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Das innere der Gilde

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Das innere der Gilde

Beitrag von Kami am Di Apr 16, 2013 9:17 pm

das Eingangsposting lautete :

Hier befindet man sich direkt in der Gildehalle von Sabertooth. "Prächtig" würde diese Einrichtung wohl am besten beschreiben. Sie war gigantisch groß, man konnte sich schon fast drin verlaufen, übertrieben gesagt. Wenn man sich hier nicht auskannte, fühlte man sich etwas verloren. Masao Masahiro, der jetzige Gildenmeister hatte sie nach seinem Stil verändern lassen, als Genma abtrat. An der hohen Decke, waren überall Gemälde von Engeln, etwas himmlischen eben. Ziemlich kitschig, aber im großen und ganzen angemessen für den Rang der Gilde. Gestützt wird das alles von 4 riesigen Säulen, die einem sofort ins Auge fallen, wenn man hereinkommt. Neben vielen Sitzmöglichkeiten, der Bar von Bruno und was es noch so gibt, haben sie sogar einen kleinen Springbrunnen, wo manche Mitglieder Geld hereinschmeißen und sich etwas wünschen. Dort drinnen prangt eine Säbelzahntigerstatue, die Wasser spuckt und damit den Brunnen immer wieder konstant mit Flüssigkeit versorgt. 


Kami kam die Treppen runter gelaufen und schmiss sein Jackett über den Jackenständer. Seine Weste war wie ihm fest zugeknöpft. Er gähnte einmal und setzte sich dann an die Bar. "Ein Wasser bitte" sagte Kami und lächelte die Barkeeperin an. Diese beieilte sich und es dauerte nicht lange bis Kami sein Wasser hatte. Er nahm einen Schluck und stellte das Glas dann auf der Theke ab. Er legte seinen Kopf auf das Holz und schloss seine Augen. Er war etwas müde. Immerhin war er heute früh um 3.00 erst zurück gekommen.


Zuletzt von Kami am Di Dez 29, 2015 12:16 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Das innere der Gilde

Beitrag von Kesari am Mo Jan 11, 2016 10:29 am

Das Risiko lohnte sich. Zwar schien es eher Kaito selbst zu sein, der Kami nach Ansprechen des unangenehmen Themas wieder zu besserer Laune verhalf, doch Kesari gab Ihriges hinzu. Der Exceed reagierte nicht grade freudig darauf, ohne Vorwarnung betatscht zu werden, doch schien er sich auch nicht übermäßig darüber aufzuregen. Es hätte wesentlich unangenehmer werden können. Einem mürrischen Kommentar folgte bereits eine vernünftige Begrüßung. Wie erst diese tatsächlich gemeint war wusste Kesari nicht zu deuten, allerdings ging er auf ihre Art zu grüßen ein, darum machte sie sich keinen Kopf darum. Es dauerte auch nicht lange, da trat das Katzenwesen bereits aus ihrem Blickfeld. Es verschwand in der Menge der Magier, die sich rund um Tische scharrten. Anscheinend wollte es seine Runde machen, seine Freunde begrüßen. Dadurch ließ Kaito die Zwei an der Treppe wieder alleine.


Kami prüfte die Schwarzhaarige quasi etwas. Er ließ sein magisches Gespür schweifen, registrierte den Fortschritt, den sie bei ihrer letzten Begegnung im Hakobegebirge gemacht hatte. Er gab ihr den Tipp ihren Weg zu gehen. Sie nickte. Auch sprach er davon, dass man sich vielleicht schon bald ganz oben sehen würde. Kesari konnte nicht anders als zu grinsen. Nicht etwa auf die herausfordernde Art, wie der S-Klasse Magier es tat. Eher, weil sie nicht davon ausging so schnell zur Spitze einer der stärksten Gilden des Landes aufschließen zu können. >> Sicher doch. <<, antwortete sie, untermauert von einem leichten Lachen. Sie trat aus dem Schatten ihres Lehrers, machte nun ihr eigenes Ding, das war auch schon ein Anfang. Jetzt hieß es für sie, wie Kami sagte, ihren eigenen Weg zu gehen und sie war schon gespannt wie dieser aussehen würde. Allerdings war die Schwarzhaarige nicht so naiv zu glauben, dass es für sie weiter so schnell und steil bergauf gehen würde. Sie hatte Potenzial, das schwand auch durch ihren Aufstieg zur eigenständigen Magierin nicht und davon wusste sie auch, doch dieses galt es Stück für Stück auszuschöpfen und so seine eigenen Fähigkeiten stetig voranzutreiben. Das bedeutete natürlich nicht, dass sich die Gravitationsmagierin keine Mühe geben würde, im Gegenteil. Doch wie hieß es so schön? Die Konkurrenz schlief nie, demnach musste Kesari schon eine rasante Entwicklung nehmen, um sich bald in der Riege der Topmagier Sabertooths wiederzufinden.
Wenn man über die jüngere Vergangenheit der jungen Frau sprach, dann konnte man Yahiko, ihren Lehrmeister wohl schlecht außen vor lassen. Es war nur logisch, dass er in den Fokus des Gesprächs rücken würde. Er war nicht wirklich das Lieblingsthema der Magierin und sie schaute Kami nicht dabei an, während sie über ihn sprach, doch musste sie damit leben, dass man noch eine Weile über ihn sprechen würde, wenn man über sie und ihre Entwicklung debattierte. Letztendlich war er dafür verantwortlich, dass Kesari es in der relativ kurzen Zeit von einer absoluten Amateurin zu einer eigenständigen Säbelzahnmagierin geschafft hatte, die sicher noch eine rosige Zukunft vor sich hatte. Dankbarkeit war darum nicht wegzudenken, auch wenn die unerzogene Schwarzhaarige nicht immer so gut darin war diese zu zeigen. Wer Kesari näher kannte, der wusste allerdings, dass sie derlei Gefühle dennoch verspürte.


Als sie dann antwortete, dass sie ihren Lehrer ebenfalls länger nicht mehr gesehen hatte, erhob sich Kami plötzlich von der Treppe, lehnte sich neben sie an die Wand. Kesaris Kopf drehte sich in seine Richtung, sie blickte ihn überrascht an, als er erwähnte, dass es vielleicht besser war, dass sie nun nicht mehr an seiner Seite wanderte. Sicher, auch sie selbst war... fast schon etwas erleichtert darüber, dass die Beiden auseinandergingen, doch was meinte der S-Klasse Magier damit? Der verwunderte Blick der Schwarzhaarigen brach nicht eher ab, bis Kami ausführte was er meinte. Er sprach dann davon, dass es vielleicht ein wichtiger Schritt für sie war, nun vollkommen auf sich alleine gestellt zu sein, um zu erkennen, dass sie auch dazu bereit war. >> Wie ein Jungvogel, der aus dem Nest gestoßen wird, mhm? << Ein Vergleich, der der Magierin gleich in den Sinn kam und den sie darum einfach mal in den Raum warf. Jedenfalls verstand sie was man ihr sagen wollte. Das Lachen ihres Gegenüber steckte Kesari an, brachte sie dazu breit zu grinsen und rückte die negativen Gedanken an das was war weiter in den Hintergrund.
Allerdings schaute sie wieder etwas verwundert drein, als Kami plötzlich davon sprach, dass „Fiore ihnen bald schon die Gelegenheit dazu gab, zu zeigen, was in ihnen steckte.“ Was meinte er damit? Standen schwere Zeiten vor der Tür? Es war nicht wirklich verwunderlich, dass er besser darüber Bescheid wusste als sie, doch wusste sie eben nicht genau worum es ging. Kesari steckte noch nicht tief und lange genug in den Angelegenheiten der Gilde drin, als das sie etwas ähnliches hätte prophezeien können. Sie nahm die Nachrichten meist nur als Endverbraucherin auf, war eher selten bis gar nicht direkt an der Front, an der Quelle, wenn es etwas Neues gab.
Es folgten aufbauende Worte Kamis. Er glaubte an sie, ging davon aus, dass sie gewappnet für das war, was kommen sollte. Sie nickte ein weiteres Mal. >> Ich werde mein Bestes geben. <<, sprach sie und grinste frech dazu. Mehr konnte sie schließlich auch nicht machen. Sie konnte Kami weder zustimmen, noch seine Aussage widerlegen, da sie einfach keine Vorstellung davon hatte, was Fiore erschüttern sollte. Was das Heraustreten aus Yahikos Schatten betraf, so hatte die Magierin allerdings so ihre Zweifel. Sie ging nicht davon aus, dass es so schnell von statten gehen würde, wie der Slayer es beschrieb. Allerdings machte sein gutes Zureden und die Tatsache, dass wenigstens er es so sah, Mut. >> Freut mich, wenn du das so siehst. Das Sabertooth sich da durchschlagen wird, bezweifle ich nicht. Die Gilde ist stark, im einzelnen und zusammen, keine Frage. << Sabertooth stand schon eine ganze Weile an der Spitze Fiores. Wer nach ganz oben wollte, der musste es zwangsweise auch mit den Säbelzähnen aufnehmen.Wer sollte das Land in schweren Zeiten also besser verteidigen können als diese Gilde?

Wortlos entfernte sich Kami von der Treppe. Er hatte sein Glas geleert, ging damit zur Bar zurück. Dass er dabei den Blick nicht von ihr löste, brachte Kesari dazu etwas verlegen zu lächeln. Allerdings erweckte kurz darauf etwas anderes ihre Aufmerksamkeit. >> Nanu? << Sie spürte, dass sie etwas an den Beinen berührte, woraufhin sich ihr Blick senkte. Dort, auf dem Boden stolzierte eine Katze herum. Eine richtige Katze, nicht so eine fliegende, wie Kaito. Sie streifte die Magierin, schien absichtlich Kontakt zu suchen und sich etwas gegen sie zu drücken.
Die Schwarzhaarige bückte sich kurz, griff dem Tier unter die Vorderbeine und hob sie hoch in die Luft. >> Ist das nicht Xings Katze? << Sie war sich ziemlich sicher, dass sie zur Neuen gehörte, die wahrscheinlich noch in Masaois Büro saß. Sie nahm die Katze wieder herunter, also in den Arm und streichelte sie etwas, was der Flügellosen zu gefallen schien. Als die Magierin wieder aufschaute, bemerkte sie, dass Kami noch immer oder wieder zu ihr herübersah und sich wieder genähert hatte. Sein Glas hatte er bei Bruno gelassen, seine Hände in den Taschen vergraben. Er schaute ihr direkt ins Gesicht. >> Du wolltest auch zu Masao, oder? Was gibt’s zu besprechen? << Nicht, dass es sie zwingend etwas anging, aber diese Tatsache kümmerte die ungenierte junge Frau nicht.

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Re: Das innere der Gilde

Beitrag von Kami am Mo Jan 11, 2016 3:28 pm

Auch das war eine Form der Ablenkung von den aktuellen Ereignissen gewesen. Sich einfach mal ungezwungen etwas unterhalten zu können. Das bot ihm auch sogleich die Gelegenheit, Kesari etwas näher kennenzulernen, vorher war es dazu nicht gekommen. Kami traf sie nur flüchtig beim Training im Hakobe Gebirge, an der Seite dieses Godslayers. Ein Typ, den der Anzugträger nicht so recht einzuschätzen wusste. Man musste ja auch nicht mit alles und jedem klarkommen, so viel stand fest. Allerdings hatte er Kesari bereit gemacht für das, was sie womöglich noch erwarten würde. Sie hatte viel für ihn übrig gehabt, das wusste der Schwarzhaarige. Nun war sie wohl auf sich alleine gestellt, zumindest ihren Ausführungen nach zu urteilen, da sie Yahiko lange nicht mehr gesehen  hatte. Kami war klar, was das bedeutete. Doch wenn sie damit umgehen konnte, war es definitiv besser für sie. Sie stand nun nicht mehr unter der Riege ihres Meisters. Wie hieß es so schön? Meistens übertraf der Schüler den Meister um Längen. Irgendwo musste man eben anfangen. Man brauchte nur die richtigen Leute an seiner Seite, vom Anfang bis zum Ende. Kami machte ihr etwas Mut, sprach ihr zu, erkannte ihren Fortschritt, was sie erfreute. Wenn sie weitermachte und hart an sich arbeitete, konnte sie auch irgendwann zu den Großen unter den Säbelzähnen gehören. Das brachte sie zum Schmunzeln, doch sie lehnte diese Aussage auch nicht ab, war aber nicht naiv genug zu glauben, dass es eine einfache Aufgabe werden würde. Jeder brauchte Ziele, das war doch definitiv etwas, was es sich lohnte zu erreichen.

Den Fakt, dass sie ohne ihren Meister nun besser aufgehoben war, nahm die Gravitationsmagierin gut auf. Sie verglich es mit einem Jungvogel, der nun aus dem Nest verschwand, das fliegen lernte, sein eigenes Leben lebte. „Oder wie ein Dragonslayer, dessen Drache verschwindet und man vor vollendeten Tatsachen steht“ erklärte er. Auch wenn es vielleicht ernst war, zuckte sein rechter Mundwinkel kurz hoch. In Fiore standen harte Zeiten an, wovon Kesari wohl nicht viel mitbekommen hatte. Ihr etwas verwirrter Blick verriet ihm das schnell. Sie würde schon mitbekommen wovon Kami sprach, ganz sicher. Egal was kam, Sabertooth war vorbereitet und nicht zu schlagen, dessen war der S-Klasse Magier sich sicher. Alle dürften bestens darauf eingestellt sein. Kesari wollte schon mal ihr Bestes geben und war ebenfalls davon überzeugt, dass der Zusammenhalt von Sabertooth unzerbrechlich sein würde. Sie waren einzeln mächtig, doch im Team waren sie unbesiegbar. „Wir haben schon viele Bedrohungen niedergerungen, wenn Fiore uns brauchte. Diesmal sind wir jedoch noch viel stärker. Ich bin zwar kein Gründungsmitglied dieser Gilde, doch habe ich viele Magier kommen und gehen sehen. Wir haben eine riesige Veränderung durchlebt. Einige Mitglieder haben sich bereits einen Namen gemacht. Die Zwillingsdrachen, Masao Masahiro der legendäre Schwertkämpfer und auch meine Wenigkeit. Und das schöne ist, dass es so viele Magier gibt, die einen ähnlichen Weg vor sich haben. Man weiß nie was einen erwartet“ Damit hatte auch Sabertooth noch eine ungewisse Zukunft mit vielen talentierten Magiern. So schnell würden sie ihre Position an der Spitze wohl nicht mehr abgeben, nachdem ihre größten Rivalen, aber auch nun Freunde, Fairy Tail, stark nachgelassen hatten, auf Grund von gewissen Umständen. Aber auch der Sohn der Apokalypse war sich sicher, dass sie wieder zum alten Glanz zurückfinden würden. Die Feen ließen sich nicht unterkriegen.

Während Kami kurz sein Glas wegbrachte, dann zurückkehrte, erkannte er, wie die Katze von der Neuen sich an Kesari schmiegte. Zugegeben, die Schwarzhaarige hatte eine komische Art, ein solches Tier auf den Arm zu nehmen. Hätte Kaito das gesehen, wäre er wohl halb in Ohnmacht gefallen. Allerdings war dieser noch damit beschäftigt, sich zu unterhalten. Die Katze ließ es über sich ergehen, genoss die Streicheleinheiten anscheinend. Interessiert fragte Kesari anschließend, was es mit Masao zu bespreche gab, also warum Kami zu ihm wollte. Kurz dachte der Dragonslayer nach, wie er es kurz zusammenfassen sollte. „Nachdem es diese Auseinandersetzung auf dem Trainingsplatz gab, brauchte ich Zeit für mich und bin gegangen. Jetzt wollte ich einfach mal schauen, wie es ihm geht. Außerdem will ich mal sehen, was noch zu tun gibt. Wie gesagt, Fiore wird bald ein blaues Wunder erleben, befürchte ich“ kurz hielt er inne, dachte nochmal kurz nach. „Wie du vielleicht mitbekommen hast, passieren komische Dinge in letzter Zeit. Die Natur spielt verrückt. Und das nicht umsonst. Vielleicht solltest du dich auch nochmal vorbereiten. Noch ist die Zeit da. Doch das Böse schläft eben nie.“ Ein kluger Rat vom Dragonslayer. Er warnte sie vor, vor dem, was für einige offensichtlich war. „Du kannst ja mal schauen, was unsere Neue so für kampffähigen hat. Nicht, dass das noch eine große Rolle spielen würde, aber wir wollen ja nicht, dass sie im Ernstfall unter die Räder gerät, nicht wahr?“ eine eher rhetorische Frage, kein Befehl, nur ein Vorschlag. Ab und zu glitt sein Blick zur Treppe hoch, hörte genau hin, aber noch war kein Zeichen von Xings Rückkehr zu erkennen.

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Re: Das innere der Gilde

Beitrag von Kesari am Mo Jan 11, 2016 9:32 pm

Eigentlich wollte Kesari dem S-Klasse Magier ursprünglich nur mal eben Hallo sagen und kurz ein paar Worte wechseln, doch entwickelte sich ein angenehmes, kleines Gespräch daraus. Sie hatte nichts zu tun, vertrieb sich etwas Zeit in der Gildenhalle, Kami hingegen brachte eine neue Magierin zur Gilde und hatte offensichtlich vor den Gildenmeister unter vier Augen zu sprechen. Worum es gehen sollte, würde die Schwarzhaarige noch erfahren.
Da Kami der Neuen den Vortritt ließ, musste er also warten, bis das Büro des Gildenleiters wieder frei war. Masa war dadurch natürlich mit der Magierin, Xing war ihr Name, beschäftigt, ging mit ihr die Formalien durch und hieß sie dann sehr wahrscheinlich als erster in der Gilde Willkommen.


Bei dem Gespräch zwischen Kami und Kesari wurde letztere zeitweise zum Hauptthema. Der erfahrene Magier äußerte sich über die Entwicklung seiner Kameradin, sprach ihr zusätzlich Mut für die in der Vergangenheit liegende Veränderung und für das was noch kommen sollte zu. Er sagte auch, dass es vielleicht besser so sei, dass sie nun von ihrem Lehrmeister getrennt war und auf eigenen Beinen stand. Er erklärte, dass man so vielleicht erst merken würde, dass man es überhaupt kann. Kesari verglich es mit einem normalen Prozess in der Natur, nämlich mit Vögeln, die ihre Jungtiere aus dem Nest schubsten, um sie dazu zu zwingen ihre Flügel auszubreiten und zu fliegen. Kami hingegen brachte sein eigenes Beispiel. Er sprach von Dragonslayern, die von ihren Lehrmeistern verlassen wurden und damit ihre Ausbildung abgeschlossen hatten. Ein solches Szenario wäre der Gravitationsmagierin nicht eingefallen, dafür hatte sie zu wenig Ahnung von der Materie. Sie wusste, dass Dragonslayer von Drachen in ihren Künsten unterrichtet wurden, auch, dass diese irgendwann verschwunden waren, doch das war es auch so ziemlich. Sie hatte keine Ahnung von Hintergründen, von Dragonslayermagie im Allgemeinen. Einzig und alleine aufgrund der Tatsache, dass sie die Mundwinkel des Slayers sich erheben sah, tat Kesari es ihm gleich. Sie wusste nämlich ebenso wenig über das Verhältnis zwischen Drachen und Schülern, also um die Gefühlslage eines Jungen, der von seinem Drachen verlassen wurde Bescheid. Anscheinend schien Kami das ganz gut verdaut zu haben.
Was die Gilde und ihre Fähigkeiten, beziehungsweise die Fähigkeiten der Magier Sabertooths anging, so waren sich Beide eins. Angst brauchte man nicht haben, egal was passieren würde. >> Als Magier einer Gilde haben wir doch ohnehin teilweise den gleichen Weg vor uns, oder etwa nicht? <<, fügte die Schwarzhaarige den Worten ihres Gegenüber an, ungewiss dessen, ob er nicht vielleicht sogar das gleiche gesagt oder zumindest gemeint hatte. Sicherlich hatte jeder auch seine eigenen Ziele und Absichten, doch immerhin waren alle Magier Sabertooths Teil einer Gemeinschaft und so hatte jeder zumindest teilweise den gleichen Weg zu bestreiten, nämlich den der Säbelzähne. Von den anderen Gilden Fiores hatte Kesari weniger Ahnung. Sie wusste zwar über die Existenz der Meisten Bescheid, doch konnte sie die Stärke der einzelnen Verbünde kaum einschätzen. Ihr wurde sofort eingeprägt, dass Sabertooth die unangefochtene Nummer Eins des Landes war und das so ihr so schnell keine andere Gilde das Wasser reichen konnte. Da Kesari sich vor allem politisch kaum interessierte und die letzte Zeit mit anderen Dingen beschäftigt war, wusste sie auch nicht ob sich daran großartig etwas geändert hatte.


Nachdem Kami sein Glas zur Bar gebracht und Kesari die Katze der neuen Magierin aufgesammelt hatte, fragte die Magierin den Schwarzhaarigen, weswegen er Masao aufsuchen wollte. Auf die Antwort wartend, streichelte sie derweil das Tier. Kesari hatte eine gewisse Verbindung zu Tieren. Bereits in der Vergangenheit, ihrer dunklen Vergangenheit, geriet sie das ein oder andere mal an welche, die auf der Straße lebten und damit ihr Schicksal teilten. Damals gab ihnen die Magierin von ihrem Essen ab, doch die Zeiten sind vorbei, zumindest für Kesari. Streunende Tiere, seien es Katzen oder Hunde, gab es natürlich immer noch.
Kami hatte sich seine Worte zurechtgelegt und fasste kurz und bündig zusammen, was man von ihm wissen wollte. Er sprach da von, dass er sich eine Auszeit genommen hatte, nach dem was mit Nathan auf dem Trainingsplatz geschehen war. Verständlich, dachte sich Kesari. Weiter sagte er, dass er einfach mal bei seinem Freund vorbeischauen und gucken wollte, ob es was für ihn zu tun gab. Die Schwarzhaarige verfolgte seine Ausführung aufmerksam, kümmerte sich eher beiläufig um das Wohl der Katze, die ihr direkt ins Gesicht schnurrte. Abermals erwähnte Kami, dass sich etwas zusammenbraute und er damit rechnete, dass es quasi jeden Moment losgehen könne. Dabei riet er seiner Gesprächspartnerin, dass sie sich vielleicht auch noch etwas vorbereiten solle. Auch Xing, also die Neue könnte sie sich ja mal ansehen und ihre Fähigkeiten auf den Prüfstand stellen. >> Sicher, werd' ich machen. Vielleicht eine kleine Trainingseinheit draußen oder so, wenn sie Lust hat. Ich wollte sie ja dann ohnehin mal kurz herumführen, da würden wir dann nen kleinen Abstecher zum Trainingsplatz machen. << Kesari hatte schon eine ungefähre Vorstellung von dem, was sie machen wollte. Sie für ihren Teil trainierte sehr gerne. Am liebsten viel und hart, was Xing anging, so konnte sie es ja noch nicht wissen. Im besten Fall bereitete es ihr genauso viel Vergnügen, dann konnten sie sich ja häufiger zusammentun und gegenseitig etwas pushen.
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Re: Das innere der Gilde

Beitrag von Kami am Sa Jan 16, 2016 3:15 am

Das Gespräch zwischen Kesari und ihm entwickelte sich doch recht gut, verlief angenehm. Ein guter Zeitvertreib, bis er zu dem wichtigen kommen konnte, der Unterhaltung mit Masao. Vielleicht aber auch ein guter Start, um die Gravitationsmagierin etwas besser kennenzulernen. Immerhin hatte er diese Gelegenheit bisher nicht wirklich gehabt. Dieses flüchtige Treffen im Hakobe Gebirge, gab keine gute Möglichkeit, einen wirklichen Eindruck zu hinterlassen. Der Fokus in dieser Unterhaltung lag eher auf ihr, als auf Kamis Persönlichkeit. Und um das was so in Fiore geschah, oder das, was noch bevorstand. Daher war es wohl besser, vorbereitet zu sein, körperlich sowie geistig. Das rief der Dragonslayer Kesari nochmal ins Gedächtnis, aber lobte sie auch für ihren Fortschritt, den man spürte, sofern man ein bisschen Gefühl für die Aura von Magiern hatte. Nur so konnte man etwas erreichen. Den gleichen Weg hatte auch Kami einst bestritten, und sie war mitten dabei. Apropos Weg. Kesari nahm an, dass man als Magier der selben Gilde, einen identischen Weg zu gehen hätte.  Daraufhin musste der Dragonslayer kurz nachdenken. War das denn wirklich so? Einerseits schon, aber anderseits? Er grinste kurz. „Wir haben alle ein Ziel, wandern auf denselben Pfaden, nur mancher kommt vom Weg ab. Der Unterschied ist eben, dass für manche der Weg einfach früher endet.“ Teilte er ihr mit, schaute sie weiterhin an. „Jeder hat irgendwo angefangen, mit unterschiedlichen Zielen, doch alle Wege die wir gehen, führen zusammen, irgendwie. Da bin ich mir sicher“ Als er das hinzufügte, lächelte er kurz. Das war sein purer Ernst.

Es war eine kurze Stille eingetreten in der Kami das Treiben innerhalb von Sabertooth beobachtete, wieder seinen Blick durch die Gesichter der Mitglieder wandeln ließ, über Jinnie zwar stieß, aber nichtssagend weiter schaute. Kaito war mittlerweile fertig mit seiner Runde und kehrte zu Kami zurück, nahm Platz auf seiner Schulter. „Ich habe viel gesehen, Kami. Wir sind nicht mehr weit von einer Katastrophe entfernt. In Fiore passieren komische Dinge“ teilte der Exceed gleich als erstes mit. Ein stummes Nicken des Anzugträgers folgte erst. Wieder beunruhigende Stille zwischen ihnen, Kesari wurde kurz noch außen vor gelassen. Kami schaute zur rechten, in die Augen seines Freundes. „Hast du Angst?“ fragte er kurzerhand, unbekümmert nach. Kaitos Mundwinkel gingen nach oben, er schüttelte den Kopf. „Nein. Ich bin ein Mitglied von Sabertooth. Sieh dich um. Wir sind unbesiegbar“ Kami grinste erneut über beide Ohren, schaute dann zu Kesari. „Familie“ wisperte er leise, eher zu sich selbst, während sein Blick in ihrem Gesicht haftete.

Kurz dachte er wieder nach, ehe ihre Antwort auf seine vorherige Frage, beziehungsweise auf seinen Vorschlag, ihn wieder zurückholte. Es wäre sicherlich keine schlechte Idee gewesen, die Neue mal unter die Lupe zu nehmen, in Bezug auf die Fähigkeiten, welche sie im Kampf auszeichneten. Das war nötig um herauszufinden, wie weit sie den anstehenden Herausforderungen gewachsen war und inwiefern man sich auf sie verlassen konnte. Niemand wurde blind in einen Krieg geschickt. Sie schlug eine Trainingseinheit auf dem Platz vor, nachdem sie Xing die Gilde komplett gezeigt hatte. Keine schlechte Idee, jetzt , nachdem der Trainingsplatz wieder als solcher zu identifizieren war. „Dem stimme ich zu. Zeig ihr mal, aus welchem Holz wir Säbelzähne geschnitzt sind. Und versage ja nicht. Ich kriege das so oder so raus.“ Scherzte Kami und legte seine Hand kurz auf ihre Schulter, während er sich neben ihr positionierte. Damit spielte der Dragonslayer natürlich auf die Gerüchte und die Tratschereien innerhalb von Sabertooth an. Es dauerte ja auch keine  5 Minuten, bis sich Jinnies Fauxpas zu ihm durchgebracht hatte.

Immer wieder glitt sein Blick nach oben, hastig blickte er auf die nicht vorhandene Uhr am Armgelenk, stapfte mit dem Fuß ein paar Mal auf. Was dauerte da so lange? Kami wollte sich nicht ewig dem Trubel in der Halle aussetzen, während er bemerkte, wie Jinnies Blicke ihn entweder töten, oder ausziehen wollte. Beides keine schönen Vorstellungen. Etwas zu tun gab es schließlich immer, das Verbrechen und die Auftraggeber warteten auch nicht ewig. Die Jagd nach seinem Bruder umso weniger. Irgendwo trieb er sich herum. Und der Schwarzhaarige würde ihn zu fassen kriegen. Das stand fest. Dann waren es nur die 2, kein Masao, keine Cytra und kein Siegfried. Bruder gegen Bruder. Oder zumindest Bruder gegen ehemaligen Bruder. Für Kami war dieser Mann, niemals Nathan. Vielleich tief in ihm drin verborgen, aber mehr nicht. Weder äußerlich, noch charakterlich. Als wenn Nuhin noch immer die Kontrolle über ihn hätte. Das alles war nicht umsonst. So viel stand fest.

Wenn es hart auf hart kam, würde ihm Masa jetzt wohl sagen, dass es Zeit war, sich bereit zu machen, für eine Schlacht oder derartiges. Es konnte jederzeit beginnen, niemand konnte sagen, wann sie bereit sein mussten. Also am besten für jeden Augenblick gewappnet sein, wie Kami es war. Innerlich hatte er sich auf das schlimmste eingestellt, obwohl er eigentlich nur sehen wollte, wie es dem Schwertkämpfer ging, nachdem er mehrere Tage in der Pampa war, eine Frau kennenlernte, er gefallen an ihr gefunden hatte, in einer Stadt landete, sich prügelte und noch viel mehr. Das übliche eben. Seinen eigenen Verletzungen entsprechend, ging es ihm gesundheitlich, eigentlich wieder recht gut. Kibe hatte mit den Verbänden und der generellen Behandlung seiner Wunden, gute Arbeit geleistet. Ihre Fürsorglichkeit und sanfte Behandlung, schlug an. Was die Weißhaarige wohl gerade machte? Wo sie sich herumtrieb? Kami hatte ihr ein paar Jewel mitgegeben, ohne dass sie es bemerkte, einfach dass sie auf ihren Reisen, sich Nahrung, oder ein Dach über dem Kopf leisten konnte. Sie könnte sich ja bedanken, wenn sie sich das nächste Mal sahen. Obwohl er eher damit rechnete, eine Kopfnuss dafür zu bekommen. Frauen.

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Re: Das innere der Gilde

Beitrag von Kesari am Mo Jan 18, 2016 10:33 pm

Kami trug seinen Gedanken noch mal ausführlich vor, doch die Schwarzhaarige war sich sicher, dass sie so ziemlich das gleiche im Sinn hatten. Es war die Gemeinschaft der Gilde, welche die einzelnen Handlungsstränge eines jeden Sabertooth Magiers zusammenführte und verband. Kesari meinte ja auch nicht, dass alle von der Geburt bis zum Tode denselben Weg bestritten, allerdings teilten sich alle Säbelzähne den Weg, den die Gilde einschlug. Zumindest, solange sie am Gildenleben ausgiebig genug teilnahmen. Das traf natürlich nicht auf jeden Magier zu und der Schwerkraftspezialistin fiel sofort ein Name ein, der dafür als Musterbeispiel diente. Allerdings hatte sie für den Moment bereits genug über diesen Mann gesprochen und so brachte sie ihren Gedanken nicht nach außen, enthielt ihn Kami vor.

Das Gespräch der Beiden führte zu einer kleinen Pause, in der sie sich ein klein wenig anschwiegen, ihren eigenen Gedanken nachgingen. Still war es natürlich nicht, dafür war die Gildenhalle viel zu gut besucht, wie es eigentlich ständig der Fall war. Kesari hatte die Katze der Neuen auf den Arm genommen, da diese um sie herum streunte und sich ihr annäherte. In dieser Zeit kehrte das andere, katzenhafte Wesen zurück und landete auf der Schulter seines Freundes. Kesari schaute kurz zu der schnurrenden Katze auf ihrem Arm herunter, hob ihren Blick jedoch sogleich, als auch Kaito von seltsamen Vorgängen in Fiore berichtete. Was ging denn da vor sich, was hatte sie während ihrer Ausbildung verpasst? Nachdem Kami wieder einen kleinen Dialog mit der geflügelten Katze hinter sich brachte, schaute er wieder zu ihr herüber. Ihre Blicke trafen sich, Kesari schaute ihm direkt in die Augen. Er schien nachdenklich und als seine Lippen Buchstaben formte, die sie nicht erkennen konnte, legte die Magierin ihren Kopf etwas verwirrt leicht schief. Dieser Moment verflog allerdings sehr schnell wieder und die Schwarzhaarige hakte gar nicht weiter nach.

Der Slayer näherte sich Kesari noch ein wenig, legte seine Hand auf ihre Schulter. Es war ihr keineswegs unangenehm, sie fühlte sich davon nicht belästigt, sah es als freundschaftliche Geste. Aber... Versagen? Wie kam er denn darauf? >> Wie könnte ich? Dann kann ich mich hier ja nicht mehr blicken lassen! <<, antwortete sie ihm mit einem leichten Lächeln auf den Lippen, welches sich zu einem breiten Grinsen entwickelte und vollkommen gegensätzlich zum Inhalt ihrer Worte stand. So wäre es definitiv gewesen, wäre der alte Meister noch in der Gilde. Es hätte eine strenge Strafe gegeben, hätte vielleicht sogar zu einem Rauswurf geführt, mindestens jedoch zu einer Erniedrigung. Allerdings, auch wenn das nicht der Fall war, würde Kesari es nicht darauf ankommen lassen sich zum Gespött der Gilde zu machen, so wie Jinnie wenige Minuten zuvor. Sie musste es nicht haben, dass man sich über sie lustig machte. Dafür nahm sie es dann doch zu ernst. Dementsprechend würde sie bei Xing auch nicht zurückstecken. Es ging ja auch um ihren ersten Eindruck. Die Neue sollte sie nicht als Anfängerin abstempeln, so wie viele andere Magier der Gilde es sicher bereits taten. Es lag nun an Kesari aus dem Schatten Yahikos herauszutreten und die Lehrer-Schülerin-Verbindung zwischen ihnen vergessen zu machen oder sie zumindest in den Hintergrund zu rücken. Dass der Godslayer sich bereits seit einer Weile nicht mehr gezeigt hatte, spielte ihr da sicher in die Karten. Es war einfacher sich von ihm abzugrenzen, wenn er bei seinen Kameraden in Vergessenheit geriet, das war klar. Wenn man sie beide täglich sah, dann brannte sich der Eindruck doch nur noch weiter ins Gedächtnis ein.


Was diese Ereignisse in Fiore anging, von denen ständig die Rede war, so weckte es doch so langsam Kesaris Neugierde. Selbst Kaito kam zurück zur Gilde und berichtete davon und das unabhängig von Kami, der ihr ja quasi genau dasselbe erzählte. Was waren das für geheimnisvolle Dinge, die sich da abspielten? Das wollte sie in Erfahrung bringen und solange Kami noch nicht zum Gildenmeister konnte, hatte sie noch die Chance sich bei ihm darüber zu erkundigen. Die positiv gestimmte Miene der Magierin wurde eher neutraler. >> Sag mal Kami, wovon sprechen wir denn eigentlich genau? Was für eigenartige Dinge spielen sich in Fiore ab? Was passiert denn so? << Sie selbst hatte von nichts gehört, wusste absolut nicht worum es ging. Allerdings nahm sie die Sache ernst. So wie Kami davon sprach, war es sicher das Beste. Er musste es wissen, als S-Klasse schrieb man ihm nicht nur Kampfstärke, sondern auch ein gewisses Gespür und Verständnis zu. >> Kaito? Was hast du denn erlebt, was hast du gesehen oder gehört? <<, sprach sie den Begleiter Kamis an. Vielleicht konnte er ihr ja auch etwas erzählen. Jedenfalls, auch wenn der Slayer vielleicht nicht wusste, was es bei den Abnormalitäten genau auf sich hatte und wer dafür in Person verantwortlich war, so wusste er sicher was allgemein geschehen war. Kami kam viel herum, hatte auch einen engeren Draht zu Masao, der als Gildenmeister wiederum über wesentlich mehr Bescheid wusste, als so ziemlich jeder andere Magier der Gilde. Masao hatte schließlich Kontakte zu anderen Gildenmeistern und sicher auch andere Informationsquellen als die Säbelzähne.
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Re: Das innere der Gilde

Beitrag von Xing Cai am Di Jan 19, 2016 12:58 am

cf: Büro des Gildenmeisters

Es war definitiv kein langer Weg von Masaos Büro bis hinab zur Gildenhalle, dennoch ließ sich Xing Zeit. Sie fühlte sich besser als zuvor, irgendwie beruhigt und glücklicher als zuvor, außerdem war sie extrem neugierig auf das Leben hier. Vielleicht würde sie sich eine Wohnung in der Nähe nehmen, oder gab es sowas auch in der Gilde? Momentan schien ihr eine Wohnung außerhalb aber besser, immerhin konnte sie sich dann einfach zurückziehen. Doch im Moment wollte sie über die ganzen Details noch nicht nachdenken, zuerst wollte sie zurück zu Kami und ihm davon erzählen, dass sie nun ein vollwertiges Sabertooth Mitglied war, auch wenn zuerst noch die Probetage anstanden, die Masao erwähnt hatte. 
Schnell ging sie also die Treppen hinab, steuerte dabei mit einem Grinsen auf Kami und Kesari, welche noch immer bei ihm stand, zu und kam dort auch wenig später schon an. Die beiden Kollegen schienen sich unterhalten zu haben, jedenfalls erweckte es den Eindruck. Wieso sollten sie sonst so nah beieinander stehen, abseits von den anderen? Xing ging im Moment aber einfach mal davon aus, dass sie miteinander geplaudert hatten. Mit einem Grinsen auf den Lippen und einem Funkeln in die Augen sah sie dann zu Kami. 
"War alles kein Problem, ich darf mich nun auch ein Mitglied Sabertooths nennen.", meinte sie und zeigte dabei beiläufig auf ihr Gildenmal, das leicht unter dem Kimono-Stoff hervor schien. 
Sie war dem Anzugträger definitiv dankbar. Alleine dafür, dass er sie vor dem Gildengebäude angeredet hatte, aber natürlich auch dafür, dass er sie danach mitgenommen und ihr Sabertooth vorgestellt hatte. Wo wäre sie wohl gelandet, hätte sie Kami nicht getroffen? Xing wollte es gar nicht so genau wissen, denn diese Zukunft hätte definitiv nicht so rosig ausgesehen wie die, die ihr nun bevor stand. Zumindest wenn sich ihre Erwartungen erfüllten. Doch Xing wollte ihre Dankbarkeit wirklich zum Ausdruck bringen. Ohne wirklich lange zu überlegen, trat das Mädchen einen weiteren Schritt nach vorne und schloss Kami in eine feste Umarmung. 
"Danke, dass du mich mitgenommen hast hierher, in die Gilde. Ohne unser Treffen wäre ich jetzt wohl irgendwo ganz anders.", sprach das Mädchen kurz und ließ Kami aus, bevor sie wieder den Schritt zurücktrat. 
Dabei hatte sie einen leicht roten Schimmer auf den Wangen, es kam immerhin nicht alltäglich vor, dass man jemand einfach so umarmte, so wie sie es gerade bei dem Anzugträger getan hatte. Sicher, er war der Grund wieso Xing bei der Gilde war, mehr oder minder zumindest, also konnte sie ihm ruhig dankbar sein, aber so wirklich hatten sich die beiden noch nicht mal miteinander unterhalten. Die Schwarzhaarige räusperte sich. 
"Tut mir leid. Ich wollte mich wirklich bei dir bedanken, dass du mir die Gilde gezeigt und mich mitgenommen hast. Hab mich wohl ein wenig von meinen Gefühlen überrumpeln lassen.", sprach Xing mit einem schiefen Lächeln. 
Als nächstens zog ein leises Mauzen die Aufmerksamkeit der Neuen an sich. Ihr Kätzchnen Coco, welche von Kesari auf den Arm genommen wurde, sah sie aus fast geschlossenen Augen an, ein Zeichen für Zuneigung auf Katzensprache. Mit einem Lächeln trat das Mädchen einen Schritt vor, strich Coco schnell über den Kopf, woraufhin sich das Tier mit seinem Kopf gegen ihre Handfläche drückte, bevor sie dann Kesari anblickte. 
"Wie ich sehe, mag Coco dich. Danke, dass du auf sie aufgepasst hast.", sprach sie, erneut mit einem Lächeln auf den Lippen. 
Xing ließ ihre Hand sinken und verschränkte ihre Arme vor ihrer Brust. 
"Ihr könnt euch ruhig weiter unterhalten, falls ich gestört haben sollte. Ich würde mir nebenbei die Gilde ansehen, wenn ihr unter euch sein wollt.", sprach das Mädchen und fragte damit indirekt, ob sie noch erwünscht war, oder schon störte. Sie wusste es immerhin nicht und hatte auch keinerlei Pläne. Ihre nächsten Schritte hingen wohl oder übel von Kesari und Kami ab, erst dann würde sie ihr nächstes Ziel wählen.
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Re: Das innere der Gilde

Beitrag von Kami am Di Jan 19, 2016 11:59 pm

Der Slayer wurde ungeduldig. So langsam wollte er dann doch mit Masao sprechen, es war ihm einfach verdammt wichtig. Die Zeit die verging, bekam er mit Kesari, der Gravitationsmagierin doch ganz gut rum, obwohl sich ihr Gespräch ebenfalls dem Ende neigte. Aber immerhin hatten sie die Chance bekommen, sich etwas besser kennenzulernen, was unter Gildenmitgliedern ja nicht gerade unwichtig war, besonders was den Zusammenhalt in schweren Zeiten betraf, so wie sie in Fiore bevorstanden. Was genau das zu bedeuten hatte, konnte Kami sowieso nur erahnen, ein Hellseher war er schließlich nicht. Niemand wusste das wohl so ganz genau, aus der Allianz natürlich. Genau diese galt es wohl zu stoppen, außerdem mussten sie den Rat ERA im Auge behalten. Trauen konnte man denen nicht mehr. Deswegen hielt es Kami auch nur für richtig, Kesari schon mal darauf hinzuweisen und sie dazu zu bewegen, sich vorzubereiten, im besten Falle, zusammen mit der Neuen. Während Kamis Hand auf der Schuld seiner Kameradin weilte, hörte sie sich diese Idee an. Natürlich ließ er sich dabei die Gelegenheit nicht nehmen, Kesari etwas zu triezen, indem er sie darauf hinwies, bloß nicht zu verlieren. Zum Glück verstand sie diese Aussage so, wie sie im Endeffekt auch gemeint war: Als kleiner Scherz am Rande. Eine passende Antwort folgte. Kami lachte kurz. „Bei Genma wärst du eiskalt rausgeflogen“  Damit sprach er das aus, was Kesari sich wohl auch gerade dabei gedacht hatte. Es lag ja auf der Hand.

Da nun eine kurze Gesprächspause herrschte, hatte sich Kaito seinem Dragonslayer wieder genähert und berichtete seinerseits ebenfalls von komischen Ereignissen in ganz Fiore. Die Zeichen standen eindeutig auf eine sich anbahnende Katastrophe. Der Exceed war in letzter Zeit ebenfalls viel rumgekommen, konnte als mit eigenen Augen sehen, was mit dem wunderbaren Königreich geschah. Daran war nur die Allianz Schuld, und der inkompetente Rat ERA. Sabertooth und die anderen Gilden, mussten das natürlich wieder ausbügeln. Wenigstens waren sie sich sicher, dass sie es schaffen konnten, keine Spur von Furcht war zu sehen. Kaito und Kami machten sich gegenseitig Mut, gaben sich Kraft und sprachen einander zu. Wahre Freunde eben. Familie. Da Kami Kesari auch mehrmals darauf hingewiesen hatte, dass etwas geschehen würde, hatte sie definitiv Interesse daran, zu wissen, worum es eigentlich ging. Deshalb wendete sie sich zuerst an den Anzugträger. Dieser überlegte nicht lange. „Nach dem was ich weiß und mitbekommen habe, spielen sich in letzter Zeit, einige ungewöhnliche Naturkatastrophen in Fiore ab. An den wärmsten Gebieten, wird es kalt. Am eisigsten Punkt Fiores, wird es warm. Erdbeben und noch vieles mehr. So häufig, dass es gar nicht normal sein kann. Wir haben erfahren, dass die Allianz hinter alldem steckt. Zumindest sieht die Beweislage so aus.“ Mit dieser Erklärung hoffte er, ihr etwas mehr Einblick in die momentane Situation geben zu können. Um auf Nummer Sicher zu gehen, befragte sie auch die weißen, fliegenden Kumpane vom Dragonslayer, nach dem, was er zu Gesicht bekommen hatte.

Der Exceed schwebte von der Schulter des Dragonslayers, begab sich in die Höhe, dass er in ihre Augen sehen konnte. „Nun ja, für mein Training war ich in kalten Regionen unterwegs, um mich abzuhärten. Doch es gab Stellen, an denen es unnormal warm war. Ich weiß nicht ob es Einbildung war, aber sogar die Nächte kamen mir dort immer länger vor. Die Dunkelheit hatte die Oberhand“ Mit einer Kralle tippte er sich gegen die Unterlippe, dachte angestrengt darüber nach, was er ihr noch erzählen konnte. Als ihm dann doch nichts mehr einfiel, schüttelte er mit dem Kopf. „Ich denke, das ist schlimm genug“ fügte er noch hinzu und senkte den Kopf etwas. „Das wird unser kleinstes Problem sein. Wenn die Allianz im Stande ist, die Natur zu kontrollieren, war das erst der Anfang“ So ergriff Kami erneut das Wort, mit nichts weiter als der Wahrheit. Das musste man leider so sagen. Es brachte nichts, sich Hoffnung zu machen, die auf Lügen basierte, oder heruntergespielten Worten. Erst wenn sie die Lage realistisch einschätzten und dann immer noch davon überzeugt waren, zu siegen, hatten sie eine Chance, das auch in die Tat umzusetzen.

Plötzlich, aus dem Augenwinkel sah Kami wie Xing die Treppe herunterkam, was bedeutete, dass er nun endlich zu Masao gehen konnte. Ein Lächeln zierte seine Lippen. Ein Funkeln war in ihren Augen zu erkennen. Das konnte nur eins bedeuten. Stolz verkündete sie, nun ein Mitglied der Säbelzähne zu sein. Ohne Vorwarnung, kam sie ihm näher, fiel ihm um den Hals und umarmte ihn aus Dankbarkeit, zusammen mit ein paar erfreuten Worten. Etwas verwirrt und überrumpelt, aber dennoch froh darüber dass sie aufgenommen wurde, legte er nur einen Arm an ihren Rücken und klopfte sanft ein paar Mal. Er schwieg  jedoch still, bis sie die Umarmung löste. „Keine Ursache. Ich konnte dich dort doch nicht so bedrückt sitzen lassen. Manchmal plant das Leben komische Dinge ein. Einen Tag, wird man verfolgt, am anderen, ist man ein Mitglied der stärksten Gilde Fiores. Herzlich Willkommen“ mit diesem Gruß und einem saloppen Salutieren, eher aus Spaß, begrüßte er, die nun nicht mehr ganz so unbekannte Xing. Jetzt war es an der Zeit, Masao aufzusuchen. Mit Kesari hatte er sich nun genug unterhalten, jetzt hatte sie die Gelegenheit, das neue Mitglied unter die Lupe zu nehmen, wie Kami es ihr geraten hatte. Noch während sie meinte, dass sie sich ruhig weiterhin unterhalten konnten, war Kami schon auf dem Weg, ins Büro, stieg mit seinen Füßen die Treppe hinauf. Noch einmal drehte er sich um. Winkte mit der Hand nur ab, als Zeichen dessen, dass sie nicht gestört hatte. Ein großartiges „Auf Wiedersehen“ gab es nicht. Kaito folgte seinem Partner auf Schritt und Tritt, hatte die Flügel verborgen.
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Re: Das innere der Gilde

Beitrag von Kesari am Fr Jan 22, 2016 5:17 pm

Sie verstanden einander. Richtig, unter Gemma wäre Kesari herausgeflogen, würde sie sich gegenüber eines neuen Mitglieds eher schwach zeigen. Mit einem Rauswurf wäre sie da sogar noch gut weggekommen. Der ehemalige Gildenmeister Sabertooths hatte ein Fable dafür, Misserfolge auf brutalste Art und Weise zu bestrafen. Er neigte ebenfalls dazu, seine Mitglieder vor versammelter Mannschaft bloßzustellen und zu erniedrigen. Ein Glück, dass diese Zeit vorbei war. Dem Tyrannen weinte wohl niemand auch nur eine Träne nach. Unter der Führung des neuen Gildenmeisters, Masao Masahiro, schlug Sabertooth eine ganz andere Richtung ein. Man wurde… „mitgliederfreundlicher“ und der Zusammenhalt untereinander wurde gefestigt. Die Zeiten, in denen die Naturgesetzte, das Gesetz des Stärkeren galt waren vorbei. Dennoch war es für die Schwarzhaarige sicherlich nicht angenehm, wenn sie sich vor den anderen blamierte. Lachen würde man über sie nämlich trotzdem und sie selbst würde es ja auch nicht anders machen, wenn es einer anderen Magierin passieren würde.
Was die besonderen, seltsamen Ereignisse in Fiore betraf, so hatte die Gravity Magierin keine Ahnung, wovon Kami überhaupt sprach. Sie selbst hatte nichts Außergewöhnliches erlebt und war darum denkbar stutzig. Auf ihre Nachfrage hin, erklärte der Slayer seiner Gildenkameradin was genau er meinte. Auch Kaito erwies sich als aufgeschlossen und hilfsbereit und half seinerseits mit Informationen über seine Reise aus. Die Allianz führte also etwas im Schilde, doch wie drückte sich das aus? Nach übereinstimmenden Aussagen des Slayers und seines katzenhaften Freundes, konnte der Kriminelle Verbund das Wetter und die Natur beeinflussen. Beide sprachen davon, dass die Temperaturextrema in besonders heißen oder kalten Regionen umgekehrt wurden und sogar die Dauer von Nächten verlängert wurden. Im Geiste stimmte Kesari dem Schwarzhaarigen zu. Wenn die Allianz zu so Dingen im Stande war, dann war das sicher nur der Anfang. Die Macht, die Natur dermaßen zu beeinflussen musste eine sehr, sehr mächtige sein. Wer konnte schon erahnen, zu was sie noch im Stande sein würden. >> Ich verstehe, das klingt… heftig. <<, entgegnete Kesari beeindruckt. Es war sicher nur eine Frage der Zeit, bis die Vereinigung ihre neuen Kräfte für ihre geheimen Pläne nutzen würde. Kein Wunder also, dass Kami ihr riet, sich für den schlimmsten Fall vorzubereiten. Nicht, dass sie diesen Ratschlag nicht auch so beherzigt hätte, doch mit dem zusätzlichen Hintergrundwissen war die Magierin umso mehr von der Richtigkeit dieser Worte überzeugt. Auch ihre Motivation nahm zu. Das war Kesaris Chance. Sie konnte sich als eigenständiges Gildenmitglied etablieren und sich für Sabertooth einsetzen. Sie hatte wohlmöglich die Chance sich einen Namen zu machen, wenn es zum Extremfall kam. Keine Frage, sie würde sich vorbereiten, die nächsten Tage würden harte Trainingseinheiten anstehen.
Plötzlich trat eine Person in das Blickfeld der Schwarzhaarigen, die sich eine Weile nur auf Kami konzentriert hatte. Es war Xing, die Neue. Dem Anschein nach hatte sie die Aufnahme in die Gilde hinter sich gebracht und das würde sie in den nächsten Momenten auch bestätigen. Auf direktem Wege trat sie an den Dragonslayer heran, der sie zur Gilde geführt hatte. Kesari staunte nicht schlecht, als sie ihm plötzlich um den Hals fiel. Die Magierin hob eine Braue an, fragte sich was wohl alles vorgefallen war, auf dem Wege zur Gilde hin. Was hatte Kami wohl alles getan, um ihr zu helfen? Eigentlich ging es sie ja nichts an, drum wartete sie einfach und stand die Szene aus. Als die Neue mit der Huldigung fertig war, ging Kami seines Weges. Ohne weitere Worte zu verlieren, ging er zur Treppe hin und bestieg diese, um wenig später in der oberen Etage ins Büro des Gildenmeisters einzutreten. Xing hingegen erspähte ihre Katze, die sich noch immer auf Kesaris Arm befand und ihre Streicheleinheiten genoss. >> Coco, mhm? Sie sah so verirrt aus, darum hab ich mich ihr angenommen. <<, gab Kesari lächelnd zurück. >> Hier, da hast du sie wieder. << Die Magierin hob das Tier in die Höhe und hielt es Xing unter die Nase, sodass sie sie wieder an sich nehmen konnte. Die Übergabe der Katze abgewickelt, gab die Schwarzhaarige der Neuen einen Klaps gegen den Oberarm. >> Glückwunsch auch von mir. Soll ich dich ein wenig herumführen? << Kesari grinste breit. Sie hatte die kommende Zeit bereits in Gedanken etwas durchdacht. Was sie wohl von dem Angebot einer kleinen Trainingseinheit halten würde? Doch dazu sollte es erst später kommen. Erst wollte sie die Magierin etwas näher kennenlernen.
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Re: Das innere der Gilde

Beitrag von Xing Cai am Sa Feb 27, 2016 12:05 pm

Nach ihrer Aufnahme in der Gilde, machte sich Xing erstmal wieder auf den Weg zurück zur Gildenhalle. Am Treppenenden traf sie da auch schon Kesari, mit ihrer Katze Coco am Arm, sowie Kami, welcher ja auch quasi die Ursache war, wieso sie überhaupt hier war. Neben den Verfolgern natürlich. Wären das nicht passiert, würde sie nun vermutlich nicht in Gallowstown, sondern ein paar Städte weiter irgendwo herumsitzen. Allerdings gefiel es ihr auf jeden Fall besser und mit dem Beitritt bei Sabertooth, hatte sie nun auch eine anfängliche Basis für ihr neues Leben, wenn man es denn so nennen wollte. Lebensabschnitt war wohl passender. 
Jedenfalls gesellte sie sich zu ihren vorherigen Gesprächspartnern, ansonsten hatte sie auch nicht wirklich Möglichkeiten gehabt. Klar hätte sie sich auch einfach zu irgendeiner willkürlichen Gestalt setzten können, doch noch vertraute Xing hier niemanden so recht und sie kannte ja auch noch keinen außer den Beiden - wieso also woanders hingehen? Die Dankbarkeit schien bei der Schwarzhaarigen jedoch kurzzeitig die Vernunft zu unterdrücken, da sie nach wenigen Worten Kami in eine feste Umarmung schloss und sich bedankte, gefolgt von einer kurzen Entschuldigung wegen diesem Überfall. Der Anzugträger schien das jedoch recht locker zu sehen, da er lediglich meinte, dass er sie dort ja nicht einfach sitzen lassen hatte können. Klar einleuchtend, trotzdem war sie dem jungen Herrn dankbar. Mit einem kurzen Lächeln und Nicken gab sie ihre Zustimmung, bevor Kami die beiden Damen alleine ließ und gefolgt von einer Art Katze, die jedoch auf zwei Beinen lief, die Treppen hinauf verschwand. 
Zeit sich um ihr eigenes Kätzchen zu kümmern, welches sich in Kesaris Armen befand, welche prompt darauf angeredet wurde von Xing, dass Coco sie zu mögen schien mit einem kurzen Danke wegen des Aufpassens. Die kleine Siamkatze wechselte daraufhin den Besitzer und landete wieder in den Armen der Katzenmagierin. Scheinbar hatte sich das Tier ziemlich verloren verhalten, weswegen Kesari sich ihrer annahm. Pluspunkt für die Magierin, immerhin hätte sie das Tier auch einfach links liegen lassen können. Ihre Gesprächspartnerin gab Xing darauffolgend einen Klaps gegen den Oberarm und hieß sie willkommen in der Gilde. Ebenso machte sie ihr das Angebot, sie ein wenig rumzuführen. Wieso eigentlich nicht? Über kurz oder lang musste die Magierin ja sowieso alleine auskommen, also konnte sie die Gunst der Stunde genauso gut nutzen und den Kontakt zu Kesari ein wenig zu verbessern. Sie wirkte eigentlich ganz nett, wenn auch nicht so wie die Mehrheit der Mädchen, mit denen Xing bis jetzt zu tun gehabt hatte. Zumindest war das ihre momentane Meinung, die noch immer von dem ersten Zusammentreffen an der Bar beeinflusst war. So setzte die Schwarzhaarige ein Lächeln auf und nickte. 
"Dankeschön. Ich nehme dein Angebot gerne an.", sprach sie. "Geh einfach voran, ich folge dir."
Die beiden Mädchen setzten sich daraufhin in Bewegung und begannen damit ihren Rundgang. Während Xing Kesari natürlich zuhörte, machte sie sich auch eigene Gedanken zu ihrer Zukunft. Die Gilde selbst gefiel ihr sehr gut, fast war sie sogar etwas überrascht darüber, dass das Gebäude wirklich so viel bereit hielt. Es sah zwar schon von außen sehr vielversprechend aus, aber die eine oder andere Sache hatte sie dann doch noch nicht erwartet. Doch in ihren Gedankengängen tauchten auch noch ein paar Fragen auf. Eine Weile diskutiere sie quasi mit sich selbst darüber, ob sie Kesari darauf ansprechen sollte. Schlussendlich entschloss sich die Schwarzhaarige doch dafür. 
"Wie ist das eigentlich hier mit Wohnungen? Gibt es solche in der Gilde oder wohnen die Mitglieder alle außerhalb?", fragte Xing mit leicht schief gelegtem Kopf und einem fragenden Blick in den Augen. 
Coco war vor einiger Zeit von den Armen ihrer Besitzerin gesprungen und tapste den beiden Damen nun nach. Scheinbar war sie endlich ausgeschlafen, denn auch wenn Katzen meistens im Traumland waren, kam es Xing irgendwie so vor, als würde ihr Siam-Kätzchen noch mehr als die anderen Katzen schlafen. Vielleicht war es aber auch nur Einbildung. Ihre nun freien Arme hatte das Mädchen jedenfalls nicht verschränkt, sondern ließ sie einfach an ihrer Seite hängen. Die rechte Hand spielte jedoch mit dem Saum ihres Kimonos, während sie auf eine Antwort von Kesari wartete und mit langsamen Schritt weiterging.
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Re: Das innere der Gilde

Beitrag von Masao Masahiro am So Apr 03, 2016 2:10 pm

~cf: Büro des Gildenmeisters / Sabertooth~


Quitschend ging die Tür des Büros auf, aus dem der Gildenmeister gefolgt von Excalibur, dem kleinen, weißen, langnäsigen Wesen, hinaustrat. Es kam direkt ein Sog auf, welches von der offenen Eingangstür aus zum offenen Fenster des Büros rauschte. Der Master trug über seinen Bandagen nur ein schwarzes Hemd, seinen Hut ließ er diesmal im Büro zurück, so sah man seine verwuschelten, schwarzen Haare und sein Geischt deutlicher, welches zuvor durch den Hut von einem Schatten bedeckt war. Die ewig lange Treppe stand Masao nun entgegen. Excalibur rutschte einfach hinunter, beschleunigte sich, sprang in die Luft und landete mit einem doppelten Ratschlag auf der Theke vor Xing, dem neuesten Mitglied der Gilde, den Masao noch vor kurzem kennen gelernt hatte. Excalibur entschuldigte sich höflich wegen seines unhöflichen Verhaltens, nahm sein Zylinder vom Kopf und reichte den Damen eine rote Rose. Typisch Excalibur, würde man wohl denken, dabei ist er für seine Rasse noch ein Kind, auch wenn er von Weisheit und Wissen nur so strotzt. Mittlerweile war nun auch Masao unten angekommen. Die Mitglieder auf den Treppen begrüßten ihn höflich und etwas zittrig, sie hatten alle noch die Angewohnheit von damals unter Genmas Kontrolle. Dies wollte Masao ändern, lächelte einfach und versuchte der zu sein, den jeder von damals als Nicht-Gildenmeister kannten. "Ich bin mal so unhöflich und beantworte dir die Frage, Xing" sprach der Wissenschaftler, während er sich der Bar näherte, an dem Xing und Kesari sich unterhielten. Masao bekam die Frage mit, wie es mit den Wohnungen hier ausschaute. Da viel dem Gildenmeister ein, dass er ihr die Karte zu ihrem Zimmer nicht gab. Den Hinterkopf kratzend reichte der braungebrannte Mann die Sabertooth-Zimmer Karte der neuen Raubkatze. "Das hatte ich dir vergessen zu geben, war noch in meiner Gesäßtasche.." sagte er zu Xing und sah dabei aus, wie auf dem Profilbild: Schatten überzogen, kreisrunde, leere Augen, neutrales Grinsen. Bruno erschreckte sich bei diesem Anblick, er sah einen dunklen, deprimierenden Schleier um Masao, eine kalte Aura, die jedem in der Nähe, vorallem bei Xing, die Nackenhaare zu Berge steigen ließ. Masaos Atem wanderte am Nacken der neuen Mitgliedin zum Hals, dabei sah sie nur die Hand Masaos mit der Karte vor ihr und spürte einen Etwas am Rücken und an der Schulter. 
Plötzlich saß Masao wie aus dem Nichts an der Bar und klingelte wie verrückt an der kleinen Glocke, womit Bruno, der Barkeeper, vom Hinterzimmer zur Bar gerufen wird. "ICH BIN DOCH SCHON HIER!!!" brüllte Bruno den Master an, warf ihm dabei ein Bierglas gegen Kopf, welches sofort in tausend Scherben zersprang, doch Masaos Gesichtsausdruck war nach wie vor neutral und von allen guten geistern verlassen. "Bier bitte!!! BIIIEEERRRR!!! BIIIIEEERRRR!!!" dabei weiter auf die kleine Klingel drückend. "Ich geb ein für jeden aus, zahle ja eh nicht als Master " lachte Masao hinterlistig und dreckig wie noch nie zuvor. Bruno seufzte und trocknete weiter die Gläser, ignorierte Masao, dabei dachte man, sie wären so gut miteinander befreundet, oder war genau dass der Grund, weshalb sie so miteinander umgingen?
 
"Ich tue mir so langsam leid" murmelte der Barkeeper und schenkte aus der Zapfsäule Bier in sehr viele Gläser, denn wenn einer Ausgibt, dann umzingelten alle plötzlich die Bar.
"Wusstet ihr, dass Bruno früher zu meiner Zeit als neues Mitglied einer der besten der Gilde war? Er war sozusagen mein Mentor zu beginn" erzählte der Schwertkämpfer den Leuten die an der Bar standen und beschämte Bruno, was man an seinem geröteten Gesichtsausdruck erkannte.
"Ich hab aber mit dem Kämpfen aufgehört, mein Körper macht da nicht mehr mit" stellte Bruno klar, dabei spuckte Masao sein Bier aus und lachte. "Dein Körper?! HAHAHAHA!! Der Typ ist ein menschlicher Schrank-Türsteher-Monster!! Einmal zerfiel die Gilde fast durch ein riesen Loch. Er hat die Lücke mit seinem Fett gefüllt und zusammengehalten!!" lachte Masao sich halb schlapp und bekam einen weiteren Bierglas gegen Kopf geworfen.
"Wenn es um die Gilde geht, entwickeln die Säbelzähne unendliche Kraft. Das macht uns, Sabertooth, aus! Wir sind nicht umsonst die beste der besten Gilden! In jedem Turnier geht es um den Namen und den Ruf Sabertooth, darum kann man uns nicht besiegen" sprach Masao klingelte wieder.
"Darf ich raten?" fragte Bruno ironisch, wurde aber von Masao unterbrochen: "Richtig, ein Tee bitte".

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Re: Das innere der Gilde

Beitrag von Gast am So Apr 03, 2016 10:56 pm

First Post

Etwas erschöpft kam Sophia von ihrem kleinen Auftrag zurück. Leider musste sie diesen alleine erledigen, obwohl sie gerne eine Begleitung gehabt hätte. Doch sie hatte den Auftrag auch so geschafft und war nun froh, dass sie sich etwas ausruhen konnte. Bevor sie die Halle betrat, nahm sie laute Geräusche aus dem Inneren wahr. Was war los? Wurden sie angegriffen? Panisch trat sie durch die Tür. Ein Typ kam ihr entgegen, doch sie konnte nicht wirklich erkennen wer es denn nun war. Sophia war immerhin recht neu in der Gilde und sie kannte zur jetzigen Zeit nicht viele Leute.
Es war wie immer als sie sich in der Halle umschaute. Entweder unterhielten sich einige oder tranken irgendetwas, was sie von der Bar bestellt hatte. Ein kurzer Blick genügte und die Rosahaarige erblickte den Gildenmeister. Zwar hatte sie ihn gesehen, einige Wort gewechselt, doch noch nie wirklich gesprochen. Für die junge Frau war er ein vielbeschäftigter Mann und daher war es für sie einfach normal gewesen, dass sie noch nie mit ihm ein richtiges und langes Gespräch hatte.
Jedoch entschied sich Sophia dazu sich einige Plätze entfernt an der Bar neben den Meister zu setzen. Vielleicht beachtete er sie ja. Immerhin war sie hier Frischfleisch. Sie klingelte an der Glocke und bestellte sich fürs Erste einen Wasser. Das erfrischende Wasser tat ihrem Hals gut und sie fühlte sich auch etwas fitter.
Sophia mochte die Gilde sehr. Sie wurde freundlich hier aufgenommen und bis heute fühlte sie sich so als wäre sie schon eine Ewigkeit hier, auch wenn sie am Anfang etwas schüchtern war. Sie musste sich an die Familie komplett gewöhnen und das würde nun mal seine Zeit beanspruchen.
Während sie noch weitere Züge ihres Wassers genoss, schaute sie dem Barkeeper dabei zu wie er seine Arbeit verrichtete. Es sah nach viel Arbeit aus, vor allem bei all den Gläsern, die er gerade versucht sauber zu bekommen und immer wieder zwischendurch etwas für jemanden zu Trinken herrichten musste.

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Re: Das innere der Gilde

Beitrag von Kesari am Mi Apr 06, 2016 12:20 pm

Damit stand es wohl fest. Da Kesari ohnehin nicht viel zu tun hatte, entschied sie sich dazu die Neue herumzuführen. Diese entgegnete, dass sie der Schwarzhaarigen einfach folgen würde. So viel gab es Neuankömmlingen eigentlich gar nicht zu zeigen, dachte sich die Gravity Magierin. Eine besonders lange und umfangreiche Rundführung würde es also nicht geben. Es würde sich wohl lediglich auf elementar wichtige Dinge beschränken und am Trainingsplatz enden. Dort, so plante Kesari, würde sie sich eine Kostprobe von Xings Fähigkeiten gönnen. Diese hatte Glück, dass Sabertooth nicht mehr unter der Führung des alten Gildenmeisters war, sonst hätte sie sicher direkt Staub schlucken dürfen, damit sie erkannte wo sie stand. So jedenfalls wollte Kesari die Neue wirklich nur kurz unter die Lupe nehmen. >> Nun gut, das Gildenmeisterbüro kennst du ja bereits. <<, setzte sie an. Grade als sie fortfahren wollte, unterbrach Xing sie mit einer Frage, die alles andere als unwichtig für sie war. >> Ah, also - <<
Weiter kam Kesari nicht, da sie unterbrochen wurde. Excalibur hüpfte auf seine typische Art und Weise durch die Gildenhalle, um dann direkt vor Xing auf dem Tresen zum Stehen zu kommen. Er nahm seinen kleinen Zylinder ab, griff hinein und zog eine Rose heraus, die er der Neuen sogleich überreichte.
Wo Excalibur herumhüpfte, da war Masao natürlich nicht weit. Er folgte seinem Freund, schritt die Treppen herab und fiel der Schwarzhaarigen mehr oder weniger ins Wort, indem er die Beantwortung von Xings Frage übernahm. Er schlang sich auf eine unheimliche Art um Xing herum und „überreichte“ ihr ihren Schlüssel für ihr Zimmer in der Gilde. >> Oh Mann… <<, murmelte Kesari hauchend vor sich her. Dann griff sie, frech wie sie war, einfach nach Xings Arm, um sie mit sich zu ziehen und aus Masaos Gruselspiel zu entreißen. >> Vergiss das einfach. <<, sprach sie dann über die Schulter zu ihrer Touristin. Erst als sie mit ihr den Ausgang erreicht hatte, ließ sie wieder von ihr ab. >> Also, das hier ist die Gilde. All die Räume, die du noch nicht gesehen hast, sind nicht besonders spektakulär. Nichts was ich dir unbedingt zeigen müsste. << Sie öffnete die Tür und trat nach draußen, um dort wieder kurz stehenzubleiben. >> Zu der Sache mit dem Zimmer. Es steht den Magiern frei ob sie in der Gilde selbst wohnen wollen oder sich ein Haus hier in der Nähe suchen wollen. Ich wohne auch in der Gilde. << Mittlerweile hatte sich Kesari selbst besser in Sabertooth eingefunden. Sie war nicht mehr so ein Neuling wie Xing es war und nun wo sie auch eigenständig Missionen annahm und beendete, wäre sie auch in der Lage gewesen sich eine Wohnung in der Nähe zu suchen, doch fehlte ihr der Anreiz dazu. Im Gildengebäude mangelte es ihr an nichts und wenn sie sich etwas in der Umgebung suchte, wäre sie dort auch nur alleine. Die Gemeinschaft Sabertooths tat ihr gut und diese wollte sie so nicht missen.


Tbc: Vor der Gilde
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Re: Das innere der Gilde

Beitrag von Masao Masahiro am So Apr 10, 2016 4:58 pm

Der Gildenmeister der wohl stärksten und einflussreichsten Gilde aus ganz Fiore war eine Freakshow für sich und repräsentierte nicht wirklich die Gelben, doch besaß dieser Mann eine Gabe, die er schon sehr oft in seiner beruflichen Laufbahn ausnutzte, aber auch viele Probleme deshalb bekam. Masao schätzt man stehts als einen bodenständigen, starken und sehr weisen Mann ein, doch hinter seiner Facette, tief im inneren des Kopfes, dass für den Erhalt Sabertooths und dessen Erfolg stand, verbarg sich ein anderes Gesicht, oder sollte man meinen, dass Masao einige Gesichter mehr hatte? Die Diagnose lautete einst; Schizophrenie, doch war sich dieser Mann seines Körpers und seines Geistes klar bewusst und behielt immer die Kontrolle, nutzte sogar seine multiplen Persönlichkeiten im richtigen Moment aus, sodass er sich ein klares Vorteil daraus entzog. Neben dem allseits bekannten Masao, dem Gildenmeister, saß die Freakshow in Person im inneren des Masters, welches er nur dann raus lässt, wenn er sich unter bestimmten Personen wohl fühlte und wusste, dass keiner ihn schamlos ausnutzen würde, oder er sie? Dann gab es noch die Person, die sich Masaos Großvater inständig gewünscht hatte, als Enkelkind zu haben. Hierbei sprechen wir von dem kampfeslustigen, aktiven und etwas zu ernsten Masao, der sein Samurai-Ich repräsentiert. Die Erziehung seines Großvaters entwickelte diese Person im Schwertkämpfer. Früher kannte man verschärft den freaky Wissenschaftler, der des öfteren sein Labor in die Luft jagte und für abscheuliche Experimente verantwortlich war, doch jetzt die Frage, wer der Wahre Masao ist:
Eine Person, die für den Wohl seiner Freunde und Familie alles gab, vor nichts zurück schrick und sein Herz am rechten Pfleg behielt. Dieser Masao war wohl ein Ritter, wie es im Buche stand, und nicht wie die barbarischen, unmenschlichen Männer in metallenen Rüstungen. Einer der mit Schwert und Herz, mit Köpfchen und Verstand in eine Schlacht zog, mit einem Plan, einer Strategie und weit überschauend in die Zukunft. Diese Person sah der ehemalige Gildenmeister, Genma, in Masao und ernannte ihn, mit gutem Gefühl, zum neuen Gildenmeister der Gelben.
So zeigte Masao seine anderen Seiten, wollte keine unbekannte Person für seine geliebten Mitglieder sein, die er in der selben Schublade trug, in dem seine Freunde und Familie behaust waren. Mit Bruno, dem Barkeeper, konnte Masao in guten alten Zeiten schwelgen, mal den anderen zeigen, dass es nicht nur die bekannten Leute, wie z.B. Kami und Nathan gibt, die wahre Helden darstellen, die alles für diese Gilde taten. Bruno war in den Augen des Wissenschaftlers ein richtiger Held, eine Respektsperson, den er mit stolz einen Freund nennen konnte. Die Zeit veränderte alles. Die Mitglieder von früher sind nicht mehr da, nicht mehr am Leben, nicht mehr die selben. Aber Masaos Ziel, eine Heimat im Westen Fiores zu erschaffen, in dem jeder in Not Unterschlupf suchen konnte, jeder ohne Familie eine Familie bekommen konnte, jeder ohne Freunde, viele Freunde bekommen konnte, und eine Person im Leben finden konnten, der für sie die fehlende Lücke eines Vaters füllen konnte. 
Nach der kurzen Freakshow, nahm Masao an der Bar platz, erzählte über alte Geschichten und Heldentaten, die der Barkeeper einst als junger Magier geleistet hatte und genoss einen Feierabend-Bier, welches sich in laufe des Tages zum Kaffee und danach zum Tee entwickelte. Die Gildenhalle wurde von einem leichten Dampf, mit süßem Ton und angenehmen Gefühl gefüllt. Nach dem die Menge die Bar räumten und Masao sich einen Überblick schaffen konnte, wer noch in seiner Nähe ist, viel ihm eine seiner Jünglinge auf, die eine Heimat in Sabertooth suchten. "Sophie dein Name, oder?" sprach der braungebrannte Mann im Hemd, welches seine Bandagen am Oberkörper bedecken sollte. "Nein, Moment... Sophia, stimmts?" grinste Masao und versuchte das Eis zwischen Meister und Mitglied zu brechen, musste dabei aber an sein Sofa im Zimmer denken. "Namen und Gesichter merken ist nicht so mein Fachgebiet, aber jeder in Sabertooth hat eine Besonderheit, die ihn/sie ausmacht, wodurch man jeden wiedererkennen konnte, so wie ich dich wiedererkannte, durch die auffälligen rosa Haare" grinste Masao und sah vor seinem geistigen Auge die Akte der jungen Dame neben ihm, eine Fähigkeit sich Dinge über andere zu Merken, die Wissenschaftler in laufe ihrer Forschungen entwickelten. "Wassermagierin, die sich selbst in Wasser auflösen kann, gar nicht mal so unspektakulär, solch ein Grad der Beherrschung der Magie" musste der Gildenmeister zugeben und schenkte ihr eine Tasse Tee ein, die er auf traditionell asiatische Art von Bruno machen ließ, so wie es Masao gefiel. "Du hattest ein Auftrag. Wie wars?" Masao mochte es eigentlich nicht, dass jeder ihn nach einer Mission nervte, um das Ergebnis abzuliefern bzw bericht abzugeben, aber so konnte man vielleicht ein interessantes Gespräch beginnen und etwas über die Gesprächsperson erfahren.
Excalibur war derweil damit beschäftigt, Bruno beim Abwasch zu helfen, dass hatte das kleine magsiche Wesen an sich. Trotz seines extrem hohen alters, war es noch relativ Jung für seine Rasse, aber sehr gut erzogen und mit allerhöhster Weisheit ausgestattet, sonst wäre Excalibur nicht als ein solch mächtiges Schwert auf die Welt gesandt worden, um Frieden zu erschaffen.

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Re: Das innere der Gilde

Beitrag von Gast am Mo Apr 11, 2016 4:50 pm

Sophia erschrak für einen Moment, da sie nicht damit gerechnet hatte, dass der Gildenmeister sie persönlich ansprechen würde. Er hatte sogar noch ihren Namen und auch ihre Magie im Gedächtnis gehabt, was sie sehr freute und ihr sogar ein Lächeln ins Gesicht zauberte. "Guten Tag lieber Meister. Namen und Gesichter sich in einer großen Gilde zu merken ist auch nicht einfach. Ich bin beeindruckt, dass Sie meinen noch kennen", lächelte sie freundlich. Anscheinend war er sogar von ihrer Magie etwas beeindruckt, wenn Sophia es so einordnen und verstehen konnte. Das bedeutete ihr viel, dass ihr eigener Gildenmeister so etwas über sie sagen konnte. Immerhin war es ihre Großmutter, die ihr diese herrliche Magie auch beigebracht hatte.
"Ja. Es hat eine Menge Training gekostet, dass ich meinen Körper so verwandeln kann. Meine Großmutter war eine fantastische Lehrerin. Aber ich möchte auf jeden Fall noch viel mehr können. Ich habe ein Buch von ihr bekommen, wo es noch viel mehr Zauber gibt, aber es wird ebenfalls viel Training kosten, das ich aber bereit bin zu investieren. Die Magie ist das Einzigste, was ich noch von ihr habe", erzählte die Rosahaarige munter. Sie freute sich, dass sie mit jemanden reden konnte. Auch wenn es nur bei einem Smalltalk bleiben sollte, würde sie die Zeit hier mit dem Gildenmeister auf jeden Fall nicht vergessen. "Mein Auftrag war nichts Großes. Ich hab hier in der Stadt nur einige kleine Sachen machen müssen, die nicht wirklich der Rede wert sind. Aber danke der Nachfrage", bedankte sie sich und nahm einen Schluck von dem Tee, der ihr eben eingegossen wurde. Er schmeckte fantastisch. So einen Tee hatte sie noch nie getrunken gehabt. "Was ist das für ein Tee? Der schmeckt ja fabelhaft. Ich habe lange keinen mehr getrunken, wenn ich gestehen muss. Immerhin bin ich dem Wasser verbunden."
Erneut lächelte die junge Dame ihren Meister an. Sie hatte eine Familie. Hoffentlich würde sie diese nicht verlieren. "Ich freue mich wirklich sehr Sabertooth gefunden zu haben. Meine Großmutter hat von ihr erzählt. Nur habe ich leider keine Ahnung woher sie die Gilde kennt. Sagt Ihnen der Name Emma Losca etwas? Gerne würde ich wissen, wie meine Oma auf diese Gilde gekommen ist und wenn ich darüber so nachdenke, kenne ich nicht viele Geheimnisse von ihr." Vielleicht wusste der Gildenmeister ja etwas? Und wenn nicht, dann würde Sophia wohl aufgeben müssen zu versuchen herauszufinden, warum ihre Großmutter am Sterbebett gerade diese Gilde erwähnt hatte.
Ein Seufzer kam Sophia aus ihren Lippen. Sie würde einiges so gerne wissen. Sie wusste nicht einmal woher Emma die Wassermagie hatte. Im Kindesalter hatte sie auch ihre Großmutter nie die Magie anwenden sehen. War vielleicht ihr Vater der Grund dazu gewesen? Immerhin hatte er noch nie viel von Magie an sich gehalten und hat immer über Gilden wie Fairy Tail geschimpft. Dabei war für die Wassermagierin Magie etwas wunderschönes und jeder, der sie besaß, konnte auf seine eigene Art und Weise damit umgehen.

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Re: Das innere der Gilde

Beitrag von Masao Masahiro am So Apr 17, 2016 1:59 pm

Es war schon zu sehen, wie sich die Gildenmitglieder darüber freuten, dass Masao, als ihr Meister, die einzelnen Namen wusste, was auch Masao selbst sehr freute. Es gehörte nunmal zur Aufgabe eines Gildenmeisters, auch die einzelnen Persönlichkeiten zu kennen, zu wissen, wie solle man sonst entscheiden können, wer ein teil dieser Familie werden darf? Eine schwierige Aufgabe, natürlich, bei so vielen Mitgliedern war es nicht einfach, doch als Wissenschaftler war es einem schon antrainiert, Dinge und Informationen darüber sich schnell und einfach einzuprägen. 
Masao konnte den Worten der jungen Dame nicht so aufmerksam folgen, wie es eigentlich bei einem Gespräch üblich ist, aber da war diese starke Energie, diese unmenschliche Aura an magischer Kraft, die die Treppen hinunter kam, gar nicht mal so spät nach Masao. "Ich wusste, dass er sich darum kümmert" grinste Masao laut denkend und kommunizierte mit den Augen mit dem Anzugträger, der nun an der Tür zur Außenwelt stand und los wollte. Masao sah solch einen Blick an Kami in letzter Zeit öfter. Vorallem nach der Geschichte mit ihrem gemeinsamen Bruder, Nathan. "Was hab ich da nur für ne Scheiße angerichtet..." jammerte Masao seufzend. Eigentlich wollte der Gildenmeister die Sache mit Kage ruhig aus der Welt schaffen, ohne dass die Regierung es mitbekommt und somit die Bevölkerung, denn wie Masao den Rat einschätzen konnte, würden sie Sabertooth als Gefährlich darstellen und verhindern, dass dadurch neue Mitglieder kämen. Jetzt, da wo Kami wutentbrannt sich um Kage kümmert, wird es wohl ne noch größere Katastrophe geben. Die Laune des Masters sank abrupt. Bruno grinste ihn schadenfreudig an; "Gut gemacht... Master" und fing an zu lachen. "Das wird schon gut gehen... hoffentlich" seufzte Masao und legte sein Kopf auf den Tresen der Bar. Kurz schlummerte Masao, vergaß die Welt um sich herum, doch als seine Augen durch die Bar wanderte, viel ihm die Rosahaarige auf. "Achja, Magie, Großmutter, Buch, wo waren wir?" kratzte sich Masao am Hinterkopf, schämte sich für sein unhöfliches Verhalten und nahm ein Schluck vom Tee, dessen Geschmack Sophia anscheinend gefiel. "Das Tee kochen gehört zur Lehre meines Großvaters zum Samurai. Es gab 24 Stunden, zu jeder Tageszeit, frisch gekochtes Tee, aus Kräutern und allem was die Natur einem hergab, darauf legte der Alte wert. Es hat sich tief in meiner Persönlichkeit verankert, weshalb es hier in der Gilde immer den frischsten Tee gibt, oft nach meinen eigenen Rezepten" strahlten die Augen des braun gebrannten Mannes, wie immer, wenn es um Tee ging. "Ohne des Experimentierens an neuen Teesorten, wäre ich nie zur Wissenschaft gekommen und hätte es gar nicht so weit geschafft, wobei wiederum; wie das Leben durch eine kleine Veränderung in der Vergangenheit beeinflusst wird, stellt die Theorie der Paralleldimensionen auf. Tötet man in der Vergangenheit ein Schmetterling, so kann sich die Welt in der Zukunft zum guten oder zum schlechten entwickeln" dachte der Schwertkämpfer laut nach, murmelte etwas und machte es Zuhörern nicht einfach. Natürlich sind Theorien zu Paralleldimensionen alleine durch die Existenz Masaos bewiesen, doch dies brauchte die Welt nicht erfahren, noch nicht.
Nach dem etwas unterbrochenem Thema, nahm die Konversation wieder ihren richtigen Lauf. Anscheinend wollte Sophias Großmutter, dass sie Sabertooth aufsucht, obwohl damals unter Genmas Führung Sabertooths Ruf nicht gerade freundlich war, also musste sie etwas wissen, was die Gilde betrifft. "Emma Losca..." wiederholte Masao still, dachte nach, schüttelte aber den Kopf. "Tut mir leid, dafür bin ich etwas zu frisch im Beruf des Gildenmeisters. Ich weiß nur, dass Genma, der frühere Gildenmeister, zu dessen Zeit ich beigetreten bin, ein sehr strenger und skrupelloser Kerl war. Er hat Niederlagen und Versagen nicht geduldet, mit Schmerz und Bloßstellung bestraft, aber zu meiner Anfangszeit war es nicht so, er veränderte sich schnell vom gutherzigen alten Mann, zum Monster" erklärte Masao, nahm dabei mit den Augen Kontakt zu Bruno auf. "Master Genma war ein guter Mensch, aber die vielen Niederlagen gegen andere Gilden und das Misstrauen gegenüber seinen Mitgliedern, hat ihn verändert. Ich hatte eine schöne Zeit mit ihm als Meister, aber es ist gut, dass er zurückgetreten ist und seine Rente in Ruhe genießt. Masa-Chan macht seinen Job gut" grinste der Barkeeper bis über beide Ohren und hackte etwas auf dem Schwertkämpfer rum. "Bestimmt kannte deine Großmutter Genma in seiner guten Zeit, sonst hätte sie dich nicht zu uns geschickt" sprach Masao mit sicherer Stimme, da die Fakten stark genug waren, um davon auszugehen. "Vielleicht finde ich etwas in den alten Unterlagen und Akten, ich werde dich Informieren, wenn ich etwas finde" versicherte der Gildenmeister der jungen Dame und schenkte ihr einen weiteren Becher Tee ein.

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Re: Das innere der Gilde

Beitrag von Xing Cai am Mo Apr 18, 2016 9:03 pm

Würde man die Stimmlagen des jungen Mädchens vergleichen, käme man recht schnell zu der Einsicht, dass sie nun schon viel fröhlicher, aufgeweckter und im Gesamtbild um einiges glückseliger wirkte. Xing Cai fühlte sich schon recht wohl in ihrer neuen Gilde, obwohl der Beitritt zu dieser, mit welchem sie einen neuen Lebensabschnitt begann, noch gar nicht so lange her war. Nein, keine 24 Stunden. Und dennoch stand sie hier, verstrickt im Dialog mit Kesari, welche sie nach dem Anzugträger Kami zu ihren neusten Bekanntschaften zählen konnte. Auch Coco schien dieses Kennenlernen gut zu heißen, immerhin hatte die schwarzhaarige Magierin das Kätzchen kurzfristig unter ihre Fittiche genommen, nachdem Xing sie einfach an der Bar vergessen hatte. 
Nachdem die beiden Magierinnen nun beschlossen hatten, dass Kesari den Neuzugang etwas die Gilde zeigen würde, beschloss das Mädchen aber zuvor noch zu fragen, wie es hier mit einer Wohnmöglichkeit aussah. Von ihrem Vater wusste Xing in etwa, dass verschiedene Organisationen dieses Thema unterschiedlich bewältigen, jedoch nichts genaueres. Doch bevor das Mädchen noch eigene weitere Gedanken zu diesem Thema hätte fassen können, landete plötzlich ein kleines Wesen - mit einem ausgesprochen guten Auftritt - vor ihr auf der Theke. Es ist wohl nicht notwendig zu sagen, dass die Schwarzhaarige mit großen Augen einen Satz zur Seite machte, aus Reflex heraus. Doch höflich wie das Kerlchen war, entschuldigte er sich sogleich mit einer roten Rose, die Xing etwas perplex aber dennoch dankend annahm, indem sie eine kleine Verbeugung andeutete. 
Sogleich kam auch Masao die Treppen herab und übernahm die Verantwortung, Xing eine passende Antwort auf ihre Frage zu den Wohneinheiten zu geben. Mehr oder minder, denn er gab ihr einen Schlüssel zu ihrem Zimmer, zumindest nahm sie dies an, wofür sonst wäre diese Karte gut? Ein paar Worte der Erklärung gab er dennoch dazu, allerdings gingen die bei dem Mädchen im linken Ohr rein um sogleich das rechte wieder zu verlassen. Zu merkwürdig und auch in einem gewissen Maße angst einflößend war der Blick Masaos. Xings Hautton glich der Farbe der Wand, als sie mit zitternder Hand die Karte entgegennahm und den Gildenmeister weiter mit offenen Augen anstarrte. 
"Ehm....D-Danke?", stotterte Xing offensichtlich verwirrt.
Zum Glück riss Kesari sie einfach von der Szenerie weg und mit sich nach draußen, vor die Gilde. Am Weg dahin blinzelte das Mädchen sich erst einmal wieder in die Realität. War das gerade wirklich passiert? Nun ja, sie hoffte nicht. Und wenn doch, dann war der Gildenmaster wohl doch nicht so ein ruhiger Zeitgenosse wie ihr vorkam, aber dennoch hatte sie noch nichts als Beweis dafür, dass er irgendwie verrückt oder etwas in diese Richtung war. Lediglich etwas aufgeweckt vielleicht. Nun, dies würde sich in Zukunft wohl noch zeigen. 
Ihre Begleiterin erklärte Xing derweilen weitere Dinge, weswegen sie ihre Aufmerksamkeit lieber dahin gehend richtete. Nach der kurzen Erklärung, dass in der Gilde selbst nichts mehr unbedingt mega spannendes war, fügte die Magierin noch dazu, dass es allen frei stand in der Gilde zu wohnen oder eben nicht. Das Mädchen beschloss innerlich diesen Dienst für die erste Zeit mal in Anspruch zu nehmen. Wenn so etwas schon am silbernen Tablett serviert wurde, wieso dann nicht nutzen? Wer weiß wann Xing wirklich Geld verdienen würde. Klar musste sie sich um dieses Thema auch bald kümmern. Im Geiste notierte sie sich auch, dass sie sich bald mal die anderen Räume der Gilde ansehen wollte. Vielleicht fand sie diese ja interessanter, als Kesari es tat. 
Draußen angekommen, richtete Xing direkt eine Frage an die Dunkelhaarige. Wenn diese sie schon herumführte, konnte das Mädchen doch gleich mal alles klären. 
"Wie läuft das eigentlich mit den Aufträgen bei euch ab? Kann man die einfach annehmen? Muss man das irgendwo melden?", meinte sie mit einem neugierigen Blick und geneigtem Kopf. 
Während die beiden einige Schritte gingen, sah die Schwarzhaarige sich um. Ihre Katze hatte sie derweilen auch wieder am Boden abgesetzt und wurde nun von dem kleinen Geschöpf verfolgt. Zumindest um die musste sie sich momentan keine Sorgen machen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Coco weglaufen könnte, schien ihr nun wirklich gering. Mit einem nachdenklichen Blick sah sich Xing in der Gegend um. Es sah hier recht nett aus, definitiv eine Aussicht, an die man sich gewöhnen konnte.
"Wie lange bist du eigentlich schon bei der Gilde? Also wenn ich fragen darf.", sagte das Mädchen und beschloss etwas Small Talk zu führen. 

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Re: Das innere der Gilde

Beitrag von Gast am Sa Apr 23, 2016 5:59 pm

Erst jetzt bemerkte Sophia, dass der Gildenmeister Masao nicht von Anfang an zugehört hatte. Doch irgendwie konnte sie es ihm nicht verübeln. Stattdessen nippte sie hin und wieder an dem Tee, der ihr so gut schmeckte und genoss einfach die Zeit, dass sie die Möglichkeit hatte mit einem bedeutsamen Mann aus der Gilde sprechen zu können.
Als die Rosahaarige hörte, dass der Meister gar nicht so lange in seinem Amt war, wovon sie eigentlich ausgegangen war, und vor ihm ein Mann namens Genma für ein anderes Klima ab einem bestimmten Zeitpunkt die Gilde führte, musste sie kurz schlucken. Auch sie ging davon aus, dass ihre Großmutter ihn bestimmt in der Zeit kannte, wo er noch gutherzig war. Anderes konnte Sophia sich einfach nicht denken, denn ihre Oma wollte nur Gutes für sie.
"Was ist denn mit Genma passiert? Lebt er noch oder ist er von dieser Erde gegangen?", fragte sie und nippte schon wieder an dem Tee. "Es wäre wirklich sehr nett von Ihnen, wenn Sie im Archiv nach meiner Großmutter schauen würden. Obwohl sie nicht erwähnt hatte, dass sie mal in einer Gilde gewesen war. Aber ich wusste auch nicht von Anfang an, dass sie die Magie des Wassers beherrschte. Also würden mich Neuigkeiten über sie gar nicht mal so überraschen, wenn Sie verstehen was ich meine." Immerhin hatte Emma Losca viel länger gelebt als Sophia und je mehr Sophia über sie nachdachte, desto mehr wollte sie über das Leben über ihre Großmutter am liebsten jetzt schon näher erfahren. Ihre Großmutter hatte fast nie über die Vergangenheit geredet, wie man es von Großeltern erwarten würden, damit sie ihren Enkeln etwas auf den Weg geben konnten. Emma war auf die Gegenwart fixiert gewesen. Sie hatte jeden Augenblick ihres Lebens genossen, egal in welcher Lebenslage sie sich befunden hatte. Und Sophias Mutter Rachel hatte genauso gelebt. Wie sehr sie die beiden vermisste. Aber man konnte leider keine Toten wieder zum Leben erwecken, das würde schon an ein Wunder treten.
Außerdem vermisste sie auch ihren Bruder. Vielleicht sollte Nachforschen, wo er gefangen gehalten wird. Doch genau diesen Schritt zu gehen, brachte ihr noch viel Schmerz in der Brust, wovor Sophia zurzeit weg lief.
"Hat Genma denn sein Amt an Ihnen weiter gereicht? Ich bin auf jeden Fall froh, dass Sabertooth eine Gilde auf familiärer Basis beruht. Immerhin hilft es denen Leuten, die ihre Familie an den Tod oder ans Gefängnis oder ähnlichem verloren haben. Vielen Dank, dass Sie mir eine neue Familie und eine Zukunft gegeben haben." Am Ende musste Sophia sich sogar noch eine Träne unterdrücken. Sie war der Gilde mehr als nur dankbar und sie würde diese mit ihrem Leben beschützen, wenn es darauf hinaus laufen sollte.

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Re: Das innere der Gilde

Beitrag von Masao Masahiro am Sa Apr 23, 2016 11:10 pm

Masao freute sich sehr, dass ihm als Gildenmeister und Mensch vertraut wurde und er einzelne Persönlichkeiten kennen lernen durfte, denn genau dafür war er hinaus gekommen, von seinem Büro und zeigte sich der Gilde. Es kamen bislang viele Probleme auf Masao zu, die ihn von der Interkommunikation mit seinen Gildenmitgliedern abhielt, viele Verletzungen, viel Training, doch nun hatte der Meister etwas Zeit und wollte dies dafür nutzen, und nicht weiter an die kommenden Geschehnisse denken. Die Rosahaarige suchte nach Antworten, Antworten, auf die Fragen, die sie sich seit dem Verlust der Großmutter stellte und ein Gildenmeister ist dafür da, um die persönlichen Ziele seiner Mitglieder zu verwirklichen und erreichen. "Bitte duze mich doch, so alt bin ich auch nicht" lachte Masao und warf Bruno, dem Barkeeper, einen fiesen Blick zu: "Wehe du sagst was dazu, du alter SACK!!" schnauzte der Schwertkämpfer den Barkeeper an, der ihn gekonnt ignorierte und weiter am Geschirr trocknete. "Doch so langsam solltest du mal Heiraten, bevor es zuspät wird mit Kindern" grinste Bruno, der nicht gerade das beste Beispiel dafür war. "Jaja. Bevor Sabertooth die Welt nicht verändert hat, will ich keine Kinder" seufzte der Master, spürte dabei ein Stupsen am Bein, wo Excalibur stand und Masaos Aufmerksamkeit wollte. "Duuuuu? Ich glaube, halb Dämonen-Masaos wären eine Zumutung für die Welt" lief Excalibur kichernd davon, verarschte seinen Partner. Masao schaute ihn nur mit brennenden Augen und Reißzähnen an, als wären wir hier in einem Anime...

"Genma? Ja, ich war sein Berater, weil ich hier für den technologischen Fortschritt gesorgt habe und hinten im Labor und Krankenhaus tätig bin. Er konnte es nicht verkraften, dass Sabertooth nicht stark genug war, wir hatten damals kein Ansehen und wurden oft grundlos attackiert. Dadurch hat er sich geändert und jeden zur Perfektion gedrillt. War zwar nicht schlecht, aber das stieg ihm übern Kopf. Er hat mein Rat angenommen und setzte sich zum Ruhestand, so alt wie der war, ist es wohl das beste" erklärte der gebräunte Mann der jungen Dame neben sich und nahm ein Schluck am Tee. "Seit dem ich hier der Boss bin, versuche ich ein Zuhause für jeden zu schaffen, weil jeder eine Familie braucht. Ich hab auf dieser Welt auch keine" da musste sich Masao an seine Kindheit und sein anderes Leben erinnern, grinste dabei und schenkte sich etwas Tee ein. "Ich bin zwar nicht so alt, aber versuche eine Vaterrolle hier zu übernehmen, muss mir aber mehr Zeit für euch allen nehmen" so drehte sich Masao auf dem Barhocker um und lehnte sich gegen die Bar. "Hast du schon Kami und die anderen alten Säcke der Gilde kennen gelernt? Die Spinner" lachte Masao, dabei schaute jeder in der Nähe ihn verarscht an, denn wer war ein größerer Spinner, als der Meister der Spinner, Masa.

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Re: Das innere der Gilde

Beitrag von Gast am So Mai 29, 2016 12:38 pm

Anscheinend musste sich Sabertooth etwas aufbauen, bevor sie den Status hatten, den sie zurzeit hatten. Sophia war in diesem Falle der Status relativ egal. Sie war einfach froh, hier willkommen zu sein und die Gilde als ihre Familie bezeichnen zu können. Sie merkte, dass ihre Großmutter nur gutes für sie wollte.
"Ich bin erst seit einigen Tagen hier und konnte leider kaum Kontakte knüpfen, da ich sofort Aufträge gemacht habe, die ich vielleicht alleine bewerkstelligen kann. Bis jetzt hat das gut geklappt, aber ich merkte, dass ich wirklich jemanden dabei haben möchte. Ich mag es nicht alleine zu sein", beantwortete die Wassermagierin die letzte Frage vom Gildenmeister und schaute sich kurz in der Gilde um. Viele Leute gingen hier ein und aus. Sophia fand es schwierig, wenn man neu war, sich einzelne Gesichter einzuprägen, um mit den Leuten später oder früher ein Gespräch anzufangen, damit man sich kennenlernen konnte. "Ein Familienmitglied habe ich noch. Ich habe nur seit Jahren nichts mehr von ihm gehört und wahrscheinlich ist er in irgendeinem Gefängnis. Es wäre mühsam nach ihm zu Suchen, doch ich möchte wissen, wie es meinen Bruder geht und ob er überhaupt noch am Leben ist", erzählte sie dann und nippte an ihrem Getränk.
Sophia würde ihn am liebsten bei sich haben und mit ihm hier die Zeit in der Gilde verbringen. Doch er hatte nunmal den Vater getötet. Die Rosafarbige hatte sich ab und zu früher im Kopf ausgemalt wie es denn gewesen wäre, wenn sie die Tat anstatt ihres Bruder getan hätte. Sie wäre an seiner Stelle im Gefängnis gewesen.
"Bist du denn noch immer für das Krankenzimmer und für das Labor tätig? Oder hat das jemand übernommen seit du Gildenmeister bist?", fragte die junge Frau dann, um ja nicht an schlimme Zeiten zu denken, die sie gerade hinter sich gelassen hatte.

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Re: Das innere der Gilde

Beitrag von Masao Masahiro am So Jun 05, 2016 12:37 pm

Die junge Dame zu Masaos linken erzählte dem Gildenmeister von ihrer Familie und das sie noch eine bekannte Person in ihrem Leben hatte, ihren Bruder, der jedoch im Gefängnis saß. Masao dachte dabei kurz nach, gern hätte er ihr geholfen, doch die Beziehung Masaos zur Rat ERA war nicht gerade blumig. Ganz Fiore hatte bestimmt schon mitbekommen, dass es Probleme gab. Die Rebellen sind in die Aktion übergegangen und die Evakuierungen der Umgebung rund um der Era Stadt haben begonnen, rein aus Sicherheitsgründen, doch die Aufruhr hatte längst begonnen. Was wäre jedoch Masao als Gildenmeister wert, wenn er nicht auf die Wünsche und Träume seiner Mitglieder eingehen würde? Wohl genau so viel wert, wie alle anderen Gildenmeister, die es nicht taten. Gilden sind Organisationen, die sich aus Persönlichkeiten gebildet haben, die gleiche oder ähnliche Interessen verfolgen. Sabertooth wurde gegründet um Ruhm und Reichtum zu erkämpfen, was die Gilde vor einiger zeit auch erreichte. Doch Masao schlug einen anderen Weg ein. Statt die Mitglieder zu Höchstleistungen zu trimmen, sorgte er für eine familiäre Atmosphäre und kreierte einen Ort, in dem man Anschluss fanden konnte, eine Familie, Freunde. In der Psychologie ist oft die rede vom loben statt kritisieren, denn so ließe man seine Mitarbeiter gerne auf der Arbeit sein und bessere Ergebnisse erleisten. Wenn die Zeit gekommen ist, Sabertooth vor einer großen Aufgabe steht, so werden alle Mitglieder, ob jung oder alt, auferstehen, den Blick des entschlossenen und stolzen Tigers zeigen und Kräfte entwickeln und jeden erzittern lassen, der sich vor Sabertooth stellt. Genma wollte nicht auf Masao in der Hinsicht hören, doch Fairy Tail nutzte die selbe Strategie und war erfolgreich. Die nächsten magischen Spiele Fiores wird Sabertooth gewinnen, das ist klar!

"Weißt du, sobald die Probleme Sabertooths und der ERA gelöst haben, könnte ich meine Beziehungen spielen lassen und schauen, was ich über deinen Bruder herausfinden kann. Es könnte dauern, denn die Probleme wurden in Hintergrund gedrängt, wegen den Drohungen der Rebellen, die gegen die Regierung zurzeit im krieg stehen" sprach der Schwertkämpfer der jungen Dame mut zu, mut in die Zukunft zu schauen, in der alles besser sein kann und wird.

"Seitdem ich Gildenmeister bin, hatte ich kaum Zeit weiter zu Forschen und oder als Arzt tätig zu sein, aber das muss sich langsam wieder bessern. Wenn die Probleme in Fiore sich gelegt haben, werde ich wieder mit meiner Forschung beginnen. Zum Glück haben wir erfahrene und gute Ärzte und Wissenschaftler. Sie gehören nicht einmal zur Gilde, wir haben ihnen lediglich unser zweites Gebäude zur Verfügung gestellt. Als Sabertooth nach Gallowstwon gezogen ist, gab es hier kaum etwas. Wir sind sehr wichtig für diese Stadt, für ganz Westen" erzählte der Meister der neugierigen Magierin, die als recht frisches Mitglied der Gilde noch kaum etwas über die Geschichte hinter ihrer Organisation wusste.

Bruno setzte eine neue Kanne Tee an, dessen Duft im schneeweißen Dampf die Gildenhalle umzog. In Gedanken hoffte Masao, dass sein Bruder schnell zurück kommt, denn die Zeit rasten ihnen davon. Kagemaru würde auch noch eins auf die Rübe bekommen, für seine dumme Aktion, doch erst rief die Pflicht. Probleme hin oder her. Wenn die Heimat von einem gemeinsamen Feind bedroht wird, dann muss man auch zusammen dagegen ankämpfen, dafür mussten sich die Gildenmeister und die Rat ERA treffen.

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