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Wohngebiete

 :: RPG Bereich :: Fiore :: Acalypha

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Wohngebiete

Beitrag von Kami am Di Mai 27, 2014 11:09 pm

Auch in Acalypha gibt es ein Wohngebiet. Der Ort ist zwar recht überschaubar, hat aber dennoch ein schönes Viertel in dem die Bewohner ihr Zuhause finden. Meistens sind es Arbeiter der Handelsgilde, aber auch Leute die die Natur und an sich den Ort sehr schätzen. Auch wenn es nicht all zu viele Häuser sind, ist das Gebiet nicht zwigend klein. 

cf : Zacks Bar

Nach einer schier endlosen Zeit der Reise kam Kami in Acalypha an. Mehere Tage war er Unterwegs, zu Fuß wohlbemerkt. Starker Regen verschlimmerte die Situation. Hier in diesem Ort musste der Mann von den damals Leben, der Mann der ihm versprach etwas zu zeigen was ihn mächtig machen könnte. Es ging damals darum das Kami erst Stärker werden musste bevor er etwas beigebracht bekommen könnte. Der Mann war ein Feind Acnologias, so wie auch Kami. Genau aus diesem Grund machte er ihm dieses Versprechen. Nun war der Tag gekommen an dem Kami es sich einlösen wollte. Der Regen machte ihm zu schaffen, obwohl er eine Art Regenmantel hatte, es war dennoch unangenehm. Der Dragon Slayer wusste noch ganz genau welches Gebäude es war. Er zögerte keinen Augenblick, stellte sich vor die Tür und klopfte dann an. Zögerlich öffnete sich die Tür. Ein Mann trat hervor. Stille herrschte. Auf einmal weiteten sich die Augen des älteren Herren. "Ich kenne dich....du bist der Junge den ich damals aufnahm!" rief er aus. Kamis Blick blieb unbeeindruckt. "Genau der bin ich. Kami Firippu mein Name. Ich bin gekommen um mir mein Versprechen abzuholen. Ich bin bereit" äußerte er. Kurz grübelte der alte Mann. Dann fiel es ihm wieder ein. "Oh ? Bist du das ? Dann warte draußen, ich bin gleich bei dir" sagte er und stürmte wieder ins Haus. Also hatte er wirklich vor in diesem starken Regen etwas zu unternehmen? Kami sollte es egal sein, es klang nach einer Herrausforderung. Mit einem Rucksack bepackt kam der Mann wieder raus. "Wir können los gehen" äußerte er . Kami musterte ihn mit einem skeptischen Blick. "Meinetwegen" erwiderte er und schwieg dann. Ohne irgendwas zu sagen maschierte er einfach los, Kami folgte nur. "Sagen sie mal, wo gehen wir eigentlich hin"? fragte Kami dann aus reiner neugier. Vorerst bekam er keine Antwort. Doch dann sprach der Mann. "Wir gehen ins Hakobe Gebirge. Mehr musst du nicht wissen" erwiderte er und schwieg dann weiter vor sich hin. Kami sollte es Recht sein, wenn er im Gegenzug dafür seine Macht bekam die er brauchte um Nathan zu retten. Der Dragon Slayer kannte das Gebirge, er wusste das es sehr kalt dort war. Wahrscheinlich waren dies optimale Trainingsbedinungen. Noch immer hörte der Regen nicht oft, im Gegenteil. Endlos fielen die Tropfen vom Himmel und zersprangen auf dem Asphalt. Dem alten Herren schien das ebenso ziemlich wenig auszumachen, er war ja sowieso die Ruhe selbst. Das erstaunliche war, das Degan sich nicht einmal zu Wort gemeldet hatte. Entweder war er Sauer...oder er schlief. Das zweite war wohl wahrscheinlicher. Das war gar nicht mal schlecht, immerhin hatte der Slayer so mal für 5 Minuten seine Ruhe. Eigentlich fragte sich Kami noch immer was ihn erwarte würde...immerhin wusste der alte Herr nicht mal ob Kami wirklich Stärker war. Viele Fragen blieben offen.

tbc : Tal im Gebirge

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~***~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



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Re: Wohngebiete

Beitrag von Gast am Sa Jul 12, 2014 11:18 am

Ayane erlangte ihr Bewusstsein zurück. Langsam öffnete sie ihre Augen, ihr Kopf dröhnte und schmerzte. Noch immer war es dunkel, die Nacht war noch nicht vorbei. Vorsichtig richtete sich die Blonde auf, ihr erster Griff führte zu ihrem Kopf. Sachte tastete sie ihn ab, bis sie etwas feuchtes spürte. Als sie ihre Hand nun zurück nach vorne führte und sie begutachtete, erkannte sie eine dunkle Flüssigkeit. Blut. Ayane hatte sich bei dem Sturz den Kopf aufgeschlagen, eine Platzwunde davongetragen und durch die Kopfverletzung auch ihr Bewusstsein verloren. Aus der aufrechten Sitzposition versuchte sie nun aufzustehen. Ich Gleichgewichtssinn schien ausreichend zu arbeiten. Weitere Schäden hat sie dem Anschein nach nicht davongetragen. Langsam gewöhnten sich ihre Augen auch an die Finsternis, der Mond leuchtete die Gegend ein wenig aus. Wenn auch nicht wirklich ausreichend, da der Mondschein nur schwer seinen Weg durch das Geäst des Waldes fand. Weiter schaute sich die Wassermagierin um und entdeckte letztendlich auch den Angreifer, der sie den Abhang hinunter gedrückt hatte. Den Wolf. Dieser hatte die Szene nicht so gut überstanden. Er war tot, sein Brustkorb machte keinerlei Bewegung, die auf Atmung schließen ließ. Ein Schauer lief dem Mädchen über den Rücken, als sie plötzlich einen Tropfen in den Nacken bekam. Schreckhaft zuckte sie zusammen, tastete erneut an ihrem Hinterkopf, den Nacken herab. Es war das Blut der Platzwunde, welches sich nun durch Hilfe der Schwerkraft seinen Weg nach unten gebahnt hatte. Nach kurzer Überlegung zog Ayane ihr kleines Jäckchen aus, welches sie drüber gezogen hatte. Es musste dran glauben. Mit Mühe zog sie an zwei Enden, zerriss das hübsche Kleidungsstück. Dann formte sie daraus notgedrungen eine Art Verband... Na ja. Ein Turban war das Endprodukt ihrer medizinischen Arbeit. Er sollte die Blutung etwas aufhalten und die Wunde mit Druck zusammenhalten. Dann sah sich das Mädchen bereit sich auf den Weg zu machen. „Beeeeeeeeaaaaaaaa!“, rief sie durch den Wald und lauschte sofort, ob sie eine Antwort bekam. Doch das einzige, was ihre Ohren aufnahmen, war der Hall ihrer eigenen Stimme. Das Echo, welches sich durch den Wald bewegte und langsam abklang. Keine Reaktion einer anderen Person. Natürlich wollte es Ayane nicht dabei belassen. „Beeeeeeeeeeeaaaaaaaaaa!“, rief sie erneut, formte ihre Hände dabei zu einer Art Trichter und hielt sie sich vor den Mund, damit ihre Stimme noch weiter getragen wurde. Doch wieder keine Reaktion. Ayane war völlig einsam. Sie hatte ihre Freundin aus den Augen verloren. Mühsam bahnte sie sich ihren Weg durch den Wald, suchte nach einer Möglichkeit, den Berg wieder heraufzukommen. Nach einiger Zeit sollte ihr das auch gelingen. Sie kam zu der Stelle, an der sie zusammen mit Beatrix von den Wölfen attackiert und überrascht wurde, doch keine Spur von der Rothaarigen. In der Finsternis gelang es ihr nicht einmal, Fußspuren oder Kampfesspuren zu finden, die man hätte verfolgen können. Das Mädchen war einfach verschwunden. ~ Sie ist doch nicht etwa... ~ Ayane beschäftigte sich mit dem schlimmsten. Hat sie gegen die Wölfe verloren? Wurde sie zur einfachen Beute der jagenden Tiere? Immerhin... sie war angeschlagen. Ging mit einem verknacksten Knöchel in den Kampf und dann dieser fatale Biss in die Schulter. Die Blonde war geschockt, stand neben sich. Doch irgendwo wollte sie doch nicht glauben das Bea... Nein, war sie nicht. Sie lebte sicher! Und Ayane würde sie finden, wenn auch nicht heute... Sie selbst hatte Spuren des Kampfes davongetragen und musste zur Ruhe kommen, Kraft tanken. So entschied sie sich, den Heimweg anzutreten. Sobald es ihr wieder gut ging, musste sie jedoch unbedingt wiederkehren, die Verfolgung aufnehmen. Beatrix finden! Etwas neben der Spur und mit einem Cocktail an Emotionen trat Ayane den Heimweg an. Es ging schleppend voran, sie war verwundet und die Situation, der 'Verlust' ihrer Freundin und die Verletzung riefen Unlust herbei. Es war eine Qual zu reisen. Am liebsten wäre sie einfach direkt zuhause gewesen, doch das war logischerweise nicht möglich. Noch bevor Ayane ein Zeichen von Zivilisation erspähte, ging die Sonne wieder langsam auf. Es wurde Tag. Dann endlich traf sie auf ein kleines Dorf, ließ sich flüchtig behandeln und kaufte sich eine neue, dünne Jacke. Die alte, voll geblutete fand natürlich den direkten Weg in den Müll. Nun konnte Ayane auch wieder auf vernünftige Transportmittel zurückgreifen. Mit Kutschen und Zügen dauerte es nicht sonderlich lange, ehe sie endlich wieder einen Fuß in ihre Heimatstadt setzen konnte. Acalypha. Auf direktem Wege ging es für Ayane zu dem Anwesen ihrer Eltern. Arika, ihre Mutter, hielt sich zu der Zeit ihrer Ankunft im Garten auf und stürmte sofort auf sie zu, als sie den, wenn auch kleinen, Kopfverband sah.Natürlich versuchte die Blonde sie sofort zu beruhigen. Es war ja nicht gelogen, es ging ihr wirklich gut. Wie üblich setzte man sich zusammen. Die Magierin erzählte von ihren Reisen, ihren Abenteuern. Dass sie von Session gehört hatte... wollte sie lieber noch etwas verschweigen. Es war nichts festes und da Ayane keine Ahnung hatte, wobei es sich bei der „Allianz“ genau handelte, schwieg sie vorerst still. Erst wollte das Mädchen auf eigene Faust etwas recherchieren und Nachforschungen anstellen. Erst wenn sie mehr Informationen in Händen hielt, dann würde sie ihren Eltern etwas verraten. Was Beatrix anging, so machte auch Arika ihr Hoffnungen, dass sie noch unter den Lebenden weilte. Sie beruhigte ihre Tochter und Ayane genoss es wieder eine Weile daheim zu verbringen.

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Re: Wohngebiete

Beitrag von Gast am Mo Jul 14, 2014 9:13 pm

Es vergingen ein paar Tage. Neben ihren Geschichten brachte Ayane natürlich auch wertvolle Informationen mit nach hause. Sie informierte ihre Eltern über lukrative Aufträge aus der Umgebung und von politischen Geschehnissen, die vielleicht bald eine Rolle spielen könnten. So konnten ihre Eltern geschickte Gespräche einfädeln und sich gegebenenfalls 'zufällig' im perfekten Zeitpunkt ab richtigen Ort aufhalten, um einen simplen, aber Gewinn einbringenden Auftrag entgegenzunehmen.
Jedenfalls befand sich Ayane in der Küche, sprach mit Arika, als sie plötzlich laute, aufgeregte Stimmen vernahm. Ihre Mutter, die Frau des Hauses, schaute genau so überrascht darüber. Gemeinsam traten Mutter und Tochter heraus, auf den Vorhof. Dort trafen sie Ginta an. Lautstark diskutierte er mit einer Hand voll Männern, welche nicht den freundlichsten Eindruck machten. Sie waren bewaffnet und einige von ihnen grinsten schelmisch. Alles hatte den Anschein, als würde es in absehbarer Zeit tierisch zur Sache gehen. Arika schickte Ayane zurück ins Haus, doch diese winkte lediglich ab. Sie war nicht mehr das kleine, schutzlose Mädchen. Ayane hatte zugelegt. Nicht zuletzt aufgrund ihrer Magie war sie sehr wohl im Stande sich zu verteidigen, andere zu verteidigen. Doch warum waren die Angreifer überhaupt vor Ort? Es war wohl die Konkurrenz. Die Familie Kasai hatte noch immer einen sehr guten Ruf als Kopfgeldjägerfamilie. Andere Kopfgeldjäger waren also sehr daran interessiert, die Kasai aus dem Weg zu räumen. So blieben mehr Aufträge für sie. Der typische Konkurrenzkampf eben... nur unter Kopfgeldjägern. Ein Glück befand sich Ayane zu dieser Zeit zufällig daheim. So konnte sie ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und ihre Eltern unterstützen. So standen die Männer da, schlugen sich ungeduldig die Knüppel in die Hände, fuhren mit den Fingerspitzen die Klingen entlang, spielten mit ihrer Magie herum. Alles war bereit loszulegen. Man wartete nur auf ein Kommando. Ein Signal. Wie eine Glocke, die den Boxkampf einleitete.

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Re: Wohngebiete

Beitrag von Session am Di Jul 15, 2014 12:02 am

cf: Versammlungsraum der 4 Fürsten 

Langsam aber sicher näherten sich immer mehr und mehr Kopfgeldjäger dem Haus der Kasais. Die anderen Leute Acalypha's waren in Aufruhe, wussten aber nicht was sie tun sollten, geschweige denn worum es überhaupt ging. Niemand kam auf die Idee etwas zu unternehmen, wenigstens den Rat zu rufen. Ganz hinten, am Ende der aufgebrachten Meute von Verbrechern, befand sich ein Mann der sich von der Masse abhob. Er war deutlich größer, muskulöser als alle anderen dort. "Hey Boss, denkst du das ...naja....das...du weißt schon wer auch kommen werden?" fragte ein normaler Lakai nach. "Mit Sicherheit, sie werden sich das ganze Spektakel nicht ergehen lassen, nicht umsonst mache ich diesen ganzen Kram, es geht nicht nur um Konkurrenz, nein, um weitaus mehr als das. Diese Beiden Würmer werde ich auch zerquetschen!" brüllte er und lachte, genau wie seine Soldaten. Ginta stand vor der Tür seines Hauses, todesmutig blickte er die riesigen Massen der Feinde an, als jedoch Ayane ebenfalls nach draußen kam, machte er große Augen. "Kind! Was machst du hier draußen? Das ist zu gefährlich, geh zu deiner Mutter, dir darf nichts zustoßen!" rief er. Bewaffnet war der Mann mit einer Klinge, bereit sich allen die auf ihn lauerten zu stellen. "Seid ihr irre? Ein Erwachsener und ein Kind wollen sich uns stellen? Gebt lieber Kampflos auf, wir gestalten euren Tod dann euch extra schmerzlos!" rief einer aus der Menge und alle begannen wieder diabolisch zu lachen. So waren sie nun mal, brutale Killer, keine Angst das Leben von Menschen sinnlos zu rauben, bereit zu allem wenn es darauf ankam. Auf einem Hügel platzierten sich nun Session und Spade, die grade angekommen waren. Von dort aus hatten sie einen guten Blick auf das was bei dem Haus der Kasais geschah. Ihm blieb fast der Atem stehen als er seinen Vater und seine Schwester dort stehen sah. Ayane hatte sich verändert, sie waren zu einer kleinen, bildhübschen Frau herangewachsen. Umso schlimmer das dieses Meer aus Kopfgeldjäger damit drohten das alles zu beenden. Wutentbrannt ballte der Fürst die Hand zur Faust, bereit auch alles dafür zu tun seine Familie daraus zu holen. "Nun gut, genug gespaßt, bereitet dem ein Ende" sprach der große Mann, ihr Anführer also. Plötzlich holten sie Fackeln heraus, zündeten sie an und schmissen sie auf die Häuser, darunter auch das Haus der Kasais. Lange dauerte es nicht bis alles Feuer ging. Mit der Hand vor dem Mund kam auch Arika aus dem Haus gestürmt, sah mit an was die Männer dort taten. Das war jedoch noch nicht alles, augenblicklich rannten sie in Richtung der 3 die vor der Tür stehen, zuerst waren die Leute mit ihren Waffen dran, die Magier warteten noch. "Spade, es ist Zeit. Du nimmst die Linke, ich die Rechte Seite. Lass sie nicht an unsere Familie kommen, verstanden?" ordnete er an. Es war fast wie ein Auftrag, was bedeutete das der Ranghöhere das Kommando hatte, damit also Session, doch da es hier um die Familie ging, war es noch etwas anderes. Kurz bevor die Meute bei Ginta, Arika und Ayane ankamen, befand sich Session plötzlich auf dem brennenden Hausdach. Somit ergriff er die Aufmerksamkeit der Angreifer. Das gab Spade schon mal die Chance seine Seite frei zu machen. Nichtssagend sprach der Fürst herunter, landete kurz vor seinen Familienmitgliedern. Für einen kurzen Moment drehte sich um, blickte einfach in ihre Gesichter, das einzige was sie sahen war die kalte, weiße Maske. Schnell fokussierte er wieder seine Gegner, rote Energie umgab ihn. Der Spaß konnte beginnen, der Kampf war eröffnet. "Wer ist...dieser Mann? Kämpft er für uns?" fragte Arika ungläubig und blickte zwischen Ayane und Ginta immer wieder umher. Ginta schaute seine Frau eindringlich an. "Egal wer er ist , wir können uns nicht sicher sein. Bleibt dicht zusammen, ich verteidige euch mit meinem Leben!" sprach er zu seiner Frau und Tochter. Dabei machte er ein paar Schritte nach vorne, hielt das Schwert fest in den Händen. Nun positionierte er sich fast neben Session, auf die ankommenden Gegner warten die grade auf sie zu rannten, mit ihren Waffen nach vorn gerichtet.
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Re: Wohngebiete

Beitrag von Spade am Di Jul 15, 2014 1:33 am

~cf: Versammlungsraum der 4 Fürsten~


Lange war es her, dass Spade seine Familie sah. Die Situation war zwar nicht die beste, jedoch konnte die Feuerfaust die Gesichter wieder sehen, die ihm alles auf dieser Welt bedeuteten. Ein Lächeln bildete sich auf dem Gesicht des Kommandantens, welches von der verrückt ausschauenden Smiley-Maske bedeckt wurde. Session war jedoch mehr über Ayanes aussehen überrascht, er sah die Familie länger nicht, als Spade es tat, doch trotzdem kam es der Feuerfaust wie eine Ewigkeit vor, weshalb die Gesichter seiner Eltern ihm etwas fremd schienen. Trotz dessen kamen die wundervollen Erinnerungen zu seiner Mutter zurück, wie sie die Spade umarmte, streichelte, ihm das Gefühl der Geborgenheit gab und sein Vater, welcher in Spades Augen der Beschützer der Familie war und immer ein großes Idol darstellte. Auch die Erinnerungen zu der damals dauer weinenden Ayane kamen wieder, gefolgt von der schrillen Stimme des kleinen Mädchens und dieses Gefühl, dass etwas in dieser Familie fehlte.... Session. Spade vergas seinen großen Bruder aus seinen Erinnerungen, um die Schmerzen zu verarbeiten, die Session durch sein Verschwinden hinterließ. Doch dennoch gehörte er zu dieser Familie, auch wenn in keiner Erinnerung Sessions Gesicht vortauchte, obwohl er da war... Ein kurzer Blick zu seinem älteren Bruder, welcher es kaum erwarten konnte, diesen möchtegern Kopfgeldjägern in den Hintern zu treten, aber dennoch stark genug blieb, um seinen großen Bruder und Vorgesetzten Rolle zu spielen. Mit großem Respekt zur Willensstärke des Fürsten, sagte der Phönix, er hätte alles verstanden und wäre bereit. 
Spade hielt sich erstaunlich still, obwohl seine Familie hier in Gefahr war, doch diese Stille entwickelte sich zur unglaublichen Flamme, in seinem tiefen Herzen, welches Hass und Wut in sich trug. Ein stechender Schmerzen, breitete sich in der Brust des cowboyähnlichen Mannes aus, als er seinen Vater, mutig nach draußen gegangen sah und sich der Menge an Angreifern stellte. "So kenne ich Vater... Mutig, tapfer, selbstbewusst und alles für seine Familie gebend" sprach Spade seine Gedanken aus, während bei seine Augen anfingen zu tränen. Es waren keine Tränen der Angst, Verzweiflung, oder Schmerz, sondern Tränen des Stolzes, die die lodernden Flammen im Herzen des Phönix' strahlen ließ. 
Die Kopfgeldjäger fingen nun mit ihrer Aktion an. Sie zündeten Fackeln an und ließen die Häuser brennen, unter diesen auch das Haus der Kasais. Es war nicht das Haus von damals, ihr Haus, sondern ein neues, aber mit starken Ähnlichkeiten. 
Als dann Spades Mutter, ihr Mund zuhaltend, hinaus kam, erhoben sich die Haare des Kreuz-König in die Höhe und fingen Feuer. Spade wurde sich erst jetzt bewusst, wie sehr er seine Mutter liebte, weshalb nun Wut aus dem herzen überliefen und in form von übernatürlich heißen Flammen schien. Die Temperatur der Umgebung stieg promt in die Höhe und die Smiley-Maske schmolz soweit, bis das fröhliche Smiley nun traurig ausschaute. Die Hände zur Faust geballt, knirschte der Kopfgeldjäger mit den Zähnen und visierte die linke Seite der Menge, welche er erledigen durfte. "Es ist nicht schwer, mich wütend zu machen, aber es ist verdammt schwierig, mein Herz leiden zu lassen" entwich der Feuerfaust aus den Lippen und sah Session hinterher, welcher nicht mehr abwarten konnte und blitzschnell seiner Familie zur Hilfe eilte. Ginta stand da mit seiner Klinge in der Hand, seine Frau und Tochter hinter sich gelassen, um die Familie mit seinem Leben zu beschützen, Spade konnte nicht mehr, dieser Anblick gab ihm den Rest und das Startzeichen, loszulegen. Session nahm die gesamte Aufmerksamkeit auf sich und bot der Feuerfaust die Möglichkeit, mit einem Überraschungsangriff zu beginnen. Am Hügel, an dem Spade noch steht, bildete sich eine große Stichflamme, die wie Düsen dem Phönix Schubkraft gaben und ihn im hohem Tempo zur Menge drückte. Hinter der linken Reihe gelangt, stand der Oberkörper freie Mann mit verschmolzener Smiley-Maske und stürzte sich mit Klauenhänden in die Menge. Kein Ton ließ Spade in seinem Wutrausch raus. Einen nach dem anderen schlitzte Spade auf, noch ehe die möchtegern Kopfgeldjäger es mitbekamen. So arbeitete sich Spade von hinten nach vorne durch und kam mit Blutübersehenen Klauen und mit Blutspritzern geschmücktem Oberkörper zur Familie. Dieser Moment würde lange in Spades Erinnerungen bleiben. Dieser Moment der Angst, in den Augen seines Vaters, seiner Mutter und seiner kleinen Schwester. Es war köstlich, aber auch so Herzzereißend. 
"Noch einer? Wieso kämpfen die Maskierten für uns?" fragte sich Akira stotternd über Spades blutigen Körper und ging mit Ayane ein paar Schritte zurück, schreckten aber auf, als die Flammen des Hauses näher kamen. Spade streckte die Arme breit aus und fing langsam an feuer zu fangen. Die lodernden Flammen der Häuser bewegten sich langsam schneller und schneller in die Richtung des wahren Kopfgeldjägers. Spade genoss die Flammen, welche er nun anfing aufzunehmen und immer mehr zu brennen. "Wie wäre es, wenn ich euch mit eurem Feuer alle samt verbrenne?" fragte der nun brennende Mann und drehte sich langsam taumelnd um. "Der Kerl hat Spaß am leiden! / Er genießt es verbrannt zu werden! / Was ist das den für ein Monster! / Wer sind die beiden! / Was geht hier vor sich!". Die Menge bekam immer mehr Panik, aber genau das, diese Angst, die machte den Takeover Nutzer der Alpträume stärker. "Ja! Habt Angst! Zeigt sie mir! Füttert eine wild gewordene Bestie!". Spade klang furchterregend und schien es unglaublich doll zu genießen. "Ich will sie alle verbrennen!" brüllte Spade in seinem, vor Wut rasendem, Zustand. "BRENNT!!!" brüllte der selber brennende Kopfgeldjäger und verschwand in einer Feuersäule, die in den Himmel raste und die Wolken spalten ließ, wodurch der gesamte Horizont zu brennen begann. 
Anstatt diese Vollidioten ohne groß Aufsehen zu verbreiten zu eliminieren, passierte gerade genau das Gegenteil. Wenn Session dachte, Spade wäre die Ruhe in Person, dann irrte er sich gewaltig. Spade staut alles auf und explodierte förmlich. In diesem Zustand kann der Kreuz-König kaum Freund und Feind voneinander unterscheiden... hoffentlich diesmal.
Im geistigen Augen der drei verwirrten und verängstigten Kasais, bildete sich ein Phönix, wie damals... 
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Re: Wohngebiete

Beitrag von Gast am Di Jul 15, 2014 7:08 pm

Die Zahl der Angreifer nahm stetig zu. Es wurden immer mehr Männer. Was glaubten die was geschehen würde? Wollten sie sich auf einen Krieg vorbereiten? Gut, es stand die berühmteste Kopfgeldjägerfamilie im ganzen Umkreis vor ihnen, doch waren es nur Ginta, seine Frau und seine Tochter. Und die standen nun einer ganzen Horde von Männern gegenüber. Fair war das bei weitem nicht. Ginta versuchte seine Tochter gleich zurück ins Haus zu schicken. Wenn es nach ihm ginge, sollte sie sich wohl sogar zusammen mit ihrer Mutter im Keller einschließen, doch das Mädchen sah nicht ein ihren Vater alleine solch einer Überzahl gegenüberstehen zu lassen. Da müsste er sie schon mit eigener Kraft ins Haus zurück tragen. Ayane war entschlossen ihrem Vater zur Seite zu stehen. Einer der Feinde forderte die beiden dazu auf, sich einfach kampflos zu ergeben. Man würde ihnen einen schnellen und schmerzlosen Tod bereiten... Ayane knirschte mit den Zähnen. Diese Typen machten ernst und waren nicht gekommen, um einfach nur das Anwesen zu verwüsten, so viel stand fest. Doch das wollten sie nebenbei auch noch tun. So ergriffen ein paar der Männer Fackeln, entzündeten sie und schmissen sie auf das Haus der Kasais. Das Gebäude entzündete sich schnell und nährte das Feuer. Binnen Sekunden brannte es lichterloh. Nun kam auch Frau Kasai, also Arika aus dem Haus gerannt. Sie konnte kaum glauben was grade eben geschah, so zumindest ihre Mimik. Die Hand vor Fassungslosigkeit vor den Mund gehalten, diesen darunter weit aufgerissen. Ayane erfüllte es mit Trauer. Die ganze Situation... Der Anblick ihrer geschockten Mutter. Das Haus war dem Mädchen egal, doch das ganze war eine Erniedrigung für ihre Familie. Mit ihrer Wassermagie versuchte sie das Feuer gleich zu löschen, oder zumindest in Schach zu halten. Immer wieder beschwor Ayane einen Wasserschwall und warf ihn auf das Dach, doch viel brachte es nicht. Dafür hatte sich das Feuer zu schnell verbreitet. Außerdem bemühte sie sich alleine. Plötzlich tauchte eine weitere Gestalt auf. Ein maskierter Mann tauchte auf dem Dach auf. Er stand ganz vorne. Sein plötzliches Erscheinen unterbrach die Mühe des Mädchens, Wasser auf das brennende Haus zu werfen. „Wer...?“, murmelte sie ungläubig. Was sollte das? Wollte man sie nun davon abhalten den Brand zu löschen? Die Mühe hätte man sich auch sparen können. Viel gebracht hat ihre Magie schließlich nicht. Dann jedoch sprang die große Gestalt über sie hinweg, landete auf dem Hof vor dem Haus. Ayane drehte sich etwas, schaute über ihre Schulter dem Mann hinterher. Wer war er? Auch der Mann drehte sich etwas. Nun konnte sie sein Gesicht sehen. Nun... mehr oder weniger. Denn dieses wurde von einer weißen Maske abgedeckt. Auch Ginta konnte nicht sagen, wer dort erschien, so sprach er laut aus, was seine Frau und Tochter ebenfalls dachten. War er auf ihrer Seite? Jedenfalls stellte er sich den Angreifern entgegen. Ginta war sich nicht ganz sicher, so wies er seine Familie an, beisammen zu bleiben, damit er sie schützen konnte. Der Fackelwurf jedoch war wohl das Startsignal, auf das alle gewartet hatten. Nun rannten die Männer auf das Anwesen zu, die Waffen in Händen und bereit zuzuschlagen. Der Kampf sollte beginnen. Zwei gegen eine ganze Horde. Drei, wenn man Ayane mit einschloss. Diese drehte nun vollkommen weg vom Haus. Die angreifenden Männer waren wichtiger, die ernstere Gefahr. Doch bevor beide Fronten aufeinandertrafen, geschah erneut etwas, dass die Aufmerksamkeit der Anwesenden ablenkte. Ein weiteres Feuer tauchte auf, jedoch an einer ganz anderen Stelle. Von einem nahe gelegenen Hügel stürmte eine weitere Gestalt auf das Geschehen zu. Von Feuer angetrieben näherte er sich rasant und begann gleich damit, die Angreifer buchstäblich in der Luft zu zerreißen. Wer auch immer er war, er war gnadenlos und allem Anschein nach auf der Seite der Kasai. Auch er trug eine mysteriöse Maske. Wer waren diese beiden bloß? Überfordert von dem Gemetzel machte Arika ein paar Schritte zurück, legte dabei ihre Hand auf Ayanes Brustkorb, um sie mit sich nach hinten zu bewegen. Plötzlich flammte das Feuer auf. Es reagierte... bewegte sich eigenartig. Der Mann, welcher von Feuer getrieben hier her gelangte, schien es... aufzusaugen. Mit seinem Handeln brachte er Unmut in die Reihen der Feinde. Dann rastete der Fremde total aus. Er kämpfte sich in eine Art Rausch. Wie ein Wahnsinniger verhielt er sich und er wollte den Feind brennen sehen. Ihn leiden lassen.
Ayane riss es plötzlich innerlich auseinander. Erinnerungen fluteten ihren Kopf. Bilder von damals... dem Angriff auf ihre große Familie. Der Phönix... Ein Schrei brachte das Mädchen wieder in die Gegenwart. Ayane riss ihre Augen weit auf. Sie erkannte die Stimme! Das war doch... Nein das kann nicht sein! Vor Schock zitterte das Mädchen. Am liebsten hätte sie sich gar nicht umgedreht, doch sie musste. Der Schrei... Er stammte von ihrer Mutter, das wusste sie genau. Vor Angst bebte ihr ganzer Körper, als sie sich mit den weit aufgerissenen Augen umdrehte. Was sie dann erblickte, war wie ein Pfeil ins Herz. Sie hätte schreien wollen, doch nichts außer Stille entwich ihrer Kehle. Ihre Mutter, Arika, lag dort am Boden. Um sie herum eine große Blutlache. Ein Speer hatte sich in ihre Seite gebohrt und sie herunter gerissen. Der Anführer der Kopfgeldjäger, ihr Boss persönlich, hatte sich diesen Speer gegriffen und ihn geworfen. Ein breites, diabolisches Grinsen breitete sich auf seinen Lippen aus und er begann laut zu lachen. Doch darauf achtete das Mädchen nicht. Ihre Aufmerksamkeit galt nur ihrer Mutter. Ihre Atmung war schwer. Ayanes Blick wurde leer. Sie befürchtete das schlimmste. So schnell es ging lief sie die wenigen Meter zu ihr hin, warf sich sofort auf die Knie und suchte die Nähe zu Arika. „M-Mutter...“, stammelte sie lediglich. Die Welt um die Blonde herum verschwamm. Das Mädchen blendete ihre Umgebung vollkommen aus. Die Schreie der Männer, welche bei lebendigem Leibe verbrannten. Das rasseln der Klingen. Alles wurde dumpfer, ehe es in ihren Augen versiegte. Ihre Mutter rang nach Luft. Mit schmerzverzerrtem Gesicht lag sie da. Dieses Bild löste etwas in der Magierin aus. Tränen bildeten sich in ihren Augen, die einfach ins Nichts zu starren schienen.
Der Himmel verfinsterte sich. Die Wolken, welche zuvor noch von einer Flammensäule des Fremden gespalten wurden, zogen sich zusammen. Nicht nur das. Weitere Wolken verhängten den ganzen Himmel. Es waren dunkle Wolken, welche die Erde ebenso verdunkelten. Zunächst fielen einzelne Tropfen, ehe ein wahrer Monsunregen einsetzte. Es war Ayanes Verbundenheit zu dem Element, ihre Emotionen riefen diese Naturgewalt herbei. Lange hatte sie nicht mehr so ein Stechendes Gefühl erlebt.

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Re: Wohngebiete

Beitrag von Session am Di Jul 15, 2014 7:45 pm

Etwas belustigt sah der Fürst zu wie sein Bruder erbarmungslos durch die Reihen schritt, er ließ keinen am Leben der ihm im Weg steht, sie wurden einfach weggefegt, als wären sie ein Hauch von Nichts. Bevor die Gegner jedoch bei Sess ankamen, passierte etwas durchaus schreckliches. Ein Gegenstand flog mit unglaublicher Geschwindigkeit zog an ihm vorbei, traf auch, gefolgt von einem spitzen Schrei. Kurz war der Rothaarige selbst erstart, wusste nicht was es gewesen war. Ruckartig drehte er sich dann um, dass was sich vor seinen Augen abspielte, war das schlimmste in seinem ganzen Leben. Das was an ihm vorbei flog , war ein Pfeil, der seine Mutter ganz genau traf, was damit endete das sie in ihrem eigenen Blut lag, kurz davor zu sterben. Ungläubig blickte er auf sie herab, zitterte am ganzen Körper, bemerkte gar nicht das es anfing zu Regnen, egal wie stark es doch war. Er erinnerte sich zurück, an die Zeit in der er noch Zuhause lebte, wie seine Mutter ihn hegte und pflegte, ihre Liebe ihm schenkte. Immer wenn es etwas nicht in Ordnung war, sorgte Arika dafür das wieder gut wurde, darauf konnte er sich immer verlassen, nun schien es nicht mehr so. Schuld daran war derjenige von ihnen der am lautesten Lachte und auf sich aufmerksam machte. Egal wie doll er versuchte sich zusammen zu reißen, das war zu viel, und der Kampf hatte grade erst begonnen. "Hey Kleine, tu mir einen gefallen, sorg dafür das sie am Leben bleibt, ich regel das hier...versprochen" kam es aus einem Mund, bedrohlich kalt und deutlich. Sie kannte seine Stimme zwar nicht mehr, doch sie sollte sich seiner Hilfe sicher sein. Sofort drehte er sich zu seinen Feinden zurück die ihn fast erreichten. "Ihr scheint wohl nicht zu wissen mit wem ihr dreckigen Bastarde euch hier anlegt oder ? Ihr habt es übertrieben...jedem einzelnen von euch werde ich die Gedärme rausreißen und sie auf dem Schlachtfeld verteilen, ihr werdet leiden...jeder einzelne!" brüllte er so laut das es fast in den Ohren weh tat. Die Männern schienen beeindruckt, blieben kurz stehen, das war der Moment für Session. umgehend spurtete er los, den ersten schlug er mit der Faust auf den Kehlkopf, umgehend war er tot und fiel einfach zu Boden. Eine kleine Gruppe von ihnen stellte sich ihm in den Weg, Session wollte sich seinen Weg zu dem Schwein bahnen das seine Mutter getroffen hatte. "Rote Wellen" rief er. Viele Druckwellen wurden ausgestoßen und fegten die Leute einfach aus dem Weg. In ihrem Flug, feuerte der Fürst ihnen die Scharlach Nadeln hinterher, die dafür sorgten das sie noch in der Luft explodierten, und tot auf dem Boden aufschlugen. Mehr und mehr standen ihm gegenüber, es wollte nicht aufhören. Der Kasai war wie in einem Rausch, er sah nur noch Blut, das Blut seiner Feinde die einer nach dem anderen versuchten ihn zu stoppen. Schnell zog er seine magische Klinge heraus, schlug ihnen sämtliche Körperteile ab. Wieder und wieder befanden sich neue Leichen vor seinen Füßen, über die er einfach weiter lief. "Ich ...bringe euch alle um !" brüllte er erneut, immer weiter machend. Bis jetzt stellte sich ihm niemand fähiges in den Weg. Als er den Boss in Reichweite sah, sprang er ab, flog einfach über Massen hinweg die ihm nur nachschauten. Bei der Landung, stand er vor dem Anführer , umgeben von seinen Wachen. "Spade.....schalte die Magier unter ihnen aus, mach sie alle fertig. Ich kümmere mich so lange um ihn, keine Sorge, ich lasse dir was übrig" sprach er noch. Ihm war es egal das sein Vater und seine Schwester nun sicher wussten das er es war, wenn sie es aus dieser Entfernung überhaupt gehört hatten. "Hab ich es doch gewusst das ihr darauf anspringt, ich hatte noch eine Rechnung mit euch offen!" sagte er lachend. Session schaute zu Boden. "W...warum greifst du eine wehrlose Frau an? Sie hat dir nichts getan, aber du musst zu solchen Mitteln greifen. Weißt du was ? Jetzt hast du was du willst, ich stehe dir gegenüber, doch das wird das letzte sein was du je gesehen hast, glaub mir, ich vernichte dich, dafür...was du hier angerichtet hast" brachte er energisch heraus, unter Hochspannung. Jeder Muskel seines Körpers war angespannt. Die Aura wurde plötzlich Schwarz, das Rote verblasste. Nun ergriff die Schwarze Materie die Oberhand, und gnade Gott, das hätte er sich der Boss lieber nicht wünschen sollen. Auf einmal rannten die Soldaten los. "Pfoten von unserem Boss" gaben sie lautstark zu verstehen. Mit einer Handbewegung riss sich der Fürst Kapuze und Maske vom Kopf und drehte sich zu den ankommenden Massen. "Niemand, legt sich mit Session Kasai und seiner Familie an!" schrie er förmlich und rannte wie Blind den Gegnern entgehen. Sie wurden einzeln  in die Luft gefeuert, durchbohrt von schwarzer Materie. Viele wirkten erschrocken. "B...Boss schafft das ! Schnappen wir uns den anderen oder die Kleine!" dabei rannte ein Teil zu Spade, ein anderer in Richtung Ginta und Ayane. Die schwarze Aura loderte, war unglaublich bedrohlich und präsent. "Du hast mich herausgefordert, komm und hol dir deinen Preis ab" sagte Session zum Boss, stand ihm gegenüber, während er auch seien Aura aufflammen ließ.
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Re: Wohngebiete

Beitrag von Spade am Di Jul 15, 2014 9:27 pm

Die Männer schrien vor Schmerzen, sie litten unter ihren eigenen Flammen und verbrannten. Spade genoss ihre leidenden Stimmen, die nach Gnade winselten und nährte sich mit Kraft, die aus der Angst der Menge strahlte. Spade gesamter Körper zitterte vor Blutrausch, er wollte jeden einzelnen zerfleischen, wie ein Raubvogel der seine Beute in Stücke zerreist, um die Kinder zu nähren. Die Flammensäule durchschlug die Wolken und ließ das gesamte Horizont brennen, welche Flammen wie Meteoriten auf den Boden krachten und brennende Dellen hinterließen. Spade fühlte sich wie ein Gott, der den jüngsten Gericht einläutet und die Erde zum Ende bringt, doch plötzlich ertönte ein Schrei, ein Schrei, dass sich tief in Spades Herzen bohrte, es schmerzte dem Phönix, es war wie der Verlust eines geliebten Menschens. Dieser Schrei holte den Kopfgeldjäger zurück ins Jetzt und er blickte geschockt nach hinten, zu der Frauenstimme, die wie um ihr Leben Schrie. Es war die Mutter Kasai, die von einem Pfeil an der Seite durchbohrt wurde und in ihrem eigenen Blut lag. Ayana war mehr als nur geschockt und der Vater, der sonst so starke und mutige Vater, viel auf die Knie und schaute seine, auf dem Boden blutende, Frau an. Die Tränen flossen unendlich aus den Augen des Mannes, welcher es nicht fassen konnte, wie sich das alles entwickelt hat. Er stand auf, nahm seine Klinge fest in die Hand und wollte in die Menge laufen und diesen Boss eigenhändig eliminieren, wie es ein Kopfgeldjäger tut, jedoch wurde er gestoppt. Die Stimme seiner Frau, die nicht mehr litt, sondern sich um ihren Mann sorgte, "geh nicht" sagte sie und streckte die Hand zu ihrem geliebten Mann, der ohne Widerworte zu seiner Frau eilte und ihre Hand nahm, um ihr Beistand zu leisten. Spade sah nur dieses eine Bild vor seinem Geistigen Auge. Seine Mutter, die Mutter Kasai, die unglaubliche Kopfgeldjägerin, sie lag in ihrem eigenen Blut, im einzigartigen Blut der Kasais. Spade viel auf die Knie und schaute auf den Boden. Er jetzt merkte er, wie seine Flammen durch das Wasserfall an Regen erlisch und der Kommandant durchnässt vor sich auf den Boden starrte. Er konnte es nicht fassen... Nicht einmal die Stimme seines großen Bruders bekam der Phönix mit und viel in einen schwarzen Loch der Verzweiflung. Als würde Spade kurz vor dem Tot stehen, liefen all die guten Ereignisse in seinem Leben, vor seinem geistigen Auge ab, doch wieder wurde Spade ins Jetzt gerissen. Die Magier der Menge sahen keine Chance gegen den Fürsten, weshalb eine Hälfte sich auf Spade und die andere Hälfte auf Ayana stürzten. Spade musste spätestens jetzt eingreifen. Der Kommandant war gar nicht mehr voller Hass und Wut, sondern wie in einem Narkose Zustand, taub und eingeschläfert von jeglichen Emotionen und Schmerzen. Die Feuerfaust konnte seine Flammen nicht zünden, es regnete zu schnell, wie könnte er also seine Schwester retten? Voller Zweifel vielen die ersten Tropfen Tränen aus den Augen des Schwarzhaarigen, welcher sich mit beiden Händen in die Haare griff und innerlich jammernd sich auf den Boden kauerte, als wäre alles zu Ende, doch genau in diesem Moment, sprach eine Stimme im Kopf der Feuerfaust. "Spade Kasai! Du stehst jetzt auf und zeigst diesen Kopfgeldjägern, wer der einzig wahre Kopfgeldjäger Nummer 1 ist!" die Stimme war von seiner Mutter, zwar nur eingebildet, aber genau wie damals, genau so wütend, als Spade seine Spielzeuge auf den Boden liegen ließ und sie deshalb auf den Boden viel, samt Essen in den Händen. Diese Stimme spornte die Feuerfaust an und so erhob sich der Mann mit stolzem Hauptes und drückte sich den Cowboyhut vors Gesicht. Um ihn herum bildeten sich Flammen, rauschende, welche blau leuchteten. Die Flammen umhüllten den Oberkörper freien Mann und gigantische Flügel bildeten sich. Die Flügel breiteten sich vor die Familie aus und richteten eine Schutzwand, die die Magier davon abhielt, seiner Schwester näher zu kommen. Die vordersten Magier verbrannten an der unglaublichen Hitze, die aus den blau rauschenden Flammenflügeln strahlten und die Magier aus der hinteren Front, bildeten magische Zirkel, die das Regen aufnahmen und eine Wassersäule vorbereiteten. 
Aus den blauen Flammen, die vor der Familie brannten, ging ein Mann hervor, der keine Maske mehr trug, sie schmolz in der übernatürlichen Hitze. Dieser Mann stellte sich hinter das Mädchen und drückte ihr seinen Cowboyhut auf den Kopf. "Mach dir keine Sorgen, wir kümmern uns im die, sei für deine Mutter da" sprach die Person, welche eine ruhige und freundliche Stimme besaß, eine Stimme die Klick im Kopf der drei Kasais machte. Mit normalen Schritten ging Spade auf die Horde Magier zu, die nun mit einer gigantischen Wassersäule durch die Flammenwand drangen wollten, jedoch verdampfte diese in Sekunden. "Ihr möchtegern Kopfgeldjäger wollt euch mit mir... dem Kopfgeldjäger Nummer 1 anlegen?!!!" brüllte Spade seine Seele heraus und verwandelte sich in binne einer Sekunde, in einen monströsen, blau brennenden Vogel, dessen Kreischen das Gehör der Magier lahm legte. "Auge um Auge, Zahn um Zahn, Boses um Boses" dichtete die gigantische Phönixgestallt und schoss mit gelben Hitzekugeln aus seinem Körper, welche die Magier zu Schweizer Käse verarbeitete. "Büst für eure Taten, mich nennt man nicht umsonst Feuerfaust Spade!" kreischte die Vogelsgestallt und strahlte unglaubliche Hitzewellen aus, die die Menge an Kopfgeldjägern austrocknete und wie Mumien zu Boden vielen lässt. 
"Ich könnte Mutter heilen, ich könnte das, auch wenn ich es nur an mir kann, ich weiß, ich kann das!".


"Mutter!"
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Re: Wohngebiete

Beitrag von Gast am Mi Jul 16, 2014 2:18 pm

Schockstarre. Ayane befand sich in einer Art Schockstarre. Was dort hinter ihrem Rücken geschah, riss sie aus ihrer kleinen heilen Welt. Der Anblick ihrer schwer verletzten Mutter, die da am Boden lag, riss sie innerlich auseinander. Ihrem fassungslosen Flüstern 'Mutter', folgte ein qualvoller Schrei, der erkennen ließ, wie verzweifelt das Mädchen war. „MUTTEEEEER!“, brüllte sie aus ganzer Kehle gen Himmel. Ihr Schrei hallte durch das Gebiet, übertönte vieles, gar alles für einen Moment. Ihre Tränen brachen nun vollkommen aus, dafür gab es keine Dämme mehr. Das Kopfgeldjäger Business war ein hartes, von Morden und Blut gepflastertes Geschäft. Es hätte immer geschehen können, dass ihre Mutter oder ihr Vater eines Tages nicht von ihrer Mission zurückkehrten, doch daran hatte Ayane nie einen Gedanken verschwendet. Für sie war es selbstverständlich, dass sie immer wieder zurückkehren. Sie waren gut, die besten und niemand würde sie aufhalten oder bezwingen. Blauäugig... aber so schaffte sie es jeden Tag leben zu können ohne sich um sie zu sorgen, ohne Angst zu haben, sie nie wieder zusehen. Und nun? Nun lag Arika direkt vor ihr auf dem Boden, rang um ihr Leben. Das Mädchen war verzweifelt, wusste nicht was es tun sollte. „N-Nein...“, stammelte sie weinerlich, wollte nicht wahrhaben was vor ihren Augen geschah. Nun war auch Ginta zu ihr geeilt, ergriff die Hand der Frau. Zuvor wollte er wutentbrannt auf den Feind zustürmen, Rache verüben, doch Arika hatte ihn aufgefordert es zu unterlassen. Sie wusste, oder hatte eine Vorahnung, dass es nicht gut für ihn ausgehen würde, sich in die Menge zu schmeißen. Er hätte wahrscheinlich sein Leben gelassen bei dem Versuch seiner Wut freien Lauf zu lassen und dann? Dann wäre ihre Tochter ganz alleine gewesen, so wahrscheinlich ihr Gedanke. Plötzlich drangen Worte in das Ohr der Blonden. Ein Gefallen... Dafür sorgen, dass sie am Leben blieb... Es waren nur dumpfe, leere Worthülsen und Ayane nahm diese gar nicht richtig wahr. Sie erreichten ihr Ohr, schwirrten durch ihren Kopf und verließen ihn auf der anderen Seite wieder. Ihr Blick war noch immer starr und leer, gerichtet auf den Pfeil und das viele Blut. Doch ihr Unterbewusstsein nahm sich der Worte an, die der Fremde zu ihr sprach. Es sorgte dafür, dass die Magierin wieder etwas zu sich kam. Wer in ihre Augen sah, erkannte eine Art Licht, das zurückkehrte. Wie jemand, der ein Feuer in einen dunklen Leuchtturm brachte. Wie ein Generator der ansprang und ein Haus wieder mit Strom versorgte, ging ein Ruck durch Ayane. Tränen rannten weiter über ihre Wange. Völlig durchnässt von dem starken Regen der das Tal überfiel, riss sich das Mädchen ihre Jacke vom Leib und zerteilte sie in ein paar Fetzen. Sie rutschte um den verletzten Körper ihrer Mutter herum, sodass sie besser an die Wunde gelangte. Dann nahm sie sich die Fetzen und legte sie um den Pfeil herum. „Es tut mir leid...“, sprach Ayane, biss sich auf die Lippen. Dann drückte sie zunächst zaghaft, dann etwas stärker auf die Stofffetzen, um die Blutung zurückzuhalten. Die qualvollen Schmerzensschreie ihrer Mutter waren fürchterlich mitanzuhören. Sie drangen in das Ohr des Mädchens und lösten einen Impuls in ihr aus. Wie ein Knopf der gedrückt wurde und dafür sorgte, dass ihre Tränen noch stärker nach außen pressten. Ein neuer Schwall löste sich aus ihren Augen und rollte die zarten Wangen Ayanes herunter, bis sie wie die Tropfen des Regens beinahe unerkannt ebenfalls in Richtung Boden fielen und diesen erreichten. Untermalt wurde das Schreien der Arikas von dem lauten Getöse des Regensturmes, der in Verbindung mit den Todesschreien der Männer, die nun den Zorn Sessions spürten, für eine unschöne Kulisse sorgte. Genau so wie Spade, der mit seinem Feuer ebenso dafür sorgte, dass die Männer, welche sich offensichtlich für die Falsche Seite entschieden hatten, zur Hölle geschickt wurden. Eigentlich waren es Mitleids erregende Geräusche, doch nicht in dieser Situation. Diese abscheulichen Kreaturen hatten es nicht anders verdient. Das auch Ayane und ihre Eltern im Visier der aufrückenden Angreifer waren, wusste das Mädchen nicht. Sie hatte einzig und allein ihre Mutter im Fokus. Plötzlich näherte sich von hinten eine Person dem Mädchen. Sie hörte Schritte, ignorierte diese jedoch und achtete nur darauf, dass sie das Blut ihrer Mutter aufhielt. Auf einmal wurde sie überrascht. Sie spürte einen leichten Druck gegen den Hinterkopf und ihr Kopf gab etwas nach, wippte kurz nach vorne. Zunächst schaute Ayane überrascht, jedoch weiter nach vorne. Jemand hatte ihr einen Hut aufgesetzt. Dann diese Stimme. Man wies sie an, sich um ihre Mutter zu kümmern. 'wir' würden sich dann darum kümmern hieß es. Doch diese Stimme... Ein Lichtblitz ging der Blonden durch den Kopf. Sie erkannte diese Stimme. Eine Ewigkeit hatte das Mädchen sie nicht mehr gehört, doch sie erkannte sie sofort. Für einen Moment drehte sich Ayane etwas, schaute über ihre Schulter. „Spade...“ flüsterte sie leise, sah dem Schwarzhaarigen derweil ungläubig hinterher. Sie konnte nicht glauben, was sie dort sah. Spielten ihr ihre Augen einen Streich? Wohl kaum. Zur Sicherheit rieb sich die Blonde mit einer Hand die Augen, verschmierte ihr Gesicht dabei aus versehen etwas mit dem Blut ihrer Mutter. Es musste Spade sein, sie hatte die Stimme eindeutig wiedererkannt. „Spade!“, wiederholte sie dann, als sei ein Groschen gefallen und wieder in Richtung ihrer Mutter schauend. „Er ist da! Spade wird uns helfen!“, sprach sie. Es klang, als hätte sie wieder einen Hauch Hoffnung gefasst. „Du musst durchhalten Mutter, Spade ist hier.“, folgte dann wieder in etwas ruhigerer Tonlage. Dass auch ihr anderer Bruder in unmittelbarer Nähe war, wusste Ayane jedoch nicht. Er war zu weit weg, als das sie seine Worte hätte hören können und erkannt hatte sie ihn auch nicht. Wie auch? Sie hatten sich Jahre nicht gesehen und er war maskiert. Der starke Regen hatte mittlerweile die Blutlache gestreckt. Es war nun eine hellrote, verwaschene Pfütze. Die Kleidung Arikas war, so wie die aller Menschen in der Umgebung, durchnässt und ein hellroter Fleck hatte sich im Bereich ihrer Taille ausgebreitet. Ayanes kleiner Verband am Kopf war nun stark durchnässt und hatte dadurch ordentlich an Gewicht zugelegt, dass er immer wieder herunterrutschte und so entschied die Blinde sich dazu, den Hut kurz anzuheben und den Verband abzunehmen, um ihn dann achtlos wegzuwerfen und den Hut wieder aufzuziehen. Den Hut, den Spade ihr aufgesetzt hatte. Den Hut ihres Bruders, der aus dem Nichts wieder Zuhause auftauchte und seiner Familie in schweren Seiten zur Seite stand. Zusammen mit seinem großen Bruder räumte er nun auf und verübte Rache an denen, die den Kasai Schaden zufügen wollten und dies auch ein Stück weit geschafft hatten.

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Re: Wohngebiete

Beitrag von Session am Mi Jul 16, 2014 7:21 pm

Die magischen Auren der Beiden gegenüberstehenden knisterten förmlich in der Luft. Eine unglaublich bedrückende und atemraubende Atmosphäre entstand im kleineren Umkreis zwischen ihnen. "Endlich stehst du mir gegenüber. Ich habe so lange darauf gewartet deinen dreckigen Bruder und dich zu vernichten ! Ihr Kopfgeldjäger Schweine habt mir meinen Vater genommen ! Deswegen nehme ich euch Beiden eure Familie" diese Worte wurden wieder von einem schrillen, diabolischen Lachen gefolgt. Der Rothaarige verschwendete keine Zeit mehr mit Worten, alles  um ihn herum wurde er Schwarz, das einzige was er noch so war sein Feind der klar und deutlich vor ihm stand und das ganze nicht so ernst zu nehmen schien. Der Anführer konnte die Kansou Magie nutzten. Augenblicklich beschwor er eine Hellebarde aus der Zwischendimension und richtete sie in Richtung des Fürsten. Mit einem kriegerischen Geschrei rannte er mit der Waffe nach vorne, auf den Kopf gezielt, Session entgegen. Doch dieser bewegte sich nicht, blieb einfach stehen. Plötzlich, kurz bevor die Hellebarde auf seinen Kopf traf, machte er einem minimalen Schritt zur Seite, so klein und schnell das man es fast gar nicht wahrnehmen konnte. Das Resultat war, dass der starke Hieb im Dreck landete. In der Zeit die der Anführer benötigte die Hellebarde hoch zu heben, war der Rothaarige am Zug. Mit enormer Geschwindigkeit kam Session ihm entgegen und trat ihm mit dem Knie in den Brustkorb. Durch den Druck hob sein Gegner einige Meter vom Boden ab, flog zugleich nach hinten. Warten tat der Fürst nicht, im Gegenteil, er sprang so gleich hinterher, packte den Mann an der Gurgel. Rasant und mit ordentlich Kraft schleuderte er ihn in eine nahe stehende Felsformation. Mit einem lauten Krach landete er im Geröll, wurde unter einigen Steinen begraben, jedoch kam er nach einem kurzen Augenblick, mit Kratzern verzehrt und im Gesicht blutend wieder heraus. "Du denkst das mich das tötet?! Ich bin Ashitaka Hanso!" schrie er aus vollem Leib. Der Fakt interessierte Session überhaupt nicht, sofort musste der Anführer feststellen das der Mann im Schwarzen Mantel wieder dabei war anzugreifen. Seine nächste Waffe holte er also schlagartig, es war eine Klinge. Wie ein irrer schlug er zu. Jedesmal wich Session kleinschrittig aus, so dass er immer knapp verfehlt wurde. Diesmal ging es leider ein wenig schief. 2 mal wurde er fein auf der Brust getroffen. Der Rausch in dem sich der Rothaarige befand, verhinderte das er Schmerzen spürte oder sich gar zurückzog, er machte einfach weiter. Schlagartig griff Session nach dem Handgelenk seines Feindes, hielt es fest im Griff. In der anderen Hand des Mannes bildete sich auf einmal ein Dolch den er dem Fürsten in die Schulter stach. Es ging alles so schnell. Kurz herrschte Stille, dann hörte man ein lautes Knacken und den Schmerzensschrei des Bosses, Session brach ihm den Arm in dem er den Dolch hielt. Eine Drehung um Schwung zu holen, gefolgt von einem deftigen Tritt in die Magengrube der Ashitaka seinen Leuten entgegenfeuerte. Logischerweise versuchten sie ihn aufzufangen, scheiterten aber kläglich. Allesamt landeten sie auf dem harten Boden. Wie ein Berserker lief der Rothaarige, umgeben vor der Schwarzen Aura, langsam, Schritt für Schritt auf sie zu. Mit einer kurzen Handbewegung holte er seine eigene Klinge heraus. Die, die noch am Boden lagen, stach er eiskalt ab, den anderen die versuchten aufzustehen, schnitt er nur ein Körperteil ab, so das sie leiden mussten. So bahnte er sich weiterhin den Weg zu seinem Hauptfeind. Als er bei ihm ankam. blieb er stehen, die eiskalten Augen blickten auf seinen Feind herab. "Du sinnst dich nach Rache, hast Leute angegriffen die keine magischen Fertigkeiten besitzen, wolltest sie wehrlos abschlachten nur um meinen Bruder und mich zu bekommen , wie ? Nun, du hast es geschafft, hier stehe ich vor dir , während du erbärmlich am Boden liegst. LOS ! Steh auf und kämpfe du dreckiger Versager ! Wenn du mich alleine nicht besiegen hast, hol alle deine Leute ! Kommt alle her, ich radiere euch zusammen aus." sprach er und blickte durch die Massen die noch auf dem Schlachtfeld verteilt standen. In dem kurzen Augenblick der Unaufmerksamkeit, ließ Ashitaka ein Schild entstehen was Druckwellen erzeugen konnte. Somit ließ er gleich mal eine auf Session los der einige Meter weggeschleudert wurde und in der Nähe seine Schwester zum stehen kam. Kurz blieb er am Boden liegen, blickte sie einfach an, sie ihre ungebändigte Trauer. "Ich wollte nie das du leiden musst...Ayane" sagte Session eher leise , eine Träne lief ihm langsam die Wange herunter, tropfte auf den Erdboden. Von weitem sah er bereits wie Ashitaka auf ihn zukam. "Mal sehen, wie es dir gefällt wenn ich deine Schwester zerreiße du Made" brüllte er, so das es alle hören konnten. So schnell wie der Fürst am Boden lag, stand er auch schon wieder auf seinen eigenen Beinen. Tobend rannten sie aufeinander, trafen sich in der Mitte des Schlachteldes. Die Druckwellen des Schildes, trafen auf die Wellen die Session mit seiner Magie austieß. Kleinere Explosionen entstanden, die Soldaten die um sie herum standen, wurden einfach wegkatapultiert. So ging es auch einfach weiter. Man merkte aber, das Session mehr und mehr die Oberhand gewann. Nach kurzer Zeit durchbrach der Fürst die Druckwelle seines Feindes und hatte nun den richtigen Moment abgepasst für eine fatale Offensive. 

In jedem Augenblick seiner Kindheit, egal in welcher Lage er sich auch immer befand, konnte er auf Mutter und Vater zählen. Dieser Kampf war nicht nur für seine Schwer verletzte Mutter, sondern für alle Kasais, alle die ihn zu dem machten was er heute war. Das war der Grund warum er sein Leben riskierte und kämpfte. Obwohl die Schwarze Materie schon lange die Oberhand in diesem Kampf hatte, konnte er noch zwischen Freunden und Feinden unterscheiden, seine Gedankengänge schienen noch ein wenig klar zu sein. Leider Gottes war sein Gegner noch nicht vernichtet, was bedeutete das er sich weiterhin darauf konzentrieren musste für Sicherheit zu sorgen. "Schwarze Sonnen!" hörte man ihn sprechen, ein bedrohlicher Unterton beigelegt. Viele kleine Kugeln bildeten sich um Session, sie kreisten um ihn. Mit einem mal wurden sie alle abgefeuert, bildeten sich im Flug zu einer riesigen Schwarzen. Ungebremst schlug sie direkt mit Ashitaka zusammen. Ein greller Lichtblitz entstand, gefolgt von einer Druckwelle als Resultat einer Explosion. Übrig blieb eine Rauchwolke, gespannt wartete der Fürst bis sie sich verzog.
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Re: Wohngebiete

Beitrag von Spade am Do Jul 17, 2014 12:40 am

Eine Mutter spürt es. Eine Mutter spürt, wenn ihre Kinder in Not sind, so spürte auch die am Boden liegende Akira, die schmerzvolle Schreie von sich gab, jedoch kein bisschen Weinte. Die stolze Kopfgeldjägerin der Kasais war aus einem anderen Holz geschnitzt, sie war nicht das, was man eine zerbrechliche alte Hausfrau und Mutter nennen konnte, sondern eine starke und dominante Frau, die Multitasking im großen Sinne beherrschte. Aber eine Mutter spürt auch, wenn die eigenen Kinder in der Nähe sind, so auch Spade, der als erstes ohne Vermummung zu der Familie trat und seinen, für ihn, kostbaren Hut seiner Schwester anvertraute, um sich in Ruhe mit den angreifenden Magiern der feindlichen Kopfgeldjäger Truppe zu kümmern. Ayana freute sich, sie bekam Hoffnung, dass alles gut wird, denn ihr großer Bruder war wieder da, sogar der älteste, den sie bis jetzt noch nicht bemerkte, aber Akira... sie spürte ihre Söhne. Die tränen der Mutter flossen wie ein Wasserfall, aber nicht aus Schmerz, sondern um Freunde, Freude, ihre Söhne vereint zu haben. 
Die blau brennende Schutzwand umzingelte die kleine Familie, um sie zu Schützen und Spade trat aus diesen übernatürlich heißen Flammen heraus, um sich der unzähligen Truppe zu stellen. Sie versuchten es mit Wasser-Magie, scheiterten, es verdampfte in binne einer Sekunde. Sie versuchten es mit Sand-Magie, scheiterten, es verbrannte. Als Spade in seiner blau brennenden, rauschenden Phönixgestallt vor der Menge an Magiern stand, bekamen sie große Panik. Nicht nur dass sie den Kopfgeldjäger Nummer 1 gegenüber standen, sondern auch einem gigantischen, großen, brennenden Vogel. Spade kannte solch etwas wie Gnade nicht, nun hieß es Rache nehmen. Der Boden unter den Füßen der Magier, verwandelte sich in ein Feuermeer und verbrannte die unzähligen Männer. Spade regte sich langsam wieder ab, von den Feinden war kaum mehr etwas übrig, die Feuerfaust musste sich um seine Mutter kümmern, auch wenn er nicht wusste, ob er das konnte. Die Phönixgestallt wurde langsam kleiner, bis Spade wieder in seiner menschlichen Gestallt war. Mit schnellen Schritten ging die Feuerfaust zu seiner Familie und kniete sich vor seine Schwester, die versuchte die Blutung durch Druck zu stoppen. Die schmerzvollen Schreier ihrer Mutter schmerzten dem Phönix in der Brust, doch er musste als Sohn und großer Bruder stark sein. Die Tränen unterdrückend, brannten die Hände der Feuerfaust in dem hellen blau wieder auf und versprühten Funken wie Sternenstaub. "Ich weiß nicht, ob ich andere heilen kann, aber ein Versuch ist es wert" sagte Spade seiner Mutter zu lächelnd und lag seine brennenden Hände auf die Wunde. Kurz zuckte die Frau wegen der unglaublichen Hitze auf, weshalb Spade seine Hände zurück zog. "Konzentriere dich Spade! Du willst deine Mutter doch nicht verbrennen, sondern heilen!" dachte sich Spade und versuchte es immer wieder und wieder, aber es wollte nicht klappen. "Ganz ruhig mein Sohn... du schaffst es..." flüsterte Mutter Kasai und schloss die Augen. Ein Schockmoment! "Mutter! Du darfst nicht einschlafen! Bleib wach!" brüllte der Kommandant zum ersten mal seine Mutter an, aber sie hörte nicht, sie viel vor Erschöpfung in Schlaf. Genau in diesem Moment flogen eine Horde Magier, die sich retten konnten, auf die Familie zu. Genau in diesem Moment, hörte man die Drohung des Bosses der Feinde, welcher jedoch von Session abgefangen wurde. Spade dachte gar nicht an seinen älteren Bruder, er würde es alleine schaffen, gerade ging seine Mutter vor. Aus dem Rücken des Kopfgeldjägers entsprangen blaue Flammen, die sich sofort in zwei große Flügeln formten und die Magier am Himmel verbrannten. "Verdammte Scheiße! Ich kann mich nicht mit euch schlagen!" brüllte der Phönix zurück und konnte vor Druck nicht mehr klar denken. Die Blicke wanderten von seiner Mutter, zu seiner Schwestern und dann zu Vater, der wie von allen guten geistern verlassen in der Ecke saß und seine Frau anstarrte. "Ich muss es weiter versuch... arg..." ertönte aus Spade, welcher plötzlich einen Dolch im Rücken stecken hatte. Ein Auge versuchte die Feuerfaust aus Schmerz nicht zusammen zu kneifen und durchs biss auf die Lippen, welche anfingen zu Bluten, kam Spade wieder zu sich. "Phönix! Du heilst mich... aber lässt mich mit ansehen, wie geliebte Menschen vor meinen Augen sterben! Lass mich dieses mal verletzt und heile MUTTER!!" brüllte Spade innerlich fing an Gesicht und Armen zu verarschen. Wie Sand zerfiel Spade langsam in kleine feine Partikeln und seine Hände funkelten in einem beruhigendem gelben Staub auf. "Wenn ich jetzt sage, ziehst du's Pfeil aus Mutter... verstanden Ayane?" sprach Spade fast schon flüsternd und hielt seine heilenden Hände bereit. 
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Re: Wohngebiete

Beitrag von Gast am Do Jul 17, 2014 11:19 am

Noch immer kümmerte sich Ayane um ihre Mutter, bekam nicht viel mit vom Kampfgeschehen auf dem Schlachtfeld. Sie bemerkte nicht, wie Siession sich zornig dem Anführer der Angreifer gegenüberstellte. Kaum jemand konnte sich vorstellen, was nun in ihm vorging, was er genau fühlte, wie sehr er seinen Gegenüber hasste. Ein Racheakt sollte diese Tat werden. Rache dafür, dass die beiden Kasai Brüder seinen Vater auf dem Gewissen hatten. Doch für einen Racheakt hatte er sich definitiv die falschen Menschen zum Feind gemacht, das sollte er bald zu spüren bekommen. Es war dennoch ein recht enges hin und her der beiden. Ayane hingegen saß noch immer da, presste verzweifelt ihre Hände auf die Wunde ihrer Mutter, versuchte die Blutung so gut es ging aufzuhalten. Doch sie wusste, dass dies lediglich etwas Zeit brachte, wenn überhaupt. Heilen würde sie das nicht und so schnell kam man wohl kaum an einen Arzt, der sie wirklich retten konnte. Zum einen war sie zu schwer verwundet und das Mädchen würde zu lange brauchen, um den nächsten Arzt überhaupt zu erreichen. Zum anderen waren da noch immer die ganzen erbarmungslosen Kämpfer um sie herum. Diese würden sie so oder so wohl kaum einfach gewähren lassen. Ihre einzige Hoffnung war für den Moment Spade, welcher seine Maskerade fallen ließ und sich seiner Familie offenbarte. Er war lange von der Bildfläche verschwunden, doch zur rechten Zeit wieder da. Das war was nun zählte. Der Schwarzhaarige trat von der Gruppe um Ayane, Ginta und Arika weg und stellte sich erneut den Feinden, die nun wieder versuchten zu attackieren. Spade hielt sie auf, zerschlug ihre Offensive in der Entstehung. Nie würde er zulassen, dass seiner Familie Schaden zugefügt wird, auch wenn er den Pfeil einfach nicht aufhalten konnte. Ayane wusste, dass dieser Aspekt ihn störte, doch wer konnte ihm da schon Vorwürfe machen? Während der Magier die Söldner zu Asche verwandelte und Ayane über ihrer Mutter hockte, bemerkte diese plötzlich, wie der andere Maskierte wieder auftauchte. Er landete gleich in der Nähe der Blonden. Ein Angriff muss ihn dorthin befördert haben, keine Frage. Als Ayane aus Reflex heraus zu ihm schaute, bemerkte sie jedoch, dass die Maske des Mannes nicht mehr in seinem Gesicht thronte, er hatte sich der Verkleidung entledigt. Mit Tränen in den Augen, hervorgerufen durch den kritischen Gesundheitszustand ihrer Mutter, blickte Ayane ihm geradewegs in die Augen. Die Blicke der beiden trafen sich in der Mitte, denn auch der Fremde schaute zu ihr. Nun geschah etwas, was der jungen Magierin zudenken gab. Der Fremde, er sprach zu ihr. Doch nicht einfach so, wie man mit Fremden sprechen würde... Er nannte sie bei dem Namen. Er sprach zu ihr wie jemand, der sie schon lange kannte. Das Getöse war laut, der Regen rasselte weiter gnadenlos auf die Erde herab und das Gestöhne, die Schmerzensschreie der ganzen Kopfgeldjäger, die ihr Leben ließen war laut, doch sie war sich recht sicher. Er hatte ihren Namen genannt, oder war doch alles nur Einbildung? Der Mann... Er hatte die selbe Haarfarbe wie ihr anderer Bruder. Die gleiche Haarfarbe wie Session, so viel wusste sie. Viel mehr wusste sie von ihrem Bruder nicht mehr... Zu lange war es her, dass sie ihn das letzte mal gesehen hatte. Damals war sie noch ein kleines Mädchen und viele Jahre waren seitdem vergangen. Dennoch, Ayane bemerkte die Trauer, die auch ihm ins Gesicht geschrieben stand. Und da geschah es! Der Feind, der Anführer, er sagte etwas, dass das Mädchen wie ein Blitz durchfuhr. Zwar sprach er zu dem Fremden, doch brüllte er dabei so laut, dass es jeder auf dem Schlachtfeld gut verstehen konnte. Er betitelte Ayane als seine Schwester. Die Augen der Blonden weiteten sich. ~ Session ~ ging es ihr durch den Kopf. Ihre Lippen formten das gleiche Wort, doch ohne jeden Ton. So wirklich glauben konnte sie es nicht, war es doch seit Ewigkeiten ihr Traum ihn eines Tages wiederzusehen. Plötzlich stürzte Spade herbei und riss ihre Aufmerksamkeit wieder auf sich. Er sprach davon, ihre gemeinsame Mutter heilen zu wollen, so schaute sie ihn erwartungsvoll an. Seine Hände flammten in einem blauen Feuer auf und er führte sie zu der Wunde. Darum zog Ayane ihre Hände samt Stofffetzen zurück. Der Anblick des Pfeiles, wie er in ihrem Fleisch steckte und das Blut rundherum war ein unschöner. Spade legte ihr seine Hände auf, doch riss er sie sofort wieder weg, als Arika vor Schmerz zuckte. So ganz wollte es beim ersten Versuch nicht klappen, doch die Verletzte hatte volles Vertrauen in ihren Sohn. Sie redete ihm gut zu. Er würde es schaffen. Dabei merkte man ihr jedoch sofort an, dass ihre Kräfte bereits schwanden. Schreckhaft atmete Ayane ein und hielt den Atem an, als Spade sie anschrie, sie solle nicht einschlafen. Es war nie gut, wenn ein Verletzter einschlief oder sein Bewusstsein verlor. Solange er wach war und kämpfte konnte man sich immer sicher sein, dass er nicht starb. Doch so... Die Kopfgeldjäger sahen nun ihre große Chance. Diejenigen, die sich der Wut Sessions entziehen konnten, sprangen nun Spade an. Doch ohne ihnen großartig Beachtung zu schenken, wirkte er seine Magie, sodass sich große Flügel aus Flammen auf seinem Rücken ausbreiteten und die Angreifer innerhalb der Zeitspanne eines Wimpernschlages verbrannten. Seine Aufmerksamkeit galt seiner Mutter, die nun unbedingt geheilt werden musste, bevor es zu spät war und sie ihr Leben vertan hatte. Auch Ayane schaute weiter auf sie herunter, so bemerkte sie nicht, dass ein Dolch seinen Weg in Spades Rücken gefunden hatte. Das Mädchen war schockiert. Zuerst wurde ihre Mutter schwer verletzt, lag im sterben und jetzt? Jetzt hatte es auch ihren Bruder erwischt. Die Verletzung die der Dolch verursachte, wog sichtlich schwer, auch wenn der Schwarzhaarige alles daran tat den Schmerz zu unterdrücken, seinen Körper dadurch auszutricksen, dass er sich auf die Lippe biss. Und zwar so stark, dass auch diese anfing zu bluten. Es geschah etwas, was Ayane nicht zuordnen konnte. Sie kannte die Magie ihres Bruders kaum und so konnte sie auch nicht verstehen, was mit ihm geschah. Sein Körper verwandelte sich. Seine Haut, sein ganzer Körper wandelte sich langsam in … Asche. Einzelne feine Teilchen lösten sich und fielen zu Boden. Doch noch kniete er da, gab nicht auf. Die Anweisung die er gab, drang klar und deutlich in das Ohr seiner Schwester. Sie sollte auf sein Kommando hin den Pfeil herausziehen. Noch einmal schaute sie kurz zur Seite, warf einen Blick zu Session. Auch er war gekommen um ihnen zu helfen. Es war sicherlich kein zufälliger Besuch. Unglaublich lange war er fort. X Jahre hatte sie ihn nicht mehr gesehen, doch nun war er hier. Er war bei seiner Familie, wenn diese ihn am meisten brauchte. Er war gekommen sie zu retten. Nur flüchtig war ihr Blick, ehe sie ihn wieder auf das Geschehen, welches sich direkt unter ihrer Nase entwickelte, richtete. Sie machte sich bereit. Vorsichtig ergriff sie das Holz des Projektils und machte sich bereit es herausziehen. Tief atmete sie noch einmal ein und aus, ehe der Befehl ihres Bruders kam. Sobald er sein Okay gab, zog Ayane kräftig an dem Pfeil und beförderte ihn nach draußen. Es war nicht so ganz einfach. Einerseits wollte sie ihn schnell ziehen, damit alles schnell gehen konnte und Spade ihre Mutter sofort heilen konnte. Doch andererseits durfte sie auch nicht zu hektisch daran ziehen, da sie sonst die Haut und das Fleisch Arikas weiter aufreißen würde, was die Genesung sicher erschweren würde. Als Ayane nun den Pfeil zog, tat es ihr in der Seele weh. Zwar brachte ihre Mutter nicht mehr als ein von Schmerz zeugendes „Ngh!“ heraus, da sie schon zu schwach war, doch hätte sie sicher qualvoll geschrien, wenn sie die Kraft dazu gehabt hätte. Die Schmerzen ie sie erlitt, mussten unvorstellbar sein. Hoffentlich schaffte es Spade nun sie zu heilen. Das durfte es nicht gewesen sein. Zwar kam Ayane regelmäßig zurück nach hause, doch in diesem Moment.. In diesem Moment wünschte sie sich, dass sie viel mehr Zeit mit ihren Eltern verbracht hätte. Wenn ihre Mutter nun starb, war es viel zu wenig Zeit die sie mit ihr hatte. Das durfte nicht sein! Nun wo der Pfeil gezogen war warf Ayane ihn achtlos weg. Hinschauen wollte sie nicht. Grade versiegt, bildeten sich neue Tränen in ihren Augen. Das Mädchen warf sich an ihren Bruder. Ihre Arme umfassten seinen Oberkörper mit einer Umarmung. Ihr Kopf legte sich auf seine Schulter, mit Blick auf seinen Rücken. Der Dolch, welcher dort steckte, senkte sich langsam. Durch die eigenartige Verwandlung verlor er an Halt und fiel bald zu Boden. Was war nun mit ihm? Ließ er sein Leben um das seiner Mutter zu retten? Auch das durfte nicht sein! An diesem Tag sollte kein Kasai sterben. Es durfte einfach nicht sein! “Spade...“, flüsterte sie leise und verzweifelt. Ayane fühlte sich hilflos. Sie konnte nichts tun. Ihre Brüder taten ihr Bestes das Blatt zu wenden, die Situation zu entschärfen. Wäre sie doch bloß auch so groß und stark gewesen wie sie... Doch dem war nicht so. Sie war im Vergleich zu ihnen lediglich ein schwaches, weinerliches Mädchen. Vielleicht hätte sie damals doch das Kopfgeldjägertraining absolvieren sollen. Vielleicht wäre sie dann stärker gewesen und hätte helfen können das schlimmste zu verhindern. Wer weiß...

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Re: Wohngebiete

Beitrag von Session am Fr Jul 18, 2014 2:47 pm

Stück für Stück verzog sich die Rauchwolke, der Blick des sich in Rage befindenden Fürsten wirkte immer gespannter, immer mehr hoffender das sein Feind noch am Leben war, so dass er ihn noch mehr leiden lassen konnte. Die Pose die Session annahm, zeigte deutlich das er sich sofort auf einen nächsten Angriff vorbereitete. Nun, der Rauch war verschwunden, der Blick auf den Feind freigelegt. Ganz zu Sessions Verwirrung war er noch am Leben, blutüberströmt und hechelnd. "So leicht nicht!" warf er dem Rothaarigen entgegen und versuchte sich aufrecht zu halten. Angestrengt versuchte er wieder zu Lachen, so wie er es die ganze Zeit tat, dabei kam aber nur ein Mix aus Husten und Blut spucken raus. Langsam ging Session auf ihn zu, setzte Schritt für Schritt. "Du bist kein Gegner für mich, stirb du Schwächling" sprach der Rothaarige in einem gefährlichen Ton. Mit einem ordentlichen Sprung nach vorne, drückte er sich vom Boden ab und landete knapp vor dem Feind, ihm in die Augen schauend. Eine Hand des Fürsten packte den Boss an den Kragen, hob ihn hoch. Nun schlug er ihn mit voller Wucht gen Boden, das wiederholte er . Immer wieder hob  er ihn hoch und schlug ihn dann auf den harten Erdboden. Kleinere Schreie hörte man immer wieder in dem Moment als der Boss wieder auf den Boden krachte, gefolgt von mehr Blut das er ausspuckte. Seine Soldaten blickten fast alles zu ihm, sahen dem Spektakel zu was da grade mit ihrem Anführer passierte. "Stirb!" rief Session wie besessen während er immer weiter machte. Nach einigen Minuten stoppte er dann, der Boss gab sowieso keine Regung mehr von sich. Seinen Lakaien liefen die Tränen. Sie riefen seinen Namen laut und weinten, vergeblich. Der Rothaarige kam etwas runter, sein Rausch schien langsam abzuklingen. Zielstrebig steuerte er auf seine Schwester und seinen Bruder zu, wollte wissen wie es um seine Mutter stand und die ganze Sache vor Ayane aufklären. Doch auf einmal erhob sich der Boss, gewappnet mit einer Lanze, doch er rannte nicht erneut auf Session zu. Mit der Waffe nach vorne gerichtet spurtete er zu Ayane. "Wenn ich nicht dich auslöschen kann, nehme ich deine geliebte Schwester mit in den Tod!" schrie er belustigt. Es geschah alles so schnell, da befand er sich auch schon vor Ayane. "Zeit zu Sterben kleine!" äußerte er noch und stand fast vor ihr. Sofort stach er zu. Jedoch traf es nicht die Blondhaarige, sondern den Fürsten der sich vor sie gestellt hatte und die Spitze der Lanze in seinem Magen hatte, aber noch den Stiel umfasste, so das er sie nicht weiter reinstechen könnte , um möglicherweise noch die Schwester hinter ihm selbst zu treffen. "W....wie..wie hast du das gemacht, wie kannst du so schnell ?...." brachte er noch stammelnd heraus. Der Kopf des Fürsten erhob sich, starrte Ashitaka kalt an. "Ich bin ein Kasai, deshalb" sagte er noch. Die Augen des Bosses weiteten sich ungläubig. Vorsichtig löste der Rothaarige seine rechte Hand vom Stiel, hob sie in die Luft, schwarze Materie bildete sich um sie. "Tobende Schnitte" brüllte er und schlug zu. Eine große Schnittstelle aus nächster Nähe, schlug Ashitaka einfach den Kopf ab, flog weiter und zerschellte weit hinten an den Felsen. Der Leib des Feindes sackte zu Boden, nun war er definitiv tot. Mit einem Ruck zog er die Lanze heraus, zerbrach sie anschließend sogar noch. Direkt danach sackte er ein wenig zusammen, blieb in der Hocke und keuchte. Seine Atmung regulierte er ein wenig, versuchte gleichmäßig zu bleiben. Auf einmal eilte Ginta zu dem Rothaarigen , stellte sich vor ihn hin. "Session, bist das wirklich du mein Junge?" fragte er ihn noch, fing beinahe an zu weinen, der Moment war wirklich nicht einfach. Mit einem Grinsen im Gesicht schaute der Fürst hoch. "Natürlich, gibt es noch jemanden mit dieser Mähne und dem Mahl im Gesicht?" fragte er zurück und deutete dann auf die Zeichen unter den Augen. Mit der anderen Hand, drückte er auf seinen Bauch, versuchte die Blutung in Zaum zu halten. "Du...du bist verletzt! Du braucht hilfe!" Ginta war ebenfalls hörbar besorgt. Zitternd erhob er sich, ging ein paar Schritte zu seinem Vater und umarmte ihn herzlich. "Lass gut sein alter Herr, ich bin einfach nur froh das es dir und Ayane noch gut geht, nun kümmert euch lieber um Mutter....bitte" bei diesen Worten merkte man wie die Aura von Session kleiner wurde, die schwarze Materie klang ab, sein wahres Bewusstsein erlangte die Oberhand. Natürlich wusste er was es für Konsequenzen hatte mit der Schwarzen Form seiner Magie zu kämpfen. Unzählige Schmerzen und einige Tage lang konnte er seine Kräfte nicht nutzten, doch ein wenig dauerte es noch bis dieser Effekt einsetzte. Nun, die Tränen kamen jetzt auch bei Ginta. "Du bist es wirklich, du bist mein Sohn. Nach all den Jahren, sehe ich dich wieder, in dieser Situation. Du hast deine Familie nicht vergessen" äußerte er brüchig. Ein Lächeln bekam er von seinem Sohn zurück der die Umarmung auflöste und sich auf den kalten Boden setzte.

In sein Blickfeld gerieten Spade und Ayane , die sich bedingungslos um Arika kümmerten. Sie selbst führte wohl grade ihren schwersten Kampf, den Kampf um Leben und Tod, den es natürlich galt auch zu gewinnen. Der Fürst traute sich gar nicht zu ihr zu gehen, aus Angst etwas falsch zu machen, er konnte ihr nicht helfen, das musste Spade übernehmen, nur er hatte wohl die Kraft dazu. Auch wenn es schwer war, Session musste Geduld und Ruhe beweisen in dem er einfach dort blieb und abwartete. Vorsichtig zog der Rothaarige sich den Mantel aus, hatte dadrunter noch eine schwarze Hose und ein T- Shirt in der selben Farbe. Sein Oberteil zerriss er ein wenig und band es sich mit viel Druck und ziemlich fest um den Bauch, so dass er die Blutung stillen konnte ohne ständig seine Hand drauf zu pressen. Nun blieben ja noch die ganzen anderen Soldaten, die noch um den Tod ihres Anführers trauerten. Doch die Kasais brauchten sich nicht mehr darum kümmern. Die wütende Meute der Anwohner, deren Existenz auch vernichtet worden war, hatte sich mit geballter Waffenkraft gesammelt. Mit wütenden Schreien rannten sie auf den restlichen Soldaten zu, die nun deutlich in Unterzahl waren. Mehr fliehend anstatt kämpfend rannten sie fast schon vor den Anwohnern weg, wollten ihr eigenes Leben retten. Ein kleiner Kampf entstand zwischen den verbleibenden Soldaten und den Bewohnern von Acalypha. Großartig kümmerte der Rothaarige sich nicht darum, sondern blieb unbekümmert dort sitzen. Ginta hatte sich in der Zwischenzeit auch zu Arika begeben, hielt ihre Hand ganz fest, wollte ihr signalisieren das er bei ihr war, egal was kommen würde. Etwas nachdenklich kratzte der Fürst sich am Hinterkopf, wusste nicht wie es weitergehen sollte. Immerhin hatte er seine Familie wiedergesehen, er wusste das sie am Leben waren, auf diesem Moment hatte er solange gewartet, wenn seine Mutter nun auch wieder auf die Beine käme, wäre alles bestens. Langsam bemerkte er wie sich ein Stechen in seinem Körper breit machte, die Nebenwirkungen der Materie setzten ein. Er biss sich fest auf die Zähne, einfach um es nicht ganz so auffällig zu gestalten und den Schmerz ein wenig runterzuschlucken. Einfach um sich ein wenig zu entspannten, legte sich Session komplett hin, blickte in den regnerischen Himmel, vereinzelt prasselten Regentropfen in sein Gesicht . "Halte durch Mutter, noch ein Verlust wäre zu viel...tu mir das nicht an" dachte er sich und sah in den grauen  Wolken das Gesicht von Fiya, natürlich nur Einbildung. Es stand fest, noch würde er nicht gehen, er war es seiner Familie schuldig noch ein wenig zu bleiben, so lange hatten sie sich schließlich schon nicht mehr gesehen. Session hatte viel zu viel verpasst, das aufwachsen seiner Schwester nur mal als Beispiel. Doch zumindest diesen Tag würde er nutzen um mit ihr einige Worte zu wechseln, mit Sicherheit.
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Re: Wohngebiete

Beitrag von Spade am Sa Jul 19, 2014 1:09 am

Spade verfiel in eine Art der Trance und war komplett in Gedanken versunken. Sein Körper löste sich langsam immer mehr in Asche auf und ein eigenartiges Glühen kam Schichtenweise unter der Haut der Feuerfaust ins Blickfeld. Ayane umarmte ihren Bruder, welchen sie längere Zeit nicht mehr sah. Dabei war es nicht möglich, die Verwandlung des Oberkörper freien Mannes zu vertuschen, immer mehr bröselte Asche von seinem Körper. Der zuvor in Spades Rücken reingeflogener Dolch, sank langsam von seinem rücken hinab und viel letztendlich mit einem klirren auf den Boden. In dieser Situation bekam Spade nichts mit, so auch nicht die Verletzung seines älteren Bruders. Spade wusste nicht, ob er beide heilen konnte, aber gerade war ihre dreiens Mutter die wichtigste Person, die es zu retten gehörte, auch wenn man zwischen Mutter und Bruder nicht unterscheiden sollte, Familie ist und bleibte Familie, ob biologisch miteinander Verwand oder nicht. Im Hintergrund bekam die Feuerfaust mit, wie die Bewohner der Stadt ihnen zu Hilfe eilten. Sie vertrieben die angreifende Menge an Kopfgeldjägern, jedoch schien kein Arzt unter ihnen zu sein, der sich um die Verletzen kümmern konnte. "Mach dir keine Sorgen um mich... Ayane... der Phönix erwacht aus seiner Asche, wenn es stirbt" sprach der zweit älteste Bruder des kleinen Mädchens flüsternd ins Ohr seiner Schwester lächelte tiefen Herzens zufrieden. Die Hände der Feuerfaust brannten in dem beruhigenden, sanften, blauton auf und umzogen die Mutter Kasai mit einer Art Aura, welches sich langsam über ihren gesamten Körper verteilend gezielt zur Wunde verlief. Die Blutung stoppte, als wurden die Flammen die Haut der Frau zuschweißen. Spades Augen vielen zu und die Verwandlung in Asche verlief schneller als zuvor. Der gesamte Feuerfaust Körper war nur noch ein veraschter, verkokelt aussehende Statue eines Mannes auf Knien, dass an Rissen glühte. Ayane musste ihren Bruder loslassen, die Glüht würde sie sonst verletzen und das versteinert aussehende Äußeres verschreckte ein wenig. Nach gefühlten Stunden kam die Entwarnung von der Mutter. Sie ringte nach Luft und schnaufte hustend auf, als sei sie wieder ins Leben gekommen. Die inneren Verletzungen wurden erfolgreich geheilt, auch wenn nicht zu 100%, dennoch reichte es, um sie am Leben zu halten und die Schmerzen ihr zu drosseln. Sie öffnete langsam die Augen und bekam einige Regentropfen aufs Gesicht, weshalb sie aufzuckte. Sie Blickte zu ihrer Tochter, die nach wie vor bei ihr war und sie alleine mit ihrer Präsens unterstützte. Spade saß wie versteinert mit dampfenden Tränen in den Augen da und zerfiel durch einen starken Windzug komplett in Asche und wurde in Richtung Südwest verstreut. Noch bevor die Mutter realisieren konnte, was geschah, hörte das Regen auf und die dichte Wolkendecke legte sich langsam. Die ersten Sonnenstrahlen kamen hindurch und ließen das Blutmeer, welches Spade in seinem Traum sah, funkeln. Zum Glück war das Blutmeer nicht aus dem kostbaren Blut der Kasais. Die blauen Flammen brannten weiterhin an einigen Stellen vor sich hin und auch ein paar Leichen verbrannten noch. Im Blutmeer verteilten ich somit hohe Mengen an Asche, die untergingen und das Blut in einen dreckigen dunkelrot Ton veränderten. 
Es war jedes Mal für Spade schmerzhaft, wenn er sich in Asche auflöste. Es kam dem Schmerz eines grausamen Todes nahe, die durch das lebendige verbrennen in Stande kam. Doch Spade wäre nicht der Phönix, wenn er nicht aus seiner eigenen Asche, mit neuer Kraft erwachen würde. Nur einmal am Tag bekam die Feuerfaust diesen Widerbelebungs Zauber mit sich hin, es raubte ihm das letzte bisschen an Energie. In unmittelbarer Nähe Ayanes und Sessions, sammelte sich ein Aschehaufen, der in Flammen auf ging und Spade wie neugeboren heraus trat. Grinsend hob er seinen Hut vom Boden auf, der durch den straken Windzug von Ayanes Kopf wegflog und setzte es sich auf. "Ich hasse es zu sterben, vorallem durch Verbrennung" knurrte der Kopfgeldjäger Nummer 1 und hockte sich vor seinen älteren Bruder, der eine ähnliche Verletzung hatte. "Ein Augenblick noch, ich heile dich gleich Bro" grinste Spade seinem Bruder zu, wie damals nach einem erfolgreichen Training, wenn sein Bruder erschöpft auf dem Boden liegt und Spade noch strotzend vor Kraft sich über sein Gesicht beugte, um ihn einfach blöd anzugrinsen... es weckte Erinnerungen. Durch die Angst, welches noch immer in der Luft lag, ausgegengen von den angreifenden Truppen an Kopfgeldjägern, sammelte Spade seine Kraft und brannte wieder in den hellblauen Flammen auf. Spade würde eine weitere Heilung nicht mehr hinbekommen, ohne sich widerzubeleben, aber... es ging um seinen Bruder. In den Augen der kleinen Schwester, stand Spade wie unverletzt da und heilte gerade seinen Bruder, als wäre es ein Kinderspiel, jedoch bildeten sich die Verletzungen des Kopfgeldjägers wieder an den selben Stellen, so auch die Einstichs Verletzung am Rücken und die aufgeplatzten Lippen. Spade konnte diesesmal in Asche verfallen, weshalb seine Haut sich langsam an einigen Stellen aufriss, durch die hohe Belastung. Die blauen heilenden Flammen durchzogen Sessions Körper mit einem wohltuendes warmes Gefühl der Zufriedenheit. Die Wunde verschloss, auch wenn dies dem rothaarigen Mann schmerzte, so musste Spade die Wunde zusammen schweißen und konnte sich nun um die inneren Verletzungen kümmern. Plötzlich liefen Bilder in Sessions Kopf ab. Es handelte sich um diese eine Nacht, die Raben, der Phönix, die Verwüstung der Wüstenstadt und Spade, der in den brennenden Trümmern vor dem Phönix stand, während all die anderen Ohnmächtig auf dem Boden lagen. Sess' bekam die Ereignisse aus Spades Augen mit und bekam den ersten Einblick der Fähigkeiten seines Bruders. Diese Übertragung bekam auch die Mutter, jedoch war sie kurz vor dem Tod, weshalb sie sich gerade an nichts erinnerte. Spades Flammen wurden schwächer und erlischen komplett, als die inneren Verletzungen ausreichend genug geheilt wurden. Spade sah ein, diese Fähigkeit der Heilung ausbauen zu müssen, um seine Freunde und Familie zu beschützen. Der Feuerfaust wurde es schwarz vor Augen und somit viel er um vor Erschöpfung. 
"Hühnerschenkel, Steak, Würstchen, Schnitzel..." murmelte Spade im Schlaf.
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Re: Wohngebiete

Beitrag von Gast am So Jul 20, 2014 3:31 am

Mit dem Kampfgeschehen rund um ihren Bruder, rund um Session hatte Ayane nicht viel zu tun. Sicher, dass es überhaupt ihr Bruder war, war sie sich nicht einmal. Doch die Zeichen verdichteten sich. Ayane umarmte fest ihren anderen Bruder, er war mit absoluter Sicherheit da und er versuchte sich um ihre gemeinsame Mutter zu kümmern, die im Sterben lag. Als wäre das nicht schon schlimm genug, wurde nun auch Spade noch verletzt. Was mit seinem Körper geschah verstand Ayane nicht im geringsten. Es war, als würde er langsam zerfallen. Starb er nun auch? Starb ihr Bruder in ihren Armen? Das junge Mädchen war voll auf ihn fixiert, umarmte ihn immer fester. Ayane lehnte ihren Kopf an den Rücken ihres Bruders. Für einen kurzen Moment schloss sie die Augen und eine Träne rannte ihre Wange herunter. Diesmal galt sie ihm. Er konnte doch jetzt nicht einfach sterben. Sie hatte ihn doch grade erst nach langer Zeit wiedergesehen! Das Wiedersehen nach so langer Zeit hatte Ayane sich sicherlich anders vorgestellt. Eher unter vollkommen friedlichen Bedingungen und nicht auf so einem Schlachtfeld. Auch hatte sie nie einen Gedanken daran verschwendet, dass auch nur die Gefahr bestand, dass einer ihrer engsten Familienmitglieder ablebte. Spade versicherte seiner Schwester, sie solle sich keine Sorgen um ihn machen und er sprach die Fähigkeiten des Phönix an. Seine Emotionen... er strahlte Freude aus. Freude, die aus tiefstem Herzen stammte. Und dann geschah etwas, seine Magie schien zu wirken, seine Mutter zu heilen. Doch was geschah mit ihm? Er zerfiel immer weiter, immer weiter. Was würde aus ihm werden? War das sein Abschied? Plötzlich riss etwas das Mädchen aus ihren traurigen Gedanken. Es ging alles verdammt schnell, sodass sie kaum reagieren konnte. Sie hörte ein Geschreie, jemand schrie einen Satz. Was sie nicht mitbekam war, wie dieser jemand mit einer Waffe auf sie zu rannte. Spade ohnehin nicht, er schaute zu seiner Mutter herab. Auch Ginta war auf seine Frau fixiert. Der Mann rannte mit einer erhobenen Lanze auf sie zu, gab sich nicht mit der Niederlage zufrieden. Er trachtete dem unschuldigen Mädchen nach seinem Leben. Grade drehte die Blonde ihren Kopf, schaute dem Angreifer entgegen und er war bereits bedrohlich nahe. Ausweichen konnte sie nicht mehr. Sie zog aus Reflex die Arme vom Körper ihres Bruders und verschränkte sie vor ihrem Gesicht und kniff die Augen zu. Vor Schreck atmete sie tief ein und verharrte in dieser Position, ließ den Angriff einfach auf sich zukommen. Als einen kurzen Moment nicht geschah schaute Ayane verwundert auf. Der Angriff hätte doch schon längst eintreffen müssen. Was sie sah, als sie aus dem unzureichenden Schutz ihrer Arme hervorblickte, raubte ihr den Atem. Der Fremde, oder war es ihr Bruder? Jedenfalls stand er zwischen ihr und dem Angreifer. Geschockt sah Ayane mit an, wie er dem Kopfgeldjäger endgültig den Gar ausmachte. Session zog die Lanze aus seinem Körper, er wurde getroffen! Er hatte seinen Körper in den Angriff geworfen um seine Schwester zu schützen. Wie versteinert schaute Ayane an sich herunter, konnte nicht fassen was eben geschah. Der Anblick, der sich ihr bot, brachte ihr wieder die Tränen in die Augen. Ein großer Teil ihres Körpers hatte sich bereits in Wasser verwandelt. Ayanes Schutzmechanismen, ihr Körper, er hatte sich selbst vor dem Stoß schützen wollen. Die Lanze wäre in Wasser eingetaucht, hätte keinen oder nur geringen Schaden an ihr hinterlassen. Doch Session, doch ihr Bruder, wie konnte er dies auch vorhersehen? Er riskierte sein eigenes Wohlbefinden um das seiner kleinen Schwester zu schützen. Der Körper der jungen Magierin festigte sich wieder. Session fiel auf die Knie, er hatte viel einstecken müssen. Ihr Vater hatte das Ende der Szene mitbekommen, ließ von seiner Frau ab und eilte dem Rothaarigen zur Seite. Ungläubig fragte er, ob es wirklich Session war. Recht cool antwortete dieser, natürlich war es Session. Ginta war die Situation seines Erstgeborenen nicht entgangen, aber Session pochte darauf, dass seine Mutter wichtiger war. Es war ein herzliches Wiedersehen des Vaters, mit seinem Sohn, doch auch ein tragisches. Ginta musste mit ansehen, wie seine Frau lebensbedrohlich verletzt wurde, nicht wesentlich besser erging es auch seinen Söhnen, sogar beiden. Voll tiefster Trauer konnte Ayane sich kaum aufrecht erhalten. Womit hatten sie das verdient? Haben sich die Kasai so viele Feinde gemacht? War es nun der Preis den die Familie für ihr Lebenswerk zahlen mussten? Ayane wurde schwach, ihr Körper litt mit ihrer Psyche und sie lehnte sich erneut an Spade, blickte fassungslos auf ihren ältesten Bruder, der sich schwächlich zu Boden setzte. Er versorgte sich dürftig selbst, nutzte sein Shirt als ersten Verband und legte sich hin. Dies war der Moment, indem Ayane sich dazu entschied, die Nähe ihres ältesten Bruders zu suchen. Mutter ging es immer besser, alles deutete daraufhin, dass sie über den Berg kam. Grade machte die jüngste der Familie einen Schritt von Spade weg, auf Session zu, als sie plötzlich bemerkte, wie der Schwarzhaarige vollkommen zerfiel. Erschrocken drehte sich das Mädchen um. Hatte sie das richtig gesehen? Ihr Bruder, er... er zerfiel zu Asche?! Ein Windstoß kam auf und grade als sie sich drehte zerbarst der leblose Körper Spades. Die Asche wurde zerstreut und der Wind fegte ihr den Hut vom Kopf, welchen ihr der soeben zerstreute junge Mann zuvor aufgesetzt hatte. Das war doch nicht... Es konnte doch nicht... „SPADE!“, brüllte Ayane verzweifelt in den Wind hinein. Er war weg, einfach fort. Sie konnte doch nicht einmal vernünftig mit ihm sprechen! Wie konnte man ihr einfach wegnehmen... Ayane fühlte sich leer. Sie hatte nicht einmal mehr Tränen, die sie hätte vergießen können in sich. Dies war auch der Augenblick, in dem der Himmel aufhörte zu weinen. Die Wolken lichteten sich langsam aber stetig. Die Aufmerksamkeit Ayanes galt nun wieder ihrem Bruder, ihrem einzig verbliebenen Bruder. Mit gesenktem Haupt und schnellen Schrittes ging sie auf den am Boden liegenden Rothaarigen zu. Sie stürzte grade zu neben ihm nieder und warf sich beinahe auf ihn drauf. Ohne die Wunde am Bauch großartig zu beschauen, legte sie sich halb neben ihn, halb auf ihn drauf, umarmte ihn im liegen. Sie legte ihren Kopf vorsichtig auf den Brustkorb des Magiers. „Session... Geh du nicht auch Session...“ Ihre Worte zeugten von der emotionalen Leere in dem Mädchen. Es war ein Tag zum vergessen. Er hatte positive Seiten, doch es war einfach alles viel zu viel für das junge Mädchen. Da ertönte die Stimme Spades hinter ihr. Zunächst hielt sie es für eine Einbildung, doch tatsächlich. Session noch immer etwas im Arm haltend drehte Ayane ihren Kopf. Dort stand er, Spade. Grade hob er seinen Hut wieder auf, welcher dem Mädchen zuvor vom Kopf gestoßen wurde. „Spade... du...“ Unglaublich. Er stand da, sah aus, als ginge es ihm nie zuvor besser. Wenn er... wenn er jetzt noch ihren gemeinsamen Bruder rettete. Ja wenn er überlebte, sollte alles doch noch ein positives Ende nehmen. Nach so viel Trauer, nach so viel Schmerz, war das rettende Ufer in Sicht.
Um nicht bei der Prozedur zu stören, nahm die Blonde wieder etwas Abstand von Session. Der Schwarzhaarige kümmerte sich um seinen Bruder. Es war ein wahres Spektakel mit anzusehen wie er geheilt wurde. Mit einem verhalten glücklichen Gesicht schaute Ayane kurz zu ihren Eltern herüber, sah wie sich Arika und Ginta weinend in den Armen lagen. Es war soweit, ihre Familie war gerettet. Es ging allen gut, den Umständen entsprechen natürlich. Das ganze Theater um die restlichen Angreifer und die Bewohner, welche sich eingemischt hatten und gekämpft hatten, bekam Ayane nur am Rande mit. Für sie gab es ja auch durchaus wichtigeres. Plötzlich kippte Spade erschöpft um. Doch er war okay. Es war die Schwäche, die ihn übermannte. Der Kampf, das Heilen, es strengte ihn an, strengte seinen Körper an, seine Magie. Der Magier trug ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen und er sprach im Schlaf. Ayane war so erleichtert, ihr fiel ein riesiger Brocken vom Herzen. Sie war vollkommen überfordert und wusste nicht, wem sie zuerst vor Freude um den Hals springen sollte. Alle hatten es geschafft und nun hockte sie einfach da. Fassungslos hockte sie da, starrte in den Himmel. Sie musste verarbeiten.

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Re: Wohngebiete

Beitrag von Session am Mi Jul 23, 2014 4:45 pm

Es sah fast so aus als wäre es beendet. Die Kampfgeräusche wurden leiser, die Anzahl der Truppen geringer und der Geruch von Blut in der Luft nahm ab. Diese Auseinandersetzung hatte vielen Menschen ihr Zuhause geraubt, manche traf es noch schlimmer, sie verloren wichtige Menschen in ihrem Leben. Doch nun hatte es ein Ende gefunden, die Waffen wurde niedergelegt, die Feinde waren endgültig bezwungen, während die letzten Überlebenden von ihnen das Weite aufsuchten. Mittlerweile verlor sich Session in Gedanken beim Blick in die grauen Wolken, doch als sie plötzlich verschwanden, das Himmelszelt sich aufklarte, wurde er ein wenig herausgerissen. Kurz schüttelte er den Kopf und fasste sich an die Stirn. Da bekam er mit wie sich seine Schwester zu ihm begeben hatte und die Nähe suchte. Der Rothaarige wusste nicht wirklich wie er reagieren sollte, welche Worte er finden könnte als sie  ihm sagte das er nicht auch gehen soll. Vorsichtig legte er seine Hand auf ihr Haupt, hielt sie einige Momente fest. "Keine Sorge, sowas bringt mich nicht ins Grab. Ich hab schon schlimmeres erlebt. Weißt du...ich bin einfach nur froh euch in diesem Moment wieder zu haben, wie könnte ich da jetzt schon gehen?" fragte er seine kleine Schwester und lächelte. Als sie sich von ihm wegbewegte, wusste er schon was kam. Sein Bruder hatte vor ihn zu heilen, natürlich war das nett, äußerst zuvorkommend, doch er selbst war auch am Ende seiner Kraft, vielleicht bemerkte man es nicht so wirklich, jedoch war Spade erschöpft, das konnte Session erkennen. "Hör zu, du musst das nicht tun, mir geht es gut Spade, ich erhole mich von alleine irgendwann" versicherte er ihm, doch er ließ sich nicht davon abbringen den Rothaarigen zu heilen. In diesem Momenten gingen urplötzlich unzählige Bilder durch den Kopf des ehemaligen Kopfgeldjägers, das konnte nur von seinem Bruder kommen. Er schlug sich ein paar mal auf den Hinterkopf um das ganze verschwinden zu lassen, was nach einer Zeit auch funktionierte, in dem Moment in dem Spade fertig war. Natürlich schmerzte die Prozedur etwas, doch das Gefühl des Wohlergehen war größer. Wie vorausgesagt, hielt der Schwarzhaarige das ganze danach nicht mehr aus und ging erschöpft zu Boden. Session dagegen war geheilt, fühlte sich etwas besser, obwohl seine Magie fast komplett leer war und die Schmerzen der Materie anstiegen. Mit einem ordentlichen Kraftaufwand erhob sich der Fürst. Diesmal war es nicht so gewesen wie damals, dass sich der Phönix aus der Asche erhob und am Ende erhobenen Hauptes über dem erschöpften Rothaarigen herabblickte. Session stand neben Spade, schaute ihn einige Momente lang an. "Gönn dir die Ruhe Bruder, lange wirst du es nicht genießen können" sprach er eher leise, seufzte kurz. Damit meinte er natürlich die Allianz. All zu lange konnten sie sich hier nicht aufhalten, es würde auffallen wenn sie lange fehlten. Es musste sowieso ein plausibler Grund für das fehlen her, würde man annehmen. Session brauchte keine Entschuldigung dafür, er selbst war auch ein Fürst, er war für sich selbst verantwortlich, brauchte niemandem der ihm eine Erlaubnis für sowas gab. 

Ein kurzer Blick folgte zu dem Mantel den er vorher ausgezogen hatte, augenblicklich entfernte er sein kaputtes T- Shirt von der Wunde und zog den Mantel wieder über. Jedoch ließ er die Kapuze unten. Seine Maske lag noch auf dem Schlachtfeld, dort wo er sie sich vom Kopf gerissen hatte. Langsam setzte er einen Fuß vor den anderen, kam schließlich bei der Maske an, rundherum befanden sich die leblosen Körper der Soldaten. Er hatte sie so gut wie ausgeblendet, sah nur die weiße Maske mit dem Gesicht vor sich liegen. Schnell hob er sie auf, steckte sie in die Innenseite seines Kleidungsstücks. Sofort begab er sich zurück zu seiner Familie. Nochmals ging er zu Ayane, hockte sich vor sie hin, so das sie nicht zu ihm hochschauen musste. "Weißt du...ich denke der, hat mir heute viel Kraft gegeben" äußerte er während Session in seine Tasche griff und kurz den Stein rausholte den sie ihm einst gegeben hatte. Als er sah, dass sie auch noch seine Spange in den Haaren trug, konnte er sich ein kurzes Lächeln nicht verkneifen. Als er sich wieder aufbäumte, wartete er nicht lange, seine Mutter brauchte nun auch viel Kraft. Auf leiser Sohle begab sich der Fürst zu seinem Vater, nichtssagend stand er dort, beobachtete seine Mutter. Ihm fielen einfach keine Worte ein die er ihr entgegen bringen könnte, in dieser Situation jedenfalls. Seine Vater und seine Mutter lagen sich weinend in den Armen, waren froh darüber es geschafft zu haben, froh darüber das alle der Kasais irgendwie noch am Leben waren, der eine mehr verletzt, der andere weniger. Bei diesem Anblick kam ihm der Tag in den Sinn, an dem er sich so heftig mit seinen Eltern gestritten hatte. Der Tag an dem er Fiya traf, war auch gleichzeitig derjenige welcher sein Leben veränderte. Die Worte die er damals Ginta und Arika gegenüber sagte, waren nicht nett. Diesmal hatte er sie nicht im Stich gelassen, hatte das gemacht was ihm möglich war um ihnen zu zeigen, dass er als ein besserer Mensch wiederkam, so wie er es damals versprochen hatte. In diesem Augenblick bemerkte seine Mutter das ihr Sohn dort stand, sie anblickte. "S...Session, endlich sehe ich dich wieder mein Sohn, ich habe dich so vermisst" brachte sie ihm entgegen, konnte ihre Tränen gar nicht in Zaum halten. Sein Vater nahm etwas Abstand, machte seinem Sohn platz. Session ergriff Arikas Hand, hielt sie einfach fest. "Ich habe mich lange nicht sehen lassen Mutter, es tut mir leid, doch ich habe versucht mein Versprechen zu halten,das kannst du mir glauben" sagte er ihr und blickte ihr in die Augen. "Sag mir Mutter.....bin ich ein besserer Mensch geworden?" fragte er sie anschließend, hielt den Blickkontakt. Mehr und mehr Tränen liefen ihre Wange herunter. "Session, du bist und bleibst mein Sohn, egal was du tust, du wirst immer ein guter Mensch für mich sein, weil ich weiß wie du bist " waren ihre schmerzverzerrten Worte. Der Fürst musste sich zusammenreißen seinen Emotionen nicht nach zu geben. Ein Grinsen bildete sich auf seinen Lippen ab. "Verschwende deine Kraft nicht mit Worten Mutter, du hast bereits genug gesagt, gönne dir Ruhe" dabei ließ er ihre Hand los und blickte zu Ginta. "Kümmer dich gut um sie, wir können nicht mehr bleiben" richtete er an seinen Vater, nickte mit einem ernsten Blick. Ginta erwiderte das Nicken. "Wir haben uns doch grade erst wiedergesehen, ihr könnt doch nicht gleich wieder gehen!" sprach er etwas lautstärker. "Ich wünschte das es so einfach wäre" antwortet sein Sohn ihm, wendete sich von ihm ab und ging in Richtung Spade. Doch sein Vater teilte vor ihn, zeigte mit der Klinge nach vorne gegen Session. "Ich lasse euch noch nicht gehen ! Nur über meine Leiche!" Nun, es kam nicht oft vor das der Rothaarige wirklich erstaunt war, fast schon entsetzt über die Handlung seines Vaters. Tief atmete der Fürst durch. "Nun gut, einen Augenblick können wir vielleicht noch verharren, zumindest bis es Spade und Mutter etwas besser geht" das waren die letzten Worte zu Ginta, bevor er sich am verkohlten Haus anlehnte und die Augen schloss, er genoss den kurzen Augenblick der Ruhe, wie der Wind in sein Gesicht wehte und alles wie eine heile Welt schien.
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Re: Wohngebiete

Beitrag von Spade am Do Jul 24, 2014 3:35 pm

Spade bekam nichts mehr mit, nach dem er in Schlaf viel, er war viel zu sehr erschöpft und ohne die Wiedergeburt aus der Asche nutzen zu können, muss Spade im natürlichen Sinne sich ausruhen und Kraft sammeln. Zum ersten mal musste Spade all seine übernatürliche Menge an Energie bis auf den letzten Tropfen gebrauchen, dass war schon ein klasse Training und brachte die Feuerfaust dazu, seine sonst so unbedeutsamen Heilkräfte zu verbessern. Im Schlaf murmelte Spade die ganze Zeit verschiedenes Essen. Erst fing er an mit Fleisch, dann ging er über zu Obst und Gemüse und zum Schluss traf sich der Kreuz-Kommandant in der Mitte und mixte alles zu einem Omlett-Steak-Keulen-Wurst-Melonen-Quack-Gurke zusammen. Es klingt genau so schräg, wie eklig es auch ist, aber Spade ist ein alles fressender, ob er überhaupt einen Würgereiz hat? Fraglich ist es schon. Nun denn, Spade schlief auf dem Boden und spürte nur, wir man ihn auf den Rücken drehte. Oder? Nein, es war er selbst, er drehte sich auf den Rücken und schlief mit einer großen Rotzblase an der Nase weiter, die bei jedem ein- und ausatmen größer und kleiner wurde. Sie drohte zu platzen, dass würde nicht lecker aussehen. Nach einer weile sprang Spade aus dem Schlaf auf und hob die Faust in den Himmel. "ICH BIN DER SPAGETTI FÜRST!!" brüllte der Kopfgeldjäger und schaute zu seiner Familie, denen es besser ging, doch dann viel Spade wieder in Schlaf und kullerte hin und her. Wer so schläft, der braucht keinen Bett, denn dadrauf würde man ehe nicht lange bleiben.
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Re: Wohngebiete

Beitrag von Gast am Sa Jul 26, 2014 1:16 pm

Ayane spürte, wie sich Sessions Hand auf ihren Kopf legte, wie eine gewisse Wärme sich auftat, an ihren durchnässten Haaren. Er versuchte sie zu beruhigen. Er sprach davon, dass er froh war seine Familie wiederzusehen. Die Worte brachten das junge Mädchen dazu, sich noch etwas stärker an ihren Bruder zu drücken. Ein leichtes Lächeln huschte auf ihr Gesicht. Wirklich freuen konnte sie sich jedoch nicht. Nicht ausgelassen. Dafür war einfach nicht die richtige Atmosphäre. Wie auch, wurden doch gleich drei der Menschen verletzt, die ihr am meisten bedeuteten. Auf die Frage die ihr gestellt wurde antwortete sie erst gar nicht, darauf hatte sie ohnehin keine plausible Antwort parat. Der intensive Moment der Nähe musste jedoch vorerst genügen. Spade kehrte aus dem Reich der Toten zurück. Er hatte vor den Rothaarigen zu heilen. So machte Ayane etwas Platz, um nicht im Wege zu stehen. Es war faszinierend. Nach einer kurzen Prozedur stand Session wieder da. Noch eben konnte er nicht anders, als am Boden zu liegen und im nächsten Moment stand er auf zwei Beinen. Dafür fiel Spade zu Boden. Doch ihm ging es gut, soweit die Blonde das beurteilen konnte. Er hatte sich lediglich verausgabt und schlummerte spontan aus Erschöpfung ein.
Ayane kniete noch immer da, schaute in die Wolken, welche sich langsam auflösten. Ihr Blick traf den Himmel, jedoch sah sie etwas ganz anderes. Sie starrte lediglich leer in die Luft, beobachtete gar nicht. Ayane war in Gedanken, ließ die letzten Minuten Revue passieren. So viel war geschehen. So viel Leid, so viel Trauer. Nicht nur bei der Kasai selbst, auch bei ihren Familienmitgliedern. Auch bei all den Anwohnern, die ihr Zuhause in der Nähe hatten. Es war ein fürchterlicher Tag und dennoch... Sie durfte ihre beiden Brüder wiedersehen. Es hat sie viel Nerven gekostet, doch im Endeffekt war es ihr das sogar wert. Niemandem ist etwas ernsthaftes geschehen. Mutter wird wieder auf die Beine kommen, genau so wie Session und Spade. Das Haus ist lediglich Materiell. Es ist ersetzbar und kümmert Ayane kaum. Das Lächeln auf ihren Lippen wurde etwas intensiver, als sie sich mit den Geschehnissen befasst hatte. Plötzlich vernahm sie Schritte, jemand kam auf sie zu. Sie erkannte, dass es Session war, als sie ihren Kopf etwas neigte, um nachzusehen. Er trat an sie heran und ging in die Hocke, ließ sich extra zu ihr herab. Der Rothaarige ergriff das Wort und er sprach davon, dass 'der' ihm viel Kraft gegeben hätte. Zunächst blickte Ayane den Magier nur fragend an, als dieser plötzlich etwas aus seiner Manteltasche hervorzog. Es war zackig und hatte die Form eines Sterns. Das war doch. ~ Das ist...~ Ayane riss ihre Augen weit auf, als sie erkannte, was ihr Bruder ihr da zeigte. Es war ein Stein. Nein, nicht irgend ein Stein. Es war jener Stein. Der, den Ayane ihm damals mitgab, als er seine Familie zurück ließ. Es war der Talisman, dem sie ihm schenkte, damit er sie nie vergessen würde und wusste, dass sie in Gedanken bei ihm sein würde. Das Mädchen war baff, wusste nicht, was es sagen sollte. Ihre verwunderte Miene wandelte sich wieder und ein breites Grinsen zierte ihr Gesicht. Auch wurden ihre Augen etwas feucht. Sie bemerkte, wie der Blick Sessions zu ihrem Haar wanderte. In diesem Moment führte Ayane ihre Hand genau dort hin. Die Spange thronte dort oben. Wie immer. Wie jeden Tag. Sie berührte die Spange, wie als wollte sie sicher gehen, dass sie auch wirklich da war. „Ich hab dich vermisst.“, hauchte sie leise aus. „Wir alle haben dich vermisst.“, ergänzte sie dann. Irgendwo war es etwas befremdlich. Sie kannte ihren großen Bruder kaum noch, doch innerlich war da immer dieses Gefühl, als würde etwas fehlen. Als würde jemand fehlen.
Zufrieden beobachtete sie, wie der Rothaarige sich seinen Eltern näherte. Es war ein schöner Anblick. Sie freuten sich sicherlich alle. Sie sah mit an, wie Ginta ihm Platz machte und er sich zu Mutter hockte, ihre Hand ergriff. Ayane erkannte, wie nahe Session den Tränen war. Wie er sich anstrengte stark zu bleiben. Kurze Zeit später richtete er sich wieder auf, sprach etwas zu seinem Vater. Plötzlich zog Ginta seine Klinge. Er richtete sie auf Session und seine Worte gelangten sehr gut an das Ohr des Mädchens, welche perplex war von seinem Handeln. „Papa!“, gab sie entsetzt von sich. Es war nicht das respektable 'Vater', sondern absichtlich etwas näheres, etwas familiäres. Er richtete die Waffe gegen sein eigen Fleisch und Blut. Wie konnte er, hatten Spade und Session doch grade sein Leben gerettet, das Leben seiner Frau gerettet, das seiner Tochter. Das Mädchen verstand ihren Vater nicht, war erzürnt über sein Handeln, doch er handelte lediglich aus Emotionen heraus, vielleicht konnte Ayane dies einfach noch nicht begreifen. Da ertönte ein Ausruf. „ICH BIN DER SPAGHETTI FÜRST!!“, schallte es über den Hof und das Mädchen schreckte auf, drehte sich erschrocken um. Es stammte von Spade. Doch er schlief friedlich weiter. „Oh man...“ Ayane fasste sich an den Kopf. Es war alles in Ordnung.
Ayane erhob sich. Auch sie wollte abermals nach ihrer Mutter schauen. Sie bahnte sich ihren Weg an Ginta vorbei, kniete sich vor ihre Mutter und erkundigte sich nach ihrem Wohlbefinden. „Mutter? Geht es dir gut?“ Die Situation vorher... Sie war grauenhaft. Wie Spade und sie genau dort hockten und um das Leben ihrer gemeinsamen Mutter kämpften. Arika beruhigte sie und versicherte, dass es ihr gut ging. „Aber ja mein Kind.“ sagte sie und lächelte ihre Tochter warm an. Diese konnte nicht anders, als die direkte Nähe zu ihr zu suchen. Ayane beugte sich nach vorne und umarmte ihre Mutter. Sie klammerte sich regelrecht an sie, vergrub ihr Gesicht in ihrem Nacken. „Ich bin so froh...“ nuschelte sie in die Haut der Frau hinein und spürte daraufhin, wie sich eine Hand sachte auf ihren Hinterkopf legte. Froh war sie in der Tat. Froh, dass es ihr gut ging. Sie hatte schon Bilder gesehen. Bilder vom Tod ihrer Mutter, vom Leben ohne sie. Die Blonde war unsäglich dankbar dafür, dass sich diese Bilder nicht verwirklichten. Sie war einfach nur erleichtert. Das Wiedersehen mit ihren Brüdern hatte sie stets angestrebt aber musste es so verlaufen? Musste es unbedingt so viel Nerven kosten? Ayane lockerte ihre Umarmung, legte ihren Kopf etwas zur Seite und erspähte Session, welcher an dem verbrannten Haus lehnte. Still schweigend beobachtete sie ihn. Jahre hatte sie ihn nicht gesehen. In einer Stadt wäre sie wahrscheinlich einfach an ihm vorbeigelaufen ohne ihn z u erkennen. So viel war geschehen, so viel was man sich erzählen kann.
Wären sie nicht gewesen... Ayane wollte diesen Gedanken gar nicht weiter führen.

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Re: Wohngebiete

Beitrag von Session am Mi Aug 20, 2014 3:05 pm

Erleichterung war förmlich zu spüren, als die Auren derer die anwesend wären, es förmlich ausstrahlen würden. Der Moment in dem Session seiner Schwester zeigte, dass er den Stein von ihr noch bei hatte, wirkte alles etwas wie damals, die gute alte Zeit. Es gab noch keine Probleme, niemand musste sich irgendwie über irgendwas Gedanken machen, manchmal vermisste er es ein Kind zu sein. Zum Glück erzielte es den erhofften Effekt, Ayane zu zeigen, dass er ihren Glücksbringer noch bei sich trug, so wie sie die Spang noch im Haar hatte. Session sagte kein Wort, nahm diesen Augenblick einfach so hin wie er grade war. Seine Schwester fuhr mit ihrer Hand in Richtung der Spange, bemerkte also, wohin ihr Bruder geblickt hatte. Doch, viel wichtiger waren die kurzen Worte, die sie danach leise aussprach. Sie versicherte dem Rothaarigen, das er nicht nur von ihr vermisst wurde, sondern von allen. Natürlich ging sowas auch an einem Fürsten der Allianz nicht spurlos vorbei, wenn es von den Menschen kam, die er am meisten liebte. "Ich habe euch auch vermisst. Es verging kein Tag, an dem ich nicht einen Gedanken an euch verloren hatte. Endlich...durfte ich euch wiedersehen" äußerte er zu seiner Schwester. Einfach war es sicherlich nicht für sie, immerhin kannte sie ihren eigenen Bruder ja kaum noch. Doch im Grunde genommen, war er immer noch derselbe Mensch wie früher. Die kurze Auseinandersetzung die der Fürst daraufhin mit seinem Vater hatte, war schnell wieder vergessen, als sich die Situation im Nachhinein aufklärte. Spade hingegen bekam gar nichts mehr mit, er war wie weggetreten, schlief wie ein kleines Baby. In diesen Augenblicken sah einfach alles danach aus, als wäre wieder alles in Ordnung. 

2 Tage waren mittlerweile vergangen. In der Zeit schafften sie es, das Haus so aufzubauen, dass man es wieder einigermaßen bewohnen konnte. Alle Bewohner Acalyphas waren sich gegenseitig behilflich, eine nette Geste. Nur so konnte man ihre Heimat schnell wieder aufbauen, nach diesem unnötigen Zwischenfall. Alle packten an, jeder so gut wie er konnte. Doch, diese Zeit wurde auch genutzt, um wieder Zeit miteinander zu verbringen, natürlich betraf dieser Aspekt die Kasais. Session genoss es einfach, bei seiner Familie zu sein. Sie hatten in den 2 Tagen wieder ein Stück des Vergangenen nachgeholt, so wie es eben möglich war. Es fühlte sich an wie eine ganz normale Familie. Doch sie schön die Zeit auch war, so musste sie auch ein Ende finden. Wenn Session nicht bald zur Allianz zurückkehren würde, war es möglicherweise zu auffällig. Ihm blieb also nichts anderes übrig, als mit Spade wieder zurückzugehen. Der Abschied würde sicherlich nicht einfach werden, doch enden sollte es nicht wie der 1.. "Glaubt mir, es wird nicht mehr so lange dauern bis wir uns wiedersehen. " äußerte Session, stand bereits im Türrahmen, seine Familie hinter ihm. "Ayane, glaube an deine Träume, mach weiter wie bisher, und du wirst in dieser Welt ganz groß werden. Ich bin davon überzeugt, dass wir uns bald wiedersehen werden....ganz sicher" sprach er zu ihr, umarmt seine kleine Schwester dann anschließend. Sie wieder los zu lassen war schwer, doch er hatte keine andere Wahl mehr. Ohne einen Blick zurückzuwerfen, ging er davon, gefolgt von seinem Bruder. Die Beiden verließen Acaypha, gingen direkt in Richtung Allianz, der nächste Auftrag stand schon bevor

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Re: Wohngebiete

Beitrag von Spade am Do Aug 21, 2014 8:04 pm

Es vergingen mittlerweile 2 Tage, 2 Tage die Spade mit seiner Familie brauchte, nach all der Zeit, aber erst einmal hieß es aufbauen und reparieren. Die Häuser musste wieder aufgebaut werden, die Gegend sah nicht besonders gut aus, aber in diesen 2 Tagen schafften die Kopfgeldjäger Familie alles wieder aufzubauen, sie hatten aber natürlicherweise Unterstützung von den anderen Bewohnern der Stadt. Spade wollte gar nicht mehr weg, er dachte nicht einmal daran, er vergaß die dunkle Allianz, die Widerstandskämpfer und baute mit Leidenschaft die Häuser auf. Diese Zeit genoss die Feuerfaust, jedoch wurde er wieder in die Realität gezogen, als Session wieder aufbrechen wollte... zurück. "Och nööööö, ich mag nicht" schmollte Spade in einer Ecke, er fühlte sich wieder wie ein Kind, wie damals als glückliche Familie. Der Kopfgeldjäger fand seine alten Spielzeuge, spielte wie früher mit ihnen und ließ sie auch wie früher als Kind immer auf dem Boden liegen. "Kein Tag verging und schon merkt man, dass mein zweit ältester Sohn im Haus ist" lachte die Mutter der stolzen Kinder und brachte Spade mit bösen Blicken und Drohungen von Hausarrest dazu, dass er seine Spielzeuge aufräumt. Diese 2 kurzen Tage, vergingen wie im Flug, aber so genossen hatte Spade lange schon nichts mehr. Beleidigte Leberwurst spielend ging Spade seinem großen Bruder hinterher, er wollte einfach nicht zurück. Oft meckerte er über die Allianz, wie blöd sie doch sei und wie spießig Session doch geworden ist. Erst umarmte er seine Mutter, gab ihr einen dicken Schmatzer auf die Wange, dann verbeugte er sich leicht vor seinem Vater, schüttelte ihm die Hand, wurde aber von ihm an sich gezogen und fest umarmt. Spade hatte noch nie eine Umarmung von seinem Vater bekommen, er war stolz auf sich, aber nun wusste er, dass es Abschied heißen gefragt war. Spade ist und bleibt ein Kindskopf und sentimental ist er auch nicht. Traurig fand er die Verabschiedung nicht, er konnte seine Schwester umarmen und seine Hand auf ihren Kopf legen, dies tat er früher öfters, es war eine Angewohnheit. Die Feuerfaust dachte sich einfach dabei, dass er seiner Schwester seinen Hut auf den Kopf drückt, die Vorstellung gefiel ihm, er musste einfach nur dabei lächeln. "Keine Tränen, ja. Dies ist kein auf nimmer wiedersehen, sondern ein bis bald. Ich wache über euch, bin nicht umsonst der Phönix aus der Asche. Nimm bitte das" sprach der Kreuz-König und reichte seiner Schwester einen kleinen Halsband mit einem orangenen Beutel dran. "Da ist etwas Asche von mir drin. Immer wenn es mir nicht gut geht, wird die Asche anfangen zu glühen, das Beutelchen wird also warm und immer wenn du zu mir möchtest, wird dich die Asche zu mir führen" grinste Spade und hängte es ihr um den Hals, Ayane sollte ja auch etwas von ihrem schrägen zweit ältesten Bruder haben. Die Sonne ging langsam unter und die beiden Widerstandskämpfer gingen dem Sonnenuntergang entgegen. Spade bekam ein ungutes Gefühl, er wusste nicht weshalb, aber irgendwas rief ihn. "Sess... jemand braucht meine Hilfe, kennst du das Gefühl? Ich muss los, wir sehen uns irgendwann im HQ" sagte Spade und fing Feuer. Flügel bildeten sich an seinen Armen und der Phönix flog los. "Emi?".

~gt: Untergrund-Stadt~
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Re: Wohngebiete

Beitrag von Gast am Mi Aug 27, 2014 2:50 am

Für Ayane war es ein sehr emotionaler Moment, als Session den Stein aus seiner Tasche zog. Es war doch nur ein simpler Stein, zu finden an jeder Ecke und doch hatte er so viel Bedeutung. Persönliche Bedeutung für Ayane und anscheinend auch für Session. Er nahm sie ernst, schon damals. Er erkannte wie wichtig es dem Mädchen war und er hob diesen Stein all die Jahre auf. So wie auch Ayane ihr Erinnerungsstück an Session aufhob. Täglich trug sie die Haarspangen, welche er ihr damals schenkte. Natürlich hatten alle Session vermisst. Doch was er entgegnete, brachte Ayane wieder Tränen in die Augen zurück. Tränen der Freude. Es war so schön zu hören, wie sehr ihr Bruder sie vermisst hatte. Die anschließende, kurze und familieninterne Auseinandersetzung war schnell wieder vergessen. Wie konnte man sich auch auf so negative Emotionen einlassen, wo doch alle die vorhergegangenen Qualen bestens überstanden hatten? Es war alles noch einmal gutgegangen und nicht nur das.Wenn auch nur für eine begrenzte Zeit, waren die Kasai wieder vereint. Die Familie war beisammen. Sie hielt zusammen, wenn es am nötigsten war. Nie zuvor war Ayane so stolz darauf, ein Teil dieser Familie zu sein.
Zwei ganze Tage investierten alle darin, das Haus wieder auf Vordermann zu bringen. Alle steckten ihren ganzen Fleiß hinein, um das Gebäude wieder bewohnbar zu machen. Dabei unterstützte man sich untereinander. Die Nachbarn kamen herüber um zu helfen und umgekehrt. Jeder brachte seine Stärken dafür ein, nicht nur sein Heim wieder hübsch und heile zu machen, sondern auch das der anderen Bewohner. Dabei wurden sogar zeitweise Nachbarschaftsstreits vergessen gemacht. Irgendwo hatte es also sogar etwas gutes.
Doch es war allen klar, dass die Wege der Kasai bald wieder auseinandergingen. Der Tag kam, an dem Session und Spade wieder Abschied nahmen. Sie hatten zu tun. Gemeinsam stand die Familie im Flur ihres frisch sanierten Hauses. Arika, die Mutter des Hauses, hatte viel damit zu tun, Spade dazu zu bringen seinen Kram wieder aufzuräumen. Der Schwarzhaarige hatte altes Spielzeug wiedergefunden und gleich ein riesiges Chaos angerichtet. Herzlich verabschiedete er sich letzten Endes von seiner Mutter, wurde selbst von seinem Vater gedrückt. Ayane kramte in ihrem Gedächtnis, doch konnte sie sich nicht daran erinnern, jemals zuvor ein solches Bild gesehen zu haben. Zum Abschied richtete Session noch einmal das Wort an seine kleine Schwester. Nachdem er versichert hatte, dass das nächste Wiedersehen nicht wieder so lange auf sich warten ließ, sprach er zu ihr persönlich. Er forderte sie dazu auf, an ihre Träume zu glauben. Sie solle weiter machen, wie sie es bisher tat und würde groß werden in dieser Welt. Die wirkliche Tiefe dieser Aussage realisierte Ayane noch nicht wirklich. Sie freute sich bereits auf das nächste Wiedersehen mit ihm. Mit ihm und Spade, welcher als nächstes an sie herantrat. Gleich nachdem Session sich zu ihr beugte und sie herzlich umarmte. „Ich sehne mich bereist jetzt danach.“, sprach Ayane ihm recht leise ins Ohr, ehe sie von Session abließ. Am liebsten hätte sie ihn gar nicht mehr gehen lassen, ihn nicht mehr losgelassen. Es gab doch noch so vieles zu bereden. Sich auszutauschen. Jahre hatten die beiden nicht gesehen und so vieles war passiert. Doch das musste bis zu einem erneuten Wiedersehen warten. Nun war Spade an der Reihe. Auch ihn umarmte Ayane herzlich. Als er ihr die Hand auf den Kopf legte, wurden Erinnerungen wach. Wie oft hatte er dies schon zuvor getan? Unzählige Male. Es war eine schöne Erinnerung. Seine Aufforderung, keine Träne zu vergießen war leichter gesagt als getan. So sehr hatte die Blonde die letzten beiden Tage genossen. Die Nähe ihrer Geschwister zu spüren war ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Und nun gingen sie wieder .Doch wie auch Session zuvor, betonte Spade, dass es kein auf nimmer Wiedersehen war, sondern ein bis bald. Plötzlich kramte der Magier etwas heraus. Er hielt einen kleinen, orangenen Beutel in den Händen, welcher an einer Kette befestigt war. Er erklärte, dass dies Asche von ihm sei. Wenn er litt, so erwärmte sie sich und wenn sie ihn suchen würde, so führe diese Asche sie zu ihm. Ayanes Augen öffneten sich weit. Und obwohl sie dagegen ankämpfte, bildete sich Flüssigkeit am Rande ihrer Augen. Mit weit geöffnetem Mund und glitzernden Augen sah sie ihrem Bruder entgegen. Als er sich dann etwas vorbeugte, um ihr die Kette umzulegen, sprang sie ihn völlig emotionsgeleitet an, drückte ihn noch einmal herzlich. „Vielen Dank.“ quietschte sie dabei. Dann war es soweit. Die beiden mussten abreisen. Dem Sonnenuntergang entgegenwandernd, bewegten sie sich gen Horizont. So lange Ayane sie sah, winkte sie ihnen hinterher. „Bis baaaaaald!“, rief sie ein letztes mal. Ein letztes mal hörten sie Ayanes Stimme, bis sie sich für eine Weile nicht mehr sehen würden. Nun war es soweit. Ein paar Tränen liefen ihr die Wangen entlang. Sie versuchte stark zu sein, doch schaffte sie es nicht, dagegen anzukämpfen. Mit einem warmen Lächeln legte Arika von hinten die Arme über ihre Schulter, zog die Blonde eng an sich. Auch ihr fiel es natürlich nicht leicht, ihre Söhne wieder zu verabschieden. Doch konnte sie diese ja schlecht einsperren. Von nun an hieß es warten. Warten auf das nächste Mal. Es würde kommen. Diesmal solle es nicht Jahre dauern, das hoffte Ayane.


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