Login

Ich habe mein Passwort vergessen!

Die neuesten Themen
» Posting Partner Suche
Fr Apr 21, 2017 9:27 pm von Nex

» sinep niek tsi sad
Fr März 31, 2017 3:52 pm von Nex

» Achtung, frisch gewischt!
Mo März 20, 2017 4:36 pm von Kami

» Die Äpfel sind schlecht.
Mi Nov 02, 2016 2:22 pm von Masao Masahiro

» Stadt ERA, nicht Kampfzone
So Sep 18, 2016 9:10 am von Alrinea

» Stockdunkle Kanalisation
Sa Sep 17, 2016 11:23 am von Seki Hitori

» Grenze zur Stadt ERA (Lager)
Di Aug 23, 2016 9:24 am von Shiryu

» Die Zeit ist gekommen... Erhebt euch, Rebellen!
So Aug 21, 2016 2:20 pm von Masao Masahiro

» Blair The Playful Witch
So Aug 21, 2016 1:26 pm von Masao Masahiro

Die aktivsten Beitragsschreiber des Monats

Guest-Acc
Benutzername: Guest-Acc Passwort: Fairytail
Partner
free forum


Bellas Background Stories

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Bellas Background Stories

Beitrag von Gast am Di Sep 01, 2015 10:26 pm

Da ich schön öfter erwähnt habe,das Bella ja nicht aus Fiore kommt, dachte ich mir dass ich einfach ein bisschen background Story hier rein klatschen werde, wenn es mir gelüstet :) 
Der erste teil hier enstammt aus dem zarten Alter von drei Jahren. Man möge meinen es sei das Alter der zarten Lotusblüte, doch Bella war damals schon ein Truck :D 
Also für alle die es interessiert
Viel Spaß (◐ω◑ )(◐ω◑ )(◐ω◑ )(◐ω◑ )(◐ω◑ )

*****
Kapitel 1 - Welch Heitere Zeit
"Warum denn?"
Mit großen, runden, violetten Auge musterte sie die zwei Erwachsenen vor ihr die sie Ihre Eltern nannte. Der Mann, groß und stämmig, mit einem Drei Tage Bart und in seinem all gegenwärtigen Anzug, schenkte ihr keinen zweiten Blick und fuhr fort mit der Arbeit, die sich vor ihm stapelte. Ihre Mutter hingegen, die damals noch einen netten Zopf getragen hatte und bis heute noch diese innerliche Jugend in sich bewahrt hatte, lächelte nur milde und tätschelte den Kopf.
"Deine Großmutter hieß Bella. Deswegen." 

"Aber-" Warum hieß ich so, wollte sie in ihrer kindlichen Sprache fragen, doch ihre Mutter schnitt ir barsch das Wort ab.
"Kein Aber. Es ist dein Name und dabei bleibt es. Keiner hat die Wahl ihn zu ändern."
"Aber es ist -" Mein Name, wollte sie sagen doch ein weiteres Mal wurde sie unterbrochen.
"Meine Güte Bella. Werd erwachsen, bekom Kinder und dann kannst du diese Taufen wie du willst, ja? Aber fürs erste bist und bleibst du Bella Braginski, die jüngste Tochter der Familie Braginski." Und damit war das Gespräch für sie beendet.
Die Welt konnte doch so unfair sein.
Bella Braginski, jüngste Tochter des Hauses Braginski, zog eine schmoll Lippe und verschränkte die Arme, sodass ihre Mutter, die schon aus ihrem Blickfeld marschiert war, es auch gerade noch sehen konnte. Zu Spät. Sie war schon entwischt. 

Verdammt!

Die Drei Jährige schnaufte.
Das konnte doch nicht wahr sein!, dachte sie verärgert und setzte sich auf den Boden, zog die Lippe noch weiter hervor. Ihr Vater, der vor ihr am Tisch saß und Dokumente durchging, schenkte ihr keine Beachtung. Sie hatte nun die Wahl. Anfangen zu heulen oder nicht? Sie hätte sich auch am Boden rollen können, aber das wäre ihr für heute zu anstrengend gewesen. Außerdem hatte ihr Sophia vorhin erst so schöne Zöpfchen geflochten. Gut, dass was man flochten konnte. Ihre Mutter bestand darauf, dass sie die Haare kurz trug, so wie sie in diesem Alter. Sophia, die schon sieben zählen durfte, war es schon erlaubt worden ihr Haar wachsen zu lassen. Ihre Schwester hatte es ihr mal erklärt, dass ihre Mutter es nicht machte, dass sie unter 4 Jahren lange Haare besaßen. Weshalb auch immer. Bella war es im Endeffekt egal, ihre Haare waren ihr nicht wichtig.
Sie seufzte theatralisch, warf die Hände hinter den Kopf und ließ sich auf den Rücken nieder, die Beine angewinkelt.
Am Vormittag war sie mit der Idee gekommen, sich nach ihrer besten Freundin im Kindergarten zu nennen, Natalia. Aber so sehr sie auch bitte und danke gesagt hatte, ihre Eltern schienen nichts mit der Idee anzufangen. Bella hasste ihre Eltern! Dabei war der Name doch so cool...

Sie könnte auch nach Minka, ihrer Hauskatze schauen, die Bella so sehr mochte, doch sie entschied sich dagegen. Das alte Tier war es schon vor ihrer Geburt leid gewesen mit Kindern zu spielen, und Bella würde lediglich wieder mit ein paar Kratzern davon kommen.
Es schienen Stunden zu vergehen, ehe sie sich erhob und das Spiel langweilig wurde. Im Endeffekt würde sowieso niemand darauf eingehen und so erhob sie sich und tappte aus dem Zimmer hinaus in die große, weite Welt die sie ihr zu Hause nannte. Tapsend setzte sie ihren Weg durch den Flur, suchte nach dem Zimmer ihres Bruders. 

Die Gänge in ihrem zu Hause waren lang, und leer. Die Wände waren weiß, der Boden war ein einfacher Boden und das einzige, was es von einem monotonen Gang unterscheidet waren die bunten Girlanden die von einer Stelle der Decke hingen, aufgrund Ivans 5 Geburtstags von vor ein paar Tagen. Ivan hatte an diesem Tag die halbe Nachbarschaft einladen dürfen und dass, obwohl Bella nie auch nur Besuch bekommen durfte. Sie fand das alles so unfair, doch ihre Eltern hatten darauf bestanden, dass ihr Bruder die größte Party der Welt bekommen würde. Natürlich hatte sie am Ende auch Spaß gehabt, auch wenn sie bei der Hälfte nicht mitspielen durfte. Zum Abschluss des Abends hatte Ivan sogar seine erste, richtige Waffe bekommen. Bella hatte den Namen schon längst vergessen gehabt, doch sie bewunderte ihren Bruder für das schwere, gefährliche Ding. Ihr Vater erklärte dem Bruder nun Tag ein Tag aus was und worauf er zu achten hatte.
Aufgeregt öffnete sie die Tür zum Zimmer ihres Bruders und schlich sich durch die schmale Öffnung. Auf Zehenspitzen - hoffte sie zumindest - schlich sie sich an ihn heran, da er sich gerade über etwas gebeugt hatte. Als sie ihn an den Schultern antippen wollte, erstarrte sie. 

Ihr Blick fiel auf ein groteskes Fell Stück, dessen Pelz mit Dreck und Blut verkrustet war.
Sie zog die Luft ein, unfähig sich zu bewegen. Sie erkannte ein Tier in dem Haufen Fell, abartig verdrehte Körperteile, Blut auf dem Haufen, auf dem Boden und - am verwundetsten - an den Händen ihres Bruders.
"W-"
"Bella!" Erschrocken drehte sich der Fünfjährige um, Augen groß und rund, Mund weit aufgerissen zu einem Oh. "Was machs-"
"Was ist das?!?" Sie zeigte auf das Vieh, dass blutend zu seinen Füßen lag und unterbrach ihn somit. Mit der einen Hand den Mund zu haltend und die andere weit ausgestreckt, stand sie da, nicht fähig etwas zu sagen. Was zum Teufel war geschehen?
"Ich- Bella! Du-"
"MAM-" Sie wollte nach ihrer Mutter schreien, sie wollte sich in ihren Schoß kuscheln, sie wollte einfach weg von hier, doch ihr Bruder presste ihr die Hand vor den Mund und schmiss sie zu Boden.
"Bella hör zu! Bitte! ES- Es war ein Unfall! Du darfst Mama nichts davon sagen, verstanden? VERSTANDEN!?" Er rüttelte sie an den Schultern und wiederwillig prallte sie vom Boden auf und ab. Den Blick immer noch auf dem braunen Haufen Fell gerichtet, sah sie, wie sich das abgewinkelte... Bein (?) bewegte. Der Fellhaufen war braun.
Sie zuckte.
"Ist... Minka?"
"Psssst! Es war ein Unfall! und das dumme Vieh braucht doch eh keiner! Bitte, Bella, sei einfach still, da?"
sie hörte ihm nicht zu, konnte nur auf das Vieh vor ihnen sehen. Der Boden breitete sich mit einer roten Decke aus, wurde zugedeckt von ihr. Erst als ihre Wangen zu brennen anfingen, merkte sie, dass sie weinte.
"Bella, alles ok, ok? Hilf mir einfach sie zu vergraben und keiner wird uns böse sein."
Uns. Sie hatte die Betonung nicht überhört. Am liebsten wäre sie weggerannt, verstand nicht, was sie auf einmal damit zu tun hatte.
Und plötzlich stand ihr Vater hinter ihnen.
"Ivan, mein Junge, was soll diese Sauerei.", meinte er Tadelnd, doch nicht im entferntesten so hysterisch wie Bella gerade eben. "Ich sagte doch du sollst nicht damit spielen."
"Ich hab nicht damit gespielt. Sie ist einfach... gemein gewesen. Ich hab damit gespielt."

Er deutete auf einen von Großvaters alten Gehstöcken.
Ihr Vater schüttelte den Kopf. "Mach es einfach sauber, bevor deine Mutter es sieht. Und Bella, halt den Mund Schatz. Mama mag es nicht, wenn sie aufgeregt wird. Und jetzt hilf deinen Bruder."

Sie verstand nicht, wollte nicht verstehen, es war.., kompliziert. Was hatte das eine mit dem Anderen zu tun?
Und so verging einer der vielen Tage in ihrer Kindheit, in denen sie den Mist ihrer Familie beseitigen musste.

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten