich die Antwort schon erdenken, er antwortete auch mit "Ja.", da kam schon der nächste Satz aus ihren Lippen geschossen, jedoch schwieg sie, da er sie fragte, ob sie so weit wären. Sie wusste noch nie wie sie aussah, jedenfalls wollte sie direkt zu einem Bekleidungsgeschäft gehen, so fragte sie dies auch "Ja, ich wäre soweit, gehen wir in ein Bekleidungsgeschäft?" mit einer fragenden Stimme, er antwortete wieder mit "Ja.", so setzten sich die Beiden in Bewegung um etwas zu kaufen.

tbc: Cedar, Einkaufsstraße


Zuletzt von Beatrix am Mo Jul 21, 2014 4:13 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Mi Aug 27, 2014 1:52 pm

Cf: Acalypha


Es war, oder besser, entwickelte sich zu einem schönen Erlebnis. Zunächst sah es danach aus, als solle für Ayane die Welt untergehen, doch dann tauchten ihre Brüder wie aus dem Nichts auf und drehten das Blatt. Sie schätzte sich glücklich, in eine solche Familie hineingeboren worden zu sein. Nun allerdings, traten wieder andere Dinge in den Vordergrund. Ihrer geliebten Familie ging es soweit gut. Es gab sogar ein wunderbares und unverhofftes Familientreffen. Doch war da eine Person, die ihr auch wichtig war. Und dieser ging es bei ihrem letzten Kontakt nicht gut. Die Rede war von Beatrix. Sie waren zusammen unterwegs, wurden dann jedoch unglücklicherweise getrennt. Ayane selbst hatte viel Glück gehabt und überstand den Angriff der Wölfe. Doch wusste sie nicht, wie es Bea seit dem erging. Aus diesem Grund kehrte die junge Blonde zum Ort des Geschehens zurück. Die Magierin würde sich sicherlich nicht mehr vor Ort aufhalten, doch waren vielleicht noch Spuren zu finden. Es dauerte nicht lange, da fand sich Ayane an der Stelle wieder, an der sie den Abhang hinabfiel und von Beatrix getrennt wurde. Blutspuren waren noch immer zu erkennen, obwohl dies bereits ein paar Tage her war. Die Blutspuren führten sie dann letztendlich zu einer kleinen Scheune, mitten auf einer Lichtung, umringt von Wald. Ayane folgte ihnen und fand sich wenig später vor der Türe wieder, welche sie vorsichtig öffnete. Was sie dort fand war... nichts. Die Spur endete dort. Nichts war zu sehen. Wie sollte sie dies deuten? Ging es Beatrix gut? Oder war ihr etwas zugestoßen? Letzteres schloss sie kategorisch aus. Wenn etwas passiert wäre, dann... Dann wäre wesentlich mehr Blut zu finden. Wenn die Wölfe sie bekommen hätten, würde Ayane nun vor Überresten eines Menschen, oder zumindest einem noch viel größeren Blutfleck stehen, was nicht der Fall war. Aber was nun? Ayane stellte die halbe Scheune auf den Kopf, doch fand sie nichts. Keinen Anhaltspunkt. Rein gar nichts. Wie sollte sie nun weiter vorgehen? Wie sollte Ayane ihre neue Freundin wiederfinden? Nach Cedar ging sie sicherlich nicht zurück. Das war aufgrund der vorangegangenen Vorkommnisse schier undenkbar. Sie musste also einen anderen Weg eingeschlagen haben. Ayane war ratlos. Sie konnte fast überall hingegangen sein. So leicht würde es wohl nicht werden sie wiederzufinden. Von der Reise und Suche erschöpft, ließ Ayane sich vor der Scheune nieder. Sie setzte sich auf den Boden, lehnte sich an die Außenwand und legte den Kopf in den Nacken, um einen tiefgehenden Seufzer von sich zu lassen. „Ach, ich hoffe es geht dir gut...“, sprach sie geistesabwesend vor sich her.

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Fr Aug 29, 2014 1:17 am

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Wie der Zufall es wollte, hatte Artorias nicht die leisteste Spur einer Ahnung, wo genau er sich eigentlich befand. Dabei dachte er nicht daran, einen Blick auf seine Karte zu werfen, denn lange würde er hier eh nicht verweilen, es war nur eine Art Übergangsstation. Seine kleine Reise führte ihn mal wieder durch halb Fiore, an vielen Orten die es wert waren, sie einmal zu besichten. Doch eher dann, wenn es menschenleer war, dafür eignete sich die bloße Natur natürlich noch am besten, denn dort trieben die wenigsten ihr Unwesen, umso besser für den Abyss. Wie ein wandelnder Schatten irrte der Mann durch die noch so kleinen Schleich- und Umwege. Das hatte einzig und allein den Zweck, niemandem zu begegnen und eine unnötige Konversation zu führen, oder generell mit jemandem Konfrontiert zu werden. Dabei hatte er nicht einmal einen bestimmten Zielort, einfach ohne zu überlegen, streifte er durch die Welt, ein freier Mensch eben. Immerhin hatte Artorias nichts und niemanden an das er gebunden war, oder sich binden musste, nur das schenkte ihm diese Möglichkeiten. Für ihn wäre das wohl möglich besser so. Da er nun schon viele Stunden ohne eine Pause unterwegs war, entschied sich , einen Moment lang zu stoppen. In sein Sichtfeld trat ein Apfelbaum, voll mit reifen Früchten. Wer konnte da widerstehen, wenn er schon eine Weile nichts aß ? Artorias jedenfalls nicht. Somit ging er also an den Baum heran und pflückte sich vorsichtig einen der roten Äpfel ab. Streng betrachtete er das Obst in seiner Hand, drehte und wendete es, bis er damit zufrieden war. Nun biss er ein großes Stück heraus, man konnte es richtig knacken hören, durch die frische des Apfels. Nach und nach verspeiste der Schwarzhaarige Magier die Frucht, ließ nur das nötigste übrig. Mit einer kurzen Handbewegung schmiss er den Apfelgriebsch weg. Ein erleichtertes Atmen fand statt, danach ließ er sich zu Boden sacken, lehnte sich anschließend gegen den Baumstamm. Eigentlich mochte er es nicht, sich irgendwo auszuruhen, wo jederzeit irgendwelche Menschen ihn betrachten konnten, vielleicht sogar schaden. Darum suchte er sich meistens Plätze an denen keine Menschenseele mehr vorhanden war. Jedoch war nun der Moment gekommen, an dem er eine Auszeit brauchte. Also schloss der Abyss langsam seine Augen, nahm noch letzte Eindrücke wahr. Verkrampft versuchte er sich etwas zu entspannen, einfach los zu lassen von der Vorstellung, dass ihn jeden Moment etwas töten könne, obwohl es wirklich so sein konnte. Allerdings strahlte er die ganze Zeit über, noch immer seine gefährliche Aura aus. In nahem Umkreis konnte man sie besonders gut spüren, sie sagte aus, dass wen man sich ihm nähern sollte, das schlimmste passieren konnte. Eine Art Abwehrmechanismus gegen über seine Feinden. In der näheren Umgebung hatte Artorias bisher keine Bedrohung gespürt, also verließ er sich einfach auf seine Instinkte, auch wenn dies schwer fiel. Leicht wehte der Wind in sein Gesicht, verpasste ein angenehmes Gefühl, auch wenn es recht kühl wurde. Seine Arme und Beine vergrub er unter dem großen, zerfetzten roten Mantel welchen er trug. Dieser wehte auch ein wenig im Wind, jedoch nicht all zu stark.

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Fr Aug 29, 2014 12:47 pm

Keine Spur von Beatrix war mehr zu finden. Ayane war einfach wesentlich zu spät. Wer weiß was mit ihr geschehen war. Die Chancen standen so ziemlich fünfzig zu fünfzig, dass es ihr gut ging oder sie... Ayane glaubte an die ersten fünfzig Prozent. Der Gedanke an sie war wesentlich besser zu ertragen als der Gedanke daran, dass sie vielleicht nicht mehr unter den Lebenden weilte. Doch was nun? Sollte die Blonde sich damit abfinden, dass sie ihre Freundin nicht wiedergefunden hatte? Einfach abdrehen und nicht mehr daran denken? Schwer vorstellbar, dass dies funktionieren könnte. Sie fühlte sich verpflichtet noch weiter nachzuhaken, sich mehr reinzuhängen Beatrix wiederzufinden. In Gedanken versunken hockte Ayane da, versuchte Ideen zu entwickeln, wie sie jetzt vorgehen solle. Nach Cedar hineinzugehen war auch für sie recht riskant. Genau wie die Rothaarige, suchte man auch sie wohl oder übel dort. Wenn auch eher ungerechtfertigt. Angestellt hatte sie schließlich nichts. Doch das Bea dort hingegangen war, war so oder so die unwahrscheinlichste aller möglichen Varianten. Ayane blickte in den Himmel. Einzelne Wolken zogen ihre Wege über ihrem Kopf entlang. Getrieben von Wind, welcher auch sie selbst etwas umspielte. Plötzlich spürte die junge Magierin etwas. Eine Präsenz näherte sich ihr, eine unangenehme sogar. Sie horchte auf, warf ihren Blick in die Richtung, aus der diese Präsenz zu kommen schien. Sehen konnte sie allerdings noch nichts. Wahrscheinlich war diese Person, dieses Wesen noch zu weit weg, auch wenn sie seine Energie schon deutlich spüren konnte. Immer wieder mahnte Ginta, ihr Vater, sie zur Vorsicht. Sie solle sich nicht unnötig in Gefahr bringen und Gefahrenquellen meiden. Doch irgendwie packte das Mädchen die Neugierde. Was war das? Woher stammte diese überwältigende Energie? Ayane schluckte einmal heftig und rappelte sich dann auf, um kurz darauf etwas Dreck und Staub von ihren Kleidern zu klopfen. Gebannt waren ihre Augen in diese eine Richtung gerichtet. Stets schauend, ob sich etwas näherte, ob sie irgendwelche kleinen Regungen im Wald erkennen konnte. Regungen waren dort genug, wehte doch noch immer dieser Wind, der jeden einzelnen der Bäume in Bewegung brachte. Sie tanzten förmlich unter seiner Anleitung, wackelten mit ihren gewaltigen, mit Blättern geschmückten Kronen. Ein Lebewesen jedoch, konnte sie nicht ausmachen. Noch nicht. Vorsichtig machte sich die Wassermagierin auf. Sie wollte in Erfahrung bringen, woher diese unangenehme Energie ausging. Schweißperlen bildeten sich auf ihrer Stirn. Ayane war fokussiert und höchst konzentriert. Sie machte sich bereit, sich jeden Moment komplett in Wasser zu verwandeln, um einem möglichen Überraschungsangriff abzuwehren. Dazu gab sie sich Mühe, leise zu sein, zu schleichen. Zusammen mit der versuchten audiovisuellen Informationsaufnahme, verlangte es ein wahnsinnig großes Stück Konzentration. Wenn ihr jetzt jemand von hinten auf die Schulter tippen würde, würde sie wohl vor Schock mit einem Herzstillstand nach hinten überkippen. Ayane konnte ihr Herz in ihrer Brust Klopfen hören, als sie sich langsam in Richtung des Waldes bewegte. Am Halse spürte sie das regelmäßige Pumpen sogar. Die Magierin bewegte sich sicher auf diese Präsenz zu, denn die ausgestrahlte Aura wurde intensiver. War es... War es Beatrix?! Das Mädchen erinnerte sich kurz an die Szene im Café. Beatrix stand auf und war bereit fiese Dinge zu vollbringen. Ob sie auch Ursprung dieser eher negativ wirkenden Magie war? Ayane machte sich zu viele Gedanken. Kurz schüttelte sie den Kopf, um sich danach wieder auf ihre Umgebung zu konzentrieren. Wer auch immer dies zu verantworten hatte, sie würde diese Person gleich ohnehin sehen. Mittlerweile war das Mädchen über den Waldrand hinweg, umringt von ein paar Bäumen. Bei jedem, auch nur leisen Knacken unter ihren Schuhsohlen, schreckte sie innerlich etwas auf. Die Präsenz war nun schon zum greifen nahe, doch sehen konnte Ayane noch immer nichts und niemanden. Vertat sie sich etwa? Spielte ihr Spürsinn ihr einen Streich und da war gar keine Präsenz? Die Magierin stoppte, stütze sich gegen einen Baum und hielt inne. „Das kann doch nicht -“ Grade wollte sie ihren Unmut äußern, da fuhr ihr ein tiefer Schreck in die Knochen. Dort, wenige Zentimeter neben ihr, direkt am Boden lag jemand. Er lehnte an den Baum, an dem sie sich selbst stützte. Vor Schreck machte Ayane einen Satz zur Seite, nahm ihre Hände vor den Körper und eine Abwehrhaltung ein. Ihre Sinne spielten ihr offensichtlich keinen Streich. Dort war tatsächlich jemand und grade von ihm ging diese dunkle Aura aus. Doch... diese Person rührte sich nicht. War sie... Nein. Tot war sie nicht. Langsam aber regelmäßig bewegte sich sein Brustkorb etwas. Das konnte sie deutlich sehen. Dieser Kerl... ein Junger Mann. Er schien zu schlafen, oder zumindest zu ruhen. Vorsichtig machte Ayane ein paar Rückschritte. Sie wollte auf Sicherheitsabstand gehen. Für den Fall der Fälle. Sie war angespannt. Jeden Moment konnte etwas schlimmes passieren und sie musste darauf vorbereitet sein. Kurz tadelte sie sich innerlich selbst dafür, dass sie nicht auf ihren Vater gehört hatte und die Gefahr einfach mied. Doch vielleicht hat dieser Fremde Beatrix getroffen. Vielleicht konnte er ihr einen Hinweis über ihren Aufenthaltsort geben, drum trat sie nicht gleich die Flucht an. Bei einem ihrer Rückwärtsschritte, brachte das verhältnismäßig leichte Gewicht der jungen Dame dann einen kleinen, morschen, niedergefallenen Ast zum zerbrechen, welches ein recht deutliches Knacken durch den Wald hallen ließ und der Blondine erneut große Schweißperlen auf die Stirn trieb.

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Re: Raststätte zum rollenden Rad

Beitrag von Gast am Fr Aug 29, 2014 5:44 pm

Mit Sicherheit war es kein fester Schlaf, den Artorias dort im Wald führte. Wirklich guten, erholenden und gesunden Schlaf, hatte er schon lange nicht mehr gehabt. Nie konnte man wissen, was auf einen lauern würde. Da er kein eigenes Zuhause hatte, übernachtete er an Orten, wo er jederzeit überrascht werden könnte. Das schärfte einfach seinen Sinn für Vorsichtig. Bei jeder kleinen Annäherung an ihn, selbst das pulsieren von einer magischen Aura in seiner Nähe, ließ er aufschrecken. Es reichte zwar, um nicht all zu Müde zu sein, wenn er aufwachte, doch das Gefühl komplett munter zu sein, hatte er schon lange nicht mehr gehabt. Eigentlich noch nie, soweit er sich erinnern kann. Vor seinem geistigen Auge spielten sich wieder Bilder ab, Bilder von der Vergangenheit. Er sah Bergwerk, all die Menschen die dazu getrieben wurden, niedere Arbeiten zu verrichten. Die Quälerei und Tyrannei blieb nie aus. Bis zu dem Tag an dem sie ausbrachen. Oft hatte Artorias solche Szenen in seinem Kopf, wenn er versuchte zu ruhen, meistens raubte es ihm seine Nerven. So konnte er gar nicht anders, als aufzuwachen. In diesem Fall, war es etwas anderes. Im Unterbewusstsein spürte er, dass eine magische Präsenz sich ihm näherte, irgendwas kam auf ihn zu, auch wenn die Aura nur klein schien, im Vergleich zu manchen, welche er selbst schon spüren durfte. Er versuchte unbewusst, sich weiter zu entspannen, einfach nicht die Augen zu öffnen. Doch als dann ein Geräusch ertönte, welches er klar hören konnte, öffnete er blitzartig die Augen. Als er die Lieder aufschlug, stieß er aus Versehen ein kleines Stück seiner eigenen Aura aus, was einen Windstoß nach sich zog, welcher die Baumkronen zum wackeln brachte, aber nicht all zu stark war. In seinem Blickfeld fand sich nun eine junge Dame wieder. War sie der Auslöser des Geräusches und Trägerin der magischen Aura? Jedenfalls sah sie nicht grade gefährlich aus, bekanntlich trügt der Schein einen oftmals. Schweigend beobachtete er sie, längst hatte auch sie Artorias registriert. Sein ausdrucksloser Blick weilte auf ihr, mehrere Minuten lag. Er musterte sie einfach, versuchte so festzustellen, ob sie eine Bedrohung sein konnte, oder er für sie, vieleleicht eine größere darstellen konnte. Niemals wollte er jemanden einfach gefährden, wenn man ihm gar nichts antat. Etwas zögernd erhob er das Wort. "G...gibt es ein Problem? Hast du dich verlaufen?" fragte er nach. Aufdringlich wirkte er nicht, eher verwundert, dass die Beiden sich so gegenüber befanden, aber die Situation aufgeklärt war. Wenn es nichts wichtiges war, könnte sich der Mantelträger erheben und augenblicklich wieder verschwinden, was ihm auch wirklich lieber war. Seine Ruhe hatte er zwar nicht wirklich bekommen, aber möglicherweise gab es in der Nähe noch einen Ort, an welchem er rasten konnte. Als er bemerkte, dass er noch immer unwillkürlich seine Aura ausstrahlte, beendete er es auf der Stelle. "Tut mir leid, wenn ich dir einen Schrecken eingejagt habe. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass du das selbige nicht getan hättest" gab er ihr noch in einer ruhigen Tonlage zu verstehen. Wiedermal zog ein etwas stärkeres Wind auf, ließ die schwarzen, langen Haare im Wind wehen. Das rascheln der Blätter sorgte hingegen für einen angenehmen Klang in den Ohren des Abyss. Langsam erhob er sich, blieb aber an den Baum gelehnt stehen. Nun kamen der Mantel erst zur Geltung, gepaart mit dem außergewöhnlichen gelben Handschuh, den er trug. Natürlich die Stiefel nicht zu vergessen. Das Mädchen sah recht normal aus, das einzige was auffiel, war ihre in der Sonne glitzernde Haarspange. Ob sie diese nur so trug, oder hatte es Bedeutung? Wie dem auch sei, so recht wollte es der Schwarzhaarige gar nicht wissen. Nun trat wieder ein Schweigen ein. Mehr hatte Artorias in diesem Fall gar nicht zu sagen. Was sollte er auch zum Ausdruck bringen? Die Person die vor ihm stand, kannte er überhaupt nicht. Nun, durch den Wind, lockerte sich einer der Äpfel am Baum und viel direkt vor die Füße von Artorias. Kurz zögerte er, doch dann hob er ihn schließlich auf und wischte ihn kurz an seinem Mantel nochmals ab. Fragend blickte er sie an. " Möchtest du auch einen?" durch die Höhe des Baumes, war es für sie fast unmöglich, sich einen Apfel zu holen, bedingt durch ihre eigene Körpergröße. Das fragte er sie einfach nur aus reiner Höflichkeit, denn wie bereits erwähnt, sie schien nicht so, als wenn sie ihm gleich an die Kehle sprang. Zur Not konnte Artorias noch flüchten, oder im Ernstfall selbst kämpfen dazu wird es hoffentlich nicht kommen, waren die Gedanken in diesem Augenblick.

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