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Straßen von Crocus

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Straßen von Crocus

Beitrag von Izaya Orihara am Fr Apr 04, 2014 10:03 pm

das Eingangsposting lautete :

Schöne gepflasterte Straßen  welche links und rechts von häusern geziert werden. Die blumen welche überall blühen an den häusern in kleinen beten  und überall wo man hin schauen konnten verliehen der stadt erst recht den titel blüten von Fiore. Eine wudnervolel stadt bei tag. Die straßen waren immer ein wenig gefüllt aber nie überfüllt. Es gab genug und von allem ob gasthaus hotel oder  einkaufsgeschäfte von A-Z es gab einfahc alles was man sich vorstellen konnte. Auch war crocus ja für das Tunier bekannt welches jedes jahr stadt findet, auf das sich alle freuten.
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Re: Straßen von Crocus

Beitrag von Gast am Mi Okt 07, 2015 10:40 pm

[Out: Ich schreibe mal beide Posts. Erwähne sowohl Shiryu, als auch die Rote. Ist glaub ich einfacher und geht definitiv auch locker flockiger von der Hand.]
 
Der Kampf zwischen den beiden spitzte sich wirklich zu, brach die Atmosphäre in der Luft zum Knistern. Der Kampf, den die beiden in die Welt gesetzt haben, war nicht zu vergleichen mit dem, was Crocus schon einmal erlebte, oder doch? Jedenfalls sind schon einige, vor allem auch Zivilisten, ums Leben gekommen. Unter ihnen waren sicherlich die ein oder anderen Möchtegern-Diebe, Gangster oder Raufbolde, doch die Kopfgeldjägerin kennte da keine Gnade, kein Pardon, kein Unterschied zwischen Männer, Frauen oder sogar Kinder. Sie alle mussten leiden, sterben, hatten das Los des Todes gewählt. So wie es eben kam. Der Wind blies ihr durch die Haare, ließ ihre weiße Mähne im Luftzug hin und her fliegen, unkontrolliert, majestätisch im Augenblick. Die Aussicht auf der Mauer war spektakulär. Sie hatte noch nie einen Jungen mit solch‘ einer Aussage in den Tod stürzen sehen. Es dauerte sicherlich nur noch wenige Momente, denn dann würde der Junge wie eine Melone seine Innereien auf der ganzen Straße verteilen. Außerdem mochte die Weiße das Geräusch von aufprallenden Körpern, oder noch besser Köpfen auf harten Gegenständen. Mit Satori hatte sie das nie geschafft, da bräuchte sie wohl eher einen Hammer, diese Kopfgeldjägerin. Der Dragonslayer mit der Aura, welche sich anfühlte wie ein Batzen Dreck, konnte das natürlich nicht ignorieren. Shiryu spürte leichte Vibrationen, versuchte dieser Möchtegernmagier gerade den Jungen zu retten? Sollte die Kopfgeldjägerin jetzt mit Satori alles beenden und ihn angreifen, während er dort unten ist? Schließlich hatte er auch enorm viel Blut verloren, doch die Weiße ebenso. Solange sie hier oben war, mit Satori einigermaßen aus der Distanz angreifen konnte, war der Sieg gewiss. Es war nur eine Frage der Zeit. Die Aura, also der Dragonslayer setzte sich in Bewegung, Schritt für Schritt. Der Geruch von Blut stieß immer wieder in die Höhe. Er hatte also bald sein Ende erreicht. Doch plötzlich passierte etwas, nein, konnte das sein?

Hatte der Dragonslayer gerade sich gegen die Mauer geworfen, selbst Schaden auf sich genommen um schlussendlich den Jungen retten zu können? Er fing den Jungen. Er hatte wirklich noch mehr Verletzungen auf sich genommen um das unschuldige Leben eines Jünglings zu retten, welcher wahrscheinlich sein ganzes Leben noch vor sich hatte. Ein Ehrenmann, doch in den Augen der Kopfgeldjägerin ein Idiot. Er hätte sich selbst retten sollen. Zwar hatte Shiryu selbst nicht mehr so viel übrig, allerdings würde es in einem erbitterten Kampf reichen. Sie hoffte es zumindest, nein, sie war sich da sogar sehr sicher. Satori und der Blutrausch würde das schon regeln, spätestens wenn es Blut von ihr selbst bekam. Noch mehr, wie es schon verzerrte. Die Schmerzen wurden stärker, pochende. Allzulange würde sich die Kopfgeldjägerin nicht mehr auf den Beinen halten können, doch so lange der Kampf nicht gewonnen war, durfte sie nicht einknicken. Sie hörte ein paar Worte, er solle Bescheid geben, Hilfe holen. Ob das was bringen würde. Sie hatte Satori mit der Spitze nach unten in den Felsen geschoben, sodass es sich von alleine hielt und sie sich darauf abstützen konnte. Es war schon amüsant zu sehen, wie jemand sein Leben weg warf und ein anderer dafür das Leben geschenkt bekam. Zumindest solange der Kleine eben überlebte.

Der Erdmensch hatte sogar noch genug Kraft um mit Shiryu zu reden, denn offenbar würde sie ja kein Mitgefühl kennen. Das stimmte schon. In dieser Hinsicht war die weißhaarige Kopfgeldjägerin mit dem nicht vorhandenen Sinn für Humor, Charme, Freude, Empathie, Rücksicht oder vielen anderen Komponenten. Ihr war es egal. Solange sie nicht diejenige war die sterben musste, konnten es alle anderen tun. Aber immerhin hatte er den Nagel auf dem Kopf getroffen. Er erkannte schließlich, dass Menschenleben im Zusammenspiel mit Shiryu nichts weiter als Schachfiguren waren, welche jederzeit sterben konnten. Vasallen welche niederes Leben hatten, oder was auch immer. Einfache Menschen eben, Beute, Übungsziele. Wie auch immer man sie verwendet, der Weißen war es egal, Hauptsache sie bekam ihren Anteil. Doch dann begann er von sich selbst an zu schwafeln. Alleine wie er schon davon anfing bluteten der Weißen die Ohren. Er schätzte jedes Leben. Am Arsch! Menschen waren da um zu sterben, waren da um andere zu töten, zu peinigen und sie zu regieren. Sie einfach zu dominieren und zu unterwerfen, denn die Stärksten gewannen immer. Die Schwachen verloren und mussten sich beugen. Das war das Prinzip, das Gesetz der Wildnis. Kein dahergelaufener Dragonslayer konnte da der Schwertkämpferin etwas anderes sagen, auch wenn er über sie richten  und ihr eine gerechte Strafe zufügen wollte. In seiner Verfassung? Das konnte ja noch einmal interessant werden. Irgendwie erschuf er wieder seine Klingen an den Händen. Die Aura verriet es der Weißen. Irgendwie hatte er eine Vorliebe für diese, oder nicht? Er kam die Mauer empor geschritten. Was wollte er bezwecken? Einmal auf die Mauer, dann wieder hinunter und auf Nimmer wieder sehen? So oder so, seine Aktion glich eher einem Zero Bomber, einen Kamikazeangriff.

Ohne Hektik oder Stress ließ die Weiße Satori elegant aus dem Stein schneiden, sodass sich ein Spalt eröffnete. Dieser Spalt sollte ihn erstmal aufhalten, denn der obere Teil der Mauer stürzte ein, ebenso der, wo er sich gerade befand. Mit weiteren Schnitten ließ sie den gesamten Abschnitt gezielt einstürzen, sodass der Dragonslayer eine erschwerte Strecke hatte, denn er musste viel springen, um auszuweichen. Das war das reinste Gift für seine Wunde. Lange würde er das sicherlich nicht mehr mitmachen. Eine große Staubwolke bildete sich, da die Trümmer auf die Straße fielen und diese zerstören. Na immerhin konnte der Junge fliehen, sonst wäre er jetzt dem Boden näher als der Dragonslayer. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn diese Brocken hätten den einfach zerquetscht, ausradiert. Ausgetilgt oder vom Erdboden verschwinden lassen. Aber so war es leider nicht. Auch wenn die Weiße vielleicht schon den ein oder anderen ‚Mord‘ auf ihrer Haube hatte, konnte man nichts machen. Es war ihr einfach egal. Auch wenn es Schmerzte sprang die Rote auf die Straße hinab. Sie konnte den Dragonslayer nicht sehen, doch spürte seine Aura genau. Er war noch dort, warte. Hatte er seinen Fuß in den Trümmern? War gerade wirklich sein Fuß eingequetscht? Das war ein wirklicher Glücksfall.
 
Mit langsamen Schritten, Satori am Boden schleifend schritt sie auf den Dragonslayer zu, welcher sich wirklich in den Trümmern verhangen hatte. Seine Kraft hatte ihn wohl verlassen, oder waren die Schmerzen einfach wirklich schon zu hoch? Schritt für Schritt fraß die Weiße die Distanz. Sie kam immer näher zum Dragonslayer, welcher sich versuchte zu befreien, doch es funktionierte nicht. Er hatte keine Kraft mehr. Egal wie sehr er sich anstrengte, der Trümmerbrocken ließ sich nicht bewegen, immerhin war er auch relativ groß. Seinen Fuß sollte es sicherlich nicht so gut gehen, wenn es der war, welcher vorhin schon die Verletzung in Kauf nahm. Eine kalte Stimme war zu hören, sie kam von Shiryu. „Ich kenne so etwas wie Empathie…“ Fing sie an zu reden, hob dabei ihre Klinge in die Höhe. Sie stand vor ihm. Sah ihn mit ihren geschlossenen Augen an. „Weder Nächstenliebe, Mitgefühl oder Verständnis.“ Fügte sie hinzu. Die Aura von Satori wurde stärker, denn die Klinge freute sich auf das Blut, welches sie gleich bekommen würde. Es war nur noch eine Frage der Zeit, der Dragonslayer war so oder so bewegungsunfähig, war am silbernen Tablett serviert. „Und nun, stirb.“ Sprach sie mit kalter Stimme, hob dabei die Klinge über ihren Kopf. Waren das die letzten Momente des Dragonslayers, welcher eigentlich S-Klasse Mitglied von Fallen Angels werden wollte? War das das Ende? Die Klinge war über ihrem Kopf gehoben. Sie atmete aus. Satori bewegte sich nach unten. War das nun das Ende? Wahrscheinlich, definitiv.

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Re: Straßen von Crocus

Beitrag von Gast am So Okt 11, 2015 8:39 pm

CF: Saber-Angels-Pakt Beratungsraum

Engel und Säbelzahn. Heiliger und Dämon. Wohl zwei der unterschiedlichsten Dinge haben zusammen gefunden, sich ineinander verliebt. Der Schwertkämpfer in die Schwertkämpferin, welche er lehrte. Die Schwertkämpferin in den Schwertkämpfer, welchen sie vor dem Tode rettete. Ein Geben und Nehmen, von dem beide Parteien profitierten. Sie waren nun ein Paar. Der Meister der Säbelzahntiger durfte endlich neben seinem eisernen Thron einen zweiten aufbauen, wenn er das wollte, auf welchen die Rote ihr Gesäß setzen durfte. Die Rote, sollte sie jemals Gildenmeisterin der neutralen Gilde im Norden werde, würde mit Sicherheit gleich zwei Throne bauen. Diesmal allerdings den Großen für die Dame. Dieser Pakt, dieses Bündnis sollte Generationen überdauern, denn schließlich hatte Cytra noch eine Jahrhunderte vor sich, konnte Masao auch immer wieder, wie auch immer. Die beiden hatten noch ein langes Leben vor sich, zumindest erhoffte sich das die Dämonin. Die Zukunft wird mit Sicherheit durch das Einwirken der Beiden geschrieben werden, da war sich die Rote sicher! Keine Plage, Apokalypse oder Gegner konnte diesen Pakt, diese aufgebaute Liebe zerstören. Masao würde alles für sie geben und sie für ihn. So war das mit der Liebe.
 
Die Rote ließ sich ja in das Portal hineinfallen, sodass sie auf den schnellsten Weg zurück in den Waas Forest reisen konnte, schließlich hatte man sich dort einiges an Sorgen gemacht, laut den Erzählungen des kleinen aber feinen Komikers Excalibur. Wie er es immer schaffte selbst in der seriösesten Unterhaltung die Stimmung mit seinem lustigen Auftreten zu zerstören. Das war einfach er. Seine fröhliche und tollpatschige Art, ebenso seine Loyalität machten ihn aus. Während die Rote mit dem Rücken voran durch das Portal flog, sodass sie nicht einmal etwas tun musste, blieb ihr Zeit zum Nachdenken. Zeit darüber nachzudenken was Masao zu ihr sagte. In ihrem Kopf blieben schließlich immer noch Fragen offen. Wie sollten sie reagieren, was sollte Cytra machen? Ihre Gilde auf einen Kampf vorbereiten oder eher schweigen? Sich nur die loyalsten Mitglieder suchen, mit welchen sie an die Front konnte oder jeden informieren? Sollte sie Seraphin darüber in Kenntnis setzen? Ja, sie auf jeden Fall. Doch hatte sie noch keine Ahnung von den anderen. Das stresste allerdings auch nicht. Alles mit der Zeit, schließlich kümmerte sich auch Masao um vieles für den Pakt. Auch wenn es der Roten Sorgen bereitete, dass anscheinend dieses ‚Index‘ bei der Allianz wäre. Doch mit einem Lächeln dachte sie an die schönen Sachen. An einen Triumph nach harten Kämpfen. Solange kein Bürgerkrieg ausbrach passte alles. Es sollte keine Zivilisten mit in das Gemetzel gezogen werden, denn diese zu beschützen würde zu viel Aufwand kosten. Das konnte sich der Pakt nicht leisten, oder doch? Vielleicht fand sich jemand, der Barrieren oder so bauen konnte. Das hätte sicherlich einige Vorteile. Außerdem mussten die S-Klasse Mitglieder und jene, die stärker wie der Durchschnitt waren mobilisiert werden, schließlich wusste niemand wie stark der Gegner werden konnte. Doch die Fürstin war voller Zuversicht auf einen Sieg, denn sowohl Masao als auch die Rote, dann noch dieser Flipper und vielleicht auch noch ein paar nennenswerte Namen von außerhalb der Gilde waren nicht schwach. Sie konnten schon mit den Fürsten der dunklen Allianz fertig werden.
 
Ein komisches Gefühl ging der Dämonin plötzlich durch den Magen. Sie hatte das Gefühl, als würde eine Person in Schwierigkeiten stecken, nein. Schlimmer. Je weiter die Rote durch das Portal in die Tiefe flog, desto stärker wurde das Gefühl irgendwie. Das war definitiv kein normales Empfinden, so stoppte sie mit einem Flügelschlag, sodass sie in der Luft lag. Mit einer Fingerbewegung öffnete sie das Portal, trat in die Außenwelt. Sie bemerkte, dass sie über Crocus stand. Der Hauptstadt von Fiore. Sie hatte also nicht einmal die Hälfte des Weges geschafft. Ihre roten Augen machten sich einen Überblick über die Situation. Ihre Augen erblickten eine große, gleichmäßig zerstörte Umgebung, dort kamen auch immer wieder Staubwolken in den Himmel geschossen. War dort ein Kampf? Was interessierte das die Rote? Wieso hatte sie dieses Gefühl? Wer kämpfte denn dort? Sie schloss ihre Augen, konzentrierte sich. Langsam aber sicher wurde die Situation für sie klarer. Je länger sie sich konzentrierte, desto genauer konnte sie auch die Lage erkennen. Es kämpften drei Personen. Eine Magielose, ein Assassine welcher auf seine Gelegenheit wartete und ganz wichtig, der Dragonslayer der Erde. Nicht einer, sondern der! Seki Hitori von Fallen Angels, ein Mitglied der Gilde und Freund der Roten. Noch ohne einzugreifen wartete die Rote in sicherer Distanz am Himmel. Sie war jederzeit bereit Verderben über das Land zu bringen, solange sie ihren Kammerades helfen konnte, doch dieser schien sich ganz gut zu schlagen. Er teilte einige Schläge aus, nahm auch einige in Kauf. Diese Schwertkämpferin schien allerdings mit unfairen Mitteln zu arbeiten, denn sie ließ einen jungen Burschen von einer Mauer fallen. Hatte sie das gute Herz von Seki bereits herausgefunden und nutze es aus? Definitiv. Seki ließ in die Mauer, fing den Jungen auf. Das war sein Fehler! Cytra beobachtete den Kampf genau. Sie konnte zwar nicht hören was er und sie sprachen, doch anscheinend wurde aus den Beiden keine Freunde mehr. Die Schwertkämpferin war defensiv, bei Seki gingen die Emotionen durch. Er stürmte die Mauer hinauf, doch darauf wartete sie. Die Fürstin im Himmel konnte immerhin jetzt sehen wie er kämpfte, wenn sein Leben auf dem Spiel stand. Eigentlich ja nicht schlecht, doch ließ er sich zu sehr von seinem Herz leiten. Dies war ja nicht schlecht, doch hatte es in diesem Kampf sein Leben entschieden. Er würde es nicht überleben, denn er verklemmte sich in einem Stein. Er war nun unbeweglich und die Schwertkämpferin konnte mit ihm einen kurzen Prozess machen.
 
Die Fürstin hatte genug gesehen. Sie wollte nicht noch miterleben wie Seki sein Leben geben musste. Immerhin hatte er der Schwertkämpferin einen guten Kampf liefern können, denn soviel sie bemerkte konnte diese auch schon fast nicht mehr. Beide waren am Ende, erschöpft, ausgelaugt. Hätte sie Seki nicht mit Glück, oder war es beabsichtigt, mit den Steinen gefangen, hätte dieser Kampf nicht mehr lange gedauert, denn da wären beide wohl eingegangen. Zum Glück für die Rote, denn sie kam wohl in der interessantesten Phase des Kampfes. Am Ende. Die weißhaarige Schwertkämpferin trat mit gezogener Klinge an den Dragonslayer heran. Sie wollte ihm ein Ende machen, ihn enthaupten, ihm sein Gesicht nehmen. Doch soweit sollte es nicht kommen. Cytra war ja sehr mobil mit ihren Portalen, so ließ sie sich erneut in eines fallen, wartete noch einen Moment. Es war so weit. Die Klinge der Weißen bewegte sich schnell nach unten. Seki schloss seine Augen, war er bereit zu sterben? Doch so schön es für die Weiße, so schrecklich es für Seki gewesen wäre, konnte sie das nicht zulassen. „Ittoryu: Yakkodori“ kam aus den Lippen der Weißen. Aus dieser geringen Distanz war es definitiv tödlich. Eine Schnittwelle entsprang aus ihrer Klinge, ließ die Umgebung erzittern. Sie prallte auf! Eine enorme Staubwolke wurde aufgewirbelt. „Du wirst nicht in Erinnerung bleiben, Dragonslayer.“ Sprach sie und spottete gleichzeitig. Sie war sich eines Sieges sicher, obwohl sie aufgrund der Staubwolke noch nichts sehen konnte. Nach dieser Druckwelle von dieser geringen Distanz. Nein, das konnte niemand überlebt haben. „Noch ist mein Dragonslayer nicht tot.“ Kam es aus der Staubwolke heraus. Cytra verwehte mit einem Auraschock die ganze Schockwelle. Die Weiße war wie verstummt. Sie hatte ihn gerettet, doch wie? Die Fürstin benutze nur den Zeigefinger um die Klinge der Schwertkämpferin aufzuhalten. Dies genügte! Sie nahm nicht einmal Schaden! „Das war ja kein schlechter Angriff. Hättest du nicht diese schwere Verletzung an deiner Schulter, hätte ich wohl einen Kratzer davon getragen.“ Lächelte Cytra ihr entgegen. Selbst einem Feind konnte sie keiner schlechten Mimik sein, oder doch? In einem Augenblick wurde aus ihrem fröhlichen Gesichtsausdruck ein ernster! Die laut Masao neue Aura der Roten ummantelte die Rote. Es war beinahe schon so, als hätte sie sich materialisiert und könne von alleine agieren.
 
Nun nahm Cytra auch den Daumen zu ihrem Zeigefinger dazu und hielt die Klinge fest. Zwei Finger gegen eine Person, welche Seki in die Knie gezwungen hatte! Cytra war wahrlich stärker durch diesen Vorfall geworden. Lag es daran, dass sie kein Herz mehr hatte und trotzdem emotional sein konnte? Sie wusste es nicht, es war auch egal. Mit ihrer anderen Hand machte sich die Dämonin die Haare, denn eine Strähne hing über ihrem Auge. „Beim nächsten Mal, wird es dein Ende sein.“ Sprach sie mit einer kalt klingenden, aurabelasteten Stimme, sodass die Weiße auf die Knie ging. Die Rote nahm mit einer Hand ihren Kopf, drückte ihre Backen zusammen, sodass sogar die geschlossenen Augen sich öffneten. „Merke dir mein Gesicht, ich werde dich nicht vergessen.“ Fügte sie hinzu, dann warf sie die Rote in ein von ihr geöffnetes Portal, sodass sie verschwand. Kurz darauf normalisierte sich die etwas entgleiste Aura der Roten wieder.

(Shiryu tbc: Unbekannt)

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Re: Straßen von Crocus

Beitrag von Seki Hitori am So Okt 18, 2015 9:21 pm

Der Kampf zwischen dem Dragonslayer der Erde und der weisshaarigen Schwertkämpferin neigte sich langsam dem Ende zu. Beide hatten schwere Wunden während dem Kampf erlitten, Seki hatte eine klaffende Wunde an am rechten Oberschenkel und diverse kleinere Schnitte über die Beine und Gesicht verteilt. Er sah schlimm aus, überall lief Blut aus den Wunden, sein Gesicht war Blut verschmiert, sein Bein sah aus, als hätte man es in Blut getunkt. Wäre er wohl so in ein Restaurant oder etwas Ähnliches gegangen, wären wohl alle Gäste innerhalb von Sekunden verschwunden, doch in einem Kampf scherte man sich nicht um sein Aussehen. Sekis Kraft war fast komplett aufgebraucht, er wollte sich eigentlich zurück ziehen und seine Wunden lecken, sich in eine Höhle legen und warten bis alle Wunden verheilt waren, doch es gab noch etwas zu erledigen. Die Weisse hatte Leben ausgelöscht und Seki musste sie aufhalten, zumindest bis Verstärkung kommen würde. Also mobilisierte er seine letzten Reserven und begann die Stadtmauer zu erklimmen, diese Meter müsste er überbrücken, wenn er tatsächlich die Weisse stellen wollte, wenn er sie aufhalten wollte. Sein Wille war stark, doch wie lange würden sein Körper und seine Magie noch mitmachen, er forderte alles von beiden, er wollte einfach nicht aufgeben. Lieber würde er kämpfend untergehen, als Feigling weiter zu leben und er könnte sich wohl auch nie verzeihen, wenn er die ganzen Seelen, welche von dem Kampf aus dem Leben gerissen wurden nicht rächen könnte. Seine Muskeln brannten wie Feuer als er seine Klauen in die Mauer rammte, jede Bewegung fühlte sich an als würde ihm jemand tausende Nadeln in den Körper rammen, doch er gab noch nicht auf, Stück um Stück kam er weiter. Als er die Mitte der Mauer erreicht hatte schien die Weisse schon die nächste Übeltat zu starten, sie wollte ihm wohl das Leben zu Hölle machen und es anschliessend langsam beenden. Alles nur weil sich Seki zu weit aus dem Fenster gelehnt hatte und einen Auftraggeber vermöbelt hatte, doch der hatte es auch verdient. Niemand sollte einfach ohne Grund eine Jagd auf Magier organisieren und dafür sogar noch Gildenmagier anheuern, das konnte Seki einfach nicht tolerieren. Wieder rammte er seine Kleinen in die Mauer, zog sich langsam hoch, die Weisse stand auf der Mauer und beobachtete ihn. Ganz gemächlich schnitt sie in den Stein der Mauer, wo sich ein Spalt auftat, welcher direkt auf Seki zu steuerte, die Mauer unter seinen Füssen und Händen fing an zu brökeln und stürzte dann ein. Seki musste nochmal all seine Kraft aufwenden und sprang von dem Brocken auf welchem er sich gerade noch befand, auf einen Brocken, welcher über ihm war, aber auch in Richtung Erde stürzte. Er machte nochmal einen Satz und kam auf einem Brocken zu stehen, welcher zum oberen Teil der Mauer gehörte, gerade wollte er sich auf den nächsten Brocken stürzen, welcher der oberste der Trümmer wäre, doch nun verliess in endgültig die Kraft, seine Magie, seine Stärke alles war aufgebraucht, er konnte nicht mehr. Seine Muskeln verweigerten den Dienst, seine Klauen zerfielen zu Staub, aus welchem sie ursprünglich erschaffen worden waren und Seki fiel mit den Trümmern in Richtung Erde. Der Fall kam ihm vor wie eine Ewigkeit, er dachte an alles was er mochte, die Gilde, sein Mentor und Ziehvater und vor allem an die rothaarige Dämonin Cytra, welche er sehr mochte. Nun werde ich sie wohl nie wieder sehen, die Gilde welche mich so gut behandelt hat und niemals an mir gezweifelt hat. Ein Energiestoss fuhr durch Seki. Doch ich werde alle wieder sehen, jeden einzelnen, hier wird es nicht enden! Die Energie reichte nicht um seine Muskeln wieder zu befehligen doch er konnte etwas Magie zurückerlangen, gerade genug um sich zu schützen. Die Trümmer regneten auf ihn herab und wirbelten eine riesige Staubwolke auf. Seki fand sich wieder zwischen mehreren Trümmern, welche auf ihm ruhten, doch er war unverletzt, zumindest von diesem Vorfall. Mit letzter Kraft schob er einen grossen Brocken von seiner Brust weg, doch er konnte nicht aufstehen, denn sein Fuss war unter einem riesigen Trümmerstück gefangen und er hatte keine Kraft mehr, seine Magie war jetzt komplett aufgebraucht. Ein weiteres Problem war der extreme Blutverlust, denn seine Wunde am Oberschenkel hatte nicht aufgehört zu bluten, langsam aber sicher würde er ohnmächtig werden.

Seki nahm alles nur noch ganz schwach war, er hörte eine Stimme, welche aus der Ferne zu ihm zu sprechen schien. Die Stimme sagte etwas was Seki nicht verstand, doch die letzten Worte verstand er klar und deutlich. Die Stimme sagte dass er nun sterben werde, es war eine kalte Stimme frei von jeder Emotion. Er sah nur einen Schatten auf sich zu schreiten, der etwas in den Händen führte. Das Blut ran weiter aus der Wunde, die Schatten fingen an zu verschwimmen, die Person schien eine Attacke auszuführen und meinte, er würde nicht in Erinnerung bleiben. Seki wusste dass das eine Lüge war, würde er hier sterben, würde Fallen Angels ihn sicherlich nicht so einfach vergessen, immerhin war er ihr erster Dragonslayer, ein guter Kamerad und gern gesehenes Mitglied der Gilde. Die Attacke brachte die Erde zum erbeben, der Brocken auf Sekis Fuss vibrierte und zerbrach in mehrere kleine Teile, endlich war er frei, doch war er noch am Leben? JA! Er hörte eine weiter ihm sehr bekannte Stimme, es war Cytra, sie hatte ihn wohl vor dem Ende bewahrt, denn er konnte sich nicht wehren. Der Nebel legte sich und Seki sah verschwommen zwei Schatten welche sich gegenüber standen, der eine gehörte zu der kalten Stimme und der Andere gehörte wohl zu Cytra, doch er konnte nicht fassen was er sah, oder was er sich einbildete, Cytra war von einer pulsierenden Aura umgeben, welche eine enorme Kraft ausstrahlte, es schien fast so, als wäre Cytra von einem Schatten eingehüllt, welcher selbstständig agieren konnte. Es wurden weitere Worte gesagt, doch Seki konnte nicht mehr verstehen, was gesagt wurde, er konnte nur mit Sicherheit sagen, dass Cytra gerade sprach. Doch jetzt war es endgültig zu spät, Seki verlor das Bewusstsein, er schwebte durch die Dunkelheit, wo ihn mehrere gesichtslose Schatten angriffen und ihn immer wieder fragten, warum er ihnen nicht geholfen hat. Er konnte ihnen keine Antwort geben und so fiel er immer tiefer in die Schatten, welche ihn verschlangen. Sein Körper sackte in sich zusammen und wurde komplett schlaff, der Puls war nur noch ganz schwach, er stand auf der Schwelle zum Tod, welcher ihn mit offenen Armen empfang, wie ein alter Freund. Doch in der Ferne konnte er etwas spüren, eine Wesenheit, welche ihn zurück hielt, welche ihn nicht gehen lassen wollte, er wusste nicht wer ihn zurück hielt, doch im Moment war die Wesenheit alles, was Seki noch vom sicheren Tod rettete.
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Re: Straßen von Crocus

Beitrag von Gast am Mo Okt 19, 2015 1:37 pm

Ein gefallener Engel welcher den Weg auf den Boden der normalen, nicht heiligen Welt gefunden hat und dort jetzt ihr Unwesen trieb. Cytra selbst, die rothaarige Dämonin ist eine der wenigen, welche wirklich die Liebe zu den Menschen gefunden hat, indem sie ihnen auch hilft und anderweitig unterstützt. So auch ihren Kammeraden, Seki. Seki Hitori, der Dragonslayer der Erde. Es gab nicht viele Personen welche der Roten lieb waren, doch diese dafür umso mehr. Seit sie als rechte Hand der Meisterin agierte und ebenso zum S-Klasse Mitglied ernannt wurde, stiegt diese Verantwortung um einiges. Nun hatte die Rote nicht nur ihre eigenen Sorgen, sondern auch diese der Gilde auf ihren Schultern zu tragen, welche sie bedrückten, sie belasteten. Doch sie war stark, sie schaffte das. Sie hatte einen starken Willen, welcher nicht so einfach zum Brechen war. Für die Fürstin war es nur eine Bewegung mit dem Finger um ein Leben zu retten. Nicht einfach nur ein Leben, sondern wie vorhin schon erwähnt, das von Seki. Mit ihren Zeigefinger blockierte sie die Klinge der Weißhaarigen ab, welche den Tod des Rothaarigen suchte. Die Dämonin spürte die unglaubliche Lust nach Blut, den Rausch, in welchem sich dieses Schwert befand. Das Leben und der Tod auf der Messers‘ Schneide. Sekunden hätten wohl entschieden, welches Schicksal sich der eifrige Kämpfer beugen musste. Dem Schicksal der Klinge, also dem Tode, oder dem weiteren Dienen unter der Ägide der Fürstin der Unterwelt. Nur dieses Mal konnte er sich nicht entscheiden, es wurde im zugeteilt. So war es also.

Der Kampf war geschlagen. Cytra hatte den Kampf zwischen Seki und der unbekannten, weißhaarigen Schwertkämpferin mit den geschlossenen Augen gewonnen. Auch wenn ihr Einschreiten nur aufgrund der Umstände nötig war. Immerhin hatte er sein Leben noch vor sich, anders wie die Rote. Schließlich hatte diese schon sehr viel erlebt, viele und schlechte Sachen, Sachen zum Erinnern und zum Vergessen. Er sollte es besser wie sie selbst haben. Ihre Aura normalisierte sich nachdem sie die Weiße in das Portal geworfen hatte, danach wandte sie sich Seki zu. Sie wollte keine Zeit verlieren, alles musste jetzt schnell gehen, denn er stand auf der Schwelle zum Tod. Mit einem Bein mehr im negativen, als im Positiven. Sie kümmerte sich um ihn, musste sie ja auch. Mit einer Bewegung ihrer Finger entstanden wie aus dem Nichts Verbandsmaterial und sonstige Sachen, welche sie brauchen würde. Nun, sie hatte ja schon genug Praxis an Masao gesammelt, dabei auch seinen gut gebauten Oberkörper und auch die endlosen Tiefen darunter erspähen können. Nicht, dass es ihr nicht gefallen hätte, doch. Nun. So begann es also. Ihre roten Haaren wurden durch den Wind in ihr Gesicht geblasen, zerstörte ihre Frisur, doch war es egal. An ihren Fingerspitzen entstand eine Hitze, mit welcher sie die blutende Wunde verödete. Immerhin war die Blutung einmal gestellt, doch waren noch einige Holzsplitter in seinem Körper. Diese entfernte sie ebenso. Schließlich wollte sie das Überleben des Dragonslayers gewährleisten und ihn nicht in ihren Händen sterben lassen. Wenn sie es bei Masao geschafft hat, dann würde sie es bei Seki auch schaffen, denn dieser war jetzt nicht so am Boden wie Masao damals war. Nun, der flog ja auch vom Himmel.

Es dauerte viele Stunde bis das Ganze schließlich fertig war. Sein Oberkörper, die Beine waren in Verband gehüllt, die Blutungen alle gestillt, danach die Wunden genäht. Sie bemühte sich dabei sehr, sodass man die Nähte kaum sah. Präzision und Perfektion war angesagt, schließlich sollten diese Narben nicht sein weiteres Leben beeinflussen, auch wenn diese meistens die Trophäen von starken Kämpfen und Siegen waren. Er würde noch genug bekommen, schließlich hatte er ein Gemüt, welches dieses veranlagte. Der Rothaarige selbst schien wieder stabil zu sein. Sein Herzschlag normalisierte sich, er atmete nicht mehr schwer, so war er auch bereit transportiert zu werden. Mit einem Portal brachte sie den Roten in den Krankenflügel von Fallen Angels, gleich danach die Rothaarige. Sofort war ein Bett für ihn bestellt, schloss ihn an die medizinischen Geräte an und gab ihm eine Infusion. Jetzt hieß es nur noch warten, denn schließlich lag jetzt viel an Seki. Sein Wille war nun das, was zählte. Ob er leben wollte oder nicht, seine Entscheidung. Kämpfen oder verlieren, leben oder sterben. Die Rote könnte zwar mehr tun als sie aktuell tat, doch wollte sie auch sehen, wie weit es Seki alleine schaffte, denn er war mit großer Sicherheit ein Anwärter für die nächsten S-Klasse Verteilungen und ebenso als rechte Hand von Cytra im Saber-Angel-Paktes, dem mächtigsten Militär-Wirtschaftsbündnisses von Fiore, wenn nicht sogar von der ganzen Welt.

tbc: FA - Schlafräume

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